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Meine Tage sind gezählt...

Gießen | ...denn ich verlasse zum Jahresende die Gießener Zeitung. Den Beginn dieser neuen Art Zeitung als "Deutschlands erste Mitmachzeitung“ habe ich vom ersten Tag an miterlebt und in vielen Funktionen begleitet. Täglich meldeten sich unzählige interessierte User und begeisterten sich schnell für das neue Konzept. Die Möglichkeiten sind vielfältig und nicht nur Vereine und Institutionen nutzen dies für sich. Auch für den privaten Zweck ist das Portal ein gutes Medium, um mit anderen Menschen in Kontakt zu treten, sich zu informieren und über die Belange in der eigenen Umgebung zu berichten.

Aber dies soll hier gar nicht Thema sein. Ich habe von Beginn an sehr gerne für diese Zeitung gearbeitet, die unterschiedlichsten Aufgaben übernommen und auch die vielen Kleinigkeiten im Hintergrund interessierten mich sehr. Die Bürgerreporter hatten für mich immer einen großen Stellenwert. Für sie habe ich mich eingesetzt. Bei technischen Fragen zum Portal, zum Bilder-Upload und vielem mehr konnte ich helfen. Und auch am Telefon hatte ich immer gerne ein offenes Ohr. Ist eine Print-Ausgabe mit zu wenig Bürgerreporter-Artikeln erschienen, war dies nicht in meinem Sinne. Als Content Managerin wurde ich in den vergangenen beiden Jahren eingesetzt. Diese Tätigkeit endet nun mit dem Auslaufen meines Vertrages.

Das Herzblut, welches ich die vergangenen Jahre in die GZ gesteckt habe, wurde zunehmend dicker und versiegte am Ende gänzlich. Was ich persönlich sehr schade finde. Gründe hierfür möchte ich an dieser Stelle nicht nennen.

Und was kommt jetzt? Eine neue Kollegin wird meine bisherigen Aufgaben übernehmen. Wo meine Reise hingeht, steht noch nicht fest. Auf jeden Fall freue ich mich auf alles Neue, auf die Zukunft und auf neue Herausforderungen. Seite einigen Monaten arbeite ich wieder verstärkt als freie Mitarbeiterin bei der Oberhessischen Presse in Marburg. Erstelle die myheimat-Seite in den Printausgaben und betreue das Marburger myheimat-Portal. Des Weiteren gehe ich für die OP zu unterschiedlichen Presseterminen. Das mir mein Beruf sehr viel Spaß macht muss ich an dieser Stelle nicht betonen.

Da die GZ hauptsächlich online stattfindet, werde ich auch hier nicht komplett verschwinden.
Deswegen sage ich … Auf Wiedersehen.

Kommentare zum Beitrag

Klaus-Dieter Willers
7.300
Klaus-Dieter Willers aus Hungen schrieb am 13.12.2013 um 21:59 Uhr
Ja, auch ganz einfach "Auf Wiedersehen".

Alles Gute für die Zukunft, wo auch immer und was auch immer.
Ingrid Wittich
20.430
Ingrid Wittich aus Mücke schrieb am 13.12.2013 um 22:22 Uhr
Wir werden sicher voneinander hören. Wenn nicht hier, dann bei myheimat. Viel Glück und Erfolg auf Ihrem neuen Weg.
Ilse Toth
36.014
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 13.12.2013 um 22:25 Uhr
Viel Gück, liebe Frau Schneider! Ich werde Sie vermissen!
Peter Baier
10.147
Peter Baier aus Gießen schrieb am 13.12.2013 um 22:35 Uhr
Ich denke ich bin nicht der einzige hier in der GZ der
es bedauert wenn Sie gehen.
Zum Glück hatte ich das vergnügen Sie persönlich, auf
den Ausflug nach Bad Salzschlirf kennen zu lernen.
Ich kann die GZ nicht verstehen Sie überhaupt gehen
zu lassen, meiner Meinung nach eingroßer Fehler.
Ich wünsche Ihnen alles gute für Ihre Zukunft.
Mit freundlichen Gruß
Peter Baier
Karl-Ludwig Büttel
3.570
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 13.12.2013 um 22:38 Uhr
Auf Wiedersehen und alles Gute für den weiteren Weg.
Jörg Jungbluth
5.139
Jörg Jungbluth aus Lollar schrieb am 13.12.2013 um 23:40 Uhr
Du warst genauso wie ich von der ersten Ausgabe an mit der GZ verbunden. Das du nun die Redaktion verlässt finde ich sehr schade. Aber ich sage es mit einem Lied von Trude Herr "Niemals geht man so ganz".
Nicole Freeman
9.324
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 14.12.2013 um 08:23 Uhr
Ich sage auch Auf wiedersehen und hoffe das es auch so kommen mag.
Bis heute kann ich nicht verstehen das sie gehen gelassen werden. sie haben uns sehr viel erklaert und vor allem sie hatten immer ein offenes ohr bei problemen. schade das sie jetzt die gz verlassen. wir werden sie bestimmt vermissen. waere schoen ab und zu nochmal was von ihnen zu lesen. alles gute auf dem neuen weg zu einer neuen aufgabe.
Günther Dickel
2.643
Günther Dickel aus Pohlheim schrieb am 14.12.2013 um 08:47 Uhr
Liebe Frau Schneider,
so ist das mit den "Fristverträgen". Erwärmen Sie Ihr Herzblut bei künftigen Fristverträgen nicht zu stark, dann sind die "Abkühlphasen" besser zu verkraften.
Ich wünsche Ihnen eine gute Zeit bei tollen Jobs!
Martin Wagner
2.445
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 14.12.2013 um 09:29 Uhr
Sicherlich haben sie Herr Dickel was die Fristverträge betrifft recht. Aber Frau Schneider ist mit einem Festanstellung sicher persönlich besser gestellt. Vielleicht "ergattert" sie ja einen der gerade in diesem Bereich der Arbeitswelt selten gewordenen Arbeitsplätze mit diesem Status.

Das wünsche ich ihr (wie jedem Mitbürger).

Insgesamt gesehen muss in naher Zukunft da was passieren, denn ein Erwerbsleben von Fristvertrag zu Fristvertrag ist nicht hinnehmbar. Denn wie soll da ein Mitbürger sein Leben langfristig planen?
Birgit Hofmann-Scharf
10.192
Birgit Hofmann-Scharf aus Gießen schrieb am 14.12.2013 um 10:03 Uhr
Das "Gerücht" Deines Abschieds ist ja auch bei mir vorab gelandet. Jedoch hoffte ich ein wenig auf eine Aufhebung dieser Entscheidung - auch zu Gunsten der BR.
Somit bleibt mir nur, Dir und Deiner Familie alles Gute für die Zukunft zu wünschen und trotz existenzieller Planungen ein fröhliches Weihnachtsfest verbringen zu können.
LG
H. Peter Herold
26.996
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 14.12.2013 um 10:24 Uhr
Dank von mir für die immer gute Betreuung und das jederzeit.
Christine Stapf
6.759
Christine Stapf aus Gießen schrieb am 14.12.2013 um 11:32 Uhr
Frau Schneider, wir sehen uns bestimmt wieder einmal auf dem Berg zum "Spektakel" :-)
Jutta Skroch
13.095
Jutta Skroch aus Buseck schrieb am 14.12.2013 um 12:13 Uhr
Hallo Melanie, ich glaube, ich muss nicht extra betonen, wie schade ich es finde, dass du die GZ verlässt. Was ich dir wünsche, dass du bald einen festen Job bekommst, den hast du dir verdient. Wir bleiben ja in Verbindung und bei uns aktiven BR bist du immer herzlich willkommen.
Dieter Petersen
1.438
Dieter Petersen aus Gießen schrieb am 14.12.2013 um 13:54 Uhr
Ich bin immer noch empört über diese Sache. Hat denn der Onkel in Gelnhausen unsere Briefe nicht richtig gelesen. Ein Statement kam jedenfalls nicht von ihm. Ich glaube, wir müssen mal alle gemeinsam zwei Wochen aussetzen. Eine weiße Zeitung kann man schön als Notizblatt nutzen.
Sollte es denn wirklich zur kaufm. Hinrichtung kommen und nicht das rote Telefon noch klingeln, wünsche ich Ihnen auch alles Gute für die Zukunft.
Margrit Jacobsen
8.829
Margrit Jacobsen aus Laubach schrieb am 14.12.2013 um 13:55 Uhr
Alles Gute, und es stimmt, was Jörg schreibt, niemals geht man so ganz...
Ingrid Wittich
20.430
Ingrid Wittich aus Mücke schrieb am 14.12.2013 um 14:10 Uhr
Ein Abschiedslied von meiner Lieblingsband:
http://www.youtube.com/watch?v=ThuAMYer5vY
Birgit Hofmann-Scharf
10.192
Birgit Hofmann-Scharf aus Gießen schrieb am 14.12.2013 um 14:41 Uhr
@ Ingrid
Ganz toll !!!!!!!
H. Peter Herold
26.996
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 14.12.2013 um 17:48 Uhr
Ich finde das Lied von Trude Herr gesungen besser.
Silke Koch
1.460
Silke Koch aus Fernwald schrieb am 14.12.2013 um 20:07 Uhr
Melanie, ich schließe mich den anderen an und finde es auch sehr schade. Ein Abschied tut immer weh. Ich wünsche dir auf deinem weiteren beruflichen Weg viel Glück.
Stefan Walther
4.350
Stefan Walther aus Linden schrieb am 14.12.2013 um 20:20 Uhr
Alles Gute Frau Schneider, vor allem dass Sie so schnell wie möglich einen festen Job finden!
Schade, dass wir nicht gemeinsam noch etwas Solidarität einfordern konnten... aber, ich habe Verständnis dafür!
( man hat ja gesehen, dass die "Briefe", die Herr Petersen angesprochen hat, von Anfang an wenig erfolgversprechend waren... )
Nicole Freeman
9.324
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 15.12.2013 um 09:00 Uhr
ja leider. Ich habe nicht mal eine Antwort bekommen . Ich bin echt traurig das so jemand wie Frau Schneider diese Zeitung verlassen soll. Verstehen kann ich das immer noch nicht.
Wolfgang Heuser
7.322
Wolfgang Heuser aus Gießen schrieb am 15.12.2013 um 17:31 Uhr
Ich wünsche auch alles Gute für den weiteren Weg, da ich diese Printausgabe der GZ nur ganz selten mal gesehen habe, kann ich mir kein Bild über vergangene Dinge machen. Ich fand die persönlichen Kontakte in der GZ immer sehr gut, dass war für mich auch immer ein Grund hier was zu bringen !
Christine Weber
7.444
Christine Weber aus Mücke schrieb am 15.12.2013 um 17:53 Uhr
Schade, Frau Schneider, dass Sie die GZ verlassen müssen. Sie haben mir oft geholfen. Und dafür möchte ich mich nochmals bei Ihnen bedanken. Ich wünsche Ihnen für Ihre Zukunft alles Gute, ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein glückliches 2014. Mögen Ihre beruflichen Wünsche alle in Erfüllung gehen.
Jörg Jungbluth
5.139
Jörg Jungbluth aus Lollar schrieb am 15.12.2013 um 23:08 Uhr
Ingrid, das Lied meinte ich. Das Original ist von Trude Herr.
Ingrid Wittich
20.430
Ingrid Wittich aus Mücke schrieb am 16.12.2013 um 08:53 Uhr
Ja, Jörg, ich kenne das Lied von Trude Herr. Bin ja selbst ein Oldie ;-) Das singen inzwischen viele von Ella Endlich bis hin zu Howard Carpendale. Trude Herrs Version hatte ich auf Youtube nicht gefunden.
Christiane Pausch
6.100
Christiane Pausch aus Gießen schrieb am 16.12.2013 um 13:49 Uhr
Sie hinterlassen eine Lücke Frau Schneider!
Auf ihrem neuen Weg alles erdenklich Gute, viel Glück und nette Kollegen :))
Angelika Petri
1.824
Angelika Petri aus Mücke schrieb am 16.12.2013 um 18:30 Uhr
da geht eine/r, der offensichtlich jetzt schon sehr vermisst wird.

Die Hintergründe werden wohl nie so ganz zutage kommen, "Zeitverträge" sind schmerzhaft zu ertragen, so ganz versteht man es nie.
Auch ohne Sie zu kennen, wünsche ich Ihnen alles Gute und Glück im neuen Job und auf Ihrem neuen Weg. Angelface...
Andrea Mey
10.629
Andrea Mey aus Lollar schrieb am 16.12.2013 um 22:40 Uhr
Liebe Melanie,
Schade, dass Du gehen musst.
Ich wünsche Dir für die Zukunft alles Gute!
Tara Bornschein
7.349
Tara Bornschein aus Reiskirchen schrieb am 18.12.2013 um 12:07 Uhr
Allerliebste Melanie,
ich kann es garnicht fassen, was ich hier lese. Habe von all dem nichts mitbekommen. War in den letzten Monaten kaum online. Tut mir sehr leid, dass du die GZ verlassen musst! Bin auch sehr traurig darüber.......du bist noch die Einzigste vom "alten Schlag". Du hast dich immer sehr für uns BR eingesetzt und warst dabei vor allem immer gerecht! Du hattest immer ein offenes Ohr. Vielen Dank nochmal dafür! Werde dich vermissen......:-(

Wünsche Dir und deinen Lieben alles Gute für die Zukunft, eine frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Hoffe, wir hören voneinander!

Liebe Grüße,
Tara
Heike Nocker-Bayer
330
Heike Nocker-Bayer aus Gießen schrieb am 18.12.2013 um 15:34 Uhr
Liebe Melanie,
ich finde es jammerschade, dass Du gehst...und traurig, dass Zivilcourage in der Redaktion offenbar noch nicht angekommen ist.
Auch wenn ich diejenige bin, die am kürzesten von allen da ist, gestehe ich frank und frei: "Mir gruselt vor der Schieflage an Kommentaren". Eine trostlose Ebbe an Redaktionskollegen sieht sich einer Flut von Dich jetzt schon vermissenden Bürgerreportern ausgesetzt...
Heinrich Böll hat treffend beschrieben:

Recht, von dem man keinen Gebrauch macht, stirbt ab.
Freiheit, von der man keinen Gebrauch macht, welkt dahin.
Widerstand muß darin bestehen, von seiner Freiheit Gebrauch zu machen.
Einmischung ist die einzige Möglichkeit, realistisch zu sein.
Margrit Jacobsen
8.829
Margrit Jacobsen aus Laubach schrieb am 18.12.2013 um 16:34 Uhr
Das ist nun mal so im Berufsleben, auch wenn wir das bedauern, aber "eine trostlose Ebbe an Redaktionskollegen"..., diese Wortwahl sollten Sie nochmal überdenken. Die GZ wird es weiterhin geben ebenso wie es das HRFernsehen noch gibt!
Stefan Walther
4.350
Stefan Walther aus Linden schrieb am 18.12.2013 um 22:52 Uhr
Frau Jacobsen: "Das ist nun mal so im Berufsleben....", abhaken und fertig?
Also, wenn man sich nicht mehr darüber aufregt, dass jemand nach 5 Jahren immer noch keinen unbefristeten Arbeitsvertrag hat, dann weiss ich nicht über was man sich überhaupt noch aufregen soll.
Zumindest recht ungewöhnlich erscheint es mir schon, dass sich hier keine Kolleginnen und Kollegen von Frau Schneider melden... und bis dahin habe ich an der Wortwahl von Frau Bayer nichts auszusetzen!
Margrit Jacobsen
8.829
Margrit Jacobsen aus Laubach schrieb am 19.12.2013 um 08:24 Uhr
Ich habe nichts von "abhaken" geschrieben, aber von "auch wenn wir das bedauern", bitte richtig lesen und dann hauen.
Wenn Ihnen "eine trostlose Ebbe an Redaktionskollegen gefällt" dann kann ich damit leben, aber lassen Sie bitte anderen Menschen ihre eigene Meinung!
Christine Stapf
6.759
Christine Stapf aus Gießen schrieb am 19.12.2013 um 11:31 Uhr
Ich möchte mich den Kommentaren von Frau Bayer und dir Stefan anschließen.

< Zumindest recht ungewöhnlich erscheint es mir schon, dass sich hier keine Kolleginnen und Kollegen von Frau Schneider melden...

Vielleicht haben diese Kollegen auch keine festen Arbeitsverträge und befürchten auch einen Verlust ??
Ingrid Wittich
20.430
Ingrid Wittich aus Mücke schrieb am 19.12.2013 um 13:41 Uhr
Ich stimme Ihnen voll zu, Herr Walther, dass es nicht in Ordnung ist, wenn nach 5 Jahren ein befristeter Vertrag nicht verlängert wird. Diese Fristverträge sind schlimm. Ich kenne das noch aus meiner Berufszeit. Ich hatte das Glück, gleich einen festen Vertrag zu bekommen, damals 1968, wo noch einiges anders lief als heute. Aber viele nach mit mussten immer wieder hoffen und warten. Wobei manchmal eine Verlängerung des Vertrages auch leider vom Wohlwollen des jeweiligen Chefs abhängt. Daran kann wahrscheinlich die beste Gewerkschaft nichts ändern.
Was ich am Kommentar von Frau Bayer nicht verstehe ist diese Formulierung: "Mir gruselt vor der Schieflage an Kommentaren". Eine trostlose Ebbe an Redaktionskollegen sieht sich einer Flut von Dich jetzt schon vermissenden Bürgerreportern ausgesetzt....
Heike Nocker-Bayer
330
Heike Nocker-Bayer aus Gießen schrieb am 19.12.2013 um 14:36 Uhr
Liebe Frau Wittich,
vielleicht sind die Metapher von mir nicht so glücklich und treffend gewählt "Ebbe und Flut"...
Wenn sich ein Außenstehender die Flut an Kommentaren so anschaut, sticht ihm erst mal ins Auge, dass kein einziger aus der Kollegenschar sich zu Wort gemeldet hat.
Ich pflichte Ihnen, Frau Stapf und Herrn Walther bei, dass Fristverträge schlimm sínd. Und Herr Beltz hat es an anderer Stelle bei einem Artikel über Mindestlohn erwähnt, dass viele Arbeitgeber "Angst als strategische Komponente" benutzen.
Ich hoffe nicht, dass das, was Frau Stapf klugerweise schon angedeutet hat, zutrifft?!
Ingrid Wittich
20.430
Ingrid Wittich aus Mücke schrieb am 19.12.2013 um 15:14 Uhr
"Angst als strategische Komponente" stimmt genau. Ich bin zwar raus aus dem Arbeitsleben, aber viele meiner Bekannten noch nicht und einige würden diese Formulierung unbedingt bestätigen. Traurig, aber wahr.
Stefan Walther
4.350
Stefan Walther aus Linden schrieb am 19.12.2013 um 17:27 Uhr
Hallo Frau Bayer, das mag sein "...von mir nicht so glücklich gewählt...", aber das ist hier - im Gesamtzusammenhang - nebensächlich.
Jede(r) hat ihre/seine Meinung, aber wenn man die Meinung einer/eines anderen kritisiert ( hier die Ihre ), dann sollte man sich nicht "empören" wenn die eigene Meinung auch kritisch gesehen wird...
Übrigens Frau Jacobsen, ich habe keine Probleme damit wenn mir jemand kritische Fragen stellt oder meinen Ansichten kritisch ( immer sachlich und immer begründet ) gegenüber eingestellt ist, das gehört für mich zu jedem Meinungsaustausch dazu!
Ja, sicher die ( eigene ) Angst, z.B. vor Arbeitsplatzverlust, spielt eine entscheidende Rolle, nur, das lasse ich mir von niemandem nehmen = ich werde immer versuchen die alte "Weisheit" ins Spiel zu bringen: "Nur gemeinsam lässt sich etwas erreichen... und, Solidarität sollte unter Kollegen eine Selbstverständlichkeit sein"....
Melanie Weiershäuser
2.492
Melanie Weiershäuser aus Gießen schrieb am 19.12.2013 um 20:38 Uhr
An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich Bedanken, für die lieben Worte und wie sie/ihr alle mich hier bei der GZ erlebt und gesehen habt. Was ich lese rührt mich sehr…
Fünf Jahre lösche ich nicht einfach aus. So viele schöne Geschichten und Erlebnisse nehme ich mit. So viele liebe, nette und interessante Menschen habe ich hier kennengelernt und Freundschaften sind auch entstanden. Raus aus dem Team – rein ins private Vergnügen.
Danke Frau Wittich für das wunderbare Lied… :)

Zur Aufklärung, die ersten drei Jahre war ich freie Mitarbeiterin - also ohne Vertrag. Nur die vergangenen zwei Jahre habe ich mit entsprechendem Zeitvertrag gearbeitet. Zeitverträge scheinen ein übliches Verfahren zu sein, denn ich kenne kaum jemanden, der mit festem Vertrag arbeitet. Mit Zeitvertrag hat man keine Sicherheit. Gerade als alleinerziehende Mutter mit Kindern ist Sicherheit ein großes Wort und wichtiger Bestandteil des täglichen Lebens. Doch Sicherheitsdenken passt offenbar nicht in dieses Zeit.

Und zum Abschluss hier noch ein wunderschöner Jahresrückblick 2013 und die besten Wünsche zum frohen Fest...

http://youtu.be/h0wzEsIs0ls

Herzliche Weihnachtsgrüße und ein frohes Fest

Melanie
Dieter Petersen
1.438
Dieter Petersen aus Gießen schrieb am 20.12.2013 um 15:23 Uhr
Gerade bekomme ich ein Stellenangebot rein, was auf 2 Monate befristet ist.
Heike Nocker-Bayer
330
Heike Nocker-Bayer aus Gießen schrieb am 20.12.2013 um 16:44 Uhr
@ Herr Müller:
Ihren Worten schließe ich mich an. Ich gehe noch weiter: Die Zeitungsbranche ist sowas von kaputt. Schon längst wirkt sich das auf die Qualität des "Inputs" aus.
Um mal aus dem Nähkästchen zu plaudern, wie das so abläuft: Bei Presseterminen im hiesigen Raum treffe ich zwangsläufig auf Kollegen der Allgemeinen und Anzeiger. Sie sind die letzten die kommen, und die ersten, die gehen. Beispiel: Stadtwerke-Pressekonferenz letzten Freitag: Allen wurde neben der Presseerklärung ein Rezensionsexemplar des Buches in die Hand gedrückt. " Die fertige Presseerklärung" findet sich am nächsten Tag in den Tageszeitungen niedergeschrieben wieder. Mir blieb genügend Zeit, um übers Wochenende das Buch durchzulesen. Dann erst war ich ( für meine Ansprüche ) in der Lage, einen objektiven Beitrag schreiben zu können...
Aber seien Sie versichert, dass ich diese Zeit nicht honoriert bekomme, auch nicht besser bezahlt werde als die anderen. Mein Berufsleben "fußt" auf anderen und mehreren Säulen, aber das ist ein anderes Thema...
Simone Linne
5.041
Simone Linne aus Gießen schrieb am 21.12.2013 um 14:26 Uhr
Eines ist gewiss: Mit Melanie verliert die GZ eine sehr engagierte und wunderbare Mitarbeiterin. Aber dass sich die Kollegen hier zu Wort melden sollten, das geht ein wenig an den Realitäten der heutigen Arbeitswelt (die ich, und das möchte ich betonen, NICHT gut finde!!!) vorbei. Mein Herz stimmt Herrn Walther zu, unbedingt. Aber was gewinne ich, wenn ich mich - als noch angestellter - Mitarbeiter aus dem Fenster lehne??? Derjenige, der geht, der wird sowieso gehen, ich kann ihm damit nicht helfen. Und ich mache mir nur das Leben schwer und verliere möglicherweise als nächster meinen Job. Wenn es funktionieren soll mit der Solidarität, dann müssten ALLE mitmachen und das wird man selten erreichen. Zivilcourage ist eine tolle Sache - solange ich weiß, wie ich meine Miete zahlen soll. Nicht missverstehen, ich finde diese Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt mit den Zeitverträgen widerwärtig und gesellschaftspolitisch fragwürdig und sogar gefährlich. Wie soll man eine Familie gründen, wenn man immer wieder mit solchen Verträgen leben muss? Wie überhaupt ein Leben ein wenig planen? Herr Peters schreibt von einem "Angebot" über 2 Monate ... da verbietet sich ja schon das Wort Angebot, das ist kein Angebot sondern eine Unverschämtheit!!! Also, Melle, dir alles Gute; du wirst dein Plätzchen schon finden! Ich habe jedenfalls SEHR GERNE mit dir zusammengearbeitet!!!!
Monika Bernges
7.935
Monika Bernges aus Staufenberg schrieb am 21.12.2013 um 15:46 Uhr
Erst Frau Linne,jetzt Frau Schneider.Zwei aus einem ehemals
wunderbaren Team,die gegangen sind.Schade,schade.
Alles Gute,Frau Schneider für die Zukunft.
Christine Weber
7.444
Christine Weber aus Mücke schrieb am 21.12.2013 um 16:53 Uhr
Frau Linne, ich stimme Ihnen voll und ganz zu. Als ich mit meinem Berufsleben 1960 anfing, da wurden noch Arbeitsverträge unbefristet geschlossen. Bei meiner letzten Firma sah das schon ganz anders aus. Diese Firma ging in strukturschwache Gebiete und konnte so die Mitarbeiter unter Druck setzen. Denn jeder hatte Angst um seinen Arbeitsplatz. Und eine gemeinsame Solidarität - Fehlanzeige.
H. Peter Herold
26.996
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 21.12.2013 um 17:24 Uhr
in meinen Augen Frau Berges sind es 3, Sabine Glinke haben Sie anscheinend vergessen, oder nicht gekannt.
Jörg Jungbluth
5.139
Jörg Jungbluth aus Lollar schrieb am 21.12.2013 um 19:02 Uhr
Peter, dann hast du aber auch Timm Gross und Christoph Linne, sowie Nicolas L. Fromm vergessen. Auch sie waren plötzlich nicht mehr in der Redaktion.
Monika Bernges
7.935
Monika Bernges aus Staufenberg schrieb am 21.12.2013 um 19:20 Uhr
Ja,Herr Herold,Habe ich vergessen.
Ingrid Wittich
20.430
Ingrid Wittich aus Mücke schrieb am 21.12.2013 um 19:43 Uhr
Vielleicht erinnert sich Peter nur an die Damen, Jörg ;-)
H. Peter Herold
26.996
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 21.12.2013 um 19:55 Uhr
Ich glaube ich habe mit den Herren, außer eventuell Tim Gross nie was zu tun gehabt. Meine Ansprechpartner waren nun mal die Damen, dazu Frau Reuter und ich glaube noch eine, aber die könnte auch nicht mehr da sein ?
Simone Linne
5.041
Simone Linne aus Gießen schrieb am 21.12.2013 um 20:27 Uhr
@ Frau Bernges: Ich habe damals neue Wege gesucht und bin in den Schuldienst gegangen. Für mich eine sehr gute Entscheidung. Ich habe wirklich meinen Job in der Redaktion ausgesprochen gerne gemacht, aber für mich war es gut, an die Schule zu gehen. Ich mag meinen Beruf und - ich habe die Sicherheit der Verbeamtung ... fast ein Luxus, wie ich meine. @ Herr Herold: Denken Sie dabei vielleicht an Tonia Pöppler?!
H. Peter Herold
26.996
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 21.12.2013 um 20:42 Uhr
Danke für den Hinweis. Ich merke langsam da Alter ;-)) Ihnen ein frohes Fest und einen ebensolchen Rutsch.
Christian Momberger
11.093
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 22.12.2013 um 23:18 Uhr
Leider lese ich den Artikel erst jetzt. Daher meine später Kommentar.

Ich kann mich den vielen Vorrednern nur anschließen, ob des tiefsten Bedauerns über Ihren Weggang und die Kritik an dem Umgang mit Ihnen und der heutigen Arbeitswelt ganz allgemein. Ich kann die Nichtverlängerung Ihres Vertrages nicht verstehen, auch nicht, warum aller Protest nichts nütze. Und ich befürchte - wohl nicht völlig zu unrecht- wenn ich mir Ihre Worte Frau Schneider in obigen Text anschaue, dass es mit der GZ noch weiter bergab geht und diese immer mehr zu einem 08/15 Anzeigenblatt verkommt, bei dem die Bürgerreporter immer weniger eine Rolle spielen. Denn "die Bürgerreporter hatten für [Sie] immer einen großen Stellenwert. [...] Ist eine Print-Ausgabe mit zu wenig Bürgerreporter-Artikeln erschienen, war dies nicht in [Ihrem] Sinne." Es ist schade, dass nach und nach alle, für die Bürgerreporter das wichtigste an und in der GZ waren, gegangen sind bzw. gegangen wurden.
Für Ihre Berufliche Zukunft wünsche ich alles Gute.
H. Peter Herold
26.996
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 23.12.2013 um 12:57 Uhr
Kein Kommentar
KREATIVE KA:OS
3.192
KREATIVE KA:OS aus Gießen schrieb am 25.12.2013 um 14:03 Uhr
Liebste Melle,

nun geht auch die letzte gute Seele aus dem Verein. Leider sieht man an Deinem Beispiel, dass „unverzichtbar“ nicht mehr unverzichtbar ist. Die GZ wird nie wieder das sein, was sie mal war.
Sieh es positiv. Jetzt darfst du wieder Dein Ding machen und ich weiß, wie wir alle vor Dir, findest auch Du deinen Weg. Jetzt fängt nur ein neuer Abschnitt an.
Wir hatten eine tolle Zeit zusammen. Sowohl mit Sabine und Simone, als auch alleine – gegen den Rest. ;o)
Vier volle Jahre haben wir als Kollegen alle Hürden überwunden. Und auch jetzt – ein Jahr nach meinem Abschied bei der GZ – verbindet uns mehr als diese Zeit.
Ich wünsche jedem eine Kollegin wie Melanie, jedem eine Freundin wie Melanie.

Das klingt wie ein Abschied, ist aber keiner. Sicher nicht.

Bis bald in Marburg,
Tonia
H. Peter Herold
26.996
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 25.12.2013 um 14:42 Uhr
Die GZ wird nie wieder das sein, was sie mal war. Wie war Tonia und ich kann nur unterstreichen wie wertvoll Melanie für diese Zeitung war.
Wenn Du(darf ich doch sagen)sie triffst, richte schöne Grüße von mir aus.
Dir ein gutes Jahr 2014
Melanie Weiershäuser
2.492
Melanie Weiershäuser aus Gießen schrieb am 25.12.2013 um 15:27 Uhr
Ich wünsche jedem einzelnen hier ein frohes Fest und schöne Feiertage.
Und ich sage ganz laut DANKE!

Es ist Abschied von der GZ als Mitarbeiterin, aber kein Abschied von den Menschen, die ich in dieser ganzen Zeit kennen und schätzen gelernt habe.

Ich freue mich auf das neuen Jahr, auf das was kommt, auf neue Aufgaben, auf neue Ziele und auf alte Freunde.

Ganz herzliche Weihnachtsgrüße
Melanie
Ilse Toth
36.014
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 25.12.2013 um 23:10 Uhr
Wie sollen wir in Kontakt bleiben? Werden Sie User bei der GZ und erfreuen Sie uns so weiter mit Berichten?
Viel, viel Glück auf Ihrem weiteren Weg!
Christian Momberger
11.093
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 26.12.2013 um 00:32 Uhr
Das würde ich mir auch Wünsche Ilse.
H. Peter Herold
26.996
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 26.12.2013 um 10:02 Uhr
Ich nehme Dich beim Wort ;-) Das Fest ist fast vorbei, leider nicht so gegangen wie erhofft. Aber! Schauen wir nach vor. Ein neues Jahr liegt vor uns mit 365 Tagen, an denen vieles glücken kann. Packen wir es an.
Melanie Weiershäuser
2.492
Melanie Weiershäuser aus Gießen schrieb am 26.12.2013 um 15:02 Uhr
Ich werde ab 1. Januar hier als User weitermachen. Unter meinem Foto steht dann nicht mehr - GZ-Team. Ich bleibe aber wie ich bin und hier weiter aktiv. ;)

@ Peter, wünsche dir alles Gute und das besonders für das neue Jahr.
H. Peter Herold
26.996
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 26.12.2013 um 18:05 Uhr
Melanie Du fehlst uns. Gerade jetzt bräuchte die Redaktion Menschen wie Dich, die auch mal auf die Menschlichkeit hier unter den Bürgerreporten achten.
Seit einiger Zeit, macht sich an meinen Beiträgen bemerkbar, macht es mir nicht mehr den Spaß wie früher.
Christian Momberger
11.093
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 26.12.2013 um 18:47 Uhr
Ja, da ist was dran. Wobei das leider schon etwas länger so ist. :-(
H. Peter Herold
26.996
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 26.12.2013 um 20:02 Uhr
Ach was solle es Christian. Sollen mich doch gern haben.
Dir ein gutes Neues Jahr.
Christian Momberger
11.093
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 26.12.2013 um 21:23 Uhr
Danke gleichfalls.
Melanie Weiershäuser
2.492
Melanie Weiershäuser aus Gießen schrieb am 01.01.2014 um 23:07 Uhr
2014 ... here we are.

Wünsche euch allen ein gutes neues Jahr!
Christine Weber
7.444
Christine Weber aus Mücke schrieb am 02.01.2014 um 09:36 Uhr
Danke, auch Ihnen und allen Anderen ein gesundes 2014.
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
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von:  Melanie Weiershäuser

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Interessensgebiet: Gießen
Melanie Weiershäuser
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