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Greilich nach Besuch der Gießener Feuerwehr: „Neubau eines Gefahrenabwehrzentrums schnellere und bessere Lösung“

Wolfgang Greilich im Gespräch mit dem stellvertretenden Stadtbrandinspektor Frank Mathes.
Wolfgang Greilich im Gespräch mit dem stellvertretenden Stadtbrandinspektor Frank Mathes.
Gießen | „Nach vielen Jahren des Redens und Ringens um die Zukunft der Gießener Feuerwehr ist es nun an der Zeit, sich auf konkrete Schritte zu verständigen, damit endlich gehandelt werden und einer der wichtigsten Feuerwehrstützpunkte des Landkreises seine dringend erforderliche Modernisierung erfahren kann. Es ist ein gutes Zeichen, dass jetzt die notwendigen Gespräche seitens der Stadt und des Kreises in Wiesbaden aufgenommen worden sind“, so der Vorsitzende der FDP-Fraktion im Hessischen Landtag und Gießener Abgeordnete, Wolfgang Greilich, zu Beginn seines Gesprächs mit Stadtbrandinspektorin Martina Berger und ihrem Stellvertreter Frank Mathes, an dem auch die Gießener Oberbürgermeisterin Grabe-Bolz teilnahm.
Greilich erkundigte sich vor Ort nach dem Planungsstand und erfuhr, dass derzeit zwei Optionen realistisch seien, nämlich der Neubau eines Gefahrenabwehrzentrums in der Grünberger Straße oder die Sanierung im Bestand am Standort Steinstraße. Berger stellte die Variante des Neubaus als dreiteiliges Projekt vor, das sich aus der Unterbringung der Berufsfeuerwehr gemeinsam mit dem Feuerwehrtechnischen Zentrum und
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der Leitstelle zusammensetze. Zuvor seien alternative Standorte für einen Neubau diskutiert worden, so beispielsweise an der Lahnstraße, hinter den Hessenhallen oder im Schiffenberger Tal unweit des Universitätskomplexes. Nachdem diese aus verschiedenen Gründen wieder verworfen wurden, werde nun der Standort Grünberger Straße hinter dem ehemaligen PX-Warenhaus der US-Armee favorisiert. Mit diesem könnten die Innenstadtbereiche in der gesetzlichen Hilfsfrist von zehn Minuten erreicht werden. Zudem wären Einsatzorte in den Ortsteilen Lützellinden, Allendorf und Rödgen schneller erreichbar als heute.
Greilich pflichtete der Stadtbrandinspektorin bei, dass eine Sanierung im Bestand mit Problemen verbunden sei und sich über Jahre hinziehen könne. Dies ist nach den Worten Greilichs insbesondere auch für die Feuerwehrleute in Gießen kaum zumutbar. Mit der Fertigstellung des neuen Gefahrenabwehrzentrums bleibe am alten Standort mehr als genug Platz für die Freiwillige Feuerwehr, die nach Meinung Greilichs jedenfalls an dem innenstadtnahen Standort in der Steinstraße verbleiben sollte.
Vor dem Hintergrund des engen finanziellen Spielraums als Schutzschirmkommune, auf den die Oberbürgermeisterin mehrfach verwies, sei ein Neubau ohnehin ökonomischer, da er „als nachhaltige Baumaßnahme stärker bezuschusst werden dürfte als eine Sanierung am Standort“. Der FDP-Politiker stimmte der Oberbürgermeisterin zu, dass zunächst natürlich konkret ermittelt werden müsse, welche finanziellen Folgen eine Sanierung im Bestand im Vergleich zu einem Neubau für die Stadt hätte. Dies müsse jetzt aber sehr schnell geschehen, nachdem die Diskussion bereits seit Jahren geführt werde und sich der Zustand der Wache in der Steinstraße zusehends weiter verschlechtere. Der Liberale machte deutlich, dass es wichtig sei, sich ehrgeizige Ziele zu setzen, da man ansonsten Gefahr laufe, diese so wichtige Baumaßnahme weiter zu verzögern. „Ich bin gerne behilflich bei der Frage, wie die entstehenden Kosten mit den Schutzschirmbestimmungen unter einen Hut zu bringen sind. Mein Besuch hat mich überzeugt, dass der Neubau eines Gefahrenabwehrzentrums die schnellere und bessere Lösung ist, und ich bin der Meinung, dass wir alles daran setzen sollten, den Neubau bereits im Jahre 2016 in Betrieb gehen zu lassen," so Greilich abschließend.

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