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Wir sitzen alle in einem Boot

Gießen | Diese Redewendung ist wohl allen bekannt, die der Matrosensprache entsprungen sein soll. Nach einem Schiffsunglück sahsen sie alle in einem Boot, ob kleiner Matrose oder Kapitän. In diesem Moment waren sie alle gleich, jeder packte mit an, war daran interessiert wieder gesund nach Hause zu kommen. In einem Boot sitzen, durch die Wellen tanzt es hin und her. Die Menschen finden diese Situation trotz ihrer Angst tröstlich, sie sind nicht allein. Sie sind eine Gemeinschaft und aus der Not heraus kann man sich aufeinander verlassen.

Möchte ich etwas neues wagen und schaffe es nicht alleine, dann hole ich jemanden mit ins Boot. Eine Vertrauensperson soll helfen etwas dauerhaftes zu bewirken, das Ruder rumreißen.

Der Fischer zieht seinen Fang ins Boot.

Dieses einfache, aus Holz gemachte Boot kann für das Leben der Menschen doch so wichtig sein.


Foto und Text: Christine Stapf

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Kommentare zum Beitrag

Brigitte Matuschek
714
Brigitte Matuschek aus Gießen schrieb am 24.08.2013 um 08:04 Uhr
Klasse!!! So ein kleiner Hinweis mit so grosser Aussagekraft.Nur schade das die Menschen immer mehr in den Egoismuss verfallen.Viele denken sie sitzen immer alleine im Boot und wundern sich dann,wenn sie keine Kraft mehr zum Rudern haben.
Christine Stapf
8.275
Christine Stapf aus Gießen schrieb am 24.08.2013 um 18:31 Uhr
Danke :-)
Dieter Petersen
1.447
Dieter Petersen aus Gießen schrieb am 25.08.2013 um 16:10 Uhr
Das Rettungsboot ist der einzige Ort, wo nicht nur alle Menschen die gleiche Ausgangsposition haben, zu überleben, sondern auch kein Mensch oder Chef jemanden übervorteilen kann, um für sich selber mehr herauszuholen. Der Untergang hätte für alle das gleiche Ergebnis.
Christine Stapf
8.275
Christine Stapf aus Gießen schrieb am 25.08.2013 um 23:06 Uhr
Herr Petersen danke für Ihren Kommentar den ich unterstreichen möchte.
Hallo Lieber Leser
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von:  Christine Stapf

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Christine Stapf
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