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SWG und SHK-Innung stellen gemeinsame Dienstleistung vor

Bei der Präsentation der Dienstleistung (von links): Sascha Reitz, stellvertretender Innungsobermeister der SHK-Innung Gießen, Michael Rösner, Leiter Vertrieb Privat- und Gewerbekunden bei den SWG, und SHK-Innungsobermeister Michael Berkowski
Bei der Präsentation der Dienstleistung (von links): Sascha Reitz, stellvertretender Innungsobermeister der SHK-Innung Gießen, Michael Rösner, Leiter Vertrieb Privat- und Gewerbekunden bei den SWG, und SHK-Innungsobermeister Michael Berkowski
Gießen | Stadtwerke Gießen und SHK-Innung Gießen arbeiten künftig noch enger zusammen. Bei der diesjährigen BAUExpo präsentierten sie einen neuen Baustein des Dienstleistungspakets enerGIeßen – den hydraulischen Abgleich.

Damit die Heizung in den eigenen vier Wänden effizient läuft, müssen ihre Komponenten richtig eingestellt und auf den Energiebedarf des Hauses abgestimmt sein – vom Heizkessel über die Pumpe bis zur richtigen Voreinstellung der Thermostatventile. Bei etwa 90 Prozent der Heizungsanlagen ist dies nicht der Fall.
Ein vergleichsweise kostengünstiger Ansatz, um die Anforderung in puncto Effizienz zu erfüllen: der hydraulische Abgleich.

„Die meisten Heizanlagen sind nicht optimal auf die speziellen Gegebenheiten des Gebäudes angepasst. Ein Anzeichen dafür: In manchen Räumen bleiben Heizkörper kalt, während sie andere Zimmer stärker erwärmen als gewünscht“, erläutert Michael Rösner, Leiter Vertrieb Privat- und Gewerbekunden bei den Stadtwerken Gießen (SWG). Bei einem hydraulischen Abgleich stimmen die Installateure den Durchfluss des Heizungswassers in jedem Wärmeüberträger – darunter fallen Heizkörper
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und Fußbodenheizung – auf den Heizwärmebedarf des jeweiligen Raumes ab, sodass alle Wärmeüberträger die benötigte Leistung entsprechend der Ventileinstellung erbringen. „Somit ist in den meisten Fällen eine Energieeinsparung von rund 15 Prozent mit kleinen Maßnahmen und geringen Kosten möglich“, erklärt Sascha Reitz, stellvertretender Innungsobermeister.
Die Vorteile zählt Innungsobermeister Michael Berkowski auf: „Die Heizungspumpe muss weniger arbeiten und alle Räume werden auch mit niedrigeren Vorlauftemperaturen gleichmäßig warm.“
Den hydraulischen Abgleich bieten die SWG in Zusammenarbeit mit der SHK-Innung Gießen künftig als Baustein des enerGIeßen-Pakets an. Während einer Pressekonferenz im Rahmen der BAUExpo stellten sie die neue gemeinsame Dienstleistung vor. „Wir freuen uns, die Kooperation mit den Stadtwerken Gießen weiter zu institutionalisieren – ein Pluspunkt für alle Beteiligten, vor allem aber für die Kunden“, unterstreicht Sascha Reitz.

Schnell und unkompliziert weiterhelfen
Als Ansprechpartner informieren die SWG im Kundenzentrum über den hydraulischen Abgleich und wählen gemeinsam mit dem Kunden einen Partnerinstallateur aus. Der entsprechende Innungsbetrieb nimmt daraufhin im Haus des Kunden alle nötigen Daten der Heizungsanlage auf und gibt sie an die Experten bei den SWG weiter. Während eines weiteren Termins im Kundenzentrum erörtern die Berater, wie sich die bestehende Anlage über den hydraulischen Abgleich verbessern lässt und erstellen ein entsprechendes Angebot zur Optimierung der Heizungsanlage zum Festpreis. Nach der Beauftragung durch den Kunden gehen die Installateure ans Werk.
Das Besondere an dieser Dienstleistung: Kunden erhalten zusätzlich einen umfassenden Inspektionsbericht über Wärmeerzeugung, Wärmeverteilung und Wärmeübergabe in ihrem Gebäude – gleichzusetzen mit dem
„Heizungs-Check Plus“. Dieser kann in der Folge dazu dienen, weiteres Sparpotenzial in puncto Heizanlage zu erschließen. „Schritt für Schritt und mit jeweils geringem finanziellem Aufwand kann so jeder die Energieeffizienz in den eigenen vier Wänden erhöhen“, versichert Michael Rösner.

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