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Kurz Kommentiert: "Arme Brüder" machen ihrem Namen alle Ehre oder wie die Kirche ihre Spenden zu verwalten pflegt.

Gießen | Darf man sich eigentlich aufregen, wenn man liest dass ein katholischer Verein geschätzte 10 Millionen Euro an windige Spekulanten verjuxt hat? Geld das sich aus Spenden und öffentlichen Mitteln zusammen setzt. Geld das jetzt wahrscheinlich weg ist ohne seinem eigentlichen Sinn zugeführt zu werden. Geld das Menschen im glauben etwas Gutes zu tun gespendet haben und Steuermittel die auch jeder nicht Christ zahlen musste. Wie kann das sein, dass ein Verein windige Anleihen kauft und das Geld dann später als "goldene Reserve" deklariert. Liebe Ordensgemeinschaft der "Armen Brüder" ich möchte von euch keine Pieps hören der irgendwo in Richtung Opferrolle geht. Ihr habt ganz schlicht gesagt Scheiße gebaut. Man sollte erwarten können dass solche Gelder konservativ und sicher verwaltet werden. Meiner Meinung nach ein weiterer Grund, die Kirchlichen Einrichtungen zu verstaatlichen (bezahlen tut der Staat sie sowieso schon) und die Kirche endgültig finanziell auf eigene Beine zu stellen. Und wenn mir jetzt wiede3r was von der Enteignung der Kirche durch Napoleon erzählen will, soll er doch bitte mal ungefähr nachrechnen was die Kirche den Indios geklaut hat, den Ketzern und wie viel "Wiedergutmachung" sie an Missbrauchsopfer gezahlt hat.

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Kommentare zum Beitrag

Martin Wagner
2.649
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 09.02.2014 um 15:33 Uhr
Sehr geehrter Herr Schmidt

Der Sachverhalt hinter ihrem Artikel war mir nicht bekannt. Erst durch eine kurze Recherche konnte ich mehr Hintergründe in Erfahrung bringen.

http://www.bild.de/news/inland/katholische-kirche/ordensgemeinschaft-opfer-eines-betrugs-34594154.bild.html

Kurz zu den von ihnen geforderten Konsequenzen:

"Kirchlichen Einrichtungen (......) verstaatlichen"

bzw.

"die Kirche (hat sich) endgültig finanziell auf eigene Beine zu stellen"

Richtig! Was heisst das konkret?

Die völlige Trennung von Kirche und Staat!

Das ist ja nicht neu, das fordern fortschrittliche Kreise in den Kirchen seit Jahrzehnten. Warum tut sich da Nichts. Ganz einfach, weil die Oberen der Kirchenhierarchie und des Staates sich eben einig sind: Mit dieser "Verbandelung" können die sehr gut leben. (Und das ist nicht nur metaphysisch gemeint, sondern auch geldmäßig.)

Deswegen gilt der Spruch: Du hälst sie dumm und ich halte sie arm!

(mit "sie" ist die Bevölkerung gemeint.)

Rummeckern alleine hilft aber nicht. Die Bürger müssen sich unten organisieren und unten handeln. Sie dürfen nur so viel Großorganisation zulassen (egal ob Kirche oder Staat) wie unbedingt notwendig ist. Und diese Strukturen müssen von unten ständig effektiv kontrolliert werden.

In dem Austausch von Personal in den Großorganisationen - sei es Staat oder Amtskirche - sehe ich maximal einen geringen Fortschritt. Die Probleme werden doch immer drängender. Habe wir noch die Zeit uns mit solchen kleinen Fortschritten zufrieden zu geben?
Florian Schmidt
4.808
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 09.02.2014 um 15:45 Uhr
Herr Wagner, die meisten Leute wissen doch nicht einmal welche staatlichen Mittel tatsächlich in die Kirche wandern. Ich meine damit nicht die Kirchensteuer sondern die Millarden die zusätzlich aus staatlichen Mitteln zur Kirche fliessen. Aus den allgemeinen Steuermitteln. Dazu die Steuererleichterungen und andere Bonbons die sich die Kirche raus nehmen darf.
Alex Knaack
589
Alex Knaack aus Linden schrieb am 23.02.2014 um 17:17 Uhr
Ich sehe auch ein großes Problem darin, dass kirchliche Einrichtungen wie Kindergärten hauptsächlich staatlich getragen werden und nur zu einem kleinen Prozentsatz von der Kirche finanziert werden und trotzdem darf die Kirche ihre lächerlichen Regeln durchdrücken.
H. Peter Herold
28.708
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 04.03.2014 um 16:09 Uhr
Schaut nach Limburg, da hat es einer gezeigt und was passiert?
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
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von:  Florian Schmidt

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Florian Schmidt
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