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Es war einmal die Hausmusik

Gießen | Um es mit Worten von Friedrich Nietzsche * 15.10.1844 zu sagen, „Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum.“.

Schön war es wenn die Familie zusammen kam um zu musizieren. Ob es die Mundharmonika, die Geige, die Zither oder das Schifferklavier war, es wurde mit Freude gesungen. Es gab kein Fernsehgerät und die Familie verbrachte gemütliche Abende. Familien die etwas mehr Geld zu Verfügung hatten konnten sich ein Klavier leisten, an dem die Kinder dann Unterricht bekamen. Dieses Instrument mit seinen 80 Tasten wussten schon die Klassiker wie zum Beispiel Beethoven oder Mozart zu schätzen. Sie komponierten wie all ihre musikalischen Kollegen und schafften somit etwas für die Nachwelt was heute noch Bestand hat. Werden all diese wunderbaren Klavierkonzerte weiter am Leben erhalten bleiben im Zeitalter des MP 3, des Smartphone und Youtube. Würden heute Hausgemeinschaften Instrumente und Gesänge in der Nachbarwohnung dulden, würden sie es nicht als Lärmbelästigung empfinden. Das fände ich persönlich sehr schade. Ich singe in einem Chor und habe im Erwachsenenalter angefangen das Klavierspiel zu erlernen. Da ich kein Pedal bedienen kann, werde ich vieles nicht spielen können, aber es gibt noch genug an dem ich mich versuchen kann.

Wie heißt es schon in dem Lied von Johann Gottfried Seume * 19.1.1763, „Wo man singt da lass dich ruhig nieder, böse Menschen haben keine Lieder“.

Mit diesen Zeilen wollte ich keinem die Flötentöne beibringen :-)

Foto und Text: Christine Stapf

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von:  Christine Stapf

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Interessensgebiet: Gießen
Christine Stapf
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