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Stalinistisch Verfolgte in Sachsen fordern Rentenerhöhung

Anlässlich des Jahrestages der deutschen Einheit fordert der Bund der stalinistisch Verfolgten, Landesverband Sachsen e.V., von der Regierung des Freistaats, die SED-Opfer finanziell besser zu stellen.
Anlässlich des Jahrestages der deutschen Einheit fordert der Bund der stalinistisch Verfolgten, Landesverband Sachsen e.V., von der Regierung des Freistaats, die SED-Opfer finanziell besser zu stellen.
Gießen | Dresden (dpd-lsn) - Anlässlich des Jahrestages der deutschen Einheit fordert der Bund der stalinistisch Verfolgten, Landesverband Sachsen e.V., von der Regierung des Freistaats, die SED-Opfer finanziell besser zu stellen. Ministerpräsident Tillich müsse sich bei der künftigen Bundesregierung für eine generelle Rentenangleichung sowie eine Erhöhung der Opferrente einsetzen. Zahlreiche stalinistisch Verfolgte im Freistaat warteten 23 Jahre nach der Wiedervereinigung noch immer auf ihre vollständige Rehabilitierung und finanzielle Entschädigung, erklärte der BSV Sachsen in Dresden. Die im Bundestag vertretenen Parteien müssten dies schon bei ihren Sondierungsgesprächen berücksichtigen. „Viele ehemals Verfolgte sind im fortgeschrittenen Alter und müssen mit ansehen, wie ihre Opferrenten aufgrund der Inflation von Jahr zu Jahr geringer werden. In unserer Beratungsstelle sprechen immer wieder Betroffene vor, die nicht ausreichend über ihre Entschädigungsansprüche Bescheid wissen. Eine neue Bundesregierung gleich welch Zusammensetzung könnte mit einem Bundesprogramm hier ein Zeichen setzen. Eine Anhebung der Opferrente
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Volkhard Fuchs (2)Tillich (1)SED-Opferrente (1)Sachsen (7)Psychiatriemissbrauch (2)Inflationsausgleich (1)Bund der stalinistisch Verfolgten (1)BSV (63)
von 250 auf 500 Euro monatlich und deren Umgestaltung in eine einkommensunabhängige Ehrenpension wäre das richtige Signal zur richtigen Zeit, dass die Regierenden im Bund die Stalinismusopfer wirklich ernst nehmen.", sagte Vize-Vorsitzender Volkhard Fuchs vom Bund der stalinistisch Verfolgten, Landesverband Sachsen e.V. Der Verband sieht auch die Regierung des Freistaates dabei in der Verantwortung. Diese solle sich für die Opferinteressen stark machen; denkbar sei auch eine enstprechende Bundesratsinitaive des Freistaates. So könnte ein Bundesprogramms zugunsten ehemals politisch Verfolgter erwirkt werden, bei dem der Freistaat als Ko-Finanzierer mit gutem Beispiel vorangeht. Der Bund der stalinistisch Verfolgten, Landesverband Sachsen e.V. setzt sich für die Rechte ehemals politisch Verfolgter und ihrer Hinterbliebenen ein. Das schließt den Psychiatriemissbrauch der SED-Diktatur ein. Der Verein fordert Wiedergutmachung gegenüber den Opfern des Stalinismus und Kommunismus. Er fördert seine Ziele auch durch die Herausgabe von Publikationen sowie durch Zeitzeugenprojekte und leistet damit einen Beitrag zur Festigung der Demokratie.

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Kommentare zum Beitrag

H. Peter Herold
27.739
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 04.10.2013 um 22:35 Uhr
Wer soll dass denn bezahlen? Der Staat. Schon vergessen, der Staat sind wir die Bürger und uns allen wird schon ausreichend in die Taschen gegriffen.
Antje Amstein
6.024
Antje Amstein aus Gießen schrieb am 05.10.2013 um 10:14 Uhr
Keiner denkt mehr an die Opfer, Herr Herold! Der Staat hat profitiert von den Zwangsarbeitern, dann sollen die Firmen bezahlen und im Anschluß ihre Produkte teurer machen! So oder so einer muß es bezahlen die Täter bekommen doch auch fette Renten, wer bezahlt denn das?
Klaus Stadler
5.167
Klaus Stadler aus Reiskirchen schrieb am 05.10.2013 um 12:35 Uhr
Liebe Frau Amstein,verantwortlich für dieses Unrecht war die DDR und ihre Einheitspartei.Welche Firmen meinen sie also? Bestimmt nicht westdeutsche Unternehmen.
H. Peter Herold
27.739
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 05.10.2013 um 15:34 Uhr
Also ich bin sicher kein Täter, aber bezahlen muss ich ;-(
Antje Amstein
6.024
Antje Amstein aus Gießen schrieb am 08.10.2013 um 10:35 Uhr
http://www.focus.de/politik/deutschland/chef-der-stasi-unterlagenbehoerde-jahn-fordert-aufklaerung-von-ddr-zwangsarbeit_aid_1055474.html

z.B. Ikea, Versandhaus Quelle, Stahlkonzern Klöckner, Quelle, Hertie und noch viele andere.

http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/zwangsarbeit-in-ddr-gefaengnissen-schuften-fuer-den-westen/6594692.html
Die armen Firmen wenn kein Bundesbürger jemals Produkte dort gekauft hat, Schiesser ist ja so ignorant das sie nicht merkten, dass keiner diese Produkte wollte. Herr Herold Sie haben bestimmt auch nie bei Quelle eingekauft!
H. Peter Herold
27.739
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 08.10.2013 um 10:53 Uhr
Ich verstehe die Frage nicht? Wollen Sie jetzt die ganze BRD unter Generalverdacht stellen?
Ich glaube nicht dass das zielführend sein kann und wird
Antje Amstein
6.024
Antje Amstein aus Gießen schrieb am 10.10.2013 um 07:26 Uhr
Jeder der davon profitiert hat sollte sich freuen an die Überlebenden etwas abzugeben!
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
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Herzlichst, Ihr(e) Bund der stalinistisch Verfolgten, Landesverband Sachsen e.V.

von:  Bund der stalinistisch Verfolgten, Landesverband Sachsen e.V.

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