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Safer Internet Day – Projekte zum Jugendmedienschutz an der Francke-Schule

Gießen | „Das Internet als Thema in der Schule – das sollte es öfters geben!“ So oder ähnlich äußerten sich etliche Kinder und Jugendliche an der August-Hermann-Francke-Schule, als es beim Projekttag Jugendmedienschutz um Neue Medien ging. Mit den Klassen 5 bis 13 beteiligte sich die Schule am „Safer Internet Day 2013“, der in Berlin auch vom Bundesverbraucherschutzministerium und für Hessen von der Landesanstalt für privaten Rundfunk und Neue Medien in Kassel aufgegriffen wurde.
Über das Internet mitreden wollten und konnten eigentlich alle. Damit dies zielgerichtet und auch altersgemäß geschah, hatten sich die Lehrkräfte der Francke-Schule für jede Klassenstufe einem anderen Aspekt der umfangreichen Thematik zugewandt und aktuelle Informationen für ihre Schüler besorgt. Während für die Fünftklässler eine Einführung in das Internet angeboten wurde, die nun im zweiten Halbjahr im Informatikunterricht vertieft werden wird, beschäftigten sich die nächsthöheren Jahrgänge mit dem Chatten und verschiedenen sozialen Netzwerken. Ein Austausch über gute und schlechte Erfahrungen im „Web 2.0“ war ebenso praxisbezogen wie konkrete Infos über die notwendigen Sicherheitseinstellungen bei Facebook und Co. Viele Lehrer nutzten die im Neubau der Schule installierten Whiteboards, um neben bewährten Unterrichtsmethoden wie Gespräch und Arbeitsblatt auch Filmclips oder konkrete Beispiele von Internetseiten einsetzen zu können.
Schüler von 14 Jahren aufwärts, die oft schon sehr routiniert im Umgang mit Neuen Medien sind, beschäftigten sich beim Projekttag mit Mobbing im Internet und Internetsucht.
Die Jahrgänge der Oberstufe hatten mit Dirk Hintermeier und Michael Schädler zwei Mitarbeiter der AGGAS (Arbeitsgemeinschaft gegen Gewalt an Schulen) als Referenten zu Besuch. Aus der Abteilung Internetprävention berichteten die Polizisten über Datenklau, Virenangriffe und kriminelle Versuche, mit Schadprogrammmen von Computern Unbeteiligter andere Rechner anzugreifen, das sogenannte Botnet-Vorgehen. Gespickt mit Beispielen aus ihrer täglichen Arbeit erläuterten sie, wie Nutzer von Computern und Smartphones sich geschickt schützen und die praktische Technik dennoch sinnvoll nutzen können.
Der Jugendmedienschutz wird in der Mittelstufe auch an den Elternabenden Thema sein, wobei ein Referent den Erwachsenen auch rechtliche Aspekte erläutern wird.

 
 
 
 
 
 

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Kommentare zum Beitrag

Günther Dickel
1.966
Günther Dickel aus Pohlheim schrieb am 19.02.2013 um 22:34 Uhr
Das begrüße ich sehr, dass solche Informationen und Aktionen zu diesem Thema in der Schule angepackt werden. Im Rahmen meiner Recherchen zu diesem wichtigen Thema und meinen Erfahrungen mit meinem 11-jährigen Enkel am PC, kann ich folgende Infos und Kontakte und wärmstens empfehlen!
Auch das Taschen Buch "Netzgemüse" ISBN: 978-3-442-15743-3 ist sehr empfehlenswert.
herzliche Grüße
Günther Dickel


Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Newsletter-Abonnenten,
in der aktuellen c’t finden sich auf S. 104-117 drei ausgezeichnete Artikel zum Thema „Kinder sicher im Netz“, auch mobile Geräte werden behandelt.
http://www.heise.de/ct/inhalt/2013/05/104/

Die Artikel finden sich leider nicht online, die 3,90 € lohnen sich aber auf jeden Fall!

Schöne Grüße
Günter Steppich

------------------------------
Fachberater für Jugendmedienschutz
am Staatlichen Schulamt für Wiesbaden und den Rheingau-Taunus-Kreis

06123-900419 (p)
0611-312256 (d)
www.medien-sicher.de
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