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Gesunde Ernährung im Spätsommer

Gießen | Jetzt ist die Zeit des Spätsommers, die Ernte wird eingefahren, man kann so richtig in Früchten schlemmen und die Temperaturen pendeln sich auf ein erträgliches Niveau ein.
Diese Jahreszeit ist in der chinesischen Vorstellungswelt dem Element Erde zugeordnet, die Erde bringt Frucht hervor, ernährt uns. Organe, die ebenso mit Nahrung, Wandlung und Verteilung zu tun haben, sind Magen und Milz. Der Magen sammelt die aufgenommene Nahrung und verwertet sie. Im Chinesischen wird er deshalb auch "Kornspeicher" genannt. Partnerorgan des Magens ist die Milz. Sie wandelt die Nahrung des Magens in Energie um und verteilt sie im ganzen Körper, ernährt und unterstützt ihn.
Typische Beschwerden im Spätsommer tauchen auf, wenn das harmonische Zusammenspiel von Magen und Milz gestört ist.
Durch die Hitze im Spätsommer schwitzen wir, der Prozess des Schwitzens verbraucht innere Energie, auch durch die Verdunstung geht Körperflüssigkeit verloren. Der Körper kühlt langsam aus. Diese verlorene Energie und das Wasser muss immer wieder von außen her ergänzt werden.
Die so beliebten eiskalten Getränke belasten den Magen durch den
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plötzlichen Kälteeinbruch. Er kühlt rasch ab und die Gefäße ziehen sich zusammen. Es kann zu Magenkrämpfen und Kopfschmerzen kommen, da das Blut durch die Abkühlung ins Stocken gerät und nicht mehr frei durch die Adern fließt. Durch die Abkühlung bildet sich Kondensat, das sich als Schleim verfestigen kann. Der Schleim sammelt sich in Hals und Lunge und führt zu Räuspern und Husten.
Deshalb ist es besser, in dieser Zeit zimmerwarme oder warme Getränke zu sich zu nehmen, weil somit der Wärmezyklus von Magen und Milz nicht gestört wird.
Das Gewürz der Wahl im Spätsommer ist der Ingwer. Er ist energetisch warm und hilft, die verlorene Wärme von Magen und Milz wieder herzustellen. Man kann ihn täglich verwenden, einfach eine Scheibe in Gemüse oder Suppe mitkochen. Aber Vorsicht: Ingwer sollte nur am Vormittag verzehrt werden, da seine doch starke Wärmewirkung den ganzen Tag über anhält.
Abends ist der Genuss nicht zu empfehlen, durch die Wärmezufuhr sind oft Schlafstörungen die Folge.
Saisonales Obst, wie z.B. Wassermelonen, führen dem Körper das durch den Wärmeaustausch verlorene Wasser wieder zu, nebenbei enthalten sie auch wichtige Mineralien und Spurenelemente. Allgemein sollte man in dieser Jahreszeit nur leichtes Essen zu sich nehmen, z.B. Tofu oder Salate, um Magen und Milz, die durch die Hitze angespamnnt sind, nicht noch mehr zu belasten.
Als Getränk ist der grüne Tee zu empfehlen, da er energetisch neutral ist und ausgleichend wirkt.

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Herzlichst, Ihr(e) Antje Holzhauer

von:  Antje Holzhauer

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Interessensgebiet: Gießen
Antje Holzhauer
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