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Bürgerinitiative „Stoppt diese Landesgartenschau“ sieht die Arbeiten nicht so rosarot, wie es den Gießener Bürgern vorgegaukelt werden soll.

Gießen | Ein Besuch auf dem künftigen Gelände der Landesgartenschau in der Wieseckaue treibt jedem Passanten derzeit die Tränen in die Augen.

Seit vielen Wochen und Monaten liegen oder hängen Baustellen-Absperrungen in der Wieseck oder den Teichen, ohne dass auch nur ein Arbeiter Hand angelegt hätte – auch wenn die LGS-GmbH gegensätzliches erklärt!

Was bitte erwartet die LGS-GmbH eigentlich? Dass die Bevölkerung es tatenlos hinnimmt, dass sie ohne erkennbare Bautätigkeit(!!!) das Areal meiden und teilweise kilometerlange Umwege gehen soll - und dies schon seit dem vergangenen Sommer (und ein Ende ist nicht absehbar).

Aber da ist es einfach, den Stadtverordneten einzureden, die Vandalen würden ständig auf der Baustelle toben. Klar, diesem Personenkreis (den Stadtverordneten - nicht den Vandalen) muss man ja vorgaukeln, man habe alles im Griff, seien da nicht Horden von Barbaren, die den geregelten Arbeitsablauf stören würden. Man habe jetzt sogar die Skaterbahn mit einer Videoanlage sichern müssen. In einigen Online-Kommentaren in der Lokalpresse wurde sogar gezielt Mitgliedern der BI vorgeworfen, für diese Übergriffe verantwortlich zu sein.

Mit einer besseren Ausweisung von Umleitungen und einer wirksamen Abstimmung z.B. beim Wegebau/-sanierung wäre so manches Übel vermeidbar gewesen und der Unmut der Anwohner und Nutzer dieses Areals wäre sicher weitaus geringer. Die Anwohner der Ringallee sind letztlich sogar doppelt betroffen, müssen sie immerhin schon über 8 Monate bedeutende Behinderungen in ihrem Wohnumfeld und ihrem täglichen Leben hinnehmen. Dies alles nur, um die Ringallee zur 'Pracht-Allee' für die Gartenschau herzurichten, obwohl eine Sanierung der Straße lediglich in Teilstücken erforderlich schien.

Und zu den Malheuren - die mittlerweile ja wohl zum Alltag gehören - sei angemerkt, dass es sich hier wohl eher um Unvermögen handelt, wenn man sieht, was sich in 2 Jahren an Unheil so alles im Umfeld der LaGa-Vorbereitungen angehäuft hat: Entleerung des Teiches zur Unzeit - reihenweises Verenden von Wasservögeln - Versenkung eines Baggers – Fällung zweier landschaftsprägender Weiden aus Versehen (???) - Verteilung des Schlammes auf dem Anlagenring - Reduzierung des Bahndamm-Durchstichs - Ausgrabungen am Kirchenplatz - Verfüllung von intakten Kanälen und nun die Verunreinigung von parkenden Fahrzeugen, Freibaderöffnung wird
wohl nicht termingerecht stattfinden können uvm. (diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit!). Neben dem ungeheuerlichen Umweltfrevel, der massiven weiteren Verschuldung Gießens werden dennoch weiter unbezahlbare Maßnahmen durchgeführt. Auch hier ist kein Ende in Sicht.

Und wenn man sich die neu gepflanzten 'Patenschaftsbäume' ansieht, muss man anzweifeln, diese im kommenden Jahr auch wirklich als Bäume zur Gartenschau präsentieren zu können oder wie zum Beispiel noch zu pflanzende Platanen im Sommer 2014 auf dem künftigen Stadtplatz an der THM den Besuchern 'Schatten spenden sollen', wie kürzlich in einem Hochglanz-Prospekt der LGS-GmbH zu lesen war. Aber egal – wichtig sind ja nur die Namenstafeln mit den Namen der honorigen Spender.


Und all das geschieht gegen den Willen der Gießener- entgegen allen Wahlversprechen-, hier erübrigt sich die Frage nach „Demokratie“.

 
 

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Kommentare zum Beitrag

H. Peter Herold
28.302
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 01.05.2013 um 20:28 Uhr
Und all das geschieht gegen den Willen vieler Gießener- entgegen allen Wahlversprechen-, hier erübrigt sich die Frage nach „Demokratie“.

Vieler wer besser als der, nur um nicht wieder Kommentare zu erhalten die sich daran aufhängen. Wetten dass da bald was kommt, denn ich werde ja, muss ich fast annehmen, gezielt überwacht ;-))
Martina Lennartz
6.061
Martina Lennartz aus Gießen schrieb am 01.05.2013 um 20:33 Uhr
Wenn dem so ist, lieber Peter, dann danke ich dir. Denn dann werden vielleicht noch mehr Menschen diesen Artikel lesen.
H. Peter Herold
28.302
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 01.05.2013 um 20:34 Uhr
Menschen ?
Martina Lennartz
6.061
Martina Lennartz aus Gießen schrieb am 01.05.2013 um 20:38 Uhr
JA, Menschen. Du bist schon ein kleiner Stänkerer ;)
H. Peter Herold
28.302
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 01.05.2013 um 21:08 Uhr
Ich weiß, aber darf ich mein Beinchen nicht auch mal heben. Nur immer angepisst zu werden, macht keinen Spaß und ich erwarte von anderen die austeilen, dass sie auch mal einstecken;-)) Im übrigen sind wir hier alle Menschen, dürfen uns sogar Bürgerreporter nennen lassen.
Aber es macht auch Freude, wenn Du bei einer Verantaltung, im Cafe oder auf der Straße engesprochen wirst, sie sind doch ... und dann noch , ich finde ihre Artikel immer so gut.
H. Peter Herold
28.302
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 01.05.2013 um 21:11 Uhr
Was habe ich gesagt martina, der erste Mensch meldet sich schon mit einem Kommentar zu deinem Beitrag.
Christian Momberger
11.217
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 01.05.2013 um 22:05 Uhr
Ein wirklich guter Artikel Martina. Es geht echt auf keine Kuhhaut mehr, was die Stadt alles für eine Sch... baut im Zusammenhang mit LaGa 2014.
Peter Baier
10.321
Peter Baier aus Gießen schrieb am 01.05.2013 um 22:42 Uhr
Martina ein guter Artikel.
Die Sanierung der Ringallee ist für die Stadt ein Schnäpschen, Von den 4-5 Millionen an Baukosten
Kann die Stadt einen sehr großen Teil an die Anwohner abwälzen, abzüglich der der Zuschüsse
Für die Stadt ein gutes Geschäft.
Bei einer Teilsanierung wäre sie auf den Kosten sitzen geblieben.
So müssen die Anwohner zweimal in die Tasche greifen, Einmal für die Sanierung und für die Erhöhung der Grundsteuer, dem Rettungsschirm
sei Dank.
Martin Wagner
2.572
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 02.05.2013 um 08:06 Uhr
Frau Peltz schrieb:

"Ist doch nur Spaß und Zeitvertreib dieses Forum."

Mag für sie so sein - für mich nicht. Ich versuche zu informieren / mich informieren zu lassen, zu argumentieren und Argumente auf mich einwirken zu lassen, neue Ideen zu entwickeln und neue Ideen eventuell zu übernehmen ........ und so weiter.

Spaß und Zeitvertreib habe ich nicht in dieser Bürgerzeitung (nicht Forum), sondern wo anders.
H. Peter Herold
28.302
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 02.05.2013 um 09:01 Uhr
Als Spaß kann ich das was hier und zu anderen Beiträgen nicht mehr sehen. Es kann allenfalls dazu dienen, dass noch mehr hier aussteigen, weil sie von dem "Kinderkram" die Nase voll haben.
Meine persönliche Meinung, die niemand persönlich angreift, also unter dem Begriff: "Meinungsfreiheit" steht.
Birgit Hofmann-Scharf
10.321
Birgit Hofmann-Scharf aus Gießen schrieb am 02.05.2013 um 10:06 Uhr
Als Ergänzung zu diesem Beitrag darf ich auf einen ebenfalls wichtigen Artikel des Giessener Anzeiger vom 30.04.13 aufmerksam machen :

" Naturschutzverbände prangern Zerstörung von Lebensraum an "

http://www.giessener-anzeiger.de/lokales/stadt-giessen/nachrichten/13047803.htm
2.458
Gertraud Barthel aus Gießen schrieb am 02.05.2013 um 10:50 Uhr
Wie ich gelesen habe, sind ungefähr 60 Firmen an den Arbeiten auf dem Gelände beteiligt. Da fällt natürlich die Koordination schwer. Was mich aber vor Allem interessiert: Wieviele davon arbeiten auf der Basis von Werkverträgen, also als Subunternehmer, und unter welchen Bedingungen sind die Arbeiter dieser Firmen beschäftigt.
H. Peter Herold
28.302
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 02.05.2013 um 11:29 Uhr
Gute Fragen Frau Barthel und liebe Birgit, den Artikel habe ich hier am Schreibtisch liegen. Da steht wohl alles drin was wesentlich ist.
Birgit Hofmann-Scharf
10.321
Birgit Hofmann-Scharf aus Gießen schrieb am 03.05.2013 um 09:15 Uhr
Liebe Ganime, mir gefällt Ihr Satz :
" Ich fühle mich mit Menschen auf der Straße immer wie zu Hause, wenn wir zusammen ........ "

Es ist toll, wenn man seine Interessen, Gedanken und Gefühle mit anderen Menschen teilen kann. Gemeinsam philosophieren. Gemeinsam mit seinen Kumpels einen Berg besteigen.

Nach meiner Erfahrung tun sich manche Deutsche damit noch etwas schwer.

Martina, Entschuldige die kleine Entgleisung zu Deinem wichtigen Beitrag!
Martina Lennartz
6.061
Martina Lennartz aus Gießen schrieb am 03.05.2013 um 16:59 Uhr
Nun fällt erst mal ein Korridor aus, der direkt an der Wieseck entlang zum Schwanenteich führen sollte- mit einer passenden Ausrede.

Desweitern darf in die Reihen der Pleiten, Pech und Pannen- Aktionen nun auch das Thema "Heiraten an der Lahn" verbucht werden, denn auch zu dieser Plattform fehlen die Gelder der Anreiner, die das "Spektakel" -verständlichweise-nicht zahlen wollen.

Und es werden weitere "Entwicklungsverzögerungen"und "Veränderungen" und "Ausfälle" folgen. Und natürlich gibt es einen offiziellen Verantwortlichen oder eine andere Begründung. Man hätte die Bälle vielleicht etwas flacher halten sollen?!

@liebe Birgit, dass hier sich alle möglichen "Meinungsmacher" und "Kommentatoren" rumtummeln, die mit dem Thema herzlich wenig zu tun haben, ist mir nicht neu.
Jedem Tierchen sein Plesierchen. Auf ernste Rückfragen gehe ich ernsthaft ein, und wenn jemand mal wirklich was richtiges Witziges postet, auch am Thema vorbei, finde ich es auch mal lustig...

Aber lieben Dank für deine Mitteilung. ;)
Martina Lennartz
6.061
Martina Lennartz aus Gießen schrieb am 03.05.2013 um 17:06 Uhr
@Liebe Getraud, und wenn du die Arbeiter fragst, aus welcher Stadt sie stammen, antworten sie mit "Gera", "Leipzig".usw. Auch die Autokennzeichen der dort Beschäftigen zeigen klar auf, dass sie nicht mal aus Hessen stammen.
Christian Momberger
11.217
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 03.05.2013 um 18:04 Uhr
Herr Schmidt, haben Sie sich mal die Werbeflyer und Aussagen LGS Gießen GmbH gelesen? Da steht was von wegen, dass die Wertschöpfung in der Region bleibt, weil die meisten Arbeiten von heimischen Firmen gemacht werden, etc. Und genau drauf zielte die Kritik. Vielleicht sollte man mal fragen, wer hier große Töne spuckt und noch so tolle Sachen verspricht, aber hinterher dann kleinlaut Zugeben muss, dass das alles gar nicht machbar ist bzw. so nicht umgesetzt wird.
H. Peter Herold
28.302
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 03.05.2013 um 19:20 Uhr
Dann dürfte ich dazu nichts/nie was schreiben. Bin von Geburt Württemberger, Vater hatte die Badische Staatsbürgerschaft(Urkunde liegt vor) und eine Meinung mache ich zumindest nicht, die die habe ich. Da muss nichts gemacht werden;-))
Uli Kraft
2.183
Uli Kraft aus Gießen schrieb am 03.05.2013 um 21:10 Uhr
Zum Kommentar von M. Schmidt um 17:38 Uhr

Herr Schmidt, mit EU-weiter Ausschreibungverpflichtung haben sie nur insofern recht, wenn die Auftragssumme 5 Mio. Euro überschreitet. Dies dürfte hier bei den meisten Bauaufträgen nicht der Fall sein.
Im Übrigen hat die Stammtisch-Parole "hessische Arbeit für hessische Firmen" die LGS-GmbH ausgegeben und nicht die BI !!!
(nachzulesen hier:
http://www.giessen.de/PDF/Nutzen_und_Wert_der_Landesgartenschau.PDF?ObjSvrID=684&ObjID=8057&ObjLa=1&Ext=PDF&WTR=1&_ts=1330598266)

Dort heißt es u.a. auf Seite 2:
Landesgartenschauen standen schon immer in der Diskussion im Hinblick auf die Finanzierung.
Nachweislich profitiert die heimische Wirtschaft
• Landesgartenschauen schaffen oder erhalten Arbeitsplätze
Ca. 70 – 80% der Aufträge verbleiben unmittelbar in der Region
• Zusätzliche private Investitionen folgen den Städtischen
• Stärkung des Einzelhandels
• Deutliche Umsatzsteigerungen im Hotel- und Gaststättengewerbe
• Positive Auswirkungen in den Folgejahren der Veranstaltung
• Stärkung der Standortattraktivität für Führungskräfte

Ich weiß nun nicht, wie Sie den Begriff 'Region' definieren, ich zumindest würde dies als Bürger max. bis zur hess. Landesgrenze ausweiten!
Uli Kraft
2.183
Uli Kraft aus Gießen schrieb am 03.05.2013 um 21:34 Uhr
Erkundigen sie sich einfach bei der LGS-GmbH.
Die werden IHNEN sicherlich umfassend Auskunft geben.
Martina Lennartz
6.061
Martina Lennartz aus Gießen schrieb am 03.05.2013 um 21:47 Uhr
Lieber Herr Hilpers, sie verwechseln da etwas, denn die BI stellte eine nur eine Vermutung auf. Leider habe ich die netten Mitarbeiter gar nicht persönlich kennen lernen können, denn dann hatte ich noch gefragt, zu welchem Stundenlohn sie hier arbeiten.
Für die Stadt ist es doch ein leichtes mal eben die Zahlen auf den Tisch zu legen um Unsicherheiten aus dem Weg zu räumen, oder?
Uli Kraft
2.183
Uli Kraft aus Gießen schrieb am 03.05.2013 um 21:49 Uhr
Sie können es ja mit Herrn Peltz und Frau Hansen auswürfeln...
..aber dabei nicht in die Flasch plumsen ;-)
Martina Lennartz
6.061
Martina Lennartz aus Gießen schrieb am 03.05.2013 um 22:04 Uhr
A votre plaisir, madame ;)
2.458
Gertraud Barthel aus Gießen schrieb am 04.05.2013 um 10:25 Uhr
Auf der Homepage der LaGa habe ich eine Aufstellung der beteiligten Firmen gefunden. Insgesamt komme ich auf 30 Firmen, davon 7 aus Gießen und Umgebung.
Dazu kommen noch die Aussteller, 6 Gartenbauvereine,aus Hessen ,Thüringen und Baden-Württemberg. Die für die Korridore und den Kirchenplatz zuständigen Firmen habe ich nicht gefunden, weiß aber, dass ein Gießener Architektenbüro beteiligt ist.
Für die ausführenden Arbeiten in der Lahnaue fehlen Angaben.
Ob und wieviele Subunternehmer tätig sind, geht aus dieser Aufstellung natürlich auch nicht hervor.
Uli Kraft
2.183
Uli Kraft aus Gießen schrieb am 04.05.2013 um 12:27 Uhr
natürlich nicht - dafür zeigt man auf der Homepage lieber Potemkinsche Dörfer wie den Kirchenplatz oder den Bahndamm-Durchstich!
Michael Beltz
7.578
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 05.05.2013 um 10:52 Uhr
Matthias Schmidt. ein humorvoller und sympatischer Mitbürger, hat wohl aufgegeben mit seiner Kritik an den BI-Vertretern. Die Frage der beteiligten Firmen mit ihren Subunternehmen und die großsprecherische Ankündigung der Stadt, die nicht mit hessischem Nationalismus zu tun hat, ist insoweit geklärt. Warum, meine verehrten BI-Dauerkritiker, haben sie sich in dieser doch relativ nebensächlichen Frage aufs Glatteis begeben?
Herr Schmidt, Sie sind dran. Ihr emanzipatorischer Zynismus hat schon manche Diskussion befruchtet.
Jürgen Emmler
52
Jürgen Emmler aus Gießen schrieb am 05.05.2013 um 13:21 Uhr
Ich habe eine Frage an die BI:
Wie werden Sie sich aufstellen zur Eröffnung und im Verlauf der LGS?
Zeigen Sie Präsenz vor den Toren und wie wollen Sie den Gästen aus Gießen und der Umgebung und im Besonderen den angereisten Gästen begegnen.
Haben diese Gäste gegebenenfalls Ihren Unmut und Ihr Missfallen zu erwarten und wenn, wie gedenken Sie, diesen dann umzusetzen.
Müssen diese dann auch damit rechnen, Sie innerhalb des LaGa - Geländes
anzutreffen?
H. Peter Herold
28.302
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 05.05.2013 um 13:30 Uhr
Der Kirchenplatz wird zur LaGa nicht so sein wie abgebildet, das meint Uli wohl und der Durchstich? Ist da etwa noch die alte , breite Version da gezeigt? Wird der Durchstich fertig bis zur LaGa, könnte er das nicht gemeint haben.

Im übrigen müssten wahrscheinlich öffentliche Angaben zur LaGa überarbeitet werden, Beispiel: Da wird noch von drei Korridoren geschrieben; .....
Die beiden anderen Korridore, entlang der Wieseck im Süden und an der Sudetenlandstraße im Norden, laden zum Entdecken und zum stillen Erkunden ein.

Einer ist doch schon gestorben! Es gäbe sicher noch mehr Beispiele, aber dafür bin ich nicht zuständig und es kostet mich Zeit, die ich nicht gewillt bin einzusetzen. Aber statt immer nur Fragen zu stellen, wäre es sicher einfacher nachzudenken;-(
H. Peter Herold
28.302
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 05.05.2013 um 13:32 Uhr
j. e. aus Gießen, so dürften hier keiner auftreten;-( Haben Sie dafür eine Sondergenehmigung?
Jürgen Emmler
52
Jürgen Emmler aus Gießen schrieb am 05.05.2013 um 15:35 Uhr
;-( Ich habe mich exakt an die Aufforderung gehalten, freundlich und sachlich zu sein, so wie ich auch zu guten Freunden spreche.
Daran ist nichts zu beanstanden.
Wo bekomme ich diese Sondergenehmigung und welche Möglichkeiten
eröffnet sie mir ?
Jürgen Emmler
52
Jürgen Emmler aus Gießen schrieb am 05.05.2013 um 15:35 Uhr
;-( Ich habe mich exakt an die Aufforderung gehalten, freundlich und sachlich zu sein, so wie ich auch zu guten Freunden spreche.
Daran ist nichts zu beanstanden.
Wo bekomme ich diese Sondergenehmigung und welche Möglichkeiten
eröffnet sie mir ?
Christian Momberger
11.217
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 05.05.2013 um 16:45 Uhr
Also soweit ich weiß ergibt sich aus den AGB's und dem Verhaltenskodex eine eindeutige Klarnamenpflicht und die ist hier verletzt, lieber Herr oder Frau j. er. aus h. Daher: Schreiben sie Ihren realen Namen aus und alles ist gut! ;-)
Uli Kraft
2.183
Uli Kraft aus Gießen schrieb am 05.05.2013 um 18:03 Uhr
Ob j.e. aus h. (uups - wo iss er denn geblieben - etwa abgetaucht?)
oder andere Kommentatoren, als Bürgerreporter will ich sie nicht unbedingt bezeichnen, da deren Profil doch eher dürftige Beiträge vorweisen (sofern überhaupt welche eingestellt wurden) - sie alle haben doch nur ein Ziel: Alles und jeden der hier in der Berichterstattung negativ gg. die Gartenschau eingestellt ist, zu bepöbeln und Stimmung zu machen. Zu den Themen selbst kommt in der Regel wenig bis gar nichts - außer persönlichen Angriffen, aber wen wunderts, wenn man sich hinter einer anonymen Fratze verstecken kann.
Christian Momberger
11.217
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 05.05.2013 um 18:08 Uhr
Absolut Uli! Du hast völlig recht.
Martina Lennartz
6.061
Martina Lennartz aus Gießen schrieb am 05.05.2013 um 18:16 Uhr
Auch ich stimme dir zu, Uli, deshalb antwortete ich auch nicht auf jeden Kommentar. Müßig. :)))
Martina Lennartz
6.061
Martina Lennartz aus Gießen schrieb am 05.05.2013 um 20:49 Uhr
@Lieber Uli- da möchte ich doch in der Tat das mit dem Korridor- für alle, die es noch nicht wissen, veröffentlichen. :P
http://www.giessener-anzeiger.de/lokales/stadt-giessen/nachrichten/13059489.htm
Uli Kraft
2.183
Uli Kraft aus Gießen schrieb am 05.05.2013 um 21:44 Uhr
...noch nicht aktualisiert in Sachen kleinerer Dammdurchstich und Kirchenplatz...

hihihi... die Untertreibung des Monats!
der dritte Korridor - ach ja - stand am Donnerstag in beiden Zeitungen, er wäre gestorben, nun stand gestern nur in einer Zeitung, er wäre 'nicht gestrichen' - was soll man denn da nun glauben?
Ich glaube in diesem Fall der Mehrheit :-)
Martina Lennartz
6.061
Martina Lennartz aus Gießen schrieb am 05.05.2013 um 21:49 Uhr
So kann man das auch sehen:)))))
Gut gesehen. Auch das passt zum Konzept, oder?
2.458
Gertraud Barthel aus Gießen schrieb am 06.05.2013 um 12:51 Uhr
Die Anzahl der Personen, die die LaGa ablehnen, hat zwar zugenommen, aber 43% sind noch keine Mehrheit. Wenn man
davon ausgeht, dass es bei der fraglichen Umfrage noch eine gewisse Anzahl von Unentschiedenen gegeben hat, kann man annehmen, dass es inzwischen mehr Gegner als Befürworter der LaGa gibt. Aber 43% sindtrotzdem keine Mehrheit.
Ich finde es gut, dass auf diesem Forum oder was immer es ist, verschiedene Meinungsrichtungen zu Wort kommen. Aber etwas mehr Sachlichkeit täte beiden Seiten gut. Und muß man immer gleich persönlich und verletzend werden? Dieser Vorwurf richtet sich übrigens vor Allem an die LaGa Befürworter.
2.458
Gertraud Barthel aus Gießen schrieb am 06.05.2013 um 13:45 Uhr
Mich ordnen Sie ganz richtig ein. Ich möchte aber eine faire Diskussion und : Innerhalb der beiden Gruppen sehe ich durchaus
Differenzierungen. Und Sie wollen sich also keiner der beiden Gruppen zugeordnet sehen? Das ist bisher anders bei mir angekommen. Aber Zwischentöne gehen leider bei der derzeitigen Polarisierung verloren.
H. Peter Herold
28.302
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 06.05.2013 um 15:12 Uhr
Beide Seiten haben sicher in vielen Dingen recht. Ich sage halt einfach: Am Schluss zählen wir zusammen, ziehen ein Fazit. Ich denke nur, dass da ein großes Minus stehen wird und das berührt mich als Gießener Bürger schon.
Uli Kraft
2.183
Uli Kraft aus Gießen schrieb am 06.05.2013 um 19:54 Uhr
Wenn sich 'vermeintliche' Bürgerreporter in der GZ in eigens gegründeten Gruppen mit solch klangvollen Namen wie beispielsweise "BI-Ultras - Die treuesten Anhänger der Bürgerinitiative "Stoppt diese Landesgartenschau!". Kompromisslos, Expertenfeindlich, Unbestechlich! Bäume oder Tod!" oder auch "Bürgerwehr gegen bösartige Banden alter Damen und Herren - In einer grausamen Welt der orthopädischen Strümpfe und Nierenschutzkatzendeckchen fallen Banden von alten Damen und Herren über wehrlose, junge, starke Männer und Frauen her. Diese Bürgerwehr versucht dem Wahnsinn Einhalt zu gebieten! Nudge Nudge, wink wink!" zusammentun und sich darüber hinaus immer wieder hinter ihrem anonymen Account wegtauchen, dürfen sich die selbigen nicht wundern, wenn ihnen ein schärferer Wind entgegenweht als so manch anderen Kommentatoren.

Da wird nicht nur deutlich, dass eben jene Gruppierung nur ein Ziel verfolgt, nämlich gegen Kritiker der LaGa zu stänkern. Aber dies ist genauso durchsichtig, wie die Erkenntnis, dass hinter diesem Personenkreis eine Handvoll "Persönlichkeiten" stehen, die schon mehrfach von der Redaktion 'in die Schranken' oder sogar der Online-Zeitung verwiesen wurden; allerdings sind die gleichen unter einer neuer Identität wieder zur Vordertür hereinspaziert, wenn sie die Hintertür kaum passiert hatten."
Ich denke, es wird ein gefundenes Fressen für die Lokalpresse, wenn offenbar wird, welche "Freunde und Förderer" der LGS sich tatsächlich hinter den Pseudo-BR's verbergen.
...aber nun zurück zum Thema:
@ Matthias Schmidt aus Pohlheim:
"Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es auch wieder zurück!"
Waren es nicht gerade sie, der in einem Kommentar Frau Lennartz "unter Stammtisch-Niveau" vorgeworfen hat und mit Begriffen wie z.B. "europaweiten Ausschreibeverpflichtungen" hier auftrumpfen wollte.
Darauf habe ich in einem weiteren Kommentar schon reagiert - jedoch ohne Resonanz - warum wohl?
Aber da sie selbst sagen, das Ganze sei 'affig' steht es Ihnen frei, sich auf anderen Plattformen auszuleben!

@ Gerhard Gebauer aus Hungen:
Entschuldigen Sie, dass ich ihnen einen Hustenanfall verursacht habe und vor allem, sehen sie mir nach, dass ich bis zu diesem Zeitpunkt noch keine Gelegenheit hatte, den Kleinanzeigenteil in der Gießener Allgemeinen zu lesen.
Trotzdem danke für den Hinweis.

PS: Hätte Herr Tamme das Thema in seinem Stadt-Cocktail aufgegriffen, wäre es mir sicher rechtzeitig ins Auge gefallen. ;-)
2.458
Gertraud Barthel aus Gießen schrieb am 06.05.2013 um 20:56 Uhr
Genau das, was Herr Kraft beschreibt, zb. Personen wegen ihres Alters zu verspotten, oder weil sie gelegentlich Rechtschreibfehler machen, das geht extrem unter die Gürtellinie und ist überhaupt nicht witzig.
Aber genau der aggressive Ton , der generell die Debatten über alles beherrscht, was mit der Landesgartenschau zusammenhängt, wird jetzt schon wieder spürbar.
Immerhin, Herr Hilpers hat einen ernstzunehmenden Kommentar
geschrieben und zum ersten Mal seine Position klar gemacht.
Allerdings verstehe ich nicht ganz, was ihn zu seinen wirklich
diskriminierenden Äußerungen veranlaßt hat, mit denen er die BI
insgesamt als geriatrisches Problem einstuft.
Derartig beleidigende Äußerungen sind mir bei den Gegnern der
LaGa nicht aufgefallen. Ich habe auch noch einmal eine Reihe von Diskussionen daraufhin angeschaut. Was manchmal auffällt, ist eine gewisse moralische Überheblichkeit, mit der man die eigene Position selbstverständlich als die einzig Richtige ansieht.
Die trifft auf eine weitverbreitete Einstellung, die ich als Linkenbashing bezeichnen möchte. Herr Tamme von der Gießener Allgemeinen ist ein gutes Beispiel dafür: Ich erinnere mich gut daran, dass er zunächst in seinem Stadt-Cocktail die
Ansicht vertrat, Hunderte von Bäumen zu fällen, um dann neue zu pflanzen , sei eine unsinnige Aktion(Für Umsatz und Honorar der Gartenarchitekten macht es sehr wohl Sinn).Später ging er so weit, zu schreiben, wenn sich jetzt eine nicht zu linke Bürgerinitiative bilden würde, wäre das zu begrüßen. Leserbriefe zu schreiben, wäre auf Dauer nicht genug. Ich habe mir das sehr gut gemerkt, weil ich mich persönlich betroffen fühlte.
Kaum aber hatte sich die Bürgerinitiative gebildet, aus seiner Sicht natürlich viel zu links, war alles auf einmal falsch, was er
vorher geschrieben hatte. So ähnlich verhalten sich auch die Stadtverordneten , die reflexhaft alles ablehnen ,was von links kommt. Schade, denn auch die Linken sagen manchmal, wenn auch nicht immer, etwas Richtiges.(Wie alle anderen auch!)
Und wenn man der Meinung ist, jemand behauptet etwas ,was
nicht stimmt oder nur eine Vermutung ist, warum ihn nicht
auf sachliche Art darauf hinweisen, anstatt ihn abzuwerten oder zu beschimpfen.
Das möchte ich jetzt als einen Appell an alle verstanden wissen.
Auch ich werde mir diesbezüglich Mühe geben.
Jürgen Emmler
52
Jürgen Emmler aus Gießen schrieb am 06.05.2013 um 21:12 Uhr
uups....!
Uli Kraft
2.183
Uli Kraft aus Gießen schrieb am 06.05.2013 um 21:55 Uhr
Dem obigen Kommentar ist von meiner Seite nichts hinzuzufügen - doch vielleicht eine Sache noch:
Bei Frau Barthel handelt es sich um eine real existierende Person, die hier schon einige interessante und fundierte Beiträge eingestellt hat.
Anders sieht es hier bei einigen anderen sogen. Bürgerreportern aus. Aber diese werde ich künftig - auch wenn sie meinen sich einen Wolf kommentieren zu müssen - ignorieren. ENDE!
2.458
Gertraud Barthel aus Gießen schrieb am 06.05.2013 um 23:37 Uhr
Es ist hoffnungslos -kein Sinn, hierzu noch irgend etwas zu sagen.
2.458
Gertraud Barthel aus Gießen schrieb am 07.05.2013 um 15:00 Uhr
Welche Frage, Frau Hansen? Ich konstatiere nur, dass wieder
einmal das alte Thema des Bildes als Aufhänger dient, um sich
gegenseitig fertig zu machen.
Ich hatte gedacht, dass das schon lange geklärt sei. Ich jedenfalls habe sehr deutlich erklärt, warum ich nicht bereit bin, mein Bild ins Internet zu stellen, und ich gestehe auch allen anderen daselbe Recht zu.
Die Frage der Klarnamen ist etwas schwieriger,aber ich denke,
es sollte genügen ,wenn die Redaktion die Namen kennt. Es könnte ja auch dafür gute Gründe geben,dass jemand nicht mit seinem vollen Namen hier genannt werden will.
Am Ende sollte es auf den Inhalt ankommen.
Und: Es kann Sie niemand zwingen, Ihr Bild einzustellen.
Vielleicht sollte die Redaktion hier etwas klarstellen und explizit
sagen, dass das Einstellen des Bildes freiwillig ist.
Stefan Walther
4.552
Stefan Walther aus Linden schrieb am 07.05.2013 um 19:44 Uhr
Was mich hier interessiert? Das sind nicht die Pöbeleien, auch nicht die ständigen Wiederholungen...

Warum beantwortet keine(r) die Frage von Herrn Emmler? Man muss ja nicht heute voraussagen ( können ) was zur Eröffnung der Landesgartenschau geplant ist - oder auch nicht.... da steckt doch mehr dahinter aus meiner Sicht: was tut die BI generell in Richtung öffentlichem Auftreten, hier und da ein Beitrag in der GZ ( ist ja nicht falsch, aber wer liest das schon ), auch der ein oder andere Artikel oder Leserbrief in den Tageszeitungen... na und, ist auch richtig, aber wer lässt sich davon beeindrucken, ich provoziere mal = "lassen wir ihnen doch ihre kleinen Spielwiesen"?

Ach so, vielleicht hat jemand den Überblick verloren, um diese Frage geht es =
"Ich habe eine Frage an die BI:
Wie werden Sie sich aufstellen zur Eröffnung und im Verlauf der LGS?
Zeigen Sie Präsenz vor den Toren und wie wollen Sie den Gästen aus Gießen und der Umgebung und im Besonderen den angereisten Gästen begegnen.
Haben diese Gäste gegebenenfalls Ihren Unmut und Ihr Missfallen zu erwarten und wenn, wie gedenken Sie, diesen dann umzusetzen.
Müssen diese dann auch damit rechnen, Sie innerhalb des LaGa - Geländes
anzutreffen? "
Jürgen Emmler
52
Jürgen Emmler aus Gießen schrieb am 07.05.2013 um 22:15 Uhr
Soll ich Ihnen sagen, Herr Barthel, was ich denke, das geschehen wird:
Nichts!
Denn erfahrungsgemäß werden alle diejenigen, die derzeit alles über einen Kamm als schlecht schlecht und überhaupt ganz entsetzlich schlecht befinden am Ende garnicht in Erscheinung treten. Wie denn auch. Oder haben Sie schon einmal jemanden erlebt, der vor dem Eingang eines Kinos
gerufen hat, der Film ist schlecht. Und zurecht würde sich jeder denken, darüber gerne eine eigene Meinung bilden zu wollen.
Meine Erfahrung ist aber auch, das gerade dann, wenn seitens der öffentlichen Hand oder z.B. der Industrie und Handelskammer gesponserte Eintrittskarten zu vergeben sind, sämtliches Vitamin-B ausgeschöpft wird. Um dann, kritischen Stimmen lauschend, hinter vorgehaltener Hand zu verkünden, man sei ja von vornherein dagegen gewesen.
So weit zu meiner höchst subjetiven Einschätzung.

Nun mal zum Thema ökologisches Gewissen:
Wir leben hier in einer Stadt. Das Gelände rund um den Schwanenteich ist doch im Grunde genommen nichts anderes als ein Stadtpark. Künstlich angelegt. Kaum Urwuchs. Der ökologische Anspruch, der hier an Flora und Fauna gestellt wird, ist doch garnicht zu erfüllen. Es sei denn, der Mensch wird aus dem System herausgehalten. Soll heißen, keine SpaziergängerInnen und schon garnicht in Begleitung von Tieren mit Jagdinstinkten; keine Radler, Jogger, Nordik Walker, Skater und desgleichen.
Erst dann würden die wahrlich um ihre Existens bedrohten Tiere auch die Ruhe finden, die sie benötigen würden.
Noch vor zehn oder fünfzehn Jahren haben sich doch nur ganz vereinzelt
Spaziergänger im Bereich des Schwanenteiches aufgehalten. Das Interesse und der Trend, sich dort aufzuhalten, zu Picknicken, Freizeitspiele zu unternehmen ist doch erst seit jüngster Zeit zu erleben.
Vergleichbar auch mit dem Lahnufer zwischen den Brücken. Da lag doch noch vor Jahren kein Mensch.
Sollen die also auch alle verschwinden?
Wie gesagt, wir reden hier von einem Park mitten in der Stadt.
Ich bekenne mich ganz klar zu den Maßnahmen für eine Veränderung dieses Parkes. Ob es dazu der Ausrichtung einer Landesgartenschau bedarf, möchte ich nicht unterschreiben. Es käme gut, die Stadt wäre aus eigenen Mitteln dazu in der Lage gewesen. Auch hätte die Stadt gut daran getan, schon zu Beginn der ersten Planungsphase und als Vorgabe, rationale Erwägungen kategorische Architekturinteressen voranzustellen. Landschaftsplanung stellt für mein Befinden mehr unter Beweis, wenn gewachsene Strukturen und der Bestand die Vorgaben sind.
Was soll es also werden mit dem Park für alle Bürger?
Ich denke, im kommenden Jahr werden sich die meisten hier irgendwann
auf dem Gelände begegnen und ich hätte Spaß an konstruktiven Gesprächen.
Friedemann Schulz von Thun schreibt in seinen Büchern MITEINANDER REDEN sinngemäß den Satz:
"Der emotionale Unmut, der häufig zum Ausdruck kommt, ist seelische Realität."
2.458
Gertraud Barthel aus Gießen schrieb am 08.05.2013 um 10:07 Uhr
Herr Emmler, Sie haben wahrscheinlich Herrn Walther als Adressaten gemeint. Trotzdem will ich Ihnen gerne meine Sicht
der Dinge erklären. Die erste BI hat ja nach dem Scheitern ihres
Bürgerbegehrens erklärt, in Zukunft Planung und Durchführung der LaGa kritisch beobachten zu wollen. Das gilt auch für die BI "Rettet den Schwanenteich" und ist legitim und notwendig.
In der Regel wird am Ende jede LaGa zum Erfolg erklärt. Gegenstimmen gibt es nicht mehr oder sie werden einfach übergangen. Deshalb ist es schon im Interesse der Wahrheit
wichtig, dass es noch jemanden gibt, der auf Unwahrheiten oder Ungereimtheiten aufmerksam macht.Es ist auch legitim, Vermutungen zu äußern, solange man sie nicht als bewiesene Wahrheiten darstellt.
Verhindern kann man ja nichts mehr , und die Leute am Besuch der LaGa hindern erst recht nicht. Vertrauen wir also darauf, dass sie, wenn sie nicht nur einseitig informiert sind, durchaus in der Lage sein werden, sich selbst ein angemessenes Urteil zu bilden.
Michael Beltz
7.578
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 09.05.2013 um 16:26 Uhr
Zumindest nach dem Ende der LaGa wird abzurechnen sein. Davor und zur Eröffnung können die auswärtigen Gäste bereits informiert werden über Baumfällungen und Zerstörung von Vogelbrutstätten.

HInweise auf die Ergebnisse anderer Landesgartenschauen werden nicht uninteressant sein.
Bad Nauheim: Schulden und z.B. Insolvenz des Teichcafes.
Bingen: Staatsanwaltschaft durchsuchte die Büros der Laga und die Immunität der Bürgermeisterin wurde aberkannt.
Verdacht: Korruption und Untreue.

Über andere Fragen können nur Vermutungen angestellt werden:
Wie hoch wird die Verschuldung sein?
Was wird aus dem Gelände Wieseckaue?
Was wird mit dem Fußballverein Blau-Weiß?
Martina Lennartz
6.061
Martina Lennartz aus Gießen schrieb am 09.05.2013 um 21:53 Uhr
Und wer weitere Fragen hat, Anmerkungen ergänzen kann, Kritik äußern möchte, oder an unserer Postkartenaktion teilnehmen möchte, kann dies am Samstag, den 11.05. im Seltersweg - nähe Drei Schwätzer- zwischen 11-14 Uhr gerne tun. Wir haben einen Infostand und stehen Interessierten sehr gerne zur Verfügung.
Stefan Walther
4.552
Stefan Walther aus Linden schrieb am 09.05.2013 um 22:02 Uhr
Na ja Martina, ist ja sehr gut, dass die BI mit einem Info-Stand wieder in der Öffentlichkeit präsent sein wird!
Nur, wenn man hier einen Beitrag einstellt, dann sollte man auch hier die Fragen der Kommentatoren beantworten und auf Kritik und ggf. Vorschläge eingehen, das kann man schon erwarten und das schadet auch nicht, im Gegenteil!
Martina Lennartz
6.061
Martina Lennartz aus Gießen schrieb am 11.05.2013 um 11:18 Uhr
Zuerst zum Thema: Fragen an die BI. Ich habe bisher nur eine ehrlich gemeinte Frage entdeckt, wenn ich eine andere Frage übersehen haben sollte, bitte Bescheid geben. Auf diese eine Frage wurde auch schon geantwortet, aber ich kann auch versuchen mich dazu zu äußern:
"Ich habe eine Frage an die BI:
Wie werden Sie sich aufstellen zur Eröffnung und im Verlauf der LGS?
Zeigen Sie Präsenz vor den Toren und wie wollen Sie den Gästen aus Gießen und der Umgebung und im Besonderen den angereisten Gästen begegnen.
Haben diese Gäste gegebenenfalls Ihren Unmut und Ihr Missfallen zu erwarten und wenn, wie gedenken Sie, diesen dann umzusetzen.
Müssen diese dann auch damit rechnen, Sie innerhalb des LaGa - Geländes
anzutreffen? "

Dazu kann ich nur sagen, dass wir uns bestimmt zur Eröffnung etwas einfallen lassen werden. Was genau das sein wird, weiß ich noch nicht. Wer weiß, was bis dahin noch alles passieren wird.?

Ich selbst werde das Gelände während der LaGa nicht besuchen und man wird mich dort nicht treffen. Inwieweit andere Mitglieder und Sympathisanten der BI dort für ein Gespräch zur Verfügung stehen werden, dann entscheidet jeder für sich selbst, was auch völlig legitim ist.

Wir werden sicherlich weiterhin versuchen in den Medien präsent zu sein und versuchen die Dinge zu hinterfragen und die Bevölkerung aufzuklären.
Gleichzeitig warten wir immerhin noch auf Reaktionen hinsichtlich der eingereichten Klagen und Beschwerden, die Sie ebenso hier auf den Seiten der BI nachlesen können.
Nun, wir sind natürlich über den Frevel an der Natur, das maßlose Verschwenden der Steurgelder und das unsoziale Verteilen der Gelder sauer und entsetzt.
Letzten Endes werden wir natürlich erst nach der LaGa erfahren, mit welchen Konsequenzen ("Nachhaltigkeit"!) die Gießener zu rechnen haben. Der Schuldenberg wächst defintiv und zahlen dürfen wir. Leider wird das Geld an anderen Stellen in Gießen dringender benötigt. Wir werden, wie gesagt, das kritisch begleiten.

Leider fällt der Infostand heute aus vielen verschiedenen Gründen aus. Er wird am nächsten Samstag an der gleichen Stelle- am gleichen Ort- stattfinden. Herr Emmler, wenn Sie möchten, können wir uns dann gerne unterhalten.
Christian Momberger
11.217
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 12.05.2013 um 12:07 Uhr
Dann will ich mich auch mal wieder einklinken:

Also grundsätzlich kann ich dem Kommentar von Uli Kraft vom 06.05.2013 um 19:54 Uhr nur zustimmen, was die Beurteilung gewisser Personen und dessen Handeln hier auf dieser Plattform anbelangt.
Herr Hilpers mag, wie er in seinem Kommentar vom 06.05.2013 um 14:36 Uhr schrieb, zwar recht haben, dass es nicht nur Pro- und Contra LaGa, sondern ggf. auch Zwischentöne gibt, aber dennoch so wie mache hier agieren, scheinen Sie nur ein Ziel zu haben und stecken sich damit doch selbst in eine Schublade, auch wenn Sie es nicht wollen. Warum wird denn immer nur auf die BI und die Gegner der LaGa eindroschen? Und wo bleibt Ihre Kritik an den Befürwortern und den Stadtoberen, wenn Sie auch nicht absout Pro LaGa sind bzw. alles gut finden, was passiert. Zwischentöne hatte ich bei Ihnen bisher nicht gelesen.
"Immerhin, Herr Hilpers hat einen ernstzunehmenden Kommentar geschrieben und zum ersten Mal seine Position klar gemacht. Allerdings verstehe ich nicht ganz, was ihn zu seinen wirklich diskriminierenden Äußerungen veranlasst hat, mit denen er die BI insgesamt als geriatrisches Problem einstuft. Derartig beleidigende Äußerungen sind mir bei den Gegnern der LaGa nicht aufgefallen."
Diesen Sätzen von Gertraud B. vom 06.05.2013 um 20:56 Uhr ist meinerseits nichts hinzuzufügen! Ebenso teile ich Ihren Vorwurf des "Linkenbashing".

Was die Arbeit und Motivation der BI "Stoppt diese Landesgartenschau" angelangt - es gibt übrigens nur diese eine BI und die hat sich auch nie umbenannt -, hat Gertraud Barthel in ihrem Kommentar vom 08.05.2013 um 10:07 Uhr eigentlich alles gesagt. Ebenso findet sich einiges in der letzten Antwort von Martina L. (11.05.2013 um 11:18 Uhr).

Ich für mich selbst kann sagen, auch ich bin kein absoluter, grundsätzlicher Gegner einer Landesgartenschau. Aber so wie Sie in Gießen kommen soll und wohl auch wird lehne ich Sie schon ab. Wie ich schon mehrfach hier in der GZ schreib, es gibt durchaus wichtigere Dinge, die in Gießen angegangen zunächst werden sollten und es hat einige Brachflächen, die man hätte sinnvollerweise für die LaGa nehmen können. Aber nach der auf Pump finanzierten LaGa wird noch weniger bis gar kein Geld mehr für solche Dinge wie z.B. Sanierung der Konrad-Adenauer-Brücke, Sanierung der Herderschule u.v.m. vorhanden sein. Und es wurde ein gut genutztes, funktionierendes Naherholungsgebiet radikal und nicht wirklich ökologisch umgestaltet, anstatt Brachflächen wie das US-Deopt zu konvertieren und auf zu werten. Und wenn ich sehe was mittlerweile von der ursprünglichen Planung noch übrig ist, so bleibt doch fast nur noch eine reine Blümchenshow, wenn man mal von der Nordstadtbrücke und ggf. dem Dammdurchstich absieht. Und ob die LaGa wirklich sozial (gerecht) ist, auch da hege ich große Zweifel. Daher - wie eingangs gesagt - ich habe nicht gegen eine LaGa, aber nicht so!

Zu Herrn Jürgen Emmler:
Ihren Aussagen zum Thema Mensch und Natur in ihrem Kommentar vom 07.05.2013 um 22:15 Uhr kann ich absolut nicht folgen bzw. zustimmen. Meines Erachtens hat es doch sehr gut funktioniert, die Symbiose von Mensch und Natur in den letzten Jahren und Jahrzehnten, sonst hätte es ja nicht eine so reichhaltige Wasservogelpopulation am Schwanenteich gegeben. Und auch die Lahn wird schon sei langem vom Wassersport wie den Ruderern oder den Kanuwandertouristen intensiv genutzt. Der Mensch muss also gar nicht raus, wie Sie behaupten. Er sollte jedoch aber radikale Eingriffe und Umgestaltungen vermeiden, dass alleine reicht doch schon aus. Sie schreiben zurecht "Landschaftsplanung stellt für mein Befinden mehr unter Beweis, wenn gewachsene Strukturen und der Bestand die Vorgaben sind." Aber genau das ist hier nicht passiert. Es durfte/sollte alles neu werden bei den Planungen, anstatt nur behutsame Veränderungen vorzunehmen.
Ich finde es toll, wenn die Rasenflächen rund um den Neuen Teich für Picknick, Sport und anderes genutzt werden. Aber genau das ist ja jetzt nicht mehr möglich. Von daher ist Ihre Frage "Was soll es also werden mit dem Park für alle Bürger?" berechtigt, wobei ich ergänzen möchte: Wer weiß ob es jemals wieder ein Park für alle Bürger sein wird? Denn zu mindestens während der LaGa kommt ein Zaun drumherum und wird 15,- € Eintritt verlangt.

Sehr wichtig finde ich übrigens auch die Hinweise von Michael Beltz vom 09.05.2013 um 16:26 Uhr.
Christian Momberger
11.217
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 15.05.2013 um 00:47 Uhr
Gut, dann werde ich Ihnen jetzt auf ihren Kommentar, in dem Sie mich ja umfangreich zitieren antworten. Sie bleiben leider viele Antworten auf meine Fragen schuldig und stellen dafür viele Gegenfragen.

Es war ehrlich gesagt auch nicht anders zu erwarten, wie dass Sie mir nicht zustimmen können oder wollen in meinem Aussagen und Beurteilungen.

"Wenn Herr Momberger nun am 12.05.2013 um 12:07 Uhr erneut die Behauptung aufwirft, ich zitiere:
"(...) so wie ma(n)che hier agieren, scheinen Sie nur ein Ziel zu haben..."
muss ich ihm erneut (sinngemäß) mein Argument vom 06.05.2013 um 21:29 Uhr entgegenhalten: Und wenn dem so wäre? Na und? Wäre das verboten, dass andere sich genauso für Ziele einsetzen, wie Sie es sogar in organisierter Form tun?"


Natürlich ist nicht verboten, sich für Seine Ziele einzusetzen, sofern man offen agiert und seine Ziele klar benennt.
Nur dann frage ich Sie doch mal direkt und persönlich: Welche Ziele verfolgen Sie? Warum kämpfen Sie so energisch und vehement gegen alles was von der BI und aus dessen Umfeld kommt und greifen viele Bürgerreporter aus dieser Ecke immer wieder scharf an? Erklären Sie es uns, helfen Sie uns Sie als Person und Ihre Motivation zu verstehen!

Dann will Herr Momberger am 12.05.2013 um 12:07 Uhr auch noch wissen:
"Und wo bleibt Ihre Kritik an den Befürwortern und den Stadtoberen, wenn Sie auch nicht absout Pro LaGa sind bzw. alles gut finden, was passiert. Zwischentöne hatte ich bei Ihnen bisher nicht gelesen."


Also ich finde die Frage ist schon mehr als berechtigt, wenn Sie kein absoluter Befürworter dieser LaGa, sondern ein Mensch mit geteilter Meinung sein wollen. Vielleicht mögen Sie ja noch antworten. ;-)

"Wo kann man denn Ihre "Zwischentöne" finden, sagen Sie doch über sich selbst am 12.05.2013 um 12:07:
"Ich für mich selbst kann sagen, auch ich bin kein absoluter, grundsätzlicher Gegner einer Landesgartenschau."


Na wenn Sie weiterlesen und weiter zitiert hätten, dass wüssten Sie wie das gemeint ist. Aber gerne wiederhole ich es noch mal hier an dieser Stelle mit ggf. neuen Worten:
Ich habe nichts grundsätzlich gegen eine LaGa in Gießen und finde es grundsätzlich ja auch nicht schlecht, dass es mal wieder ein größeres Event in Gießen gibt. Aber so in der Form wie die LaGa jetzt durchgeführt werden soll, mit den noch verbliebenen Resten eines ehemals umfangreicheren Gesamtkonzepts, mit der Umgestaltung eines gut von der Bevölkerung angenommenen Naherholungsgebietes, dem Ausschluss großer Bevölkerungsteile aus diesem für mind. 1,5 Jahre u.v.m., lehne ich sie eben ab. Was also nicht heißt, dass ich einer anderen LaGa, unter anderen Voraussetzungen (v.a. finanzieller Art), mit einem besseren, nachhaltigeren Standort (gerade auch im Sinne der Stadtentwicklung) nicht zustimmen und diese begrüßen würde.

Weiter führt Herr Momberger aus (am 12.05.2013 um 12:07):
"Wie ich schon mehrfach hier in der GZ schreib, es gibt durchaus wichtigere Dinge, die in Gießen angegangen zunächst werden sollten und es hat einige Brachflächen, die man hätte sinnvollerweise für die LaGa nehmen können."
Dazu die Frage: Welche Brachflächen meinen Sie?


Na, das hatte ich doch geschrieben: Z.B. das US-Depot oder wegen mir auch Bänninger/Heiligenstedt (auch wenn auf letztem jetzt was passiert und die Flächen einer neuen Nachnutzung zugeführt werden - über den Sinn weiterer Einzelhandelsflächen lässt sich aber sicherlich streiten)

Wie sollte das finanziert werden, wenn eine komplette Infrastruktur erst angelegt werden muss?

Also ich denke ganz so ist es nicht. Gerade beim US-Depot ist eine gewissen Infrastruktur schon vorhanden. Und ob es wirklich so viel mehr kosten würde als jetzt wage ich zu bezweifeln. Denn wenn die LaGa dort stattfinden würde, wäre ein entsprechender Teil des Geländes aufgewertet und einer neuen Nachnutzung zugeführt, was langfristig durchaus Vorteile hat. Und wer sagt denn, dass man bei der Entwicklung des Geländes nicht auch private Investoren mit ins Boot hätte holen können.


Weiter: "Aber nach der auf Pump finanzierten LaGa wird noch weniger bis gar kein Geld mehr für solche Dinge wie z.B. Sanierung der Konrad-Adenauer-Brücke, Sanierung der Herderschule u.v.m. vorhanden sein."
Dazu die Frage: Stünde das Geld, das für die Gartenschau aufgewendet wird, für diese anderen Maßnahmen überhaupt zur Verfügung?! Ich glaube nicht - so wurde das auch ausdrücklich kommuniziert.


Selbst wenn. Nur nach der LaGa und den 17,5 Mio neuen Schulden, für die Zinsen und Tilgung gezahlt werden müssen, werden die Finanzspielräume der Stadt noch enger sein als jetzt.

Weiter: "Und es wurde ein gut genutztes, funktionierendes Naherholungsgebiet radikal und nicht wirklich ökologisch umgestaltet, anstatt Brachflächen wie das US-Depot zu konvertieren und auf zu werten."
Dazu die Frage: Warum bringen Sie diesen Ort ins Spiel, der gehört doch gar nicht der Stadt, wie soll sie darauf eine Gartenschau planen?!


Wenn ich recht informiert bin, fallen alle ehemaligen Kasernen der Bundeswehr und der US-Army automatisch an den Bund, genauer gesagt an die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BIMA). Und ich denke mit der hätte die Stadt schon eine Übereinkunft erzielen können. Zumal ja nur ein kleinerer Teil des riesigen Depot-Geländes für die LaGa benötigt würde. Und wie ich ja schon schrieb, vielleicht hätten sich ja auch private Investoren mit der Projektentwicklung für das Areal gefunden.

Weiter: "Und wenn ich sehe was mittlerweile von der ursprünglichen Planung noch übrig ist, so bleibt doch fast nur noch eine reine Blümchenshow, wenn man mal von der Nordstadtbrücke und ggf. dem Dammdurchstich absieht."
Dazu die Frage: Und was ist mit neuen Anlagen in der Wieseckaue, z.B. dem Skaterpark, Schwanenteichbrücke und auch den Begleitmaßnahmen wie der Sanierung des Bahnhofsvorplatzes? Gilt alles nix, weil es Ihnen nicht gefällt, oder was?!


Also jetzt mal langsam. Ich habe nie gesagt, dass es nichts gibt, was mir gefällt! Der Bahnhofsvorplatz hat absolut nichts mit der LaGa zu tun. Seine Sanierung wird nur gerade jetzt gemacht, damit es 2014 etwas ordentlicher dort aussieht. Genauso gut hätte man auch sagen, den machen wir später, weil wir das Geld eher für x oder y ausgeben wollen. Aber hier wurde m.E. schon eine richtige und sinnvolle Priorität gesetzt, d.h. ich finde diese Maßnahme als solches grundsätzlich gut. Was aber nicht heißt, dass die Umsetzung insgesamt 100%ig gut ist. Es fehlt z.B. die Sanierung der historischen Treppe zum Übergang Richtung Frankfurter Straße.

Auch der Skaterpark mag grundsätzlich zu begrüßen sein, absolut! Ich finde so etwas schon gut, eine gutes Angebot für die jungen Leute. Aber die Frage ist, warum musste dafür der Verkehrsübungsplatz weichen? Und wird der Skaterpark nach der LaGa frei zugänglich und kostenlos für alle nutzbar sein? Oder wir er Eintritt kosten? Oder wird Ihn ein Verein übernehmen/betreiben?
Gerade die Sache mit dem Verkehrsübungsplatz finde ich ein unding, ebenso wie das mit blau-weiß!

Und was die Schwanenteichbrücke anbelangt, so gab es doch schon eine, die abgerissen wurde. Also ich hätte keine neue gebraucht!


Was ist Ihrer Meinung nach denn "sozial gerecht"?!

Naja sozial gerecht wäre, wenn man z.B. keine Bevölkerungsgruppe/-schicht von der LaGa ausgrenzt, z.B. durch teuren Eintritt. Und wenn dadurch nicht an anderer Stelle Geld im Sozialbereich, bei den Schulen, bei den Vereinen oder dem Sport gestrichen werden müsste, weil 17.5 Mio. zusätzliche Schulden bedient werde müssen.

Bedeutet das, Sie sind der Meinung, der Park bliebe für immer eintrittspflichtig?! Wie kommen Sie darauf?

Naja, ich kann diese Aussage weder bestätigen noch dementieren. Aber die Stadt hat glaube ich an keiner Stelle bisher eine rechtsverbindliche Erklärung abgeben, dass der Zaun um die Wieseckaue unmittelbar nach der LaGa wieder angebaut wird und das Gelände dann definitiv wieder für alle Menschen frei und ohne Einschränkungen nutzbar sein wird.

Soweit meine Antworten auf Ihre viele (Gegen-)fragen.
Dietmar Jürgens
1.252
Dietmar Jürgens aus Gießen schrieb am 16.05.2013 um 22:33 Uhr
Es ist wirklich beeindruckend wie sehr das Thema LAGA doch die Follower dieses Online-Medium beschäftigt. Gegner wie Befürworter. Nun, ich möchte meinen Beitrag nicht unterschlagen und meinen Sermon dazugeben.

Die Ausführungen von Frau Hansen könnten in dem Satz sublimiert werden: ..immer lustig und vergnügt, bis der Arsch im Sarge liegt (frei nach Udo Lindenberg)..., denn wie anders können Ausgaben von mehreren Hunderttausend Euro für die Errichtung eines Zaunes und dessen Abriss ein halbes Jahr später als nachhaltig bezeichnet werden. Oder wie sinnvoll ist es, einen Verkehrsübungsplatz zu verlegen sowie einen Sportplatz temporär zu beerdigen und dafür 1,5 Mio. € auszugeben? Nur um überhaupt Platz zu schaffen für das 'Großevent'. Die Sanierung beider Objekte, wenn gewollt, hätte man günstiger gestalten können. Der Skater-Park hätte an anderer Stelle errichtet werden können, auch ohne die LAGA. jetzt beschwört der zu erwartende Lärm wahrscheinlich Konflikte hervor und die Anwohner in unmittelbarer Nähe werden darunter leiden müssen. Zum Gerücht, dass der Skater-Park nach der LAGA weiterhin kostenpflichtig sein könnte, hat möglicherweise die Arbeitsgruppe 'Sport' in der Agendagruppe Landesgartenschau beigetragen. Dort wurde darüber nachgedacht, ob ein Teil der Investitionen, aber auch der Erhaltungskosten über einen Obulus wieder reingeholt werden sollte. Würde für mich Sinn machen, denn über die Folgekosten der Installationen zum Großevent hat die Stadt wohlweislich nichts verlauten lassen (immer lustig und vergnügt ….).

Die neue Brücke am Neuen Teich ist völlig überdimensioniert. Wenn es tatsächlich um die Verbesserung des Wasseraustausches gegangen wäre, hätte man die alte Brücke an gleicher Stelle durch eine geeignetere ersetzen können (an der engsten Stelle) und nicht 20 m weiter nördlich einen 45 m-Koloss über die größte Wasserfläche in diesem Bereich. Ist ja üblich, dass man einen Fluss oder ein Tal an der breitesten Stelle überquert. Das treibt nur den Bauaufwand und dementsprechend die Baukosten in die Höhe. Die Investitionskosten legen das Honorar des Landschaftsarchitekten fest, so sind die Korrelationen. Sichtachsen sind natürlich wichtiger als Kostenersparnisse. Auch jeder gefällte und neu gepflanzte Baum bringt dem Architekten Geld. Es wurden jedoch nicht nur kranke Bäume gefällt. Dass die gepflanzten Bäume mehrere Jahrzehnte brauchen, um die Gefällten eins zu eins zu ersetzen, scheint auch keinen zu interessieren (immer lustig und vergnügt ….).

Wem das Stahl ummantelte Rinnsal, das jetzt den Blick auf die ansprechende Nordstadtarchitektur öffnet, lieber ist, den kann man durch nichts überzeugen, dass der Erhalt des Feldgehölzes sinnvoller gewesen wäre. Luxus sollte man sich leisten können. Wenn ich mir die Stadtfinanzen so ansehe, ist Gießen reich, reich an Schulden. Vergleiche ich die Finanzen mit meiner Heimatstadt Hagen i.Westf., einer Stadt mit ähnlich viel Charme wie Gießen, so hat diese halb soviel Schulden bei 220.000 Einwohnern. Sie sagen Frau Hansen, 17,5 Mio € neue Schulden, wen kümmert's, ist doch alles in Butter, weil gedeckelt. Ach ja? Auch hierfür müssen Kredite aufgenommen werden. Was wenn es nicht reicht? Dann müssen weitere Kredite aufgenommen werden oder die Stadt muss ihren Haushalt umschichten (zu wessen Lasten das geht ahnen wir alle). Noch mehr Zinsen werden fällig (immer lustig und vergnügt ….).

Herr Emmer meint die Frequentierung des Parks und den Wiesen an der Lahn hätte zugenommen. Nach meiner Beobachtung ist das nicht zutreffend, jedoch haben sich die Aktivitäten geändert: Slacklining, Skating, Grillen (besonders clever und nachhaltig direkt auf der Grasnarbe) u.v.m stehen jetzt im Focus. Naherholung im Wandel, natürlich ändern sich die Ansprüche von Generation zu Generation. Zur LAGA sei nur angemerkt: die Flächen, die bisher genutzt werden konnten, werden danach reduziert sein bzw. sind es bereits schon (neue Brücke und Wissenschaftsgärten verschlingen jede Menge Fläche der ehemaligen Liegewiesen). Die Breite der neu angelegten Wege ist nur dem 'Andrang der Massen' zur LAGA geschuldet, danach sind diese 'Autobahnen' völlig überdimensioniert (wahrscheinlich entspricht die Breite einer EU-Norm, harhar). Ein Café im Park ist nice to have, auch wenn ich der Überzeugung bin, dass die meisten der aktuellen Besucher Selbstversorger sind (und das weniger aus Mangel an Angeboten vor Ort). Größe der Plattform und des möglichen Cafés sind wieder dem 'Megaevent' geschuldet. Ob sich die Gastronomie nach der LAGA dauerhaft wirtschaftlich trägt, darf stark angezweifelt werden.

Nach Jahrzehnten der Naturentwicklung (125 nachgewiesene Vogelarten, 2 Orchideenarten, Fledermäuse, Libellen etc.) befördert durch die UNB und den jeweiligen Gartenamtsleitern hat mit Frau Weigel-Greilich und Herrn Röhmel ein Paradigmenwechsel stattgefunden, der darin mündet, dass Lebensräume zerstört werden, dieses als 'Aufwertung' verkauft wird und die Natur nur noch Kulisse ist. Alibi-mäßig wird in der Zeitung kolportiert, dass das Geländer der neuen Brücke am Schwanenteich fledermausgerecht gestaltet werden soll. Ich lach mich tot. Der dazu berufene Experte traut dem Echolot-System der Fledermäuse offensichtlich nicht allzu viel zu. Gleichzeitig wird der Lebensraum des Teichhuhns, einer europaweit geschützten Art, fast vollständig zerstört. Das wird dann als notwendige Pflege verkauft. Das Gartenamt darf schalten und walten, reihenweise werden gesetzliche Bestimmungen zum Naturschutz ignoriert, weil Frau Bürgermeisterin weisungsbefugt ist und alles absegnet was ihr von dort eingeflüstert wird. Dazu noch solch clevere Sprüche, wie von Frau Pelz, die Teichhühner werden doch nicht getötet , die wandern doch ab (nur wohin? In die Wüste?) oder der Spruch eines Bikers, der mit anderen Bikern illegal einen Parcour am Schiffenberg angelegt hat: dann baut der Vogel sein Nest hat 5 m weiter neu. Sicher, das Artensterben findet auch nur deswegen statt, weil die Tiere zu blöd sind, sich anzupassen. Der Tiger stirbt aus, weil er der Palmöl-Lobby nicht gewachsen ist. Tja, Pech gehabt, das hat er nun davon, dass er Menschen gefressen hat. (immer lustig und vergnügt ….).

Liebe Frau Hansen, die BIMA hätte man vielleicht überzeugen, wenn frau das Gespräch gesucht hätte. Doch das US-Depot stand ja von Seiten der Stadt nicht zur Debatte, es wäre aber definitiv eine Option gewesen. Aus Sicht der Stadtentwicklung wäre es für mich die logischere Variante gewesen (Dulles- und Marshall-Siedlung gleich nebenan). Ein neuer Park mit entsprechender Infrastruktur. Neues zu schaffen anstatt Bestehendes vermeintlich aufzuhübschen. Als Gießen den Zuschlag zur LAGA 2008 erhielt, wartete es mit einem Konzept auf, dass sich m.E. sehen lassen konnte. Es war sehr ehrgeizig, wäre aber noch teurer gekommen als die Lightversion, die jetzt durchgezogen wird. Doch die Finanzen der Stadt gerieten in Schieflage, es wurde erkannt, dass vieles nicht rechtzeitig hätte umgesetzt werden können, da viele Flächen nicht in städtischer Hand waren/sind. Es gab 2 Möglichkeiten: den Plan vollends zu begraben oder eben in dieser abgespeckten Version, mit Schwerpunktverlagerung in die Wieseckaue. Der Traum von Gießen an der Lahn geplatzt. Bitter, aber so sehe ich das. Es gehört schon einiges an Chupze dazu in einen Park fast 12 Mio. € zu investieren, der von der Bevölkerung gut angenommen ist und geschätzt wird. Vor allem, wenn das Geld nicht vorhanden ist. Außerdem finde ich es absurd, das wegen der LAGA neue Schulden gemacht werden dürfen, danach aber geht’s unter den Rettungsschirm. Das hat so ein bischen Suchtmentalität: nur noch dieses eine Mal spielen und dann hör ich auf, ehrlich!!

Die Reihe der Dinge, die ich bzgl. der Stadtentwicklung für wenig ausgegoren halte, könnte noch endlos fortgesetzt werden.

Um nicht missverstanden zu werden, auch ich befürworte Investitionen in die Stadtentwicklung, halte aber Großevents wie Landesgartenschauen oder Hessentage als das denkbar schlechteste Mittel etwas in dieser Hinsicht voranzutreiben. Hier stehen die Interessen einer kleinen Klientel im Vordergrund und weniger das Allgemeinwohl, auch wenn unsere Stadtregierung uns das glauben machen will. Dass viele der sogenannten Begleitmaßnahmen ohne LAGA nicht umgesetzt worden wären, kann ich mir nicht vorstellen, vielmehr artet das Ganze jetzt in bloßem Aktionismus aus, um vor der LAGA alles auf die Reihe zu bringen, was in Jahrzehnten nicht angegangen wurde. Die Pannen bei der Planung sowie die Rollen rückwärts, die die Stadt bei einigen Projekten machen musste, belegen das eindeutig.
In diesem Sinne: 'auf zu neuen Ufern :-)
Christian Momberger
11.217
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 17.05.2013 um 00:58 Uhr
Danke Dietmar für den sehr guten Beitrag von Dir! Ich kann Dir nur zustimmen, bei dem was Du hier sehr fundiert und sachlich schreibst. Einzig Deine Kritik an Aktionen wie Grillen, Slacklining, etc. bzw. den Nutzern die sowas tun und Deine grundsätzlich Ablehnung jeglicher Großevents teile ich nicht (ganz). Aber sonst wie gesagt ein sehr guter Kommentar!

Das vorab, bevor ich nun auf Frau Hansen eingehe. Es freut mich, dass Sie antworten und ich denke mit Ihnen kann man durchaus diskutieren im Vergleich zu manch anderem, der hier als "Störenfried" oder "Troll" auftritt. Auch wenn wir wohl nicht einer Meinung sind bzw. sein werden.

Mag sein, das Sie das gerne hätten, aber dann müsste einer von uns seine Meinung radikal ändern und das wird wohl nicht passieren. ;-)

„Natürlich ist nicht verboten, sich für Seine Ziele einzusetzen, sofern man offen agiert und seine Ziele klar benennt.“
Falsch. Diese Regel haben Sie sich selbst zusammengestrickt. Jeder kann sich für Ziele einsetzen, wie und in welcher Form er oder sie das möchte. Es gibt nicht einmal eine Verpflichtung, überhaupt Ziele zu haben.


Naja erstens denke ich, es macht keiner etwas einfach so. Zu mindestens dann nicht, wer er irgendwo aus eigenem Antrieb, d.h. freiwillig, aktiv wird. Es wird ja keiner gezwungen, sich hier bei der GZ anzumelden und mit zu diskutieren. Von daher gibt m. E. schon eine Motivation, ein Antrieb, ein Ziel, warum z.B. Sie hier Kommentare hinterlassen und warum z. B. Sie genau diesen Artikel bzw. andere von der BI kommentieren. Und zweitens denke ich nicht, dass ich mir da was ausgedacht habe, sondern dass sehr viele Menschen es bevorzugen (würden), wenn Sie wissen mit wem Sie es bei dem jeweiligen Gegenüber zu tun haben und warum diese Person so oder handelt und wessen Interessen Sie vertritt. Leider wird es in vielen Fällen oft nicht gemacht, sondern findet gerade seines des Kapitals, der Unternehmen, der Wirtschaft oftmals verdeckte Lobbyarbeit statt, da nicht offensichtlich werden soll, wer in unserem Land eigentlich das Sagen hat.

„Nur dann frage ich Sie doch mal direkt und persönlich: Welche Ziele verfolgen Sie?“
Die Welt verstehen und zu einfache und oberflächliche Betrachtungen in Frage stellen.


Das hört sich gut an und würde mich freuen, wenn es Ihr einziges Ziel ist. Aber manchmal habe ich schon den Eindruck Sie fragen nur bei bestimmten Sachen und dort auch nur bei bestimmten Personen/Gruppen (kritisch?) nach. Stellen Sie denn solche Fragen, wie Sie sie der Bi stellen auch der Stadt? Oder glauben Sie per se erst mal alles, was ihnen seitens der Regierenden erzählt wird.
Ein wie ich finde sehr passendes Lied zu dem Thema ist übrigens:
Mike & The Mechanics - Word of Mouth (Lyrics).

„Warum kämpfen Sie so energisch und vehement gegen alles was von der BI und aus dessen Umfeld kommt und greifen viele Bürgerreporter aus dieser Ecke immer wieder scharf an? Erklären Sie es uns, helfen Sie uns Sie als Person und Ihre Motivation zu verstehen!“
Vielleicht sollten Sie erst einmal erläutern, wie Sie überhaupt zu dieser Behauptung kommen. „Die BI“ mag vielleicht der Mittelpunkt Ihres Lebens sein, das könnte die Wahrnehmung etwas verzerren.


Also wenn Sie sich mal die Liste meine Artikel hier bei der GZ anschauen würden, dann würden Sie sehen, dass ich noch sehr viele andere Interessen habe und auch noch bei anderen Gruppen und Vereinen sehr aktiv bin, als nur bei der BI. Diese ist garantiert nicht der absolute Mittelpunkt meines Lebens! Aber sie ist auch schon ein Teil des Lebens, der mir nicht völlig unwichtig ist. Aber wahrscheinlich geht es Ihnen so wie mir: Sie waren noch nicht wirklich auf meine Profilseite und haben mal ein wenig näher geschaut. Denn ich muss gesehen, ich hatte mich bis gestern oder so auch noch nicht näher mit Ihrem Profil befasst.

Mir persönlich geht „die BI“ eher am Hintern vorbei.

Also ich denke so ganz mag die Aussage nicht stimmen. Aber es stimmt, schon Sie machen auch noch mehr, was Ihre Kommentare anbelangt. ;-)

Ich äußere, streite mich und frage zu den Themen Kommunikationspraktiken, Medienkompetenz, veraltete Geschlechterrollen, Tatort- und Müllfotografie, Kunst im öffentlichen Raum und anderswo (öfters mal, interessiert mich sehr), Wetter, kontroverse Bands, Klickmanipulation, Barrierefreiheit, Rechtschreibung, Gedichte und ihre (manchmal fragwürdige) Reimqualität, Deppenapostroh, runder Tisch, Selbstdarstellung, kaputte Aufzüge, gefälschte Gebührenbescheide, missverständliche Wortverwendung, Unterschriftenzahlen, Dauergemecker, Nachbarschaftsfreundlichkeit, Doppelmoral bei selbsternannten Spitzenreportern, Hundesteuer, Faschismus, Piktogramme, Teichhuhnabhängigkeit von Umweltprüfungen, Baumzählungen auf dem Berliner Platz, Brückenschäden, Standardfloskeln, Schubladendenken, Weltraumklos, Profilneurosen, Schokohasis, Skaterpark (find ich gut), Baustellenblues, Recherchelücken, Bimmelbahnen, Datensicherheit, Profilbildnaivität, Weltbilddifferenzen, Verschwörungstheorien, Doku-Soaps, Artikelhoheitsansprüche, Geschichtsklitterung, vorteilhaft Gelesenes mit Hirnbewegungsoption und Chinchillas. Und ich löse gelegentlich mal eines von Frau Wittichs schönen Rätseln. Woran machen Sie bitte die von Ihnen behauptete Gewichtung fest?!

Also Ihre Auflistung ist ja sehr lang und umfangreich. Zu mindestens auf den ersten Blick. Aber wenn man genauer liest, wird hier einiges nur sehr detailliert aufgeschlüsselt und wenn man mal die Punkte etwas aggregiert, stellt man fest, dass 75% der genannten Punkte doch mehr oder weniger die LaGa 2014 und die Themen und Artikel der BI sowie die Bürgerreporter aus dem Umfeld der BI betreffen. Von daher denke ich, kann ich schon behaupten, dass da ein Schwerpunkt Ihrer Kommentare liegt.
Und wirklich gute, sinnhaltige eigene Beiträge (Artikel oder Bilderserien) gibt es hier von Ihnen bislang doch recht wenig bis gar keine.

So wie ich keine Veranlassung habe, „pro LaGa“ zu sprechen (wo tue ich das denn Ihrer Meinung nach?), habe ich auch keinerlei Ambition, dagegen zu sprechen. Die gesuchten Zwischentöne sind insofern zu finden, dass ich weder das eine noch das andere tue, sondern sich meine Kritik oder Fragen, sollten sie mit dem Thema zu tun haben, immer auf andere Faktoren bezieht: auf mangelnde Recherche, Vorurteile, eindimensionale Beurteilung, Behauptungen statt Fakten, unproduktives Beschweren statt kreatives Agieren etc.

Ich habe ja nicht gesagt, dass Sie zwingend pro LaGa sind, sondern nur, dass Sie gegen die BI zu sein scheinen. Und wie ich ja oben schrieb bzw. Sie fragte: Fragen Sie denn bei den "Herrschenden" auch immer so kritisch nach, wie Sie es bei der BI tun? Oder aber glauben Sie denen einfach alles? Kann es nicht sein, dass die Herrschenden die Bürger in der Regel gerne "dumm halten" wollen und von dort nicht erst recht Ungenaues, Halbwahrheiten, nur die passenden/genehmen Daten und Zahlen kommen? Klar es spricht absolut nichts dagegen, der BI kritische Fragen zu stellen und man muss auch nicht alles gut finden, was die BI macht. Aber es erweckt eben den Eindruck, dass Sie nur bei bestimmen Leuten/Gruppen/Artikeln hier auf der GZ Ihre Nachfragen und Ihre Kritik äußern.

Zu dem was jetzt (ab hier) von Ihnen in Ihrem Kommentar geschrieben wurde, hat ja Dietmar J. schon einiges gutes, passendes geschrieben. Auf dessen Aussagen möchte ich gerne zusätzlich verweisen!

Ich finde es gut, dass der stadtinterne Park endlich saniert wird und es Verbesserungen (z.B. eben den neuen Skaterpark oder endlich mal ein Café) gibt und nicht irgendein abgelegenes Brachgelände.

Also so abgelegen ist das US-Depot nicht. Gerade aktuell entstehen in nächster Nähe zwei neue große Wohnquartiere, die beiden ehemaligen US-Housing-Areas (siehe auch den Kommentar von Dietmar).

Was die Finanzen angeht: große Events kosten großes Geld, und soweit ich das verfolgt habe, wurden die Kosten ja schon gedeckelt. Ich weiss nicht, wie Sie sich das noch „anders“ vorstellen.

Dietmar hat hier das passende zu geschrieben! Ebenso zu dem Thema BIMA und weitere Investoren.

Und das US-Depot stand nie zur Debatte, die LaGa wird doch schon seit ein paar Jahren geplant, und dieses Gelände wurde doch vor kurzem erst freigegeben.

Doch es wurde schon in die Debatte eingebracht, aber von der Mehrheit im Parlament mit der ihr eigenen Arroganz gegenüber möglichen Alternativen zu den eigenen Vorstellungen abgelehnt.

Tatsache ist: Es wird immer so dargestellt, als würde die Stadt Geld ausgeben, das andernfalls für andere Dinge zur Verfügung steht. Das stimmt aber eben nicht. Die Stadt hat Schulden, und für diese Veranstaltung wird sie nochmal Schulden machen. Trotzdem hätte man das Geld nicht zur Verfügung, würde man die Veranstaltung sein lassen. Und gar nichts mehr investieren, bis die Schulden abgestottert sind, das bringt ja auch nix, da herrscht ja Stillstand bis zum St. Nimmerleinstag.

Sie wollen es wohl nicht verstehen! Es heißt ja immer, ich kann das Geld nur 1x ausgeben. Und entweder ich zahle, sagen wir bei einem Zinssatz von 3%, für die 17,5 Mio. jährlich 525.000 € Zinsen oder aber ich gebe die gut 500.000 € für andere Dinge aus, weil ich keine Schulden bedienen muss. Und eine Tilgung ist in dem Betrag ja noch nicht enthalten.

„Der Bahnhofsvorplatz hat absolut nichts mit der LaGa zu tun. Seine Sanierung wird nur gerade jetzt gemacht, damit es 2014 etwas ordentlicher dort aussieht.“
Kapiere ich nicht. Der wird doch ausdrücklich als „Begleitmaßnahme“ benannt.


Ja, sehen Sie: So werden Sie belogen und betrogen von den "Herrschenden".

"Auch der Skaterpark mag grundsätzlich zu begrüßen sein, absolut! Ich finde so etwas schon gut, eine gutes Angebot für die jungen Leute. Aber die Frage ist, warum musste dafür der Verkehrsübungsplatz weichen?"
Naja, weil eben entschieden wurde, diese Großveranstaltung in diesem Bereich anzusiedeln und landschaftsarchitektonisch neu zu gestalten, würde ich mal sagen. Das bringt Veränderungen mit sich.
[..] Warum sollte der Skaterpark Eintritt kosten, das wäre doch Humbug.
[...]„Gerade die Sache mit dem Verkehrsübungsplatz finde ich ein unding, ebenso wie das mit blau-weiß!“
Aber für beides gibt es doch neue Orte und man hat sich geeinigt. Was ist jetzt so katastrophal daran, dass sich mal was ändert?!


Auch hierzu verweise ich auf die mehr als gute Replik von Dietmar! Er hat eigentlich alles dazu gesagt!

Gleiches gilt für das Thema Schwanenteichbrücke!

"Naja sozial gerecht wäre, wenn man ..."

Was bedeutet für Sie denn sozial? Wie definieren Sie denn den Begriff?

Soweit meine Antworten auf Ihre Antworten auf meine (Gegen-)fragen.

Mal sehen was von Ihnen jetzt kommt. Vielleicht mag aber auch noch wer anderes mal was schreiben. ;-)
Christian Momberger
11.217
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 17.05.2013 um 01:02 Uhr
Hier noch der Link zu dem Youtube Video des o. g. Liedes von Mike And The Mechanics.: http://www.youtube.com/watch?v=DnArqkd6fkQ
Christian Momberger
11.217
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 17.05.2013 um 01:12 Uhr
Hier noch eine interessante Ergänzung zu meinen Kommentar zum Thema Finanzen, Schulden für die LaGa und ausbleibende andere notwendige Investitionen: http://www.giessener-allgemeine.de/Home/Stadt/Uebersicht/Artikel,-Bahnhof-Brueckensanierung-wird-verschoben-_arid,420402_regid,1_puid,1_pageid,113.html

In diesem Artikel aus der GAZ von gestern heißt es u.a.:
"Die neuerliche Verschiebung eines größeren Projekts wirft allerdings die Frage auf, wie die Stadt angesichts der eigenen Finanzplanung und der Vorgaben im Rahmen der Schutzschirm-Vereinbarung diese Projekte nach 2014 alle stemmen will. Bis auf die Zeit nach der Landesgartenschau wurde mit dem Umbau der Adenauerbrücke bekanntlich schon ein Vorhaben im nahezu zweistelligen Millionenbereich vertagt. Auch der Kirchenplatz wird erst nach 2014 umgestaltet, ebenso der Schwanenteich. Bereits im Jahr der Gartenschau will die Stadt aber keine neuen Schulden machen, sondern Verbindlichkeiten abbauen." (Zitat Ende)

So und was sagen Sie nun Frau Hansen? Verstehen Sie was ich und andere meinen?
Christian Momberger
11.217
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 17.05.2013 um 07:34 Uhr
Schade Frau Hansen, dass Sie mich einfach so abkanzeln und nicht auf meine Fragen eingehen möchten! Z.B. was für Sie sozial ist! Und schade auch, dass Sie noch nicht auf meiner Profilseite waren!

Das als kurze 1. Reaktion. Muss jetzt los. Heute abend evtl. mehr!
Karl-Ludwig Büttel
3.750
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 17.05.2013 um 08:56 Uhr
Was erwarten Sie denn noch für Antworten verehrter Herr Momberger. Frau Hansen hat das zumindest für mein neutrales Verständnis zur LGS und zu Ihren Ausführungen völlig ausreichend beantwortet. Frau Hansen hat eine völlig wertfreie Sicht der Dinge das mag vielleicht für ein Mitglied der BI in seiner festgefahren Haltung schwierig sein. Das ist ja auch völlig legitim und verständlich. Ich persönlich kann Frau Hansen in den meisten Ausführungen nur zustimmen. Deshalb bin auch ich noch lange kein Befürworter der LGS oder deren Gegner oder sonst irgendetwas. Auch ich mag das ständige hinein interpretieren, behaupten und das deuten von Sachverhalten nicht. Ich finde Spekulationen nicht dienlich. Bürger die sich für einen Sache (sachlich) in Form von Initiativen einsetzen finden meinen größten Respekt. Das gilt auch für die BI-LGS und Schwanenteich in der Sache über die Ausführung und das öffentliche Auftreten bin ich geteilter Meinung.
H. Peter Herold
28.302
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 17.05.2013 um 11:06 Uhr
Zu den Ausführungen über Schulden kann ich nur sagen: Mir tränen langsam die Augen, was da alles auf einen bestimmten Personenkreis, dem auch ich angehöre, zukommt.
Hat sich z.B. mal jemand Gedanken gemacht über die neue Abwasserverordnung in Gießen. Da wird strafbewehrt angedroht die Kanäle vom Haus zur Straße sanieren zu lassen, da gehen Gebühren hoch so um 100% usw. Da müssen zwangsläufig auch die Mieter mit zahlen. Also wir alle und der Schutzschirm ist doch nur ein Verschiebebahnhof. Ich hätte da gerne auf die Zuschüsse zu manchen Dingen verzichtet, denn ein wahrscheinlich großes Minus bleibt doch an uns Bürgern hängen.
Dietmar Jürgens
1.252
Dietmar Jürgens aus Gießen schrieb am 17.05.2013 um 12:29 Uhr
@ Frau Hansen: Ich muss Ihrem Schuss ins Blaue leider eine Abfuhr erteilen: Det, der bin ich nicht, sorry. Ich teile mit ihm aber die Ablehnung und den Widerstand gegen diese Landesgartenschau. Das Original habe ich gern im TV gesehen, ob ich es witzig fand oder nur mangels Alternativen geguckt habe, weiß ich ehrlich gesagt nicht mehr.

Zum Rest frühestens heute abend mehr.
Martina Lennartz
6.061
Martina Lennartz aus Gießen schrieb am 17.05.2013 um 21:28 Uhr
Ich denke zwar nicht wirklich, dass bei den Kommentatoren unterschiedliche Auffassungen zu dem Begriff "Sozial" existieren, dennoch kann man das auch selbst - sicherheitshalber- nachschlagen und nachlesen. Natürlich bietet auch diese Interpretationen verschiedene Handlungsmöglichkeiten, so wie wir es leider sehr oft erleben.

Letzten Endes ist das Verschwenden von Steuergeldern ganz sicher nicht sozial, wenn vor allem die finanziell Schwachen dadurch Einbußen haben. Frau Hansen hat den Begriff - wie man am unten stehenden Zitat erkennen kann- doch gut erklärt.

In der Umgangssprache bedeutet „sozial“ den Bezug einer Person auf eine oder mehrere andere Personen; dies beinhaltet die Fähigkeit (zumeist) einer Person, sich für andere zu interessieren, sich einfühlen zu können, das Wohl Anderer im Auge zu behalten (Altruismus) oder fürsorglich auch an die Allgemeinheit zu denken. Aber es bedeutet auch, anderen zu helfen und nicht nur an sich selbst zu denken. Zahlreiche Abschattierungen bestehen, so zum Beispiel, gegenüber Untergebenen großmütig oder leutselig zu sein, gegenüber Unterlegenen ritterlich, gegenüber Gleich- und Nichtgleichgestellten hilfsbereit, höflich, taktvoll und verantwortungsbewusst. Unsozial in diesem Sinne handelt, wem all das abgeht. http://de.wikipedia.org/wiki/Sozial
Christian Momberger
11.217
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 18.05.2013 um 01:30 Uhr
Kann einer mal das Kursiv abschalten! Was hast Du getan Martina! Der html-Tag dazu mag nicht funktionieren. :-(
Christian Momberger
11.217
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 18.05.2013 um 01:35 Uhr
So nun habe ich etwas mehr Zeit.

Zunächst erst einmal sorry, wegen meiner vielleicht etwas schroffen Reaktion heute morgen. Aber ich hatte nicht gesehen, dass Sie Frau Hansen auch auf den Kommentar von Dietmar J. eine längere Antwort verfasst hatten und war daher davon ausgegangen, dass Sie nur mich "abgekanzelt" hätten ohne wirklich auf die sach-inhaltichen Vorträge hier einzugehen. Das vorab. Auf diese werde ich übrigens am Ende meines aktuellen Kommentars eingehen.

Zunächst zu den Antworten von Frau Hansen an mich:

Herr Momberger, mit den Begriffen „Störenfried“ oder „Troll“ kann ich nichts anfangen.

Das mag ja gerne sein.

Und wenn irgendjemand ernsthaft glaubt, hier schon einmal einem „Troll“ begegnet zu sein, dann sollte der nächste GZ-Ausflug vielleicht mal nicht nach Bad Schlafschlurf gehen, sondern zur Weiterbildung in ein paar Foren, wo es richtig zur Sache geht.

Auch da mögen Sie absolut nicht unrecht haben. Aber die GZ ist eben kein normales Forum! Und auch nicht Facebook! Und von daher finde ich, kann und sollte man hier schon ein etwas anderes Verhalten erwarten. Aber leider ist das bei Einigen nicht der Fall.

Zur „gemeinsamen Meinung“: Nein, die erwarte ich nicht.

Da haben Sie, Frau Hansen, aber weiter oben was anderes geschrieben. Sie schrieben in Ihrem Kommentar vom 15.05.2013 um 03:10 Uhr auf meine Aussage:
- CM:„Es war ehrlich gesagt auch nicht anders zu erwarten, wie dass Sie mir nicht zustimmen können oder wollen in meinem Aussagen und Beurteilungen.“
- GH: Das will ich allerdings nicht.


Daraus hatte ich geschlossen, dass Sie es gut fänden, wenn wir hier inhaltlich übereinkommen würden und uns nicht gegenseitig ablehnen. Aber dem scheint wohl nicht so zu sein.

Nein, ich glaube nicht alles, was man mir sagt und ja, ich stelle auch „der Stadt“ Fragen, wenn ich etwas wissen möchte.

Ok. Aber das kommt wohl eher selten vor, oder?

Da habe ich auch ein schönes Lied für Sie: http://www.stupidedia.org/stupi/Derdiedas

Danke für den Link zu diesem Nonsensartikel, zu dieser Verballhornung der Titelmelodie der Sesamstraße! Aber wahrscheinlich ist das genau ihre Kragenweite. ;-) Wobei das Lied als solches ja schon passt, denn in der Tat sollte man durchaus alles kritisch hinterfragen und eben auch versuchen zwischen den Zeilen zu lesen (read between the lines), um die Wahrheit, die wahre Intention sowie das was nicht gesagt bzw. weggelassen aber impliziert wird, zu verstehen und zu erfassen.

Davon abgesehen habe ich noch einen Haufen andere Ziele im Leben, die ich Ihnen aber nicht verrate. Übrigens: Wenn Sie Leute unbedingt näher und persönlich kennenlernen wollen, ist das Internet der falsche Ort.

Mag sein, dass Sie das so sehen. Und ich stimme Ihnen ja zu, auch ich muss nicht jeden Hinz und Kunz, den ich irgendwo im Netz treffe oder der mich dort "anquatscht" näher kennen lernen. Aber hier bei der GZ ist das für mich schon irgendwie was anderes.

Nein, ich war noch nicht auf Ihrer Profilseite, ich hatte nur den Eindruck, dass Sie die Wichtigkeit, die die BI für Sie hat, auf meine Person projizieren. Denn: die geht mir tatsächlich am Hintern vorbei.

Den letzten Satz glaube ich Ihnen nicht ganz, aber gut mag sein dass es so ist. Dann sollten Sie mir aber auch glauben bzw. wirklich mal auf meiner GZ-Profilseite nachschauen, dass ich mich für viel mehr interessiere und auch engagiere. Wenn Sie z.B. möchten, können Sie mich die nächsten drei Tage an der Lahn antreffen, denn da bin ich dann ehrenamtlich für die DLRG und den Regattaverein als Rettungsschwimmer und Helfer bei der 101. Gießener Pfingst-Regatta aktiv. Dort gibt es tollen Sport geboten und wir von der DLRG werden z.B. in der Mittagspause des Pfingstmontag eine Rettungsübung vorführen. Weitere Infos gibt es hier.

Nun aber wieder zurück zum Thema bzw. Ihren Kommentaren. Denn es geht ja hier nicht um mich!

Zur angeblichen Gewichtung meiner Kommentare: Ihre Berechnung stimmt so nicht. Sie müssen inhaltlich analysieren, nicht nach Personen aufschlüsseln.

Auch wenn ich es nach den Beiträgen, die Sie kommentieren analysiere, sind doch sehr, sehr oft Beiträge der BI zum Thema LaGa 2014 dabei. Von daher.

Zur Qualität meiner Beiträge: Da würde ich Sie nicht als Prüfer zulassen wollen und nehme das als Affront hin. Meine Schokohasibeiträge sind 1A, und auf meinen Frageartikel habe ich 100% positive Rückmeldungen bekommen. Also bitte.

Das mag ja alles sein und ich will das auch nicht abwerten! Sie wissen selbst, auf Ihren Osterhasenartikel habe ich auch positiv kommentiert und Ihnen - wenn auch etwas verspätet - frohe Ostern gewünscht. Aber wo ist denn z.B. mal eine schöne Fotoserie, ein eigenes Bilderrätsel von Ihnen oder was über Ihr Hobby oder Ihren Verein in dem die vielleicht aktiv sind. Oder ein eigener "politischer Artikel" zu einem aktuellen Thema von Ihnen? Aber gut, immerhin haben Sie überhaupt schon mal eigene Beiträge verfasst. ;-)

Zu den „Herrschenden“, die die „Bürger dumm halten wollen“: Sowohl das Vokabular als auch die Frage finde ich lachhaft.

Mag sein, dass Sie das so sehen. Aber dann haben Sie eines der Grundsätzlichkeiten der Herrschaftsausübung - nicht nur, aber gerade auch im Kapitalismus und der bürgerlichen Demokratie - nicht verstanden bzw. wollen diese nicht zu Kenntnis nehmen.

Können Sie lesen? Schreiben? Denken? Leben Sie in einer Diktatur? Sind Sie mit Tod und Folter bedroht? Oder leben Sie in einer mittelhessischen Kleinstadt und können „die Herrschenden“ Samstagmorgens auf dem Wochenmarkt einfach mal anquatschen, wenn Sie was wissen wollen?! Hab ich schon gemacht, beantwortet das Ihre Frage?!

Also nur weil es anderen schlechter geht, heißt das für mich noch lange nicht, dass hier alles gut ist. Und auch in Deutschland kann es berufliche und andere nachteilige Konsequenzen haben, wenn man zu sehr die falsche Meinung vertritt bzw. sich zu wenig Gesellschaftskornform zeigt bzw. sich zu sehr gegen die Herrschenden auflehnt. Und damit meine ich jetzt nicht nur "politisch extreme" Meinungen. Aber das war ihnen vielleicht noch nicht bekannt, dass es auch in Deutschland Berufsverbote für missliebige und besonders kritische Menschen gibt.

Zur Behauptung, ich würde „nur bei bestimmen Leuten/Gruppen/Artikeln hier auf der GZ Ihre Nachfragen und Ihre Kritik äußern.“ - Völlig richtig.

Also habe ich doch recht. ;-)

Nämlich bei den Leuten/Gruppen/Artikeln, bei denen ich auch etwas zu kritisieren/sagen habe. Bei allen anderen wäre es ja absurd. Oder kommunizieren Sie mit Leuten, denen Sie nichts zu sagen haben (jetzt mal vom Lobhudelkrampf abgesehen)?!

Naja, ich weiß nicht. Warum nicht auch mal ein schönes Bild, einen gelungenen Beitrag, etc. loben, um so dem Autor zu zeigen, dass es einem gut gefällt?! Und von daher kommentiere ich nicht nur Sachen, wo ich was zu meckern oder zu hinterfragen habe, sondern eben auch mal was, was mir gefällt. Lob und Anerkennung für die Leistung eines anderen gibt es wohl bei Ihnen, zu mindestens hier auf der GZ, nicht, oder?
Ich jedenfalls bin hier, um Andere mit eigenen Artikeln und übernommenen Pressemitteilungen über meine Vereine und Gruppen in denen ich Mitglied zu informieren, mich mit Anderen auszutauschen, immer wieder mal was neues, interessantes zu entdecken und zu lernen sowie die ein oder andere politische Diskussion zu führen.

Da Sie ab hier auf das, was Dietmar [Name korrigiert, CM] J. schreibt verweisen, verweise ich auf das, was ich ihm schon oben geschrieben habe.
[Hinweis: Diesen Kommentar hatte ich leider heute morgen überlesen, CM]
1. Depot keine Option (erst jetzt freigegeben)
Das stimmt so nicht, die Amis sind schon länger weg und wenn die Stadt gewollt hätte, wäre da sicherlich was möglich gewesen. Aber man wollte nicht!
3. Sie wollen es nicht verstehen! - Selber. Wie wollen Sie leben in einer verschuldeten Stadt?
Auch hier kommen wir nicht zusammen, was das Thema Schulden anbelangt, denn scheinbar sind für Sie die Schulen für die LaGa ok, ebenso wie, das die Stadt freiwillig dem Schutzschirm beigetreten ist .
Ich möchte in einer Stadt, in einem Land, in einer Gesellschaft leben, in der Mensch zählt und nicht der Profit einiger weniger Banken und Konzerne. Warum müssen wir den Finanzmärkten gehorchen? Warum braucht es Börsenspekulationen und Rendite?
Denn nichts ist alternativlos, es sei denn mal will die Fesseln des Systems nicht sprengen.

5. Was Dietmar sagt, stimmt auch nicht immer

Das habe - zu mindestens ich - auch nie behauptet. Wenn Sie meine Sätze zu seinem Kommentar gelesen haben, dann wüssten Sie dass ich nicht in allem mit ihm übereinstimme, aber eben in vielem.

Zur Verständnisfrage: Ja, ich verstehe sehr gut, was Sie „und andere“ meinen.

Nur können Sie diese Meinung auch als solche Akzeptieren? Ich glaube da liegt ein Problem zwischen viele Leuten, nicht nur hier.

Aber verstehen Sie auch, warum ich „und andere“ nicht alles genauso sehe(n)?!

Ja klar, grundsätzlich kann ich das schon verstehen. Wäre ja auch langweilig, wenn immer alle einer Meinung wären.

Ich gehe auf Ihre Fragen ein, nur wohl nicht so, wie Ihnen das gefällt.

Naja, z.B. die Frage, was für Sie sozial ist, hatten Sie übersehen. Ich weiß, Siie haben sich schon dafür entschuldigt - ist auch angenommen - , aber dennoch denke ich gibt es immer wieder die ein oder andere Frage, die hier offen bleibt.

Ich hoffe, ich darf die Antwort noch nachreichen?!

Klar, immer gerne! Lieber spät als nie! :-)

"Sozial" bedeutet für mich die Wahrnehmung, nicht nur Individuum, sondern immer auch Teil einer Gesellschaft zu sein und diese mitzugestalten. Und das durch alle meine Handlungen, seien sie nun bewusst oder unbewusst. Dieses Bewußtsein sollte maßgeblich dazu beitragen, wie ich mich in einer Gesellschaft verhalte und meine Werte bestimmen.

Danke für Ihre Antwort. Aber ich würde Sie bitten, mir das noch mal mal näher an einem praktischen Beispiel zu erklären. Weil ich verstehe diese Definition nicht ganz. Oder meinen Sie es genau so, wie Martina aus Wikipedia zitiert? Dann wird es mir schon recht klar.
Aber ich persönlich muss sagen, ich definiere "sozial" nicht nur als etwas soziologisches, als ein bestimmtes Verhalten einer Person/Personengruppe, sondern auch gesellschaftspolitisch.
Machen Sie also mal ein Beispiel: Was z.B. muss ein Unternehmer tun, damit der sozial ist? Oder wie sieht eine soziale, sozial gerechte Politik für Sie aus?

@ Herr Büttel:

Was erwarten Sie denn noch für Antworten verehrter Herr Momberger. Frau Hansen hat das zumindest für mein neutrales Verständnis zur LGS und zu Ihren Ausführungen völlig ausreichend beantwortet.

Wie ich schon eingangs schrieb, ich hatte den Replik zu Dietmar nicht gesehen und dachte daher, sie hätte nichts inhaltliches mehr zum eigentlichen Thema (LaGa 2014) geschrieben.

Frau Hansen hat eine völlig wertfreie Sicht der Dinge das mag vielleicht für ein Mitglied der BI in seiner festgefahren Haltung schwierig sein. Das ist ja auch völlig legitim und verständlich. Ich persönlich kann Frau Hansen in den meisten Ausführungen nur zustimmen. Deshalb bin auch ich noch lange kein Befürworter der LGS oder deren Gegner oder sonst irgendetwas.

Aber auch wenn man etwas wertfrei sieht, heißt, dass doch nicht, dass man nicht eine eigene Meinung zu dem betreffenden Thema hat und nicht auch Kritikpunkte oder das was man gut findet benennen kann. Also entweder ist man "neutral"- sofern es das überhaupt gibt - und enthält sich bei der Frage "pro oder contra" einer Sache, weil man keine Ahnung hat, sich noch nicht mit dem Thema befasst hat. Oder aber man ist unentschieden, weil sich für einen selbst Pro- und Contra-Argumente die Waage halten und man daher keiner Seite voll zustimmen kann. Aber dann hat man sich bereits (intensive) Gedanken gemacht und eine klare eigene Meinung dazu gebildet, die man dann ja auch auf Nachfrage begründet vertreten kann. Oder meinen Sie nicht?

Bürger die sich für einen Sache (sachlich) in Form von Initiativen einsetzen finden meinen größten Respekt. Das gilt auch für die BI-LGS und Schwanenteich

Danke für das Lob - auch an die BI - bzw. die Akzeptanz solcher Beteiligungs- und Protestformen.

in der Sache über die Ausführung und das öffentliche Auftreten bin ich geteilter Meinung.

Ist ja auch grundsätzlich in Ordnung, kann man ja auch sein. Die Frage ist nur, ob man nur, z.B. in diesem Falle die BI, das Auftreten und die Arbeitsweise kritisiert oder ob man sich auch inhaltlich zum Thema der Gruppe, die man kritisiert, äußert. Und wie man die Kritik rüberbringt und ob man die Kritik nur gegenüber einer Seite äußert.

@ Peter Herold:
Zu den Ausführungen über Schulden kann ich nur sagen: Mir tränen langsam die Augen, was da alles auf einen bestimmten Personenkreis, dem auch ich angehöre, zukommt.

Mit den kleinen Leuten können Sie es ja machen, denn die große Masse des Volkes ist leider zu faul aufzustehen und sich zu wehren. :-(

Also wir alle und der Schutzschirm ist doch nur ein Verschiebebahnhof

Absolut, da haben Sie völlig recht! Mit dem Schutzschirm werden doch nur die Banken gerettet, aber nicht die Bürger. Was wäre denn, wenn man z.B. den Banken einen Schuldenschnitt abgerungen hätte, statt die Bürger für die Bankenrettung zahlen zu lassen!

Ich hätte da gerne auf die Zuschüsse zu manchen Dingen verzichtet, denn ein wahrscheinlich großes Minus bleibt doch an uns Bürgern hängen.

Ich durchaus auch.

@ und nun noch mal zum Thema LaGa 2014 und den Kommentaren von Frau Hansen auf Dietmar J.:

In Sachen Brücke bin ich etwas verwirrt, da reden wir, glaube ich, von zwei verschiedenen Teilen, kann das sein?! Ich meine das Ding über dem Schwanenteich, nicht über dem Neuen Teich.

Da bin ich mir nicht sicher. Aber auch die Brücke über den Schwanenteich hätte man nicht zwingend radikal umgestalten müssen. Auch hier wäre eine Sanierung mit weniger Eingriffen für alle möglich gewesen. Finde ich jedenfalls.

Dann das Thema Finanzen: Nein, Frau Hansen sagt nicht „wen kümmert's?“, wieder so eine blöde Simplifizierung. Aber ich frage mich bei Städten in solchen Situationen einfach: Wie stellt man sich das Leben in einer verschuldeten Stadt vor?! Soll da einfach gar nichts mehr passieren, bis alles abgestottert ist?! Wie soll das gehen?! Und warum wurde denn die Veranstaltung parlamentarisch beschlossen - ich würde mal mutmaßen, um wenigstens noch die letzte Möglichkeit zu Sanierungen und baulichen Maßnahmen mitzunehmen, bevor man dann sowieso unter den Schutzschirm geht. Das hätte Gießen auch ohne Gartenschau hin gemusst - aber jetzt sind wenigstens noch eins, zwei Dinge in die Reihe gebracht worden, die man dann vom Hacken hat. Da ist vielleicht das Zockerbild gar nicht so verkehrt.

Wer zockt hier wo? Also ich bin ganz klar der Auffassung, dass die aktuelle Politik nicht (!) alternativlos ist und die Sachzwänge des Schutzschirm von den jetzt regierenden Politikern und Parteien selbst geschaffen wurden. Wenn man wollte, ginge es auch anders. Aber dazu hatte ich ja schon was geschrieben.

Was die Naturschutzfragen angeht, habe ich mitbekommen, dass da ja vor Kurzem einige Verbände diesen runden Tisch verlassen haben, das ist ja mal kein gutes Zeichen. Da kann ich die Kritik also nachvollziehen und es interessiert mich auch sehr, wie es diesbezüglich weitergeht und ob da nochmal ein Dialog zustande kommt.

Also ich muss sagen: "Endlich haben die Verbände erkannt, wie sie als "Feigenblatt" missbraucht und über den Tisch gezogen wurden und werden von unser ach so grünen Bürgermeisterin!" Leider haben Sie diesen Schritt viel zu spät getan. Aber lieber spät als nie. Und ich denke wenn nicht ein grundsätzlicher Politikwechsel, sowohl was den Inhalt als auch den Stil betrifft, auf Seiten der Stadt stattfindet, wird das in absehbarer Zeit nichts mehr mit dem Dialog.

Das US-Depot-Thema dagegen gehört für mich in die Abteilung hätte, könnte, täte, tüte - ständig wird da mit diesem angeblich „auch möglichen“ Ort gehandelt, der aber faktisch gar nicht zur Verfügung stand.

Sie wissen es also ganz genau! Hat Ihnen das die BIMA schriftlich bestätigt? Sonst werfen Sie der BI doch immer Spekulation vor. Und warum hätte man es nicht versuchen sollten, dass es möglich wird? Für mich ist die aktuelle Politik und das System eben nicht alternativlos!

Und Sie formulieren ja sehr klar, dass sie Großveranstaltungen für keine adäquaten Stadtentwicklungswerkzeuge halten. Ihre Sichtweise.

Da gehe ich auch nicht 100%ig konform mit Dietmar.

Und so hat man das im Parlament auspalavert und sich nun mal für die Veranstaltung entschieden und dafür, einen zentralen Ort mit bereits vorhandener Infrastruktur zu nutzen (ich nehme mal an, dass das der Hauptgrund für die Ortswahl ist).

Nicht die vorhandene Infrastruktur ist der Grund für die Ortswahl! Sonst würde man ja nicht alles komplett umgestalten, plattmachen, verändern. Hier findet nämlich nicht wirklich "Bauen im Bestand" statt. Sondern es ist seine zentrale Lage, seine Nähe zur Innenstadt, die Forderung und Hoffnung des Einzelhandels, dass viele Besucher der LaGa vom Schwanenteich aus auch in die Fußgängerzone gehen bzw. auf dem Weg vom Bahnhof zum LaGa-Gelände hier vorbeikommen und dort dann Ihr Geld lassen. ;-)

Der Sportplatz ist nicht „beerdigt“, sondern der Verein für die Dauer der Veranstaltung umgezogen. Danach kommt er wieder und hat dann auch einen neu angelegten Platz - würde ich jetzt nicht als so ganz furchtbares Szenario wahrnehmen.

Gut, die Stadt wird ihn sanieren, aber das hätte Sie auch so gemusst, wenn Ihr etwas an dem Verein und seiner mehrfach - auch von der Stadt selbst - ausgezeichneten und geehrten Arbeit liegen würde! Nur mit Ihrer Haltung und dem Bestehen darauf, dass der Verein für mehrere Jahre weichen muss, hat Sie eben gezeigt, dass ihr daran nicht ganz so viel liegt! Denn haben Sie sich mal näher mit dem Verein, seiner Arbeit und vor allem seinem "Klientel", d.h. der räumlichen und sozialen Herkunft seiner Mitglieder und Aktiven Spieler, befasst? Sollen Sie mal tun!

Der Verkehrsübungsplatz hatte es nach meiner Erinnerung schon ziemlich hinter sich und wird auch an anderem Ort machbar sein.

Klar, man kann diesen auch auf dem Mond bauen. ;-)
Nein Spaß beiseite, aber der Standort war sehr zentral und für die allermeisten Gießener Grundschüler gut zu erreichen. Der neue Standort ist es nicht! Und die Verlegung und Neuerrichtung kostest extrem viel Geld. Ob da eine Sanierung an Ort und Stelle nicht deutlich billiger gekommen wäre?

Zum Skaterpark gab es eine ziemlich gute Beteiligungsveranstaltung mit den Skatern, und von denen ist zu hören, dass sie sich freuen auf das Ding; die Anlage soll laut Info der Stadt pflegeleichter sein und die Lärmfrage wurde wohl in einem Test schon geklärt.

Na dann ist ja alles gut! Schön, wenn es so sein sollte. Aber ein paar Meter weiter rechts, wenn man von der Ringallee (Straße) aus schaut, wäre auch gegangen und dann hätte der Verkehrsübungsplatz nicht weichem müssen. ;-) Oder meinen Sie nicht? Und wegen den Lärmklagen der Anwohner wäre ich nicht nicht 100% sicher.

Und wenn ich sowas höre wie „Autobahnen“, nur weil da Wege breiter (und damit auch besser für Fahrrad- und Inlineskaterverkehr) werden

Ich denke diese Sichtweise und diese Ausdrücke sehen bzw. verwenden nicht alle in der BI so.

Zum "Rest heute Abend" möchte ich nur noch einmal sagen - bevor Sie sich erneut viel Arbeit mit Argumentationsketten geben: Ich habe Ihre Sichtweise durchaus erfasst, aber es geht mir nicht darum, irgendeine Veranstaltung zu verteidigen.

Danke für den freundlichen Hinweis, wem von uns der auch immer gilt.

Mein Interesse gilt eher dem Thema, WIE darüber diskutiert wird und wie die einzelnen Darstellungen bei mir ankommen.

Und da liegt ein zentraler Unterschied. Denn mir und auch viele anderen aus dem Umfeld der BI geht es um die Sache, um die Inhalte des Themas LaGa 2014 und nicht um die Form der Darstellung, etc.

Denn ich bin z.B. in Herrn Mombergers Denke ruckzuck quasi schon beim Geheimdienst oder anderen subversiven Mächten gelandet - allein aus der Tatsache heraus, dass ich es hier wage, ins Thema involvierte Personen kritisch anzusprechen (selbst wenn es gar nicht zu diesem Thema geschieht) oder bei Behauptungen mal nachzuhaken, statt reflexartig ein "was für ein guter Kommentar, dem kann ich nur zustimmen" abzusondern.

Was für ein Schwachsinn! Ich habe nie gesagt, dass Sie von Geheimdienst sind. Aber Sie spielen eben nicht immer mit "offenen Karten", so mein Eindruck. Und nur das ist es, was ich kritisiere. Würde ich aber auch an jedem anderen Kritisieren.

Diesen Sachverhalt finde ich schon sehr erstaunlich, und er bewirkt, dass ich weiter Dinge in Frage stelle. Nicht mehr und nicht weniger.

Das ist ja auch gut! Aber können Sie nicht auch verstehen und nachvollziehen, dass Andere gerne wissen würden, was Sie antreibt und warum sie genau jenes tun und anderes unterlassen? Warum Sie gerade hier Fragen und dort nicht? Und warum Sie die Frage genau so stellen und nicht anders? Usw.
Martina Lennartz
6.061
Martina Lennartz aus Gießen schrieb am 27.05.2013 um 22:16 Uhr
Am kommenden Samstag, dem 1.6.2013, findet wieder ein Info-Stand der BI im Seltersweg statt, an der wir für Fragen gerne zur Verfügung stehen.

Oft lassen sich Fragen und/oder Differenzen besser persönlich klären.

Gleichzeitig setzen wir unsere Postkarten- Protest- Aktion fort
H. Peter Herold
28.302
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 28.05.2013 um 00:48 Uhr
Zufällig schaue ich mal wieder hier ein und finde Deinen für mich positiven Beitrag, nachdem ich versucht habe, den vor Deinem zu begreifen.
Ab wie viel Uhr ist denn der Stand dort? Wenn ich Zeit habe(könnte sein) und das Wetter mitspielt, würde ich gerne mal vorbei schauen.
Wollte ja auch mal wieder in die Aue gehen, nach Baufortschritten schauen
Martina Lennartz
6.061
Martina Lennartz aus Gießen schrieb am 28.05.2013 um 00:57 Uhr
Lieber Peter, von 11 bis 14 Uhr an den drei Schwätzern.
Und Frau Hansen, ein Facebook Auftritt steht nicht für die gesamte BI. Sowie einzelne hier nicht für die Giessener Zeitung stehen.
H. Peter Herold
28.302
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 28.05.2013 um 08:10 Uhr
Danke Martina, Wetter scheint ja nicht besonders zu werden. Aber schaun wir mal.
Martina Lennartz
6.061
Martina Lennartz aus Gießen schrieb am 30.05.2013 um 10:04 Uhr
Frau Hansen, manchmal sind unsachliche Kommentare wirklich nicht gewinnbringend. Das stimmt wohl.
Ob mich das stört? Hin und wieder.
H. Peter Herold
28.302
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 01.06.2013 um 01:33 Uhr
Hätte mich ja gewundert ;-))
Martina Lennartz
6.061
Martina Lennartz aus Gießen schrieb am 01.06.2013 um 18:22 Uhr
Frau Hansen, die finden Sie überall.
H. Peter Herold
28.302
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 01.06.2013 um 20:22 Uhr
und wo warst Du heute? Ich bin im Fotoapparat von Herrn Beltz gelandet;-)
Uli Kraft
2.183
Uli Kraft aus Gießen schrieb am 01.06.2013 um 21:49 Uhr
Dann sorgen sie mal dafür, dass ihr Verein an seiner 'Außendarstellung' arbeitet, die ist derzeit auch nicht die Beste!!!
H. Peter Herold
28.302
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 01.06.2013 um 22:27 Uhr
Was für ein Quatsch hier geschrieben wird. Ich glaube ich schau nicht mehr rein.
H. Peter Herold
28.302
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 01.06.2013 um 22:47 Uhr
Na ist doch schön, dass wir jetzt wieder ein Thema haben an dem Sie sich reiben können ;-))
Martina Lennartz
6.061
Martina Lennartz aus Gießen schrieb am 01.06.2013 um 23:11 Uhr
Mal ernsthaft. Was soll ich dazu sagen? ?
Am Thema sind wir jedenfalls vorbei:(
Martina Lennartz
6.061
Martina Lennartz aus Gießen schrieb am 02.06.2013 um 02:30 Uhr
Frau Hansen keine Ahnung. Wahrscheinlich. Aber verschiedene Sichtweisen machen es oft wieder spannend. :)
Martina Lennartz
6.061
Martina Lennartz aus Gießen schrieb am 01.03.2014 um 00:47 Uhr
Nun. 10 Monate später können wir nur feststellen dass sich das oben genannte Problem nicht geändert hat.
Hallo Lieber Leser
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von:  Martina Lennartz

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Interessensgebiet: Gießen
Martina Lennartz
6.061
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