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Gesundheitstipps aus dem Reich der Mitte

Gießen | Eine gute Nachtruhe schont Nerven und Leber
Für einen erholsamen Schlaf ist die Schlafenszeit wichtig, im Frühjahr und Sommer gilt der Leitsatz: früh zu Bett gehen - früh aufstehen. Geht man zu spät ins Bett, vielleicht noch nach einem ausgiebigen Fernsehabend und einer regen emotionalen Teilnahme am Programm, so schadet das nach chinesischer Lehre der Leber.
Ebenso ist das andere Extrem, die zu lange Nachtruhe, auch schädlich, sie kann die Lunge in Mitleidenschaft ziehen, weil die Lebenskraft Qi sich nicht im Körper verteilen kann.
Wichtig ist die Temperatur im Schlafzimmer, sie sollte zwischen 15 und 18 Grad liegen. Für die Nerven ist es besser, den Raum völlig abzudunkeln, keinesfalls das Licht brennen zu lassen.

Mäßig essen
Das Frühstück sollte aus warmer und weicher Nahrung bestehen, hartes Brot oder Müsli sind dem Magen nicht zuträglich, nicht zuviel fette Speisen, wenig saure Nahrungsmittel.
In China isst man dreimal täglich eine warme Mahlzeit, da warme Speisen und Getränke leichter verdaulich sind und den Magen nicht belasten.
Für die Verdauung ist eine kleine Massage hilfreich: mit beiden Händen führt man auf dem Bauch kreisende Bewegungen durch, 50X nach rechts und 50X nach links. Das regt die Magensaftproduktion an und fördert den Transport der Nahrung durch den Darm.

Richtige Kleidung bei jedem Wetter
Wie in den hiesigen Breiten, so gilt auch in China die Regel: Kopf kalt und Füße warm. Nach chinesischer Auffassung ist das Frühjahr eine nasse Jahreszeit, ältere Menschen gehen dort frühmorgens und abends nicht mehr aus dem Haus, da die aufkommende Wärme des Frühlings die Kälte aus dem Boden vertreibt und daher Feuchte aufsteigt. Diese zieht schnell in den Körper ein und verursacht Gelenkschmerzen.
Ebenso ist der Übergang vom Sommer in den Herbst problematisch, da die kalten Regengüsse auf warme Erde treffen und Feuchte aufsteigt. Der Körper ist vom Sommer erhitzt und passt sich nicht schnell genug der kälteren Jahreszeit an. Der aufkommende Wind dringt in die von der Wärme geweiteten Poren ein und es kommt zum "Zug", die Muskeln kühlen zu schnell ab und verkrampfen sich. Schulter-, Rücken- und Gelenkschmerzen sind die Folge. Durch eine Wärmetherapie, die auch die Tiefenmuskulatur mit einschliesst, läßt sich der Zustand wieder verbessern.

Öfters am Tag sich bewegen
Nach jeder Mahlzeit sollte man etwas spazieren gehen, um den Magenkreislauf anzuregen. Gesund sind der tägliche 20minütige Morgenspaziergang und der Abendspaziergang vor dem Zubettgehen. Eine Stunde vor dem Schlafengehen sollte man einen kurzen Spaziergang "um den Block" machen, schweigend und entspannt. Danach nicht mehr fernsehen oder Radio hören, sondern gleich zu Bett gehen.
Im Alter sind lange Wanderungen für Untrainierte nicht mehr angezeigt, das Knochengerüst kann auf die Dauer Schaden nehmen, da im Alter die Festigkeit der Knochen nachlässt. Ebenso kann die Achillessehne der Ferse gereizt werden, ein Abrollen des Fußes ist nicht mehr möglich.
Zu langes Sitzen lässt den Blutkreislauf ins Stocken geraten, die Folge davon sind Beschwerden der Milz. Die Milz ist das Organ der Blutproduktion und des Transports von Nährstoffen. Stockt der Blutkreislauf, so gelangen die Nährstoffe nur noch langsam in die Organe und der gesamte Körper leidet darunter.
Zu langes Stehen belastet die Knochen und führt zum Flüssigkeitsstau in den Nieren.

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von:  Antje Holzhauer

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Interessensgebiet: Gießen
Antje Holzhauer
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