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Bundesbildungsministerin Wanka besuchte das Mathematikum

von Team Helgeam 17.09.20131455 mal gelesen2 Kommentare
Gießen | Dass sich Bundesbildungsministerin Prof. Johanna Wanka im Mathematikum gleich wie zu Hause fühlte, kann an zwei Dingen liegen: Zum einen ist die 62-Jährige selbst Mathematikprofessorin und zum anderen kam sie auf Einladung des heimischen Bundestagsabgeordneten Dr. Helge Braun, den sie bestens kennt, weil beide als Ministerin und Parlamentarischer Staatssekretär eng im Bundesministerium für Bildung und Forschung zusammenarbeiten.

Zunächst führte Hausherr Prof. Albrecht Beutelspacher die Gäste durch die Exponate des Mathematikums. Besonders begeistert zeigte sich Wanka dabei von dem "tanzenden Seil", das je nach Drehgeschwindigkeit sehr unterschiedliche Bahnen beschreibt.

Anschließend lud Braun zu einem gemeinsamen Abendessen mit hochrangigen Forschern von Universität und Technischer Hochschule, innovativen Unternehmern und Politik ein. Wanka bedankte sich bei Braun für die Zusammenarbeit und hob seine Kompetenz in der Bildungs- und Forschungspolitik hervor: „Helge Braun ist der Experte in der Gesundheitsforschung, ein engagierter Bildungsstaatssekretär und gleichzeitig bestens in seiner Heimat verankert, wie man auch am letzten Erststimmenergebnis sehen konnte“ lobte Wanka.

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Prof. Johanna Wanka (1)Prof. Albrecht Beutelspacher (1)Mathematikum (75)Dr. Helge Braun (155)
Seit der Kanzlerschaft von Angela Merkel seien die Ausgaben in Bildung und Forschung so stark gestiegen, wie noch nie zuvor. Allein in dieser Wahlperiode seien die Ausgaben um 13 Millarden Euro gestiegen. Damit sei mehr Geld für Forschung bereit gestellt worden, es seien aber auch Studienplätze geschaffen, das BAföG erhöht und die berufliche Bildung verbessert worden.

Die kommenden vier Jahre –das zeigte sich in der Diskussion- werden besonders spannend. Vor wenigen Wochen hat der Wissenschaftsrat eine Empfehlung zur „Weiterentwicklung des Wissenschaftssystems“ in Deutschland herausgegeben. Auf dieser Grundlage wird in den nächsten Jahren daran gearbeitet, Deutschlands Hochschulen international in Forschung und Lehre noch wettbewerbsfähiger zu machen. Dazu kamen viele Anregungen aus dem Tischgespräch, die Wanka und Braun in ihre politischen Überlegungen aufnahmen.

 
 

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Kommentare zum Beitrag

Torsten Herwig
339
Torsten Herwig aus Langgöns schrieb am 19.09.2013 um 10:58 Uhr
Lachhaft, diese Äußerungen!
"Frau Bundesbildungsministerin" und "Herr Bundesbildungsstaatsekretär" sollten sich vielleicht mal vor Augen halten, dass die Bundesregierung sich gerade sogar offiziell ihrem eigenen selbstgestellten Förderauftrag widersetzt! Kein Wunder - er verlangt ja auch eine Förderung von Jungen. Und wie wir alle wissen, ist dieses Geschlecht unserer Politik herzlich egal!

Pressemitteilung: Bundesregierung widersetzt sich eigenem Jungenförderauftrag
Christian Momberger
11.093
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 20.09.2013 um 00:03 Uhr
Frau Schuster, sie haben völlig recht, für die meisten Politiker trifft das leider völlig zu. Eigentlich ist Ihnen das Volk und der Bürgerwille völlig egal, nur wenn es um Wahlen geht wird so getan und die Nähe zum Volk gesucht.
Das mit dem Bürgerwille bzw. der Bürgerbeteiligung erleben wir ja aktuell auch in Gießen. Zur Kommunalwahl 2011 hatten (fast) alle das Thema Bürgerbeteiligung groß in Ihren Wahlprogrammen, aber jetzt wollen die Regierenden (hier SPD und Grüne) nichts mehr davon wissen. Bürgerbegehren werden mit juristischen Winkelzügen einfach abgebügelt, egal wie viele Leute es auch unterstützen und wenn es 4.000 statt der georderten 2.866 sind.
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