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SPD-Abgeordnete Daniela Kolbe und Rüdiger Veit beim Gießener Textilbündnis für nachhaltiges Wirtschaften

Matthias Körner, Daniela Kolbe, Rüdiger Veit und Ulla Passarge im PEPP-Laden.
Matthias Körner, Daniela Kolbe, Rüdiger Veit und Ulla Passarge im PEPP-Laden.
Gießen | Da war der kleine Laden bis auf den letzten Platz gefüllt: die SPD-Bundestagsabgeordneten Daniela Kolbe und Rüdiger Veit und der SPD-Unterbezirksvorsitzende Matthias Körner besuchten den Gießen PEPP-Laden in der Bahnhofstraße. Empfangen wurden sie den Mitgliedern des Gießener Textilbündnisses für „saubere Kleidung“ und von Vertretern der Jugendwerkstatt.
Rüdiger Veit stellte seine Leipziger Kollegin vor und dankte für die „hochspannende“ Einladung. Kolbe leitete im Deutschen Bundestag die Enquetekommission für Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität. Dabei stellte sich die Kommission die grundsätzliche Frage nach den Grenzen unseres Wachstums, da unsere Art des Wirtschaftens „höher, schneller, weiter“ auf Dauer global gesehen nicht funktioniere, so Kolbe. Die bisherige Definition, Wohlstand habe man, wenn die Wirtschaft wachse, habe die Kommission ergänzt um einen Katalog an Kriterien, die zum Beispiel auf die Verteilung des Reichtums, auf den Zustand der Bildung, auf die Lage der Umwelt achten. Es solle in ferner Zukunft keinen Müll
Dabei traf Kolbe den Nerv der Damen des Textilbündnisses: Seit 13 Jahren kümmern
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sie sich in Gießen darum, dass gebrauchte Kleidung mithilfe der Jugendwerkstatt so aufbereitet wird, dass sie im PEPP-Laden für wenig Geld verkauft werden kann. Die Sprecherinnen Brunhilde Wachsner und Eva Berck erklärten: „Wir möchten damit ein Zeichen für nachhaltiges Wirtschaften und gegen die unmenschlichen Arbeitsbedingungen in der asiatischen Textilwirtschaft setzen.“ Wolfgang Balser von der Jugendwerkstatt erläuterte die Zusammenarbeit: „Die Menschen, die bei uns in Maßnahmen betreut werden, erlernen hierbei Fertigkeiten im Bereich der Hauswirtschaft. Auch können die Kunden unseres Gebrauchtwarenkaufhauses ihren eigenen Geldbeutel schonen.“
Kolbe fragt am Ende des munteren Gespräches, was sich die aktive Gruppe, die ehrenamtlich den PEPP-Laden an fünf Wochentag öffnet, von der Politik wünsche. Gerechte Löhne für die Arbeiterinnen in der globalen Textilindustrie, war sich die Gruppe schnell einig.

Matthias Körner, Daniela Kolbe, Rüdiger Veit und Ulla Passarge im PEPP-Laden.
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Daniela Kolbe und Rüdiger Veit hören dem Textilbündnis zu.
Daniela Kolbe und... 
Der PEPP-Laden in der Bahnhofstraße war voll.
Der PEPP-Laden in der... 

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von:  Wahlkreisbüro Rüdiger Veit

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