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„Wir alle wollen die Energiewende“

Gießen | Die Kritik von Windkraft-Gegnern hinsichtlich des Ausfalls des Ratsinformationssystem, der mit technischer Wartung zu erklären sei, nimmt Laubachs Bügermeister Peter Klug zum Anlass, den Bau von Windkraftanlagen zu verteidigen. Mittels einer Pressemitteilung erklärt der Rathauschef: „Wir alle wollen die Energiewende, niemand will Atomkraft oder Endlager und wenn es in ein paar Jahren um die großen Stromtrassen durchs Land geht, möchte auch wieder keiner diese vor seiner Haustür stehen haben. Wir haben uns mit dem Thema Windkraft in der heimischen Region einer großen Aufgabe gestellt und werden jetzt die Genehmigungsfähigkeit abwarten. Die örtlichen, kleinräumigen Gutachten, welche noch nicht komplett abgeschlossen sind, zeigen bisher durchaus eine Genehmigungsfähigkeit auf.“
Allen Interessenten, die im Zeitraum der technischen Wartung des Ratsinformationssystems rät Klug, die Unterlagen über die öffentlichen Sitzungen im Rathaus einzusehen oder sich per E-Mail zusenden zu lassen. Die Windkraft-Gegner bittet der Bürgermeister um einen sachlichen und fachlichen Dialog, der teilweise zu wünschen übrig lasse. Es gebe eindeutige Beschlüsse zur Windkraft in Laubach, zu denen er, Klug, auch klar stehe.
Was meinen Sie zum Thema Windkraft in Laubach? Wird die Energiewende über die Köpfe der Bürger entschieden? Oder müssen wir uns noch mehr für die Einführung erneuerbarer Energie einsetzen?

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Wer baut und somit ein Stück Natur zerstört, der muss zum Ausgleich...

Kommentare zum Beitrag

120
Stefanie Arnheiter aus Grünberg schrieb am 06.02.2014 um 16:49 Uhr
Natürlich ist eine Energiewende nötig....nicht nur in Anbetracht der leeren Stadtkassen und Rettungsschirmthemen.

Leider geht es doch bei diesen Diskussionen schon lange nicht mehr vorrangig um Naturschutzthemen, sondern um rein finanzielle Gründe und einen Wirtschaftsektor und dessen "Subventionen".

Wichtig wäre doch zuerst, den MEHRWERT für die Menschen, die Windkrafträder vor der eigenen Haustüre haben, zu klären.

So lange sich Andere "den Geldsack" füllen, und genau die Menschen, die Windkrafträder vor der eigenen Nase haben, auch noch teuren Strom aus Nachbarländern "zurückkaufen" müssen, wird dieser Mehrwert nicht glaubhaft und belegbar umgesetzt werden können.
Peter Herold
26.308
Peter Herold aus Gießen schrieb am 07.02.2014 um 08:58 Uhr
Wir allen müssen unseren Beitrag zur Energiewende beisteuern. Ist ähnlich wie durch unser reines Wohngebiet mit einer relativ schmalen Straße 2 Buslinien zu schicken. Die müssen wir auch ertragen(für die Allgemeinheit), obwohl nachweislich eines Gutachten die Häuser dadurch beschädigt werden. Also Strom wollen wir doch alle, oder etwa nicht? Aber bitte keinen aus und mit Atom oder Kohle;-((
Michael Nudelmann - Mitarbeiter der GZ-Redaktion
3.023
Michael Nudelmann - Mitarbeiter der GZ-Redaktion aus Gießen schrieb am 07.02.2014 um 09:37 Uhr
Ich erinnere mich, wie nach der Katastrophe in Fukushima die Energiewende kurzerhand zur Chefsache von Kanzlerin Angela Merkel erklärt wurde. Ich werde das Gefühl nicht los, dass mehrere Bundesregierungen einen Plan zum Atomausstieg in der Schublade hatten und darauf warteten, diesen zu einem "günstigen" Zeitpunkt umzusetzen, ohne eine gefühlt ewige Debatte mit Lobbyisten und Bevölkerung einzugehen.
Dass die vermeintlich gut durchdachte Entscheidung, aus der Atomkraft auszusteigen zu Lasten der Kommunen und der Umwelt gehen könnte, war in den Tagen, als alle mit Furcht nach Japan blickten, von zweitrangiger Bedeutung. Dabei wird der Atomausstieg und die sogenannte Energiewende seit Jahrzehnten von Wissenschaftlern in unterschiedlichen Szenarien simuliert. Ein Expertengremium mit Beteiligung jener Forscher, ein rechtlich abgesichertes Atomausstiegsszenario, sowie eine öffentliche Debatte über einerseits die technische Machbarkeit sowie eine ökonomisch und ökologisch vertretbare Einführung erneuerbarer Energien hätten zwar ihre Zeit gebraucht. Womöglich hätte der gesellschaftliche Konsens, Abstriche gegenüber der aktuellen Situation bedeutet, wäre jedoch auf lange Sicht nachhaltiger gewesen, was die Verteilung der entstandenen Kosten und Belastungen betrifft.
Peter Herold
26.308
Peter Herold aus Gießen schrieb am 07.02.2014 um 10:26 Uhr
Ja schön und gut, aberalle wollen Strom... nur nicht die Windräder und Stromtrassen mit Masten.
Klingt nach dem St. Florians Prinzip;-((
120
Stefanie Arnheiter aus Grünberg schrieb am 07.02.2014 um 15:12 Uhr
So lange wir unseren Strom billiger verkaufen als selber wieder "zurück zu kaufen" ist das System - und damit die Grundlage einer vernünftigen Wirtschaftlichkeit - einfach nicht vorhanden und damit erspart sich jegliche Diskussion über mögliche Standorte.
Peter Herold
26.308
Peter Herold aus Gießen schrieb am 07.02.2014 um 16:49 Uhr
Das würde aber bedeuten den Kopf in den Sand stecken, oder?
Margrit Jacobsen
8.736
Margrit Jacobsen aus Laubach schrieb am 07.02.2014 um 17:25 Uhr
Mir fehlen hier die Laubacher Kommentare...
Peter Herold
26.308
Peter Herold aus Gießen schrieb am 07.02.2014 um 17:38 Uhr
...von wegen im Dunkeln ;-)
120
Stefanie Arnheiter aus Grünberg schrieb am 07.02.2014 um 18:53 Uhr
@ Herr Herold: genau das Gegenteil von "Kopf in den Sand stecken" bedeutet das!
Es nützt aber nichts, subjektive Meinungen zu sammeln (derer es ausreichend gibt), sondern sich mit der Materie hinter Materie zu beschäftigen.
Peter Herold
26.308
Peter Herold aus Gießen schrieb am 08.02.2014 um 08:41 Uhr
Wenn wir keine Windräder wollen, Wirtschaftsinteressen hin oder her, dann kommen Kohlekraftwerke und das zeichnet sich schon ab. Ist das dann besser? Verdient wird mit beiden und keiner von uns kann sich dagegen wehren, im Gegenteil. Es wird immer teurer und ungesund dazu.
Nadine Wagner
29
Nadine Wagner aus Laubach schrieb am 09.02.2014 um 15:00 Uhr
Ich bin eine Laubacherin und ich bin gegen die Windkrafträder in unserem Wald, denn durch den Bau der Windräder in mitten unseres schönen Waldes werden wir unserer Natur beraubt und viele Tiere die dort leben verlieren ihr zu Hause. Und danach sterben dann noch etliche Vögel weil sie in die Rotorbätter fliegen. Also im Grunde soll Umweltschutz betrieben werden, dafür aber die Natur weichen, wo ist da der Sinn? Die Windkraft wird die Atomkraft nicht ablösen, das ist Fakt. Und ich möchte hier auch nochmal erwähnen wie viel Arbeit sich die Windkraftgegner machen und ich hoffe sie lassen sich nicht unterbekommen und kämpfen weiter für das, was die meisten Laubacher wollen, nämlich KEINE Windräder in unserem Wald!
Margrit Jacobsen
8.736
Margrit Jacobsen aus Laubach schrieb am 09.02.2014 um 16:34 Uhr
Ich sehe es auch so wie Nadine, die meisten Laubacher wollen keine Windräder, wobei sicherlich die schöne Natur hier auch ein wertvolles Argument ist. Mehr noch meine ich aber, dass die Laubacher merken, dass es vorrangig um das Füllen von Kassen aufgrund des Rettungsschirmes geht und nicht sehr "überlegt" rangegangen wird. Im "kleinen" durften wir das schon mit der Nachtabschaltung erleben und wenn die Windräder erst da sind und dann die Kassen weniger füllen als erhofft...oh weia...!
15
Ralf Naujoks aus Laubach schrieb am 09.02.2014 um 18:56 Uhr
Beim Thema Energiewende besteht ein grundsätzliches Missverständnis über die Konsequenzen für jeden Einzelnen. Allein der oberste Grundsatz dass Energie billig sein muss ist eine Abendfüllende Diskussion.So wie billiges Fleisch im Supermarkt sicher kein hochwertiges biofleisch aus artgerechter Tierhaltung sein kann,wird momentan Ökostrom nicht Billigstrom sein können. Die Energiewende kostet Geld und der billigste Strom ist der Strom der nicht verbraucht wird.Ebenso ist das mit dem Fleisch das nicht gekauft. In Zukunft aber wird Ökostrom immer billiger wegen der günstigeren Gestehungskosten.Ganz im Gegensatz dazu der Strom aus Kohle,Öl,Gas usw.Hier sind die Preise nur am steigen da immer weniger fossile Brennstoffe vorhanden sind und die Förderkosten ständig steigen.Langfristig bleiben uns nur die erneuerbaren Energien.Da kann man diskutieren wie man will. Auch bezüglich der Speichermöglichkeiten sind die Technologien da und müssen nur umgesetzt werden.Da fehlt allerdings momentan der politische Wille.Würde man allerdings nur einen kleinen Teil der Mittel für die Förderung von Atomenergie und Kohle von ca 300 Milliarden Euro (Erneuerbare Energien 28 Milliarden) für die Speichertechnologie und die Entwicklung dezentraler kleiner Energieproduktionen verwenden könnten Atom und Kohlekraftwerke nach und nach abgeschaltet werden und auf grosse Stromtrassen könnte man auch verzichten. Gruss Naujoks
Margrit Jacobsen
8.736
Margrit Jacobsen aus Laubach schrieb am 09.02.2014 um 19:14 Uhr
Grundsätzlich habe ich nichts gegen Windräder, wir fahren zB gerne in eine Gegend Frankens, wo viele Windräder Energie einfahren, das ist nicht störend für das Landschaftsbild. Aber, es ist vor langer Zeit angegangen, überdacht und geplant worden und nicht ex und hopp für eventuellen guten Betrag, wie es in Laubach aussieht.
15
Ralf Naujoks aus Laubach schrieb am 09.02.2014 um 19:20 Uhr
Kann mir mal ein Gegner der Windenergie sagen woher er denn gerne Strom hätte? Und weis einer der Windenergiegegner was eine Kilowattstunde Strom aus Kohle und Atomenergie wirklich kostet?Bitte alle Förderungen und die Kosten für Sicherheit,Klima,Gesundheit usw einrechnen,denn dann haben wir erst den wirklichen Preis.Windkraft ist heute schon der billigste Strom wie die Preise an der Strombörse zeigen.Gerade desswegen steigen ja die Kosten für EEG.Ist bischen kompliziert,sollte man aber bei der Diskussion besser verstehen! Ausserdem:Windräder finden manche Leute nicht schön.Ich finde Kohle- und Kernkraftwerke nicht schön.Autobahnen finde ich auch nicht schön.Wenn ich aber mit dem Auto fahren will brauche ich Strassen. Wer Strom haben will soll endlich ehrlich sagen woher denn der Strom aus der Steckdose kommen soll!Und das soll er dann später seinen Nachkommen erklären.Denn sparen will auch niemand wie die Diskussion um die Nachtabschaltung in Laubach zeigt.Alle wollen Alles haben,aber bitte billig,billig und ohne die geringsten Konsequenzen.
120
Stefanie Arnheiter aus Grünberg schrieb am 09.02.2014 um 20:34 Uhr
Vielleicht mal ein kleiner Blick auf die Seite www.bafa.de
Dort findet man auch Listen, welche Unternehmen von den EEG Umlagen befreit sind.
Arbeitsplätze müssen gesichert werden - keine Frage. Aber man muss sich schon wundern, welche Unternehmen hier von der EEG Umlage befreit und damit doppelt subventioniert werden.

Und ich habe selber schon die Anträge für ein Unternehmen ausgefüllt und dem Antrag wurde statt gegeben. Es ging dabei um reine Kosteneinsparungen unabhänglich von jeglichen Umweltschutzgedanken.

http://www.bafa.de/bafa/de/energie/besondere_ausgleichsregelung_eeg/publikationen/statistische_auswertungen/

Warum Stromanbieter tatsächlich grünen Strom anbieten, ist auch eine sehr interessante Geschichte....
Stromanbieter waren bis 2011 ganz von der Ökostrom-Umlage befreit, wenn sie mindestens 50 Prozent grünen Strom anboten.
http://de.wikipedia.org/wiki/Gr%C3%BCnstromprivileg

Es sollen für alle Technologien eine kontinuierliche Degression der Fördersätze im EEG verankert und die Bonusregelungen weitgehend gestrichen werden.
http://www.energie-und-management.de/?id=84&terminID=102277
Stefan Walther
4.192
Stefan Walther aus Linden schrieb am 09.02.2014 um 22:33 Uhr
Natürlich wird die "Energiewende" ( ob es überhaupt eine "Wende" wird, das sei mal dahingestellt! ) über die Köpfe der Bürger entschieden, Gabriel hat die Richtung vorgegeben = statt Ausbau erneuerbarer Energie - Profite für die Energiekonzerne! Statt Förderung lokaler kleiner und mittlerer Unternehmen - Bankrotte von Solarfirmen. Diese "großen Stromtrassen" quer durchs Land, die nutzen nur den Energiekonzernen.
Und die finanzielle Frage? Also die Energiewende muss schon teuer ( für den Endverbraucher ) werden, erneuerbare Energie kostet halt? Wieso, warum sollen die Energiekonzerne dies nicht bezahlen, sie haben doch jahrzehnte lang auch die Milliarden Subventionen für die Atomenergie kassiert und ihren Reibach ( auf unsere Kosten ) damit gemacht!
Und wer trotz Fukushima immer noch der Atomenergie das Wort redet und/oder die unkalkulierbaren Risiken ignoriert, den kann man meiner Meinung nach nicht ernst nehmen. Eine sofortige Abschaltung aller Atomkraftwerke ist ohne weiteres möglich, eine Umstellung auf erneuerbare Energien zu 100 Prozent ist auch kein Wunschdenken.... nur, es steht - wie immer - nicht der Nutzen für die Menschheit im Vordergrund, sondern "mit was kann man kurzfristig den größten Gewinn machen... und nach mir die Sintflut"
Peter Herold
26.308
Peter Herold aus Gießen schrieb am 10.02.2014 um 08:54 Uhr
Allen nochmals gesagt. Atom ist tödlich. Manchmal schnell, aber meist langsam und sehr lange.
Nadine Wagner
29
Nadine Wagner aus Laubach schrieb am 10.02.2014 um 10:13 Uhr
Die Sache ist ja die, dass niemand überhaupt weiß ob die Windräder in Laubach wirtschaftlich sind. Ich habe auf der Bürgerversammlung gesehen wieviel Wald dafür gerodet werden soll. Das ist unsere Natur die für ein Vorhaben weichen soll, dass vielleicht am Ende gar nichts bringt. Die ausgeschriebenen Standorte wechseln dauernd. Wie sagte unser Bürgermeister auf der Bürgerversammlung, dann kauft er nachher einem Bauern das Land ab und forstet den Wald wieder auf, warum soll es dann nicht möglich sein auf dem Land eines Bauerns die Dinger hin zu stellen? Dann wäre zwar immer noch der Aspekt da, dass Vögel da rein fliegen und zu Tode kommen, aber immer noch besser als unseren halben Wald den Erdboden gleich zu machen wegen einer fixen Idee. Niemand der Windkraftgegner ist für die Atomkraft, dass ist oft genug erwähnt worden, aber wie gesagt, warum sollen die Laubacher zulassen dass ihr Wald zerstört wird, nur damit nachher unsere Politiker feststellen das Windräder in Laubach so viel taugen wie ein platter Reifen an einem Mountainbike? Das ist es nicht wert.
Margrit Jacobsen
8.736
Margrit Jacobsen aus Laubach schrieb am 10.02.2014 um 10:31 Uhr
Genau, Nadine, richtig beschrieben. Das meine ich auch, wechselnde Standorte und ex und hopp bedeutet, erst mal aufstellen und dann merken, ach doch nicht so mit den Einnahmen. Das sind meine Bedenken, grundsätzlich habe ich nichts gegen Windräder, aber durchdacht soll es sein. In Franken stehen diese Dinger auf den Feldern der Bauern, genau wie von dir hinterfragt.
Nicole Freeman
8.522
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 11.02.2014 um 08:31 Uhr
Windraeder machen nur sinn wenn der wind auch genuegend pustet. in laubach gibt es doch noch viel landwirtschaft. waere es nicht sinnvoll biogasanlagen zu bauen ? Das ist ebenfalls gruener strom und verarbeitet mist , und bioabfaelle aber auch mais der auf den ackerflaechen angebaut werden mueste. die waelder bleiben stehen da die biogasanlage nur sinn macht wo der biomuell anfaellt, neben einem stall oder der kompostierung.
riechen tut das nicht ! wer sich eine solche Anlage mal ansehen will kann das in heuchelheim oder buseck tun. Die swg gibt auch infos darueber. Natuerlich sind die windraeder in der anschaffung guenstiger, aber was ist wenn der wind nicht will. die kuh sch... jeden tag !
Margrit Jacobsen
8.736
Margrit Jacobsen aus Laubach schrieb am 11.02.2014 um 10:15 Uhr
Stimmt, Nicole, stinkt nicht. Auch das kenne ich zB aus Franken. Nur daran würde in Laubach die "Stadt" nichts verdienen, die suchen nur das vermeintlich schnelle Geld für ihren Rettungsschirm und das auf Teufel komm raus! Leider sind in Laubach schlechte Berater am Werk!
15
Ralf Naujoks aus Laubach schrieb am 11.02.2014 um 14:00 Uhr
Weiterhin sagen die Windkraftgegner nicht woher denn der Strom kommen soll? Macht doch endlich mal ein Konzept !!! Nur nein,nein,nein ist lächerlich.
11
Ralf Schmidt aus Laubach schrieb am 11.02.2014 um 15:19 Uhr
Wiedermal diese kindlich, naive Frage:
"Woher soll der Strom denn kommen?"
Das ist aber nicht die Frage, sondern:
"Kann Windenergie in Laubach einen Beitrag zur Energieversorgung leisten?"
Antwort: NEIN, kann sie nicht!
Margrit Jacobsen
8.736
Margrit Jacobsen aus Laubach schrieb am 11.02.2014 um 16:00 Uhr
Genau Ralf und auch keine Kassen füllen!
11
Ralf Schmidt aus Laubach schrieb am 11.02.2014 um 21:09 Uhr
Es sind nicht nur oder vorrangig Windkraftgegner, sondern vielfältig, auch ehrenamtlich, engagierte Bürger, die ein Anrecht auf Informationen und darauf haben, dass die von ihren Umlagen und Abgaben finanzierten Dienstleistungen der Stadt Laubach tatsächlich auch verfügbar sind und funktionieren!
Wenn der BM den monatelangen Ausfall des Bürgerinfoportals mit technischen Schwierigkeiten oder Wartungsarbeiten begründet, stellt er damit u.a. auch die qualifizierten und gut geschulten Mitarbeiter im EDV- und Web-Service der Stadt Laubach in ein erbärmliches Licht! Tatsächlich bin ich mir jedoch sicher, dass eben diese Personen über hervorragende Fachkompetenzen verfügen und ein Bürgerinfoportal innerhalb weniger Stunden auf jedem beliebigen Web-Server der Welt warten oder wieder zum Laufen bringen können! Seine Argumente von Wartungsarbeiten, Sicherheitslücken, -Zertifikaten und Hackerangriffen halte ich (selbst Webdesigner und Administrator) für schlicht lächerlich!
Einmal mehr zeigt er damit, dass Verschwörungstheorien aus dem Laubacher Rathaus selbst entspringen!
Fachliche und sachliche Kommunikation setzt auch sachliche und fachlich qualifizierte und kompetente Gesprächspartner voraus!
Pannen, wie das Fehlen wichtiger Teile und Anlagen zu den Protokollen der Stadtverordneten-Versammlungen in den amtlichen Mitteilungsorganen deuten darauf hin, dass die gesamte Laubacher Kommunalpolitik nur noch eine Verkettung ungünstiger Umstände darstellt!
Herr Gabriel würde sagen: "Lassen Sie uns diesen Quatsch hier beenden!"
Ralf Schmidt, Gonterskirchen den 11.Februar 2014
Nicole Freeman
8.522
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 12.02.2014 um 06:57 Uhr
wenn laubach eine solche anlage an einer der kompostierungsanlage bauen wwuerde koennte das geld fuer die stadt bringen. aber wie gesagt die baukosten sind hoeher
Margrit Jacobsen
8.736
Margrit Jacobsen aus Laubach schrieb am 12.02.2014 um 10:14 Uhr
Ralf, ebenso aus Goki, Hallo, grüße dich. Nun kann ich dich "einordnen". Deine Zeilen stimmen überwiegend und hoffentlich lesen es die "richtigen" Leute.
Nadine Wagner
29
Nadine Wagner aus Laubach schrieb am 13.02.2014 um 10:23 Uhr
"Wer unsere Heimat quält, wird abgewählt" (Verfasser unbekannt, zu lesen an dem Banner an der Schlossmauer) Ich denke spätestens bei der nächsten Wahl wird sich das bewahrheiten. Von den Verantwortlichen scheint niemand zu verstehen, dass das eben unsere Heimat ist in der Windräder nichts im Wald verloren haben. Viele von uns sind hier geboren und werden auch hier sterben, wieder andere sind bereits weg gezogen, weil sie es nicht mehr ertragen haben. Die meisten von uns können aber nicht so einfach gehen. Ich bin der Ansicht, dass Herr Klug dieses Vorhaben so verteidigt, weil es eben NICHT seine Heimat ist, so wie unsere und er, wenn er irgendwann kein Bürgermeister mehr ist, eben auch gehen kann. Ich habe bisher nicht einen Menschen in Laubach getroffen der dafür war, dass Windräder in unseren Wald sollen, also glaube ich auch nicht, dass sonderlich viele damit überhaupt einverstanden sind. Und Ralf hat auch vollkommen Recht, dass der Informationsfluss sehr zu wünschen übrig lässt und man dann immer nur Ausreden präsentiert bekommt, wieso das so ist.
Christoph Schäfer
681
Christoph Schäfer aus Gießen schrieb am 13.02.2014 um 13:31 Uhr
Zur Frage, woher der Öko-Strom denn kommen könnte:

https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2011/_01/_25/Petition_16259.nc.html

Über dieser Petition schnarcht der deutsche Bundestag seit drei Jahren zum Wohle von RWE, E.ON und Co.!
15
Ralf Naujoks aus Laubach schrieb am 14.02.2014 um 18:45 Uhr
Wenn die Frage an die Windkraftgegner"Woher denn nach deren Meinung der Strom kommen soll?"so kindisch ist,dann kann man angesichts solcher Ignoranz irgendwie nicht mehr weiter diskutieren.Sorry,auch das Ausweichen auf die Vorgänge im laubacher Parlament ändert an der o.g.Frage nichts. ! Woher,liebe Windkraftgegner nicht nur aus Laubach,soll der Strom kommen? Ich werde diese Frage immer wieder stellen und ohne Antwort oder ein eigenes Konzept seid ihr Windkraftgegner nichts weiter als die versteckte fünfte Kolonne der Atomlobby!Das trifft ins Herz .Ist aber leider offensichtlich so.Sorry! Ralf
11
Ralf Schmidt aus Laubach schrieb am 14.02.2014 um 18:55 Uhr
Die Physik interessiert sich leider nicht dafür, ob wir fragen, "woher soll der Strom denn kommen?"
Komischerweise hat vor ca. 20 Jahren kein Mensch daran geglaubt, dass Windkraft einen Beitrag zur Energieversorgung leisten kann!
Heute sind sich aber alle sicher, dass es so ist!
Was hat sich verändert?
Die Technik nicht, sondern nur die Einstellung der Menschen! Damals konnten die Menschen scheinbar eher noch 1+1 zusammenzählen!
Wer für die Windkraft ist, hat ja sicher auch nichts gegen eine Windhöffigkeitsmessung einzuwenden, oder?
Warum scheut die Windbranche diese Messungen?
Weil danach nie mehr ein Projekt zu Stande kommt!
Windkraftbefürworter haben selbst auch keine Alternativen anzubieten! Sie verdienen nur mit!
11
Ralf Schmidt aus Laubach schrieb am 14.02.2014 um 19:12 Uhr
Die Sinnhaftigkeit einer Technologie ergibt sich nicht zwangsläufig aus dem Mangel an anderen Alternativen!
Da nützt es auch nichts, wenn man die Diskussion immer wieder vom eigentlichen Sorgenkind weg lenkt!
Wer die Natur zerstört, um das Klima zu schützen, hat irgend etwas falsch verstanden!
Die Vorwürfe bezüglich der Atomkraft sind da ebenfalls nur Polemik!
"Der Polemiker sucht nicht zwingend den Konsens, sondern versucht im rhetorischen Wettstreit seinen Argumenten zum Durchbruch zu verhelfen" Quelle: Wikipedia
11
Ralf Schmidt aus Laubach schrieb am 14.02.2014 um 19:16 Uhr
Ferner verweise ich hier noch einmal auf das Thema des Blogs:
"Die Kritik von Windkraft-Gegnern hinsichtlich des Ausfalls des Ratsinformationssystem, der mit technischer Wartung zu erklären sei, nimmt Laubachs Bügermeister Peter Klug zum Anlass, den Bau von Windkraftanlagen zu verteidigen..."

"Getroffene Hunde bellen!"
49
Hermann Dirr aus Grünberg schrieb am 14.02.2014 um 22:18 Uhr
@Michael Nudelmann
Zitat: "Dass die vermeintlich gut durchdachte Entscheidung, aus der Atomkraft auszusteigen zu Lasten der Kommunen.."

Der Ausbau der Windkraft geht zur Lasten der Kommunen? Verstehe ich das richtig? Warum reißen sich denn die Kommunen um die Windkraftstandorte? Der einige Grund ist: Weil bei dieser hoch subventionierten Technik, mit der Zwangsabgabe (EEG) rum geschmissen wird. Nur so kommen Angebote für Pachtverträge eines Standortes von 30 000 Euro / Jahr und mehr zu Stande.


@Peter Herold
Zitat: "Ja schön und gut, aber alle wollen Strom... nur nicht die Windräder und Stromtrassen mit Masten."

zum ersten, Windräder können ohne Speicher nicht zuverlässig Strom liefern und zum zweiten, zerstören sie in unserem Industriestaat, die letzten noch verbliebenen Naturflächen. Und Stromtrassen brauchen wir doch nicht, oder werden Sie und unsere Industrie nicht mit Strom versorgt? Neue Stromtrassen benötigen die, die Strom produzieren wo er nicht gebraucht wird, mal ganz abgesehen von der Verfügbarkeit. Sollen doch die Industriebetriebe zu den Stromproduzenten hinziehen. Warum soll das der kleine Stromkunde zahlen? Das kann auf die Produkte der Hersteller, die umziehen müssen umgelegt werden. Auf Audi, BWM, Mercedes und Konsorten.

Zitat:" Wenn wir keine Windräder wollen, Wirtschaftsinteressen hin oder her, dann kommen Kohlekraftwerke und das zeichnet sich schon ab. Ist das dann besser?"

Das ist nicht besser, aber diese Stromproduzenten können liefern. Die "Erneuerbaren" nicht

@Ralf Naujoks

Zitat: "Da kann man diskutieren wie man will. Auch bezüglich der Speichermöglichkeiten sind die Technologien da und müssen nur umgesetzt werden."

Das haben Sie schon einmal bei der Ruppertsburger Infoveranstaltung angeführt und greenpeace und Mainova als Beispiel aufgeführt.

Leider hat greenpeace über die Fa. Enertrag eine Versuchsanlage in Bau. Die Leistung beträgt lächerliche 160 kW. Genauso sieht es bei Mainova aus. Auch dort wird mit einer Pilotanlage, wenn sie mal fertig ist lächerliche 500 kW Wasserstoff produziert.
Die Verluste (Wirkungsgrad) inkl. Rückverstromung sind so hoch, dass sich das in 20 Jahren noch nicht rechnet. Das diese beiden Unternehmen auch noch vollmundig ihr Speicher anpreisen ist einfach nur uns Kunden für dumm zu verkaufen.

Zitat: "Würde man allerdings nur einen kleinen Teil der Mittel für die Förderung von Atomenergie und Kohle von ca. 300 Milliarden Euro"

könnten Sie mir diese Zahlen einmal belegen? Oder sind sie nur so in den Raum gestellt?


Zitat: "Windkraft ist heute schon der billigste Strom wie die Preise an der Strombörse zeigen."

Warum schreien denn alle auf, wenn die EEG Umlage um wenige Cent gekürzt werden soll.
Zitat aus dem April 2012 Herr Schwarz, Vorsitzender der OVAG als Altmeier das EEG kürzen wollte:" wenn die EEG Umlage um 1,6 % gekürzt wird, dann ist die Energiewende beendet"


Zitat: "Wer Strom haben will soll endlich ehrlich sagen woher denn der Strom aus der Steckdose kommen soll!"

Das sollten nicht die sagen müssen, die sich für den Erhalt unserer Natur einsetzen, sondern die, die die sicherste Stromversorgung der Erde hatten. Die Energiewender, denn die können auf noch nicht absehbarer Zeit ohne Sonne und Wind keine Stromversorgung aufrecht erhalten.


@Stefan Walter

Zitat: "Diese "großen Stromtrassen" quer durchs Land, die nutzen nur den Energiekonzernen."

Das ist nicht richtig, die Stromtrassen, die wegen dieser "Energiewende" benötigt werden, brauchen die Strommühlen im Norden und die Industrie im Süden Deutschlands.

@Ralf Naujoks

Zitat: "Weiterhin sagen die Windkraftgegner nicht woher denn der Strom kommen soll? Macht doch endlich mal ein Konzept !!!"

Die grün verblendeten Ideologen zerstören ohne ein Konzept unsere perfekte Stromversorgung, zerstören dabei, wenn es wirklich umgesetzt werden sollte, mit über einer Millionen Windindustrieanlagen unsere letzte Natur und die, die sich gegen solch einen Unsinn wehren und sich das nicht gefallen lassen, sollen Alternativen aufzeigen.

@Nicole Freemann

Zitat:"waere es nicht sinnvoll biogasanlagen zu bauen ? "

so lange Reststoffe verwendet würden könnte man dazu nichts sagen. Aber so lange Menschen auf dieser Welt verhungern, solle man den Initiatoren und Betreibern auch nichts zu essen geben.


@Christoph Schäfer

Zitat:"(Seekabel Norwegen)
Zur Frage, woher der Öko-Strom denn kommen könnte"

Herr Schäfer Sie sind sich über den deutschen Strombedarf und der Übertragungskapazität des Seekabel (vorgesehene Fertigstellung 2018) nicht im klaren. Die tatsächiche Strombedarf liegt in der Mittagszeit bei 75 GW. Das Kabel kann 2 GW übertragen. Tolle Versorgung.


@Ralf Naujoks

Zitat: "Woher,liebe Windkraftgegner nicht nur aus Laubach,soll der Strom kommen? Ich werde diese Frage immer wieder stellen und ohne Antwort oder ein eigenes Konzept seid ihr Windkraftgegner nichts weiter als die versteckte fünfte Kolonne der Atomlobby!"

Oh, wurden eigentlich die Atomkraftgegner seinerzeit in Brockdorf, Kalkar usw. von der Kohlelobby bezahlt? Hatte gar kein Geld überwiesen bekommen.

Was Sie machen, ist einfach nur das Totschlagargument "Atom" einsetzen. Dabei müssten Sie als Arzt es eigentlich besser Wissen. Ich denke da an die Strahlentherapie. Wie vielen Menschen hat die radioaktive Strahlung schon Hilfe gebracht?
15
Ralf Naujoks aus Laubach schrieb am 16.02.2014 um 21:12 Uhr
Herr Dirr,Sie verkürzen einige Dinge wie z.B. die Kosten der Windenergie. Bei allen Energieproduzenten sollten Sie gleich verfahren und dann addieren.Nur so können Sie auch vergleichen. Windstrom ist heute schon ein " Problem" an den Strombörsen wenn der Wind kräftig bläst,denn dann fallen !!! die Preise für Strom und die EEG-Umlagen der Stromkonzerne steigen.Dies im Dezember geschehen und soviel zur Effizienz von Windmühlen.Erkundigen Sie sich da mal!Zu den Stromkosten sollte man auch die Folgekosten rechnen.Im Rhrgebiet (heute im ZDF) müssen pro Jahr 1000 Mio Kubikmeter Stollenwasser ehemaliger Kohlebergwerke abgepumt werden.Täglich.24Stunden.Auf nicht absehbare Zeit.Kosten jählich in Millionenhöhe zahlt der Steuerzahler.Ganze Strassenzüge senken sich,würde nicht abgepumpt saufen etliche Orte ab.Änlich die Dauerschäden in den Tagebauregionen bei Aachen und in der Lausitz.Vom Klimaschaden nicht zu reden.Die Folgekosten der Atom-sorry Herr Schmidt Kernkraftindustrie kann heute keiner schätzen .Fukushima lässt grüssen!oder Tschernobyl oder Sellafield oder...!Also Kosten bitte mal richtig rechnen.Und überhaupt:Warum soll man mit Windkraft nicht Geld verdienen.Herr Graf zu Solms verdient mit seinem Wald und anderen Aktivitäten auch Geld.Ist doch oK und wirft ihm auch keiner vor.Nur die Windkraft soll kostenlos sein? Bezüglich der Speicherfähigkeit von Energie ist in der Tat noch viel zu tun. Die Technologien sind da.Zunächst müssen aber die neuen Gaskraftwerke Vorrang gegenüber der Kohle u.Kernkraft haben. Die Netzsteuerung muss verbessert werden und die schon vorhandenen Speicher besser genutzt werden. Die neuen Stromtrassen halte ich für falsch aus vielen Gründen. Die Lösung unserer Energieprobleme ist die dezentrale,regionale Energieerzeugung organisiert durch Energiegenossenschaften vor Ort.Das das funktioniert ist mehrfach bewiesen. Dann fallen allerdings die Energiepreise und die Aktien der Konzerne.Und das ist das eigentliche Problem. Ach,noch ne Frage :Woher soll der Strom in 20-30 Jahren kommen wenn die Berkwerke leer sind?Wir importieren jetzt schon Kohle aus Südamerika!!!China und Indien haben dann auch nix mehr und Sibirien brauchen die Russen.Ihre Lösung heist Kernkraft (Atomenergie Herr Schmidt) ! Sagen Sie es doch endlich! Schöne Grüsse Ralf
11
Ralf Schmidt aus Laubach schrieb am 16.02.2014 um 21:56 Uhr
blablablabla...
11
Ralf Schmidt aus Laubach schrieb am 16.02.2014 um 22:40 Uhr
Zu den Vorwürfen bzgl. der Atomkraft äußere ich mich nicht mehr. Die Atomkraft war schon im vollen Gange, als ich zur Welt kam. Sie wurde uns übergestülpt, gegen unsere Überzeugung! Genau wie heute die Windkraft! Nicht zur Deckung unseres Strombedarfs, sondern als Handelsware zur Sicherung von Marktanteilen!
Zum hundertsten Mal: Es geht nicht um Atomkraft, Kohle, Gas oder Sonstiges, sondern um die Frage: "Was bringt uns die Windkraft in Laubach?"

Woher soll der Strom denn kommen, wenn Euch in 10 bis 20 Jahren auffällt, dass er aus den WindSaftanlagen nicht kommt?

In der nächsten Ausgabe von "Lach- und Sachgeschichten aus dem Schlaubacher Ratloshaus" erklären wir Euch, liebe Kinder, was man unter einer "Win-Win-Situation" versteht, warum sich ein Doktor plötzlich für Windkraft stark macht und was das Ganze mit dem Brandschutz in Laubach, den Freien Wählern und einer Firma names iTerra zu tun hat!
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Hermann Dirr aus Grünberg schrieb am 17.02.2014 um 00:09 Uhr
Zitat Herr Naujoks: "Die Lösung unserer Energieprobleme ist die dezentrale, regionale Energieerzeugung organisiert durch Energiegenossenschaften vor Ort. Das das funktioniert ist mehrfach bewiesen." Zitat Ende
Herr Naujoks nennen Sie mir einen einzigen deutschen Ort, der sich autark mit Energie versorgt und der sich, weil es ja nach Ihrer Meinung so schön funktioniert, von anderen Energieeinspeisungen abgekoppelt hat.
Es gibt keinen Einzigen.
Zum Ruhrgebiet, Falls Sie es nicht wissen, habe ich mein Leben im Ruhrgebiet verbracht. Dort sind die still gelegten und nicht mehr rentable Bergwerke verfüllt worden. Mehr schlecht als recht. Dadurch kam es beim Abbau und auch danach zu erheblichen Bergsenkungen, verbunden mit starken Schäden an Gebäuden. Dies haben die Beschäftigten der Zechen und der versorgenden Betriebe hingenommen. Zumal die Bergbaugesellschaften fürstliche Entschädigungen zahlten. Das wichtigste aber, darum auch der "Kohlepfennig" (Subvention) es gab Arbeit für die Menschen im Pott.
Wie werden die Menschen von den Windfakriken Betreibern abgefunden, wenn das mühsam erspartes Häuschen an Wert verliert. Wenn heute in einige Bergwerken das Grundwasser abgepumpt wird, dann handelt es sich um Verbundbergwerke, die auch heute noch in Betrieb sind. Auch werden Bergwerke nicht verfüllt, wenn in Zukunft noch andere Nutzungen beabsichtigt sind.
Und ich muss Herrn Schmidt beipflichten, es geht nicht um Atom oder Wind. Es geht um die Erhaltung unserer Restnatur und davon haben wir in Deutschland nicht mehr viel. Wenn Sie das nicht verstehen unterstelle ich Ihnen, als hochintelligenten Menschen, haben Sie in "Erneuerbare Energie" privat investiert und möchten hier eine Pro-Stimmung verbreiten.
Und noch zu den Kosten. Durch das EEG Gesetz wurden im Jahre 2013 für "Erneuerbare Energien" über 21 Milliarden Euro von den Stromkunden für ein Produkt gezahlt, dass an den Strombörsen nur 2 Milliarden Euro Wert hatte. Jedes marktwirtschaftliche Unternehmen wäre schon lange Pleite. Aber der dumme Deutsche zahlt und zahlt und zahlt. An Menschen die ohne Leistung, damit meine ich nicht die Hersteller der Anlagen und deren Mitarbeiter, Geld verdienen möchten. Das sind die gierigen Gemeinden und Städte sowie die wie Pilze aus den Boden schießenden Energiegenossenschaften. Aber ich bin fest überzeugt, dass dieser Spuk bald ein Ende haben wird, die Menschen werden so ganz langsam wach und lassen sich von den Profiteuren nicht mehr für dumm verkaufen.
Christoph Schäfer
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Christoph Schäfer aus Gießen schrieb am 17.02.2014 um 16:00 Uhr
Quo vadis, Herr Dirr? Mehr Atomkraftwerke als Strahlentherapie? Ganze Arbeit leisten hier doch schon die unzähligen Mobilfunkmasten, um die sich kaum einer schert. Die lassen sich die Gemeinden, Firmen und Privaties aus reiner Nächstenliebe zu den iPhone Junkies montieren und verdienen nichts an den Standorten!?!

Aber ernsthaft: Ich finde in Ihren opulenten Ausführungen alles, nur keine konstruktiven Vorschläge für die Zukunft.
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Ralf Naujoks aus Laubach schrieb am 28.02.2014 um 22:51 Uhr
Liebe BI-Gegenwind macht erst mal ein eigenes Konzept wie Ihr euch die Stromproduktion in Zukunft vorstellt,dann können wir diskutieren. Einfache Frage bisher ohne Antwort: Woher soll der Strom jetzt und in Zukunft kommen.Wie soll man mit euch diskutieren wenn ihr keine Alternativen aufzeigt? Oder sollen einfach die Lichter ausgehen?
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Ralf Schmidt aus Laubach schrieb am 05.03.2014 um 15:00 Uhr
Nochmal:
Woher KANN der Strom denn in Zukunft kommen?
Von Laubacher Windrädern und PV-Anlagen???

Ist dies Euer "Konzept"?
Dann solltet Ihr endlich anfangen zu rechnen, ob das aufgeht und, ob Laubach dafür überhaupt groß genug ist!

Wie sieht Euer Konzept im Jahr 1 nach der Senkung der Einspeisevergütung aus?
Da werden die Lichter in Laubach sicher bald ausgehen!
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Hermann Dirr aus Grünberg schrieb am 05.03.2014 um 16:17 Uhr
@Herr Schäfer, ich habe nirgendwo geschrieben "Atomkraftwerke als Strahlentherapie" Das deuten Sie in meinen Aussagen hinein.
zu den konstruktiven Vorschlägen, ich möchte nur unser letztes bisschen Natur erhalten und nicht Deutschland mit Windkraftfabriken überziehen. Die zudem nur unwesentlich zur Stromversorgung beitragen. Gerade Heute am 5. März 2014 beträgt die Einspeisung von Strom aus der Windkraft um 10:00 Uhr bei 0,5 GW. Das muss man sich einmal vorstellen, bei über 23.000 Windindustrieanlagen mit einer installierten Leistung von über 32.000 GW, liefern die Landschaftszerstörenden Monsterbauwerke gerade einmal 1,5% der installierten Leistung. Der Strombedarf lag zur gleichen Zeit bei 72,5 GW. Das heißt der Windstromanteil liegt bei 0,69 % des Strombedarfs. Aber ich gehe davon aus, dass Sie mit den Zahlen nichts anfangen können und von Strom aus Windfabriken überzeugt sind.
@ Herr Naujoks
Sie schrieben weiter oben: "Wenn die Frage an die Windkraftgegner "Woher denn nach deren Meinung der Strom kommen soll?" so kindisch ist, dann kann man angesichts solcher Ignoranz irgendwie nicht mehr weiter diskutieren." Zitat Ende
Schauen Sie sich die Einspeisedaten für Wind auf www.agora-energiewende.de an und sagen Sie uns woher ihr Energiewender den Strom nehmen wollt. Ihr wollt die Energiewende, daran verdienen und unser Land zerstören. Wir verdienen für unseren Einsatz für den Naturerhalt nichts, wollen auch nicht daran verdienen und sind nicht die 5. Kolonne der Atomindustrie. Wir wollen unsere Landschaften erhalten und deren Geschöpfe schützen. Da Sie sich so für diese "Energiewende" einsetzen, unterstelle ich Ihnen zu den EEG-Profiteuren zu gehören.
Und wenn Sie von Kosten schreiben, dann zählen Sie ruhig die Kosten die Backup-Kraftwerke, die Kosten neuer Stromleitungen, die Kosten der benötigten Speicher zu den Gesamtkosten der Erneuerbaren hinzu. Mit dem Argument, die anderen Energieträger haben in der Vergangenheit auch zig Milliarden Kosten verursacht, ist für eine Energiewende nicht relevant, denn daran können wir nichts mehr ändern.
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von:  Michael Nudelmann - Mitarbeiter der GZ-Redaktion

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