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Eine Lanze für die Motorradfahrer

Ein Motorradfahrer
Ein Motorradfahrer
Gießen | Heute lese ich in der Zeitung mal wieder etwas von der Laubacher Bürgerinitiative gegen Motorradlärm. Wie in den vergangenen Jahren wird mal wieder gegen die Motorradfahrer Stimmung gemacht. Da sollen teilweise an Sonntagen bis zu 3.000 Motorräder durch den „Luftkurort“ Laubach fahren. Wer den begriff Luftkurort geprägt hat weiß ich nicht, aber im Internet steht dazu nichts!
Vor dem Hintergrund, dass der beliebte Bikertreffpunkt zwischen Laubach und Schotten im Oktober 2008 für immer, zugunsten eines „Naturerlebnisparks“ geschlossen wurde, wird sich sicher die Anzahl der Motorradfahrer verringern. Dafür soll aber dort wo sich bisher die Biker trafen ein PKW-Parkplatz für 200 Pkw im Wald entstehen. Busse sollen dort nur anhalten um die Fahrgäste ein- und aussteigen zu lassen. Anschließend sollen sie in Schotten oder Laubach parken. Dies wurde so von Graf Karl-Georg zu Solms-Laubach so vorgestellt. Er nimmt auch an, dass mit etwa 25.000 Besuchern am Anfang gerechnet wird, die sich mit Glück auf bis zu 100.000 im Jahr vermehren könnten.
Da kann ich nur fragen: „100.000 Besucher machen die keinen Lärm?“ Pkw und Busse sind auch nicht leise und dann werden diese nicht nur durchfahren. Die werden in Laubach nicht nur essen und trinken und Andenken einkaufen. Die werden auch Lärm erzeugen und Abfall hinterlassen, von den Abgasen ganz zu schweigen, die PKW und Busse erzeugen.

Übrigens, nicht alle Motorradfahrer sind Raser!

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Kommentare zum Beitrag

759
D. Theiß aus Lich schrieb am 25.02.2009 um 13:48 Uhr
Es geht dabei weniger um den erzeugten Lärm, sondern vielmehr um die Kranken zum teil Hirnlosen Raser, wenn eine Familie mit Ihren Kindern Sonntags den Mut hat und sich auf den Weg macht um auf den Hoherodskopf zufahren, da kann er Sicher sein dass mindestens 3 - 4 Hirnlose Akrobaten in Selbstmörderischer Absicht entweder die Familie selbst überholen oder Sie kommen einem dermaßen entgegen gerast, meistens sogar in einer Kurve, wobei der Kopf des Motorradfahrer schon fast bei einem auf der Motorhaube liegt und deswegen und nur deswegen herrscht die Aufregung in Laubach und Umgebung.
Ich habe nichts gegen Motorradfahrer aber nur nichts gegen solche die auch das Motorradfahren als Spaß verstehen und sich dabei wie Normalbürger verhalten, wer Rennen Fahren will, da gibt es viele geeignete Rennstrecken die da gegen das entsprechende Entgelt zur Verfügung stehen.
Und wer unbedingt Selbstmord begehen, oder sich zum Krüppel machen will, muss dazu nicht unbedingt unbeteiligte Personen mit hineinziehen.
H. Peter Herold
29.209
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 25.02.2009 um 14:09 Uhr
So ist es. In der Regel fahre ich auf Nebenstraßen links und rechts der Rennstrecke nach Schotten. Ich werde nämlich auch immer wieder von den zu schnell fahrenden Verrückten erschreckt wenn ich mit den erlaubten 80 km/h fahre. ich glaube es war letztes Jahr, eventuell schon in 2007. Da schlug einer in der Kurve mit seinem Kopf/Körper gegen einen entgegen kommenden Pkw. Er hat es nicht überlebt.
Übrigens fährt mein Bike gerade mal 100 km/h. Schnell genug, aber es schützt mich vor zu schnellem Fahren. Denn zugegeben. Geschwindigkeit ist schon etwas berauschendes. Da bin ich ehrlich.
Reinhard Otto
7
Reinhard Otto aus Gießen schrieb am 25.02.2009 um 14:52 Uhr
Schade, auf der Suche nach einem schönen Ziel für unsere diesjährigen Motorradtouren habe ich eigentlich Eure schöne Landschaft im Visier gehabt.
Nachdem ich aber den hier (zum Glück) veröffentlichen Artikel gelesen habe, wenden wir uns einem anderen Gebiet zu. Es ist ja heute schon Volkssport mit einer Bürgerinitiative schnell mal aufzuwarten, ohne nach der Seite zu schauen.
Klar freut sich der kleine Mann (auch Frau) wenn sie auf diese Weise auch mal Polizeier spielen können. Jedoch können nicht die Masse der Motorradfahrer bestraft bzw. ausgegrenzt werden, nur weil, wie hier auch festgestellt wurde, einige das wahnsinnige Rasen auf öffentlichen Straßen nicht lassen wollen.

Grüßt mir Euren Grafen schön
mit bedauerlichen Grüßen
Reinhard
H. Peter Herold
29.209
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 25.02.2009 um 18:25 Uhr
Hier können ansich nur Biker eine Meinung haben, denn die der ANDEREN die kennen wir ja schon lieber Herr Lenz!
H. Peter Herold
29.209
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 25.02.2009 um 18:28 Uhr
Hi Reinhard!
Lass Dich nicht abhalten davon hier im Vopgelsberg mal rum zu fahren. Ist wirklich eine gute Gegend um in aller Ruhe zu cruisen. Ausserdem gibt es kurz vor Schotten noch das Falltorhaus. Eine urige Bikerkneipe. Schaut doch mal vorbei.
Gruß Peter
Reinhard Otto
7
Reinhard Otto aus Gießen schrieb am 25.02.2009 um 20:06 Uhr
Hallo Peter,
meine Bikertouren in überschaubarer Größe von ca. 30 Motorrädern verantworte ich, nach Innen und nach Außen. Meine Freunde und Gäste erwarten selbstverständlich von mir, umfassende Kenntnisse von der Gegend und den Bewohnern. Da kann ich einfach nicht einen klar denkenden
Menschen berücksichtigen, die Bewohner der Region sind da maßgebend.
Wir waren mit einer polnischen Gruppe 2008 z. Bsp. im Elbsandsteingebirge. Dort haben wir einen Tag an der "Heimkinderausfahrt" teilgenommen. Die Leute haben am Straßenrand Beifall geklatscht und gewinkt, selbst als die ca. 500 Motorräder auf der Rückfahrt ein 2. Mal durch die Städte und Dörfer fuhren. Wenn Deine Leser
sich mal soweit entwickelt haben, dann treffen wir uns gerne am Vogelsberg, denn Gründe gibt es dafür ja genug. Und vielleicht setzt sich dann auch ein Initiator der "Bürgerbefreiung" mit zu uns und wir können gemeinsam nach Lösung des Problems suchen. Noch ein Tipp:
Wende Dich doch mal an die "Bikerunion" (www.bikerunion.de), die werden Euch Lösungswege vorschlagen zur intelligenten Klärung.
Unter der E-Mail: vewato@web.de kannst Du mich gerne kontaktieren.

Linke Hand zum Gruß
Reinhard
6
Holger Siegel aus Allendorf (Lumda) schrieb am 28.02.2009 um 12:58 Uhr
Hallo nach Laubach,
Ich bin Sprecher der Initiative Motorradlärm im BUND für Umwelt und Naturschutz. Das Problem ist aus unserer Sicht, dass eine Gruppe autonomer Kradfahrer mit sehr leistungsstarken und auch lauten Motorrädern landschaftlich reizvolle Strecken zu Rennpisten umfunktionieren. Das geschieht überall in Deutschland, abends und an Wochenenden – wenn der Berufs- und LKW-Verkehr weg ist und bei gutem Wetter auch die Anwohner Erholung suchen. Laut Umweltbundesamt ist das Motorrad das lauteste Verkehrsmittel auf der Straße - das gilt schon für die Tourenfahrer. Aber unerträglich laut sind straßenzugelassene Rennkisten mit bis zu 200 PS, die mit allerhand technischen Tricks bis hin zu lärmklappensteuernden Microchips auch die geltenden Lärmnormen umgehen. Von ausgeräumten Tüten ganz zu schweigen. Oft ist selbst die Polizei machtlos und auch nicht recht "motiviert": Bei uns in der Region fahren viele Bürgermeister mit und der Landrat gibt als "spätberufener Motorradfahrer" (Originalzitat) den Schutzpatron. Das Problem ist, dass die autonomen Raser und Lärmer von den normalen Kradlern gedeckt werden. Und das Problem ist, dass viele Motorradfahrer glauben, das Lärmen sei ein sacrosanktes Kulturgut. Unseren Erfahrungen (Messungen/Strichlisten) zufolge kümmert sich rund ein Drittel der Fahrer einen Scheißdreck um Anwohner oder andere Verkehrsteilnehmer. Wenn 20 Motorräder in einer Stunde vorbeifahren bleibt damit rein rechnerisch sieben Mal Düsenjägerfeeling mit Lärmwerten von bis zu 100 db(A). Wer da nicht auf die Barrikaden geht, ist Schwerhörig – oder er hat selber Dreck am Stecken.
H. Peter Herold
29.209
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 28.02.2009 um 13:36 Uhr
Leider werden jetzt wieder alle Biker in den Lärm- und Rasertopf geworfen. Was die sogenannten "Rennkisten" und all die technischen Spielereien angeht, da sollte sich doch mal die Politik Gedanken machen. Wer lässt denn zu, dass solche "Monster" auf den Straßen unterwegs sind? Auf der anderen Seite hat die Polizei hier in Mittelhessen erreicht, dass es 2008 keinen tödlichen Unfall mehr auf beliebten Motorradstrecken mehr gab. Wenn auch so konsquent gegen zu schwere, laute und frisierte Motorräder vorgegangen wird, dann sollte auch hier ein Erfolg zu verzeichnen sein.
Ich stehe nicht hinter den autonomen Rasern und Lärmern. Fahre selber nur eine 125iger mit max. 110 km/ und das nur bergab mit Rückenwind.
6
Holger Siegel aus Allendorf (Lumda) schrieb am 28.02.2009 um 14:18 Uhr
Hallo Herr Herold,

wie gesagt: die Politik fährt mit und bremst den Wahnsinn nicht aus. Kann mich an die unselige Rolle von Peter Struck bei der Raucherdebatte erinnern. Der Mann ist auch Motorradfahrer. Und in seinem Windschatten fährt ein Drittel schwarzer Schafe. Unsere 1/3-Theorie deckt sich übrigens mit Untersuchungend es Bayerischen Umweltministeriums aus den 90er Jahren. Die rechtsfreie Zone unterm Helm hat sich seither sicher ausgeweitet.
H. Peter Herold
29.209
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 28.02.2009 um 18:27 Uhr
Ich kann hier nur für mich sprechen und sorgen. Ich glaube es gibt viel mehr noch zu beanstanden, siehe meine Beiträge hier zu Linie 1 und Linie 11.
Volker Herbrik
542
Volker Herbrik aus Mücke schrieb am 01.03.2009 um 02:43 Uhr
Wenn ich hier lese wie gegen eine Gruppe gehetzt wird, kann ich nur den Kopf schütteln.
Ich selber habe die meiste Zeit meines Lebens in Wetterfeld verbracht und kann die Seite der "betroffenen Lärmopfer" sehr gut verstehen.
Motorrad fahre ich aber auch. Und das Motorrad fahren ist eine große Leidenschaft von mir.

Da liest man Zahlen wie 3000 Motorräder an einem Sonntag.
Ich glaube es sind bei schönem Wetter mehr.
Da lese ich was von 1/3........von einem Sprecher einer Initiative.
Alles tolle Zahlen.

Nur mal ganz ehrlich, von den angeblich 3000 Motorrädern, wie viel werden davon wahr genommen ?
Sind es 3000 oder doch eher nur 30 bis 40?
Welche Motorräder fallen auf ?
Die die Krach machen oder die, wo es sich um eine größere Gruppe handelt.
Ich kenne es so, dass eben genau diese Gruppen die ich eben benannt habe auffallen.
Die größere Gruppe nur darum, weil es viele Bikes auf einmal sind, die anderen weil einem fast die Ohren weg fliegen.
Die anderen 2960 bemerkt man nicht mehr oder weniger als wenn ein PKW vorbei fährt. Also nichts wirklich.
Man kann sich natürlich auch als Anwohner direkt an die Straße setzten, dann stört sogar der Kinderwagen der vorbei geschoben wird.
Nur geht es hier nicht um die Anwohner sondern um die, die das Zusammenleben schwer machen. Um die, die alle Motorradfahrer in Verruf bringen.
Mehr Kontrollen und deutlich härtere Strafen.
Es wird nicht viele treffen.
Gesunder Menschenverstand würde hier deutlich weiter helfen.
Dass wir alle keine Engel sind, egal ob mit dem Motorrad, den PKW oder dem Kinderwagen........
Da wo es geht und keiner gefährdet wird oder belästigt wird.........

Das Motorrad fahren als eine rechtsfreie Zone unter dem Helm dar zu stellen........Sorry, aber das ist voll daneben.

Herr Theiß hat es in seinem Kommentar richtig beschrieben.
Herr Lenz geht wohl eher von sich aus. Sorry, solche Kommentare sind doch eher was für die Füße.
Und von der BI aus Laubach (die in meinen Augen mit Maß und Ziel voran geht und meine Unterstützung hat) ist bis jetzt hier nichts zu lesen.

Mein Appell an alle......es geht nur miteinander.
Miteinander gegen die Raser und Krawall Macher.

Übrigens, mein Motorrad hat 61 PS und fährt knapp 200 Km/h.
Meine Motivation beim Motorrad fahren ist die Landschaft, den Wind, die Gerüche und ab und zu mal die Beschleunigung und Geschwindigkeit zu erleben.
In Biker Kreisen beschreibt man meinen Fahrstil als Blümchenpflücker und Landschaftsgucker.
Ich kenne viel Biker. Die alle bis auf einen sehen das auch so.
Und dem einen kann nur geholfen werden, wenn er das Motorrad abgenommen bekommt.
Unverbesserliche gibt es leider immer wieder.
Egal ob Auto oder Mopped
H. Peter Herold
29.209
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 01.03.2009 um 09:27 Uhr
Lieber Herr Herbrik,
danke für den sehr sachlich, auch emotional abgefassten Beitrag. Trifft das was ich sagen wollte voll.
Man sieht sich.
H. Peter Herold
29.209
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 12.04.2009 um 18:58 Uhr
Wie bereits in meinem Beitrag angedeutet, wird statt dem Treffpunkt für Biker dort ein "Erlebnispark" für die ganze Famile entstehen. Eröffnung ab 1. Juli. Es wurde extra ein zusätzlicher Waldparkplatz für 200 Fahrzeuge angelegt, der Graf zu Solms-Laubach rechnet mit bis zu 100.000 Besucher im Jahr. Wie sich dies mit der Natur, den Tieren im Wald, es sollen zwischen 5.000 bis 6.000 Tier- und Pflanzenarten geben, darunter14 Fledermausarten, Schwarzstorch sowie Grau- und Schwarzspecht. Die Besucher sollen direkt über einen Baumkronenweg in drei bis zwölf Metern in die Natur hineingeführt werden.
H. Peter Herold
29.209
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 14.04.2009 um 17:31 Uhr
An anderer SAtelle habe ich bereits zum Ausdruck bebracht, dass es nichts nützt zu diskutieren, solange es bei dieser dürren Meldung bleibt. Wie war denn der Straßenbelag? Trocken ,nass, Rollsplit mit oder ohne Vorwarnung? Ich seklber bin letztes jahr in einem Kreisel zu Fall gekommen, weil ein Laster Kies verloren hatte, ich vorschriftsmäßig die angegebenen 50 km/h nicht überschritten hatte und den Kreisel richt fahren wollte, also nicht innen an der Kante gerade durch. Aber ich würde sagen, nochmal gut gegangen. Es wurden keine anderen Personen verletzt. Haben Sie vor kurzem die Meldungen gelesen, bei denen bei drei Unfällen über 80ig-järiger Fahrzeuglenker Innsassen schwer und tödlich verletzt wurden. Wo blieb denn da der Aufschrei. Ich plädiere schon seit langem dafür ältere FahrerInnen Kobntrollen auf Seh-, Hör- und Reaktionsfähigkeit zu überprüfen.
Ingrid Wittich
20.974
Ingrid Wittich aus Mücke schrieb am 20.04.2009 um 14:27 Uhr
Hallo Herr Lenz und Herr Herold,
wir sind am 10. 4. (Karfreitag, bestes Wetter) auf der B 276 unterwegs gewesen und am Unfallort vorbeigefahren. Die Strasse war total trocken, kein Split, absolut nichts. Kurz vorher hatte uns ein andere Bike-Fahrer mit hoher Geschwindigkeit vor einer unübersichtlichen Kuppe überholt. In einer solchen Schräglage, dass er schon fast auf der Strasse lag. Es wundert mich nicht, dass diese Unfälle passieren. Und für Autofahrer ist es wohl besser an solchen Tagen zu Hause zu bleiben.
H. Peter Herold
29.209
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 21.04.2009 um 14:48 Uhr
Liebe Frau Wittich,
Idioten gibt es viele, auch unter Auto- und Radfahrern. Selbst Fußgänger nehme ich nicht aus. Trotzdem ist Motorradfahren etwas wirklich schönes. Man muss sich nur beherschen können. Viele tun es, aber immer wieder trifft man die auch die Aderen. Wollen wir aber wegen einiger die aus dem Rahmen fallen, alle verdammen?
Ich war am Sonntag beim Motorradgottesdienst in Nieder-Ohmen und fuhr dann auch über die B 276 zurück. Neben vielen vernünftigen Bikern waren natürlich aichh wieder ein paar der ganz Schnellen unterwegs. Was mir aber viel mehr auffiel waren in Laubach die Autofahrer die zum Schloss wollten und ihre Autos überall abgestellt haben wo es nur ging und nicht erlaubt war. Sie fuhren kreuz und quer über die Straßen, nur um schnell noch einen freien Platz zu erhalten. Da musste ich als Biker ganz schön aufpassen. Mein Bike fährt maximal 110 km/h. Also fahre ich 80 wo es erlaubt ist und 100 auf freien Landstraßen. Was glauben Sie wohl wie oft ich da überholt werde und nicht nur von Motorradfahrern!
Ingrid Wittich
20.974
Ingrid Wittich aus Mücke schrieb am 22.04.2009 um 14:05 Uhr
Ich habe nichts gegen Motoradfahrer und in Mücke-Merlau leiden wir auch nicht unter diesem Lärm, da keine Bikerstrecke durch den Ort führt. Nach dem Erlebnis am Karfreitag, werden wir aber auf Auslüge an an Sonn- und Feiertagen in der Schottener Gegend verzichten. Ich möchte nicht in einem Unfall verwickelt werden und wie schnell das gehen kann, haben wir gesehen.
Zum Parken in Laubach: am Wochenende war die Gartenausstellung "Villa Cotta" und somit eine Ausnahmesituation.
Zum "Erlebnispark": die 100.000 Leute müssen erst mal kommen!
H. Peter Herold
29.209
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 23.04.2009 um 16:27 Uhr
Ich befürchte es! Die kommen, wozu sonst die ganzen Arbeiten. Eine Schande den Wald abzuholzen um Parkplätze für 200 Autos zu schaffen.
Haben Sie auch schon gehört, was in Altenhain mit dem Feuerwehrhaus los ist? Dafür ist kein Geld da. Im übrigen. Ich selber fahre nach Möglichkeit nicht die B 276, sondern auf den Paralellwegen links und rechts davon.
Jörg Sommer
16
Jörg Sommer aus Gießen schrieb am 13.04.2010 um 02:21 Uhr
Also ich kann es gar nicht verstehen, dass gegen die Motorradfahrer gehetzt wird! Gibt es was schöneres, wie eine landschaftlich schöne Strecke und ein schönes schnelles Motorrad? Eine Reminiszenz an den legendären Schottenring, der leider nicht mehr in Betrieb ist. Wundervolle Natur, verbunden mit schönen Motorrädern oder schnellen Autos, ein Traum! Damals fast so legendär, wie die Nordschleife! Wir sollten dieses Kulturgut bewahren! Schön, dass es zumindest den historischen Schottenring Grand Prix gibt, der sich jedes Jahr wachsender Besucherzahl erfreut!
H. Peter Herold
29.209
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 13.04.2010 um 18:22 Uhr
Danke für den positiven Kommentar
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
Auf www.giessener-zeitung.de kann jeder aus seinem Ort berichten. Lokaler geht's nicht!

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Herzlichst, Ihr(e) H. Peter Herold

von:  H. Peter Herold

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