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Die BI stellt sich gemeinsam mit der Mehrheit der Gießener gegen die Verfüllung der Ostanlagen-Unterführung

Gießen | Am 20. Februar diesen Jahres war in der Gießener Allgemeinen Zeitung zu lesen, dass sich die OB Grabe-Bolz im Magistrat gegen das Projekt ausgesprochen habe.

Wir hatten Hoffnung, dass unsere aktuelle Stadtregierung doch noch den Weg der Vernunft einschlagen werde und sich von dieser völlig überzogenen und – wie sich nun schon abzeichnet – auch weitaus teurer ausfallenden Maßnahme distanziert.

Leider wurde die Bürgerinitiative "Stoppt diese Landesgartenschau" (BI) ebenso wie die Gießener Bürger und Bürgerinnen - so wie in der Vergangenheit schon mehrfach - von der rot-grünen Regierungskoalition getäuscht.

Die 'Mitnahme der Bevölkerung' und deren Meinung scheint nach der Stimmabgabe bei der letzten Wahl im Rathaus nicht mehr gefragt zu sein.
Aus Sicht der BI handelt es sich bei der geplanten Maßnahme lediglich um eine 'Versenkung von Steuergeldern', aber nicht um eine Maßnahme, die zur Verbesserung der Fußgänger- und Radfahrer-Querung, geschweigedenn der Reduzierung von Schadstoff- und Lärmbelastungen in der Innenstadt und im Umfeld dieser Hauptverkehrsader dient.

Aus unserer Sicht wird eine ebenerdige Querungsmöglichkeit an der Ostanlage in der Achse Landgrafen-/Gutfleischstraße zu einer erhöhten Gefährdung unserer Kinder führen (tausende Kinder haben in den vergangenen Jahrzehnten völlig konfliktfrei und ohne Gefährdung durch den Fahrzeugverkehr diese Unterführung zum Schwimmbad- od. Messebesuch durchquert).

Die Baukosten wurden anfangs mit rd. 350.000 Euro propagiert. Nun war dieser Tage zu lesen, dass die Vergabesumme bei 586.000 Euro läge. Und wie uns scheint, wird es auch bei dieser Summe nicht bleiben! Um die Bürger erneut an der Nase herumzuführen, wurde der Auftrag dann noch aufgeteilt, damit eine Befassung des Stadtparlaments mit der Vergabe umgangen werden konnte. Denn eine breite Ablehnung ist auch in der Opposition Tagesthema.
Auch ist den Mitgliedern der BI (ebenso wie vielen Bürgern und Bürgerinnen) nicht klar, wieso immer wieder die fehlende Barrierefreiheit als Grund für die Zuschüttung der Unterführung angeführt wird. Alle Problembereiche in Gießen, wo eine fehlende Barrierefreiheit behoben werden müsste, hier aufzulisten, würde den Rahmen sprengen.

Letztlich handelt es sich bei den immer wieder vorgeschobenen Begründungen der Befürworter der Maßnahme um fadenscheinige Ausreden, um mit der Einrichtung
einer ebenerdigen Querung an diesem Ort einer Wegebahn zur Landesgartenschau den Weg zu ebnen. Denn wie aus dem Umfeld von Bürgermeisterin Weigel-Greilich schon im September 2012 verkündet wurde, »Die Wegebahn ist Pflicht« zur Landesgartenschau (http://www.giessener-allgemeine.de/Home/Stadt/Uebersicht/Artikel,-Mit-Wegebahn-auf-Sightseeing-Tour-durch-Giessen-_arid,371103_regid,1_puid,1_pageid,113.html).

Dass sich nun am Montag während der Magistratssitzung, in der die Vergabe des Auftrages zur Verfüllung der Unterführung auf der Tagesordnung stand, die OB vor dem Aufruf dieses Tagesordnungspunktes aus diesem Gremium 'verdrückt' hat, zeigt deutlich, dass Frau Grabe-Bolz scheinbar das Harmoniebedürfnis zum Grünen Koalitionspartner wichtiger ist, als die Meinung der Gießener Bevölkerung. Hat sie eigentlich vergessen, dass sie bei Amtsantritt einen Eid geschworen hat? Sie düpiert die Gießener Bürger, indem sie einen wichtigen Termin vorschiebt, um den Koalitionsfrieden zu wahren!

Dies ist nun die Spitze des Eisberges. Die OB hätte mehrere
Möglichkeiten gehabt mitabzustimmen, wenn ihr etwas am Bürgerwillen gelegen wäre. Hätte Frau Grabe-Bolz mit „Nein“ gestimmt (was angeblich schon immer ihrer wahren Auffassung gleichkomme, hätte dies wahrscheinlich zu einem Riesenkrach in der Koalition geführt, denn der von SPD und Grünen im Mai 2011 geschlossene Bündnisvertrag räumt der direktgewählten Rathauschefin keine Sonderrolle ein. Mit ihrem Verhalten dürfte sie nun die letzten ihr noch verbliebenen Sympathien in der Bevölkerung verspielt haben. Einfach nur 'Peinlich'!

Bürgernähe und Bürgerwille wurde noch nie so ignoriert wie zu diesem Zeitpunkt, seit Amtsantritt der OB und dem Antritt der rot-grünen Koalitionsregierung im Gießener Rathaus.
Durch eine solche Ignoranz sollen die Menschen motiviert werden an der Politik teilzunehmen?
Wir fordern daher die Bevölkerung auf, sich laut zu äußern und gegen die Zuschüttung der Unterführung an der Ostanlage aufzustehen – jetzt erst recht.
Aus diesem Grund wird sich auch die BI einreihen in den Protest und mit der Gießener Bevölkerung und allen, denen der Erhalt der Unterführung am Herzen liegt und die gegen die sinnlose Verschwendung von unseren Steuergeldern sind, am Mittwoch den 31. Juli um 16.30 Uhr an der Unterführung in der Ostanlage. Wir folgen dem Aufruf zu einer Überparteilichen DEMO und wollen Flagge zeigen, gegen diesen Wahnsinn.

Weitere Informationen auf: www.stopptdieselandesgartenschau.de

 
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Kommentare zum Beitrag

Christian Momberger
11.217
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 27.07.2013 um 20:30 Uhr
Ein sehr guter Artikel Martina. Und ich finde es gut, dass sich die BI an der Demo, an dem mehr als berichtigten Protest beteiligt! Es ist ein absolutes Unding, was da passiert und zeigt einmal mehr dass a) der Bürgerwille nur im Wahlkampf propagiert wird, aber hinterher bei den Herrschenden nichts mehr zählt und b) unsere OB absolut keinen Mumm hat oder wie mancher es vielleicht ausdrücken würde "keinen A... in der Hose hat!". Es ist echt eine Schande wie sich Frau Grabe-Bolz nicht nur in diesem Fall verhält.

Ich hoffe es kommen viele Bürger zur Demo.
Mirko Düsterdieck
338
Mirko Düsterdieck aus Gießen schrieb am 27.07.2013 um 21:10 Uhr
Ich komme zur Demo!
Das ist keine Drohung, sondern ne Ankündigung . . . ;-)
Gerhard Born
323
Gerhard Born aus Lollar schrieb am 27.07.2013 um 22:34 Uhr
Und so frage ich freundlichst, findet denn auch eine Gegendemonstration statt? Eine Gegendemonstration, bei der losgelöst von der Frage "Sinn oder Unsinn der Landesgartenschau" die Belange von Personen vertreten werden, die sich für die ersten Schritte in Richtung Barrierefreiheit in der Stadt Gießen einsetzen?
Martin Aslan
216
Martin Aslan aus Gießen schrieb am 27.07.2013 um 22:36 Uhr
Sehr guter Artikel, Bravo!
Ich bin auch dabei! Ich komme auch zur Demo, wie versprochen.
Gibt es eigentlich eine Möglichkeit diese Stadtregierung früher als geplant loszuwerden? So wie ein Mißtrauensantrag auf Bundesebene?
Christian Momberger
11.217
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 27.07.2013 um 22:49 Uhr
Das wäre echt gut Herr Aslan! :-) Aber ich fürchte nein. Nur gegen die OB könnte man versuchen einen Bürgerbegehren (BB) zur Abwahl zu initiieren. Aber was die HGO ganz genau dazu sagt weiß ich nicht. Und wie die aktuelle Stadtregierung mit BB umgeht, kennen wir ja leider zu genüge. :-(

Herr Born, initiieren Sie doch eine solche Demo, wenn Sie sie für nötig erachten. ;-) Bei dieser Demo geht es eben in erster Linie nicht um die LaGa als solches und die Initialzündung zu dieser Demo kam ja auch nicht von der BI selbst, sondern von der Jungen Union (JU) und den JuLi (Junge Liberale), welche beide ja nicht "im Verdacht stehen" gegen die LaGa als solches zu sein.
Und was die Barrierefreiheit anbelangt, so gibt es da Rampen, die sicherlich recht steil sind, aber nicht völlig unüberwindbar. Und ich bin sicher für die fast 600.000 € könnten man diese auch bzgl. der Unterführung noch verbessern, ohne diese zu schließen und eine zusätzliche Ampel, die dritte in kurzer Strecke auf der Ostanlage, zu errichten und so den Verkehrsfluss zu behindern und die Umweltbelastung (Lärm Feinstaub, etc.) weiter zu erhöhen.

Zudem richtet sich die Demo doch (vor allem) auch dagegen, dass "unsere" OB nicht den Mut hat, ihrem Gewissen, ihrer Überzeugung zu folgen und mit "Nein" zu stimmen statt vorher die Magistratssitzung unter m.E. fadenscheinigen Gründen zu verlassen.
Uli Kraft
2.183
Uli Kraft aus Gießen schrieb am 27.07.2013 um 22:52 Uhr
@ Herrn Born: wieso fordern sie nicht mit gleicher Vehemenz den Abriss des E-Klos? Dies verfügt genausowenig über eine funktionierende 'Barrierefreiheit'. Und ich denke, man könnte noch einige Beispiele benennen, wie z.B. die mit großem Pomp wiedereröffnete Unterführung am Berliner Platz, vor wenigen Jahren!
Christian Momberger
11.217
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 27.07.2013 um 22:57 Uhr
Sehr gut Uli!
Arnd Lepère
592
Arnd Lepère aus Gießen schrieb am 27.07.2013 um 23:47 Uhr
Ich wäre auch gerne gekommen, muß aber bis 18:00 Uhr arbeiten. Hoffe wirklich auf eine imposante Teilnahme, die diesen Unsinn noch verhindert. kommt bitte zahlreich! Vielleicht kann ich meinen Dienst noch tauschen, damit ich dabei sein kann. Wünsche eine gelungene Protesrveranstaltung!
Deine PM gefällt mir liebe Martina.
Gerhard Born
323
Gerhard Born aus Lollar schrieb am 28.07.2013 um 00:09 Uhr
@ Herrn Kraft und Herrn Momberger:
Sie hinterfragen meines Erachtens Selbstverständlichkeiten. Natürlich gibt es noch mehr Bereiche, nicht nur das E-Klo oder den Bereich des Berliner Platzes. Diese Anforderungen, sei es nach EU-Recht oder auch nach der DIN-Norm: DIN 18024 stehen allerdings aktuell für das Jahr 2013 nicht zur Diskussion. Zur Diskussion steht derzeit die ebenerdige Querung der Ostanlage. Und hier brüstet sich ein FDP Stadt- und Landesabgeordneter damit, dass er bewusst der Stadt Gießen einen finaziellen Schaden zugefügt hat.
Martina Lennartz
6.061
Martina Lennartz aus Gießen schrieb am 28.07.2013 um 00:09 Uhr
Nur einen einzigen triftigen Grund, Herr Born, für die Verfüllung? ? Nur einen. ..!!!
Christian Momberger
11.217
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 28.07.2013 um 00:15 Uhr
Eben Martina! Und warum Herr Born stehen die anderen genannten Problembereiche nicht zu Diskussion? Warum sollen Sie es nicht? Wie viele Leute nutzen das E-Klo und wie viele die Unterführung der Ostanlage? Wo gibt es, wenn auch zugegeben zu steile und nicht der genannten Norm entsprechende Rampen und wo nur einen meist defekten Aufzug? Welche Maßnahme bzgl. der Bareierfreiheit wäre also dringender? ;-)
Martina Lennartz
6.061
Martina Lennartz aus Gießen schrieb am 28.07.2013 um 00:15 Uhr
Nur einen Grund für diese völlig übertriebene weitere Verschuldung. ...
Christian Momberger
11.217
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 28.07.2013 um 00:16 Uhr
Den wüsste ich auch gerne!
Martin Aslan
216
Martin Aslan aus Gießen schrieb am 28.07.2013 um 00:18 Uhr
@ Herr Born: Und womit brüstet sich unsere OB? Das Sie Ihrer eigenen Überzeugung untreu geworden ist um den Koalitionsfrieden zu wahren? Das Sie gegen den Willen Ihrer Bürger handelt wie damals versprochen? Das Sie mit den Kosten für diese ebenerdige Überquerung genauso trickst wie mit der Wasserversorgung der Gießener Bevölkerung?
Diese Dame sollte sich schämen! Nicht nur für Ihr derzeitiges Verhalten, sondern auch dafür, dass Sie aus den Fehlern Ihrer Parteigenossin Andrea Ypsilanti rein gar nichts gelernt hat! So geht man nicht mit seinen Bürgern und Wählern um!!
Arnd Lepère
592
Arnd Lepère aus Gießen schrieb am 28.07.2013 um 00:20 Uhr
Ich stimme Ihnen gerne zu Herr Aslan.
Martina Lennartz
6.061
Martina Lennartz aus Gießen schrieb am 28.07.2013 um 00:21 Uhr
So ist es, Herr Aslan. So ist es!!!
Christian Momberger
11.217
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 28.07.2013 um 00:29 Uhr
Absolut Herr Aslan. Sie hatte schon damals nicht die nötige Courage, als es im Sommer 2011 darum ging, die Demo der NPD zu verbieten bzw. zu verhindern.
Martina Lennartz
6.061
Martina Lennartz aus Gießen schrieb am 28.07.2013 um 00:35 Uhr
Ganz genau, Christian. Auch das war nicht wirklich angemessen, sondern peinlich.warum hat sie sich dann wählen lassen? Um was zu tun? ?? Ich trete bei den nächsten Wahlen auch mal an:))))
Christian Momberger
11.217
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 28.07.2013 um 00:37 Uhr
Ja, mach das Martina. Ich denke Du wärst eine bessere OB. ;-) Schlechter geht ja eigentlich gar nicht.
Martina Lennartz
6.061
Martina Lennartz aus Gießen schrieb am 28.07.2013 um 00:38 Uhr
Ah Frau Pelz ist wieder da.. servuzzzz wie geht's. Alles klar? Wieder gesund?
Christian Momberger
11.217
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 28.07.2013 um 00:39 Uhr
Für die Sicher nicht. Aber garantiert für deren entschiedenste Gegner!
Martina Lennartz
6.061
Martina Lennartz aus Gießen schrieb am 28.07.2013 um 00:39 Uhr
Christian. Vielen Dank. Grins. Lach mich schepp. Welch Motivation für eine Kandidatur; )))
Christian Momberger
11.217
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 28.07.2013 um 00:40 Uhr
Bitte, immer gerne.
Martina Lennartz
6.061
Martina Lennartz aus Gießen schrieb am 28.07.2013 um 00:40 Uhr
Frau Pelz. Baldrian. Hilft manchmal.
Martina Lennartz
6.061
Martina Lennartz aus Gießen schrieb am 28.07.2013 um 00:43 Uhr
Höchstens den stinkefinger, Frau Pelz. :P
Martina Lennartz
6.061
Martina Lennartz aus Gießen schrieb am 28.07.2013 um 00:44 Uhr
Und bitte nicht anfangen mich zu duzen. Den Feind duzt man nicht. ;)
Gerhard Born
323
Gerhard Born aus Lollar schrieb am 28.07.2013 um 00:57 Uhr
Nochmals zu Eurem "Mainstraem": Eine Stadt wie Gießen, die bekanntlich unter dem Rettungsschirm steht, wird auf Jahre kaum Möglichkeiten finden, eigene Finanzmittel aufzubringen um Drittmittel zum Umbau im Sinne der Barrierefreiheit akquirieren zu können.
Somit bleibt die Ostanlage ein erster Schritt, der von Euch vehement abgelehnt wird. Es ist mir nicht nachvollziehbar, dass Ihr hier nicht zwischen "Pro und Kontra" der Landesgartenschau unterscheiden wollt.
Christian Momberger
11.217
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 28.07.2013 um 01:08 Uhr
Ihrem ersten Absatz kann man leider nur zustimmen! Aber das heiß nicht, dass man deswegen dem 2. Absatz auch zustimmen muss.

Vielleicht sollte man mal fragen, warum Gießen keine eigenen Finanzmittel hat? Warum die Kommunen sei Jahr und Tag chronisch unterfinanziert sind? Warum das Land Hessen den kommunalen Finanzausgleich kürzt um dann den Kommunen anschließend eine faule Lösung wie den sog. Rettungsschirm anzubieten? Und der gleichen mehr.

Früher hatten die Grünen noch den den Anspruch das System zu verändern, aber leider hat das System die Grünen verändert. :-(
Martina Lennartz
6.061
Martina Lennartz aus Gießen schrieb am 28.07.2013 um 01:12 Uhr
Und noch mal Herr Born:
Einen Grund für die zuschüttung. Einen Grund für diese Schuldenmacherei....
Martina Lennartz
6.061
Martina Lennartz aus Gießen schrieb am 28.07.2013 um 01:17 Uhr
Frau Pelz .mit Nazis diskutiere ich nicht. Deren Statement ist keine Meinung sondern ein Verbrechen
Martina Lennartz
6.061
Martina Lennartz aus Gießen schrieb am 28.07.2013 um 01:21 Uhr
Gähn. Gute Nacht
Ulrike J. Schepp
1.180
Ulrike J. Schepp aus Reiskirchen schrieb am 28.07.2013 um 06:45 Uhr
Schlussendlich alles eine Menge Propaganda... täte mich jetzt nicht wundern, wenn auf Seiten der OB schon mal ein vollmundiger Presseartikel formuliert würde "Gartenschaugegner behindertenfeindlich..."
Michael Beltz
7.578
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 28.07.2013 um 10:56 Uhr
Dem Herrn Born geht wohl die Luft aus. Ein Grund für die Zuschüttung: Irgendwer verdient daran.
H. Peter Herold
28.302
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 28.07.2013 um 12:27 Uhr
Also ich finde Herrn Born uneinsichtig. Das ist meine Meinung, denn das E-Klo barrierefrei zu machen, das steht schon seit Jahren immer wieder im Focus. Übrigens gibt es die UN-Konvention schon seit Jahren und die Querung Ostanlage ist barrierefrei, wozu also die Geldverschwendung?

Grün ist in meinen Augen z. Zt. überflüssig einschl. der BM.

Dies stellt eine Meinungsäußerung dar und keinen Aufruf zu einer allgemeinen Diskussion gegen mich.
Gerhard Born
323
Gerhard Born aus Lollar schrieb am 28.07.2013 um 14:20 Uhr
Gerhard Born
323
Gerhard Born aus Lollar schrieb am 28.07.2013 um 14:45 Uhr
@ Frau Back: Vielen Dank für Ihren Kommentar, ja Verständnis. Dem gibt es aus meiner Sicht nichts mehr hinzu zu fügen.
Michael Beltz
7.578
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 28.07.2013 um 15:24 Uhr
Barrierefreiheit :
1. E-KLo - dazu gibt es einen Gegenvorschlg von Prof.Fischer-Schlemm
2. Weg vom Bahnhof in die Friedrichstr. (Hotel) oder Balsersche Stift
3. Toilettenbesuch für Gehbehinderte nur am Brandplatz
4. Unterführung Kongresshalle - Rathaus ( wann wird hier zugeschüttet?)
Uli Kraft
2.183
Uli Kraft aus Gießen schrieb am 28.07.2013 um 17:53 Uhr
zu Punkt 4 wurde ja schon Abhilfe geschaffen - in dem kürzlich errichteten Zaun auf dem Fahrbahnteiler wurden extra Schlupflöcher für querende Passanten eingebaut. Nur wurde auch hier die Barrierefreiheit vernachlässigt.
Peter Baier
10.321
Peter Baier aus Gießen schrieb am 28.07.2013 um 19:40 Uhr
Herr Martin Aslan.
Unsere Frau OB Grabe-Bolz hat nichts gelernt, Sie steht mit
Andrea Ypsilanti auf Augenhöhe.

Zu Punkt4.
Diese Unterführung wurde erst teuer saniert, aber zuschütten wäre kein Problem man muss nur vorher ein Rohr in die Wieseck legen.
Martina Lennartz
6.061
Martina Lennartz aus Gießen schrieb am 28.07.2013 um 20:44 Uhr
Eine Ampelquerung statt zuschütten?? Gute Idee. Gilt der Vorschlag jetzt für den Berliner Platz oder die Ostanlage?
8
Bettina Schott aus Buseck schrieb am 29.07.2013 um 16:21 Uhr
Armes Gießen. Am Ende gehen wir mit Schulden da raus. Da bin ich mir sicher. Das wird dann auch wieder schön gerechnet. Halbe, halbe. Klingt dann nicht mehr so hoch.
Dieter Schulz
537
Dieter Schulz aus Gießen schrieb am 29.07.2013 um 17:03 Uhr
Guten Tag zusammen,
als Nicht-Giessener, aber einer der sich in Gießen einigermaßen auskennt, möchte ich auch meine Meinung zu der geplanten bzw. vorgesehenen Verfüllung einer Unterführung, die sich jahrelang 100% bewährt hat, zutun.
Das ganze ist für mich, ein SCHILDBÜRGERSTREICH der höchsten Kategorie.
Der Ort / Stadt SCHILDA wäre angebracht.
Es gibt bestimmt andere Möglichkeiten , den Zugang zur der LGA, zu ermöglichen.
Scheinbar hat die Stadt Gießen doch noch viel Geld im Stadtsäckel um so ein unsinniges Vorhaben durchzuführen. Hier müßte man die zuständige Kontrollbehörde einschalten bzw. diese informieren. Aber wie das so ist, EINE KRÄHE HACKT DER ANDEREN, KEIN AUGE AUS !!!
Christian Momberger
11.217
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 29.07.2013 um 21:28 Uhr
Dieter, ein sehr guter und Treffender Kommentar!
Birgit Hofmann-Scharf
10.321
Birgit Hofmann-Scharf aus Gießen schrieb am 30.07.2013 um 13:07 Uhr
"Früher hatten die Grünen noch den den Anspruch das System zu verändern, aber leider hat das System die Grünen verändert. :-("

Lieber Christian, diesen Satz küre ich zum Satz des Tages/Woche/Monats !

Die haben uns ganz böse getäuscht, mich inbegriffen- denn ich habe die tatsächlich mal gewählt :-(
Christian Momberger
11.217
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 30.07.2013 um 18:34 Uhr
Naja, die Grünen sind da keine Ausnahme. Fast alle die noch oben wollen mussten sich anpassen oder kamen eben nicht nach oben. Auch bei anderen Parteien.
Martina Lennartz
6.061
Martina Lennartz aus Gießen schrieb am 31.07.2013 um 09:53 Uhr
Liebe Birgit. Schau dir mal das Partei Programm der SPD bei Entstehung an und vergleiche dies mit der heutigen Politik! Diese Partei ist mit verantwortlich für die zunehmende Armut in Deutschland.
Und Frau Schott und Herr Schulz haben völlig Recht.
Dennoch muss man sich immer fragen: wem nutzt es? Schilda hin-Schilda her. Wer verdient an der bescheuerten Zuschüttung? Dann weiß man in wessen Interessen wirklich gehandelt wird.
Martina Lennartz
6.061
Martina Lennartz aus Gießen schrieb am 01.08.2013 um 11:03 Uhr
Und dass der Bahndamm nicht nicht zur LaGa fertig wird haben wir von Anfang anvermutet. Neues aus: Pleiten, Pech und Pannen.
Wir sind sicher: da kommt noch mehr dazu. Wäre fast lustig, wenn das dann nicht die Giessener zahlen müssten.
Birgit Hofmann-Scharf
10.321
Birgit Hofmann-Scharf aus Gießen schrieb am 01.08.2013 um 11:24 Uhr
Ja liebe Martina,
als ich heute diese Nachricht las, fühlte ich die Arbeit und Besorgnis der BI wieder einmal deutlich bestätigt.
Eine Quittung mehr für das sture und bürgerferne Handeln
unserer BM und OB !!
Diese LaGa-Organisation entwickelt sich zunehmend zu einem SuperGAU . Oberpeinlich !
Uli Kraft
2.183
Uli Kraft aus Gießen schrieb am 02.08.2013 um 16:09 Uhr
Frau Back (oder so!!!) - vielleicht sind sie mit ihrer Verwunderung gar nicht so weit weg von der Realität, richtig, mir sind einige Stimmen bekannt, die lange vor dem Beschluss der StV-Versammlung im Spätsommer 2011 ihre Kritik erhoben haben.
Sind sie so naiv od. tun sie nur so?
Erwarten sie wirklich für 2016 ein günstigeres Angebot?
Bei der fortschreitenden Preissteigerungs-Rate mit Sicherheit nicht.
Aber möglicherweise war das 'überteuerte Angebot' ja auch wieder nur so eine 'Nebelkerze', wie sie in den letzten beiden Jahren schon häufiger aufgestiegen sind!
Dietmar Jürgens
1.252
Dietmar Jürgens aus Gießen schrieb am 03.08.2013 um 00:53 Uhr
tztztztz, Frau Peltz: wo bleibt da der Tierschutz? Auch Nilgänse haben ein Recht zu leben und auf Unversehrtheit oder? Wenn Sie möchten, richten wir gern eine Taskforce zur Rettung von Chinchillas ein. Es wäre mir Ehre Sie, wie Waschbären auch, einzufangen und an einen anderen weit entfernten Ort zu verfrachten, wenn es denn der Befriedung dient :-)
Dietmar Jürgens
1.252
Dietmar Jürgens aus Gießen schrieb am 03.08.2013 um 14:36 Uhr
Liebe Frau Peltz, Tiere begleiten den Menschen seit tausenden von Jahren. Und die Präferenzen sind nun mal unterschiedlich. Es gibt Leute, die halten sich sogar Chinchillas und treiben einen Riesenaufwand, damit diese ihnen nicht die Wohnung zerbeißen. Kaum vorstellbar oder?

Schwäne sind schöne imposante Vögel und haben zudem eine mystische Bedeutung. Die Nähe zu ihnen am Schwanenteich ist faszinierend für viele Mitbürger. Dass Uli Kraft (und er steht damit nicht allein) eine sehr enge Bindung zu den Vögeln hat, hat mit Heldentum wenig zu tun, Ihre Übertreibung scheint eher dem angespannten Verhältnis zwischen ihnen beiden geschuldet zu sein. Die Liebe zu und der Respekt vor den Tieren sind meines Erachtens das Motiv und auch gleichzeitig die Kompetenz der Tierschützer. Dass übertriebene Fürsorge nicht immer zum Besten der Tiere ist, ist nichts Neues, kann ich jedoch in diesem Fall nicht erkennen.
Dietmar Jürgens
1.252
Dietmar Jürgens aus Gießen schrieb am 03.08.2013 um 18:14 Uhr
Ach Herr Schmidt, nun wischen Sie sich erst einmal den Schaum vom Mund. Sie beschweren sich an anderer Stelle ständig über die vermeintlichen Unverschämtheiten, die man Ihnen an den Kopf werfe und befleißigen sich hier eines Tones, der eigentlich keine Antwort verdient hätte.

Zum Einen haben Ihre Verbalattacken, ausgehend von Frau Peltzens Kommentar über Herrn Kraft, auch rein gar nichts mit dem Artikel zu tun, der hier ursprünglich diskutiert wurde. Zum Anderen werfen Sie hier Dinge in einen Topf, die auch nichts miteinander zu tun haben.

Wie ich schon ausführte, halte auch ich nicht viel von übertriebener 'Tierliebe', sehe jedoch hier kein großes Problem für die Schwäne. Und schon gar kein Gesundheitliches. Wenn den Schwänen die Art Annäherung nicht gefallen würde , würden Sie auf Distanz gehen. Bei Vögeln spricht man übrigens vom Schnabel und nicht vom Maul.

Was den möglichen Botulismus angeht: es ist ein bestimmtes Bakterium, das unter bestimmten Bedingungen (am Schwanenteich die Sauerstoffarmut des Wassers) seinen Stoffwechsel umstellt und dann das Botox-Gift produziert. Botulismus tritt in der Natur regelmäßig auf und kann zu einem Massensterben von Wasservögel führen, wenn dementsprechende Giftmengen produziert werden. Lebensmittelvergiftungen, die auf verdorbenes Fleisch oder verdorbenen Fisch zurückgehen, sind meistens auch diesem Bakterium geschuldet , soweit mir bekannt ist. Ob der Jungschwan daran eingegangen ist, muss offen bleiben, denn soweit ich weiß, wurde keine Obduktion des toten Tieres durchgeführt. Die Vermutung es könnte B. gewesen sein, geht wahrscheinlich darauf zurück, dass die Bedingungen dafür (anhaltend hohe Wassertemperaturen) günstig waren. Und Botulismus wird nicht durch Anfassen übertragen, soviel ist mal sicher.
Dietmar Jürgens
1.252
Dietmar Jürgens aus Gießen schrieb am 03.08.2013 um 21:34 Uhr
@ Herr Schmidt. Wo? Am Schwanenteich? Wird schwierig!
Martina Lennartz
6.061
Martina Lennartz aus Gießen schrieb am 05.08.2013 um 19:15 Uhr
Jeder disqualifiziert sich selbst-so gut er es kann ;))
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
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Herzlichst, Ihr(e) Martina Lennartz

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