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Greilich vor FDP-Bundesparteitag in Berlin: „Neuanfang als einzige liberale Kraft der deutschen Parteienlandschaft“ – „Ziel ist Wiedereinzug in den Bundestag 2017“

Als Delegierter in Berlin: Gießens Landtagsabgeordneter Wolfgang Greilich (hier als Redner auf dem Landesparteitag in seiner Heimatstadt am 23.11.2013)
Als Delegierter in Berlin: Gießens Landtagsabgeordneter Wolfgang Greilich (hier als Redner auf dem Landesparteitag in seiner Heimatstadt am 23.11.2013)
Gießen | Mit Spannung fährt der Vorsitzende der FDP-Fraktion im Hessischen Landtag und Gießener Abgeordnete, Wolfgang Greilich, zum am Wochenende stattfindenden außerordentlichen Bundesparteitag der Liberalen in Berlin, auf dem sich sein nordrhein-westfälischer Fraktionsvorsitzenderkollege Christian Lindner zum neuen Parteienchef wählen lassen möchte: „Ich reise mit der Erwartung in die Hauptstadt, dass wir das Wahldebakel gründlich aufarbeiten und mit der Wahl einer neuen Führungsmannschaft den Neuanfang als einzige liberale Kraft in der deutschen Parteienlandschaft auch personell einleiten. Dabei setze ich große Hoffnung in Christian Lindner, dem ich meine Stimme geben werde, weil ich davon überzeugt bin, dass es ihm besser als seinen Vorgängern gelingen kann, die Menschen von der Notwendigkeit einer starken liberalen Partei in unserem Land zu überzeugen.“

Seine Partei dürfe jedoch nicht den Fehler machen, die Verantwortung für den Neuanfang einzig und allein auf den designierten Parteichef abzuwälzen. Lindner werde in den kommenden Jahren zwar das Gesicht der FDP sein, entscheidend für den Weg zurück zum Erfolg seien
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aber in gleichem Maße die Politik vor Ort sowie die innerparteiliche Kommunikation und Geschlossenheit. „Jeder Einzelne ist gefordert, sich beim Neuaufbau der Partei einzubringen. Es bringt nichts, nur seinen Unmut über die Misserfolge auszudrücken. Gleichwohl wird die neue Führungsspitze darauf achten müssen, die Parteibasis bei Entscheidungen stärker einzubinden, damit nicht der Eindruck entsteht, es würden Beschlüsse über die Köpfe der Mitglieder hinweg gefasst. Die FDP sind wir schließlich alle“, so Greilich weiter.

Inhaltlich biete die Große Koalition schon jetzt zahlreiche Steilvorlagen, welche die Notwendigkeit von liberaler Politik verdeutlichen. Statt Schulden abzubauen, werde Steuergeld für die Einlösung teurer Wahlgeschenke verschwendet und Politik gegen die jüngere Generation gemacht. „CDU und SPD machen zu 80% Wahlgeschenke für Senioren. Nur 20% der geplanten Mehrausgaben betreffen die Zukunftschancen der nächsten Generationen“, so Greilich zu den versprochenen Rentengeschenken.

Bei den Themen Mindestlohn, Mietpreisbremse, Frauenquote und Vorratsdatenspeicherung habe sich die Union von den Sozialdemokraten breitschlagen lassen und ihr ohnehin nur noch geringes liberales Restpotential nunmehr völlig eingebüßt. „Wenn es uns Liberalen gelingt, die FDP in den kommenden vier Jahren wieder als Partei der Bürgerrechte, der Eigenverantwortlichkeit und der Chancengerechtigkeit zu positionieren, die ausschließlich und aus Überzeugung für sich und ihre Politik wirbt, dann werden wir im Angesicht des sich jetzt schon abzeichnenden Vakuums in der politischen Mitte mit unserem klaren Bekenntnis zu mehr Freiheit und Marktwirtschaft unser Ziel erreichen und 2017 wieder in den Bundestag einziehen“, so Greilichs Prognose.

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Kommentare zum Beitrag

H. Peter Herold
26.834
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 04.12.2013 um 14:28 Uhr
Die Hoffnung stirbt zuletzt. Ich glaube es geht ganz gut ohne die FDP
Thoralf Trundilson
233
Thoralf Trundilson aus Gießen schrieb am 04.12.2013 um 21:57 Uhr
Habe letztens erfahren, vor allem Herr Greilich wäre für das kürzlich installierte Landesschulamt verantwortlich. Irgendwie peinlich, wenn so viel politisch Zweifelhaftes in der heimischen Ecke forciert / fabriziert wird...

TSG, Bouffier, Solms... auch Steinmeier hat mal in Gießen studiert... Gießen als Kaderschmiede des Hardcore-Neoliberalismus!!?? What the hell.
H. Peter Herold
26.834
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 04.12.2013 um 22:46 Uhr
war da nicht auch vor 70 - 80 Jahren viel Nationales dabei?
Thoralf Trundilson
233
Thoralf Trundilson aus Gießen schrieb am 05.12.2013 um 10:24 Uhr
H. Peter Herold
26.834
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 05.12.2013 um 12:16 Uhr
Habe mal gehört, dass Gießen und Vogelsberg die höchsten Ergebnisse für die NSDAP in ganz Deutschland hatten
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
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