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Viel Lärm! Um Nichts? - Ein Kommentar zu Trailerpark im MuK

Gießen | Nun fand also das Konzert von Trailerpark am vergangenen Samstag unter Ausschluss der Jugendlichkeit im MuK statt, nachdem die Stadt Gießen angekündigt hatte, dieses andernfalls zu untersagen. Zuvor hatte ein „Gießener Bündniss gegen Sexismus“, welches erstmalig in Erscheinung getreten ist, gegen diese Veranstaltung Front gemacht.

Nach dem Besuch des gut gefüllten, aber nicht mehr ausverkauften Konzertes stellt sich mir die Frage, ob die Alterbeschränkung wirklich notwendig und ob sie rechtens war.

Unstrittig ist, dass die Darbietung von Live-Sex während der CD-Release-Party im Oktober vergangenen Jahres in Berlin indiskutabel war und uneingeschränkt abzulehnen ist. So eine Performance gehört – wenn überhaupt – in Table-Dance-Bars oder ähnlich Etablissements und nicht auf eine Konzertbühne.

Nun stand so eine Show während der folgenden Konzerttour von Trailerpark und auch für den Auftritt im MuK allerdings niemals zur Diskussion.
Dennoch wurde der Verdacht einer Jugendgefährdung ausgesprochen und mit den zu erwartenden Inhalten der Show - also den Liedern - begründet.

Das Trailerparkalbum „Crackstreet Boys 2“ wurde von den Lesern des Online Szene-Magazins MeinRap.de kürzlich zum besten Deutschrap-Release 2012 gewählt.
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Trailerpark (1)Muk (163)
Die Texte von Trailerpark sind häufig grenzwertig, teilweise grenzüberschreitend und durchgehend bewusst provokativ. Aber sind Sie auch jugendgefährdend?

Trotz der initialen Ansage von Trailerpark in Ihrem Pressetext zur Tour „ Jugendschützer aufgepasst!“ nahm bis dato niemand der Angesprochenen Anstoß an den öffentlichen Auftritten der Band, die deutschlandweit von 16- bzw. 14-Jährigen besucht werden durfte. Jeder Gießener Jugendliche und jede Gießener Jugendliche kann sich das Album der Band in Gießener Geschäften legal kaufen und anhören. Nur live im MuK dürfen sie nicht mit den Texten konfrontiert werden.

Darf man verbieten, was nicht verboten ist?

Nun soll wohl amtlicherseits ein Indizierungsantrag für das Album oder einzelner Lieder hierauf gestellt werden. Ob dies erfolgsversprechend sein wird, kann ich nicht beurteilen. Wenn ich mir jedoch die Texte auch namhafter deutscher Rapper ansehe, die im übrigen sogar schon in Gießen aufgetreten sind, müssten auch diese um ihr Repertoire fürchten.

Ich wünsche mir mehr Gewissenhaftigkeit, mehr Verhältnismäßigkeit und weniger Aktionismus bei der Prüfung, ob eine Veranstaltung eine Gefährdung der Jugend oder gar der Allgemeinheit darstellt.
Nun ist der Eindruck einer leichtfertigen und ungerechtfertigten Zensur entstanden.

Ich bin mir nicht sicher, ob ich mich mehr für die spätpupertären Texte von Trailerpark oder für das provinzielle und überstürzte Verhalten meiner Wahlheimat fremdschämen muss.


Daniel Hoffmann, MuK

Kommentare zum Beitrag

Sabine Glinke
5.280
Sabine Glinke aus Wettenberg schrieb am 11.03.2013 um 16:30 Uhr
Vor allem: Frei.Wild werden trotz bekannter Kritik und Hintergründen mir nichts, Dir nicht für den Echo (!!!) nominiert und bei einer Band die - zugegebenermaßen - derbe, aber eindeutig ironisch-satirisch ist, schaut keiner mal genauer hin. Und sofort bildet sich irgendein Bündnis. Traurig, dass bei dieser Initiative keiner den Mumm in den Knochen hatte, namentlich in Erscheinung zu treten.
Sabine Glinke
5.280
Sabine Glinke aus Wettenberg schrieb am 12.03.2013 um 10:27 Uhr
Über Geschmack lässt sich streiten. Aber haben Sie sich mal die Videos von Trailerpark angeschaut? Das ist ganz klar extrem überzeichnet, es gibt viele parodistische Elemente. Und über die Texte kann man auch streiten, klar. Dass da aber ziemlich geniale Zeilen vorkommen, merkt man erst, wenn man sich ein bisschen damit beschäfigt. Aber wie gesagt: Geschmack ist Geschmack, meinen trifft die Band auch nicht unbedingt. Ansonsten bin ich vollkommen bei Ihnen, Frau Hansen: Man muss nicht alles regulieren und maßregeln. Das löst sich meistens auch irgendwie von selbst.
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Kim Weiland aus Gießen schrieb am 12.03.2013 um 17:56 Uhr
Die Debatte um ein Verbot mal außen vor gelassen: Auf der einen Seite distanzieren Sie - Herr Hoffmann - sich von Trailerparks Auftritt im Rahmen ihrer Release-Party, finden es aber dennoch in Ordnung dieser ach so subversiven Band im MuK ein Podium zu bieten. Wie können Sie als Location voll hinter einem solchen Künstler stehen oder wird hier nur auf Zahlen geschaut, da Kirmes nunmal viele Leute zieht?
Welchen Hintergrund hat Ihre Anmerkung, dass jenes Album zum besten deutschen Deutschrap-Release 2012 gewählt wurde? Dass Musik mit diskriminierenden, ausschließenden Inhalten nicht beliebt bzw. Mainstream sein kann?? Ich erinnere an dieser Stelle nur an Frei.Wild..
Hier sollte es vielmehr um eine grundlegende Sensibilisierung für Sexismus und andere Diskriminierungsformen gehen. So würde ich mir wünschen Weitsicht und Fingerspitzengefühl zu schaffen einen Künstler im Gesamtkontext einzuschätzen bzw. zu bewerten und nicht auf eine billige Relativierungs-Rhetorik (wie bei oben genannten Südtirolern) zurückzugreifen. Demnach hört bei Trailerpark die vermeintliche Ironie des Ganzen spätestens in dem Moment auf, wo sie Sexarbeiterinnen für ihre Live-Show engagieren. Es hat rein gar nichts mit extremer Überzeichnung zu tun, sobald ein männlicher Zuschauer auf der Bühne Sex mit einer Prostituierten hat, während es heißt "Was für ein wunderschöner Tag um eine Frau zu schlagen".
Aber irgendwie bezeichnend, sie nun als zensierte Opfer darzustellen, die als überhöhtes Underground-Ding ihre "provokativen" Texte vielleicht nur noch eingeschränkt vortragen und der Gesellschaft nicht mehr den Spiegel vorhalten können. Ich bitte Sie, das Ganze ist in etwa so gehaltvoll wie Schlager oder das eingangs erwähnte Kirmes-Entertainment. Das ist keine Frage des Geschmacks, sondern der Einstellung. Für mich sieht eine glaubwürdige Distanzierung und v.a. eine kritisch reflektierte Auseinandersetzung mit dieser Problematik anders aus.
Toleranz gegenüber Intoleranz - mehr als nur fraglich!
MfG
Kim Weiland
Sabine Glinke
5.280
Sabine Glinke aus Wettenberg schrieb am 12.03.2013 um 18:20 Uhr
Alles schön und gut. Beide Seiten und Argumentationen finden ihre Anhänger. Es geht doch aber lediglich um die Frage, wie es wenige Tage vor einem solchen Konzert zu einer solchen scheinbar willkürlichen Zensur seitens der Behörden kommen kann, bei einem Konzert, das Monate lang im Voraus bekannt war! Warum muss man eingreifen, zu einem Zeitpunkt, an dem man mehr schadet, als nutzt? Und wie kannes denn überhaupt sein, dass es für eine Band wie Trailerpark keine einheitliche Linie gibt? Denn: Steht die Band auf dem Index? Ist ihre Musik als jugendgefährdend eingestuft? Die Antwort lautet: Nein. Die Prüfstellen, die sich damit befassen, haben dies bislang so nicht bescheinigt. Vielleicht, weil sie geschlafen haben, vielleicht, weil sie es schlichtweg anders sehen und die Satire der Band erkennen. Wie kann es also sein, dass hier ein "Recht" durchgedrückt wurde, das eigentlich gar nicht besteht?
Ob und inwieweit man sich von der Band distanzieren sollte, sei dahingestellt. Es gibt viele Gründe dafür, aber auch genauso viele dagegen. Wer sich davon distanzieren mag, soll das gerne tun. Platz lassen für die, die es anders sehen, sollte man aber auch. Man muss ja nicht hingehen und auch seine Kinder nicht hinlassen (die ja sowieso nicht hingelassen wurden). Übrigens ist mir die Band wirklich egal, mir ist das auch zu derb. Eine Gefährdung für irgendwen sehe ich darin aber deswegen noch lange nicht. Mir geht es um die Art und Weise, wie hier vorgegangen wurde.
18
Kim Weiland aus Gießen schrieb am 12.03.2013 um 19:26 Uhr
Über den Zeitpunkt der Kritik kann ich auch nur mutmaßen aber eventuell mag dies schlicht daran liegen, dass es womöglich erst zu spät wahrgenommen wurde seitens des Bündnisses, was ihnen jedoch nicht absprechen sollte über die Problematik dieser Veranstaltung aufmerksam zu machen. Aber wie dem auch sei: Letzten Endes wurde doch vielleicht auf kluge taktische Weise das System mit seinen eigenen Waffen geschlagen, da nur etwas als nicht hinnehmbar akzeptiert wird, sobald ein Verbot durchgerungen ist. Warum müssen erst Verbote so etwas regulieren, wo ein gesunder Menschenverstand schon weiterhilft. Deswegen die von mir angesprochene notwendige Sensibilisierung bzgl. Sexismus, Homophobie, Rassismus und anderen Diskriminierungsformen. Aber irgendwie auch typisch deutsch einfach unabhängig von einem Verbot mal zu realisieren, wann etwas nicht gehen sollte. Stattdessen wird auf das Recht gepocht bzw. darauf, dass es ja nicht verboten und somit in Ordnung ist.
Sabine Glinke
5.280
Sabine Glinke aus Wettenberg schrieb am 12.03.2013 um 19:41 Uhr
Was ist daran denn bitte "typisch deutsch"? Wenn etwas nicht verboten ist, ist es per se erlaubt. Und ob man etwas Erlaubtes dennoch ablehnt - aus welchen Gründen auch immer - ist und sollte dann jedem selbst überlassen sein. Ein "Bevormunden", was jemand gut finden und ansehen darf und was nicht, finde ich jedenfalls nicht gut. Das sollte jedem selbst überlassen sein - genauso, wie es einem Club überlassen sein sollte, wen er auf seine Bühne lässt. Die Kritik an dem Konzert wurde erst wenige Tage vor dem Stichtag laut, die Plakate dagegen hängen schon wochen-, wenn nicht gar monatelang. Was mir nicht gefällt, ist, dass plötzlich ein Bündnis auftaucht, das vorher noch nie in Erscheinung getreten ist. Das wirkt nicht gerade, als sei diese Gruppierung, wer auch immer dahinter steckt, namentlich unterzeichnet wurde die Erklärung ja nicht, extra wegen dieses Konzertes entstanden. Und ob solche "spontanen Mobilmacher" tatsächlich ein glaubhaftes Statement gegen Sexismus setzen können, erscheint mir doch ein wenig unglaubwürdig. Und wie weit man eine solche Diskussion "mit gesundem Menschenverstand" lösen will, scheint mir fraglich, da ja die Ansichten, was geht und was nicht geht und was Satire/Kunst darf und was nicht, sehr weit auseinandergehen. Ich empfinde etwa den Auftritt einer Band mit Prostituierten auf der Bühne nicht als sexistisch. Gut finde ich das deswegen noch lange nicht. Der Grat ist oft sehr schmal, und deswegen kann man fast nur am Indikator "erlaubt/verboten" messen. Ich zum Beispiel empfinde zum Beispiel Mario Barth als sexistisch - deswegen mache ich aber noch lange nicht gegen seine Auftritte mobil, sondern sehe mir seine Shows schlicht und ergreifend nicht an.
Sabine Glinke
5.280
Sabine Glinke aus Wettenberg schrieb am 12.03.2013 um 20:07 Uhr
Prostituierte per se finde ich nicht unbedingt sexistisch. Die Band hat diesbezüglich auf eine derbe Promo gesetzt und das Konzert auch von Anfang an erst ab 18 freigegeben. Finde ich auch geschmacklos. Deswegen kann die selbe Band aber dennoch eine Tournee machen, die eben nicht auf solche Elemente setzt - da sehe ich keinen Widerspruch. Sprecher des MuK haben mehrfach betont, dass sie das genannte Video ebenfalls ablehnen und das nicht auf ihrer Bühne haben wollen. Genau das und nichts anderes sagt auch Herr Hoffmann. Aber wissen wir, ob das nicht von vornherein ausgeschlossen war? Kennen wir die Vertragspapiere? Es lässt sich darüber also nur mutmaßen. Und warum soll ein Veranstalter eine Band generell ablehnen, wenn er das eben vielleicht nicht so sieht wie einige andere? Nur, weil andere das wollen und anders sehen? Das ist mir einfach zu einfach gedacht.
Sabine Glinke
5.280
Sabine Glinke aus Wettenberg schrieb am 12.03.2013 um 21:26 Uhr
Nur noch eine Sache: Es tut niemand so, als hätte die Band keine Prostituierten auf der Bühne gehabt, weder der MuK, noch die Band selbst. Die geht da sogar sehr offensiv mit um. Ich finde, man sich sehr wohl von so einem Auftritt distanzieren, den "Rest" aber okay finden. m Übrigen muss ein Veranstalter - und der MuK ist glaub ich in dem Fall nur Vermieter - ja auch nicht persönlich alles gut finden. Man muss es eben nur vertreten können. Und das haben die MuK-Vorständler an mehreren Stellen getan. Deswegen sind sie persönlich ja noch keine Anhänger einer Gruppe. Ich fand auch das Porno-Video von Rammstein (in der unzensierten Version) weit über die Geschmacksgrenzen hinausgeschossen, finde alles andere von der Band aber völlig okay und würde deswegen auch keinen Auftritt nicht zulassen. Wenn ich mir sicher wäre, dass auf der Bühne kein Porno gedreht wird. Und offenbar war man sicher, dass es keine Prostituierten auf der Bühne geben würde und keine pornographischen Handlungen. Ich finde es schwierig, sich an einer solchen "Verfehlung" einer Band aufzuhängen und per se zu sagen - "die lehne ich ab". Vielleicht findet man den Rest ja ganz gut sogar.
Sven Käs
457
Sven Käs aus Lollar schrieb am 12.03.2013 um 22:27 Uhr
Bei allem Für und Wieder zu dem Thema bleibt eins festzustellen: Sowohl die Debatte um Trailerpark als auch insb. die um frei.wild waren die beste Werbung, die beide "Gruppen" für ihre Belange haben konnten - ein PR-Manager hätte es nicht besser machen können!
Sabine Glinke
5.280
Sabine Glinke aus Wettenberg schrieb am 12.03.2013 um 22:47 Uhr
Ich glaube, bei Frei.Wild ist das nicht mehr als Werbung zu sehen. Die Gruppe wurde mittlerweile zu oft boykottiert und das ist auch uneingeschränkt gut so. Anfangs war es so, da gebe ich vollkommen Recht. Aber über die Grenze sind die glücklicherweise hinaus.
Sven Käs
457
Sven Käs aus Lollar schrieb am 12.03.2013 um 23:24 Uhr
"Oft boykotiert" und die letzten beiden Alben erreichten Chart-Spitzenplätze. Und beim nächsten wird's auch so werden, denn mit dem Ausschluss sind noch mehr Leute darauf aufmerksam geworden; jede Wette! Nicht das wir uns falsch verstehen oder mein Bild ("Glatze") in diesem Zusammenhang falsch interpretiert wird, ich habe für diese Musik und möglichen politischen Aussagen nichts über, ich glaube nur, dass dieser "Budenzauber", die Empörung genau das Gegenteil bewirkt, als es soll!
Sabine Glinke
5.280
Sabine Glinke aus Wettenberg schrieb am 12.03.2013 um 23:41 Uhr
Das glaube ich nicht, denn die aktuelle Debatte dürfte die Bundesprüfstelle auf den Plan rufen. Bleibt nur zu hoffen, dass auch Anbieter von CDs oder gar die Plattenfirma von ihrer Profitgier mal abrücken und der Band schlichtweg keine Plattform bieten. Und ich habe nichts falsch interpretiert, keine Sorge - ich kann mich noch dunkel an Ihr früheres Bild hier erinnern...
Sven Käs
457
Sven Käs aus Lollar schrieb am 12.03.2013 um 23:59 Uhr
Wenn die Bundesprüfstelle nach 4 Alben in den Charts anfängt über Indizierung nachzudenken, wenn die Band eine Echo-Nomninierung bekommt, entstünde der Eindruck, dass solche Entscheidungen nicht auf Basis von Fakten sondern dem öffentlichen Druck fallen. Auch wenn ich nichts für die Band übrig habe: Das fände ich eine mehr als sehr seltsame Entscheidung...
Davon abgesehen wird sich immer eine Plattenfirma finden, die die Platte einer kommerziell so erfolgreichen Band anbietet, da brauchen wir uns keine Sorgen machen.
Und zum "Plattform-Sachverhalt": Ich bleibe dabei, die beste Plattform haben frei.wild durch das Zurückziehen der Nominierung erhalten, ebenso hatte Trailerpark in den den einschlägigen Hip-Hop-Seiten im Netz über die - in meinen Augen völlig naive - Gießener Aktion auch einen Top-Aufhänger für eine Story: http://www.hiphop.de/magazin/news/detail/2013/03/06/buendnis-gegen-sexismus-beschwert-sich-ueber-trailerpark-konzert-65636/
Sabine Glinke
5.280
Sabine Glinke aus Wettenberg schrieb am 13.03.2013 um 12:47 Uhr
Ist aber bei Rammstein auch so gelaufen. Nach x erfolgreichen Alben fällt der Behörde plötzlich auf, dass da eventuell was grenzwertig sein könnte. Sehr albern, wenn Sie mich fragen. Und wenn eine Indizierung auf Grund öffentlichen Drucks stattfindet - umso besser. Dann wissen wir wenigstens, dass öffentlicher Druck in Deutschland wieder funktioniert :-)
18
Kim Weiland aus Gießen schrieb am 14.03.2013 um 14:22 Uhr
Hier eine aktuelle Lektüre-Empfehlung zum Thema der sexistischen Satire, was analog auch auf den hier behandelten Sachverhalt übertragbar ist:
http://missy-magazine.de/2013/03/14/satire-sexismus/
Sabine Glinke
5.280
Sabine Glinke aus Wettenberg schrieb am 14.03.2013 um 14:32 Uhr
Für alle, die das Missy Magazine nicht kennen: Es handelt sich um eine feministisch geprägte Frauenzeitschrift.
Katja Büttner
50
Katja Büttner aus Gießen schrieb am 14.03.2013 um 21:28 Uhr
Zur Diskussion des frauenfeindlichen Textes von Stefan Remmler: ich fühle mich da nicht verletzt, sondern frage mich spontan, welches Problem mit Frauen Herr Remmler hat!
Die Musik und Texte von Trailerpark treffen in meinem Alter nicht mehr meinem Geschmack und Anspruch an Musik. Grundsätzlich sollte unsere Gesellschaft jedoch mal überlegen, warum Jugendliche solche Gruppen gut finden und was wir "die sich jetzt empören" dazu getan haben! Ich persönlich werde mal drüber nachdenken, warum ich mit 15 unbedingt die Ärzte Schallplatte mit dem Lied von Claudia und ihrem Schäferhund haben musste. Über das sich heute im übrigen niemand mehr aufregt und das auch keine langfristigen Auswirkungen auf meine Menschen- und Tierliebe hatte.
Was die kurzfristige Anhebung des Zutrittsalters auf 18 Jahre angeht: das war eine willkürliche, wenig demokratische und angstbesetzte Entscheidung. Das geht meiner Meinung nach gar nicht!
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
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Herzlichst, Ihr(e) Daniel Hoffmann

von:  Daniel Hoffmann

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Interessensgebiet: Gießen
Daniel Hoffmann
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