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Viafrica Deutschland e.V. investiert Computerspenden in Afrika

Gießen | Ableger der niederländischen NGO Viafrica in Gießen gegründet.

Das 2003 in den Niederlanden gegründete soziale Unternehmen Viafrica hat es sich zum Ziel gesetzt, nachhaltige Entwicklung in Tansania und Kenia im IT- und Bildungsbereich anzustoßen. Viafrica stattet Schulen mit neuen Technologien aus und betreut die Lehrkräfte langfristig beim Einsatz der Geräte, so dass den Kindern vor Ort Computerkenntnisse vermittelt werden können. Ab sofort ist die Organisation auch als e.V. in Deutschland vertreten und kooperiert verstärkt mit deutschen Unternehmen.


Auf die Idee, Viafrica zu gründen, kam der Vorstandsvorsitzende Joost Dam bei früheren Reisen durch Afrika. Er erkannte nicht nur das typische Problem in der Entwicklungsarbeit, wonach Spender und Empfänger von Entwicklungshilfe zu sehr von Fördermitteln abhängig sind, sondern auch die Bedeutung einer qualitativ hochwertigen Ausbildung als wichtiger Baustein für eine positive Zukunftsperspektive. Da heute neben der Fähigkeit Lesen und Schreiben zu können auch der Umgang mit Computern dazugehört, fragte er sich, wie man diesen in Regionen ohne die entsprechende Ausstattung vermitteln kann. Er gründete in Amsterdam die NGO Viafrica, die nun endlich auch in Deutschland einen Ableger hat.

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Das Prinzip hinter der Strategie von Viafrica ist schnell erklärt: Viafrica hat es sich im Rahmen des CLASSworks-Programm zum Ziel gesetzt, nachhaltige Entwicklung in Tansania und Kenia im IT-Bereich anzustoßen. So stattet Viafrica Bildungseinrichtungen nicht nur mit Computern aus, sondern betreut auch langfristig deren Einsatz im Unterricht. Unternehmen aus Europa können diese Schulprojekte mit einfachen Mitteln unterstützen.

„Mit der Spende von nicht mehr benötigten Computern bieten wir Firmen eine hervorragende Möglichkeit, unternehmerische Verantwortung und soziales Engagement in die Tat umzusetzen“, erklärt Laura Hinder den Anreiz für Unternehmen, ihre ausrangierten Geräte an Viafrica zu spenden. Diese Initiative läuft unter dem Namen „PC-Spenden“. Sowohl Privatunternehmen, als auch öffentliche Einrichtungen können Altgeräte deutschlandweit an Viafrica abgeben, die von dem Partnerunternehmen Compass aus Düsseldorf direkt und kostenfrei beim Spender abgeholt werden. Die noch funktionierenden eingesammelten Computer werden in einem zertifizierten Datenvernichtungsprozess für die weitere Verwendung
aufbereitet. Defekte Geräte werden umweltbewusst entsorgt. Aus dem Weiterverkauf der datenbereinigten Geräte ergibt sich die Spende für Viafrica. Die alten Computer werden also nicht nach Ostafrika gebracht, sondern hier in Europa verwertet. Die daraus erzielten Erlöse gibt Viafrica an die unterstützten IT-Projekte, wie das CLASSworks Projekt, weiter.

Somit können heimische Unternehmen mit ihren nicht mehr benötigten Computern direkt in bessere Bildung in Ostafrika investieren und so ohne großen Aufwand etwas Gutes tun. Neben der Spende von IT-Altgeräten ist auch die direkte finanzielle Unterstützung einzelner Projekte möglich. Bereits mit € 2.500 kann einer Schule die Teilnahme am CLASSworks Programm ermöglicht werden. So hat Viafrica in den letzten Jahren nicht nur über 200 Computerräume eingerichtet, sondern darüber hinaus auch vor Ort tätige Mitarbeiter und Lehrkräfte geschult, digitale Unterrichtsmaterialien bereitgestellt, und die eingesetzten Geräte regelmäßig gewartet.
Für dieses Engagement wurde Viafrica in den Niederlanden bereits mit dem Computable Award als sozial verantwortungsvollstes IT-Unternehmen ausgezeichnet.

Weitere Informationen auf www.pc-spenden.de und www.viafrica.org.

 
 
 
 
 

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