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Zum dritten Mal sammelte Sommerlad für die Schulranzenaktion

von Petra Arndtam 24.10.20131844 mal gelesenkein Kommentar
Kerstin Sommerlad (l.) gratuliert Anne-Katrin Loßnitzer und Hanna Reuther vom GAiN-Team zu 50.000 gesammelten Schulranzen, von denen 500 bei Sommerlad abgegeben wurden.
Kerstin Sommerlad (l.) gratuliert Anne-Katrin Loßnitzer und Hanna Reuther vom GAiN-Team zu 50.000 gesammelten Schulranzen, von denen 500 bei Sommerlad abgegeben wurden.
Gießen | Über 500 gebrauchte Ranzen wurden über das Möbelhaus an bedürftige Kinder verteilt


Gießen und Petersberg/Fulda • Die Schulranzensammelaktion von Global Aid Network (GAiN) e.V. feierte im September ihr 10-jähriges Jubiläum: 50.000 noch gut nutzbare gebrauchte und neu befüllte Schulranzen konnten die hauptsächlich ehrenamtlichen Helfer für Kinder in Lettland, der Ukraine, im Irak oder in Armenien sammeln und gemäß dem Motto „Helfen macht Schule“ übergeben.
Schon zum dritten Mal dabei: Die Möbelstadt Sommerlad, an deren Standorten in Gießen und Petersberg/Fulda seit dem Start der Aktion „Partner mit Herz“ über 500 Ranzen abgegeben wurden. Darüber hinaus unterstützte Sommerlad die Aktion auch mit Plastikboxen, die im GAiN-Lager in der Siemensstraße 13 in Gießen das Ordnen und Wiederbefüllen der Ranzeninhalte erleichtern.

„Das Team von GAiN hat im Laufe der zehn Jahre so große Erfahrung sammeln können, auch direkt vor Ort, dass es genau weiß, wo der Bedarf liegt“, stellt Kerstin Sommerlad fest, die sich vonseiten des Möbelhauses seit 2009 für die Zusammenarbeit engagiert. „Uns als Projektpartner gibt die gewissenhafte,
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zuverlässige und transparente Arbeitsweise der GAiN-Mitarbeiter das gute und sichere Gefühl, dass die Hilfe wirklich ankommt.“ Diese Nachhaltigkeit werde ergänzt durch die Erfahrung, die auch Kinder in den Spenderländern machen können: „Unsere Kinder kommen mit dem Nachhaltigkeitsgedanken in Berührung, indem sie zum einen erfahren, dass ihre nicht mehr benötigten Schulranzen einem anderen Kind noch eine große Freude machen können, und zum anderen lernen, dass der Wohlstand in unserem Land nichts Selbstverständliches ist“, gibt die zweifache Mutter zu bedenken.

Hier setzt Anne-Katrin Loßnitzer, die die Gießener Schulranzenaktion betreut, auf das Verantwortungsbewusstsein jedes einzelnen Spenders: Es gehe nicht darum, alte Schulranzen nur „los zu werden“, vielmehr hoffe sie, dass die Spender, auch die Kinder darunter, sich über eine sinnvolle Füllung Gedanken machen. „Die wirkliche Hilfe für die Schulanfänger ist tatsächlich die Ranzenfüllung – der Schulranzen selbst ist die schöne und sinnvolle Verpackung.“

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