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Großes Engagement für kleinen Feldbewohner

Bei der Scheckübergabe (von links): Peggy Schneeweiß (Jugendarbeit NABU), Martin Wenisch (Hamsterexperte NABU), Dr. Achim Zedler (1. Vorsitzender NABU Gießen), Cornelia Eltzner (SWG) und Tim Mattern (stellv. Vorsitzender NABU Gießen)
Bei der Scheckübergabe (von links): Peggy Schneeweiß (Jugendarbeit NABU), Martin Wenisch (Hamsterexperte NABU), Dr. Achim Zedler (1. Vorsitzender NABU Gießen), Cornelia Eltzner (SWG) und Tim Mattern (stellv. Vorsitzender NABU Gießen)
Gießen | Der Naturschutzbund (NABU) Kreisverband Gießen e.V. setzt sich dafür ein, den Lebensraum des Feldhamsters in der Region zu erhalten. Dabei unterstützen die Stadtwerke Gießen den Verein nun mit einer Spende.

Füchse, Katzen und Bussarde zählen seit jeher zu den natürlichen Feinden des Feldhamsters. Vor ihren Blicken schützt den kleinen Nager sein braunes Fell am Rücken – er verschmilzt optisch mit seinem Lebensraum. Dieser ist aufgrund zunehmender landwirtschaftlicher Nutzung in den vergangenen Jahrzehnten jedoch immer weiter geschrumpft. „Mittlerweile steht der Feldhamster in Europa unter Artenschutz“, erklärt Dr. Achim Zedler, 1. Vorsitzender des NABU Kreisverbands Gießen. Aufgrund der sinkenden Population hat das Land Hessen die Aufgabe, Fortpflanzungs- und Ruhestätten des kleinen Tieres zu schützen.
Im Landkreis Gießen lebt der Nager heute nur noch auf Feldern in der Nähe von Holzheim und Langgöns. Dort findet der Hamster die für ihn geeigneten Böden, in die er seine Bauten gräbt. Mit den Landwirten, die die Felder bestellen, hat das Land Hessen vereinbart, dass einige Streifen bei der Ernte stehen bleiben.
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Dafür erhalten die Bauern einen finanziellen Ausgleich. „Für die Entschädigung kommen das Land und der Naturschutzbund auf“, sagt Cornelia Eltzner, die bei den Stadtwerken Gießen (SWG) in der Abteilung Kunden-Services arbeitet, sehr tier- und naturbegeistert ist und selbst seit Jahren als passives Mitglied dem NABU angehört. Sie schlug vor, den Verein bei seinem Engagement für das Nagetier zu unterstützen – und zwar im Rahmen der 75 guten Taten der SWG im Jubiläumsjahr. Die Stadtwerke spenden die Ausgleichszahlung für den Erhalt von zwei Feldstreifen. Am 12. August überreichte die SWG-Mitarbeiterin den symbolischen Spendenscheck an Dr. Achim Zedler, Dr. Tim Mattern, stellvertretender Vorsitzender des NABU Gießen, Martin Wenisch, Hamsterexperte beim NABU, und Peggy Schneeweiß, Koordinatorin der Jugendarbeit beim NABU.
Martin Wenisch versicherte: „Die Spende kommt zu 100 Prozent ihrem Zweck zugute – dem Kampf für den Lebensraum des kleinen Nagers, der hier in der Region bisweilen schon kurz vor dem Aussterben stand. Umso schöner, dass uns bei diesem Kampf ein Unternehmen hilft, das hier verwurzelt ist.“

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Kommentare zum Beitrag

Peter Herold
26.465
Peter Herold aus Gießen schrieb am 20.08.2013 um 14:13 Uhr
Sehr gut, solches Engagement ist nur zu loben
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
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