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Kreisbrandinspektor Mario Binsch gibt Tipps für eine sichere Adventszeit

Einen Moment nicht aufgepasst, kann ein Adventskranz in nur wenigen Sekunden in Flammen aufgehen. Bild: A. Holzknecht_pixelio.de
Einen Moment nicht aufgepasst, kann ein Adventskranz in nur wenigen Sekunden in Flammen aufgehen. Bild: A. Holzknecht_pixelio.de
Gießen | Es duftet nach Glühwein, Plätzchen und gebrannten Mandeln, flackernde Schatten und wohlklingende Melodien überall: Weihnachten ist nah. Doch die Zeit der Adventskränze und Weihnachtsbäume bringt auch Gefahren mit sich.

„Oberstes Gebot ist der achtsame Umgang mit Feuer“, sagt Kreisbrandinspektor Mario Binsch, „Kerzen sollten daher nie in die Nähe von leicht brennbaren Gegenständen wie Geschenkpapier oder Vorhänge gestellt werden.“ Zur Sicherheit trägt auch eine stabile und nicht brennbare Halterung bei, die für Kinder nicht erreichbar ist, genauso wie Feuerzeuge, Streichhölzer und alle anderen Anzünder. Zu vermeiden sind auch Orte mit starker Zugluft.

„Lassen Sie die Kerzen niemals unbeaufsichtigt brennen, denn Unachtsamkeit ist der größte Risikofaktor für Brände“, sagt der Brandschutz-Experte. Deshalb gilt: Kerzen löschen, bevor sie komplett heruntergebrannt sind. Mit der Zeit Hölzer, Adventskränze und Tannengrün trocknen aus und werden somit zu einer weiteren Brandgefahr.

„Egal, wofür eine echte Kerze entzündet wird, ist es immer wichtig, ausreichend Löschmittel wie Feuerlöscher, Decken oder einen Eimer mit Wasser zur Hand zu haben.“ Sollte es trotz aller Vorkehrungen doch zu einem Brand kommen, gilt: das Feuer nur löschen, wenn dies ohne Gefährdung möglich ist. „In anderen Fällen alarmieren Sie die Feuerwehr unter der Notrufnummer 112 und schließen Sie alle Fenster und Türen und verlassen sofort die Wohnung.“ Unabhängig von der Weihnachtszeit verringern Brandschutz- oder Rauchmelder in der Wohnung das Risiko eines unbemerkten Brandes.

Aber nicht nur das offene Kerzenfeuer birgt Gefahren, auch Lichterketten können bei einer falschen Anwendung Brände verursachen. „So ist es zum Beispiel wichtig, die Steckdosen nicht zu überbelasten“, rät der Kreisbrandinspektor. Ein Prüfsiegel, das den VDE-Bestimmungen entspricht, sollte ebenfalls vorhanden sein.

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