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Tierheim unterstützt einkommensschwache Katzenhalter

Dieses Kleine hat es leider nicht überlebt!
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Gießen | Das Tierheim Gießen ist jetzt in der Lage, einkommensschwachen Katzenhaltern bei der Kastration ihrer Katzen (nur weibliche Tiere) unter die Arme zu greifen. Da in den letzten Jahren vermehrt Katzenwelpen in sehr traurigem Zustand von Tierfreunden aufgefunden und ins Tierheim gebracht wurden und die Situation für die Tiere ein Drama ist, werden jetzt Katzenhalter, die sich eine Kastration der Tiere nicht leisten können (nachweisbar Hartz 4, kleinste Renten, Wohnsitzlose, Landwirte, die der Menge ihrer Katzen nicht mehr Herr werden können...) mit 80,-€ unterstützt. Durch die enge Zusammenarbeit mit der Harald- Huppert- Stiftung stehen den Tierschützern Gelder zur Verfügung und so kann diese Unterstützung endlich stattfinden. Darüber ist der Tierschutzverein sehr glücklich.
Die bedürftigen Katzenhalter können ihr(e) Tier(e) bei ihrem örtlichen Tierarzt nach Rücksprache kastrieren lassen, wenn sie selbst
aus dem Kreis Gießen sind und die Gemeinde einen Fundtiervertrag mit dem Tierschutzverein hat,
die Tiere ihre eigenen sind,
sie 20,-€ pro Tier selbst an den Tierarzt bezahlen,
die Tiere schon länger bei ihnen leben, also keine Neuanschaffung sind.
Man kann sich auch an das Tierheim Gießen direkt wenden und sich Auskunft holen unter 0641 52251.
Wer wild lebende Katzen kastrieren lassen möchte kann sich im Tierheim nach einer Beratung eine Katzenfalle ausleihen (Kaution 100,-€, wird nach Rückgabe zurückgezahlt!), die Tiere einfangen und nach der Kastration falls möglich wieder nach draussen entlassen.
Bitte helfen Sie, das unendliche Katzenleid zu verringern. Lassen Sie JETZT Ihre Kätzin kastrieren um die Katzenbabyflut im Frühjahr zu verringern!

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Kommentare zum Beitrag

Barbara Wollny
235
Barbara Wollny aus Gießen schrieb am 19.02.2013 um 08:41 Uhr
Warum werden nur weibliche Tiere kastriert? Ein Kater kann doch viele Kätzinnen decken.
Ilona Kreiling
2.334
Ilona Kreiling aus Heuchelheim schrieb am 19.02.2013 um 16:11 Uhr
Da haben Sie recht, Frau Wollny. Auch die Kater tragen zum ungewollten Nachwuchs bei. Außerdem übertragen unkastrierte Kater häufig FIV, Katzenaids, eine Virusinfektion gegen die es noch keine Impfung gibt. Also warum werden keine Kater kastriert, das frage ich mich auch.
Angela Achenbach-Heinzerling
1.956
Angela Achenbach-Heinzerling aus Gießen schrieb am 20.02.2013 um 09:59 Uhr
Liebe Frau Wollny,
Zuerst sind es erst einmal die Kätzinnen, die die Babys bekommen. Jede Katze die kastriert wurde bringt garantiert keine Kinder mehr. Und das wollen wir als erstes einmal erreichen. Aber ein einzelner Kater (der z.B. übrig bleibt) kann viele Katzen beglücken. ALLE Kater können wir nicht erwischen.
Und das Projekt ist so schon riesig genug. Wir freuen uns, dass wir überhaupt in dieser Größenordnung schnelle Hilfe bringen können. Und die Erfahrung gibt uns recht!
Barbara Wollny
235
Barbara Wollny aus Gießen schrieb am 20.02.2013 um 11:55 Uhr
Was ist das für ein Argument? Natürlich können sie nicht alle Kater erwischen. Sie können aber auch nicht alle Katzen erwischen. Ich fände es am sinnvollsten, alle Tiere zu kastrieren, die man einfängt und nicht Kater generell von der Kastration auszuschließen.
Angela Achenbach-Heinzerling
1.956
Angela Achenbach-Heinzerling aus Gießen schrieb am 20.02.2013 um 17:22 Uhr
Wir sind trotzdem anderer Meinung!
Wir wollen die Babyflut eindämmen und das läuft erst einmal über die Kätzinnen. Es handelt sich ja um private Tiere. Die wilden Katzen kastrieren wir ja sowieso schon immer. Und da sind die Kater auch dabei. Die müssen halt gefangen werden und das ist unendlich viel Aufwand. Haben Sie das schon mal gemacht?
Bei unserem Projekt geht es um private Tiere, von denen viele unkastriert herum laufen. Diese Tiere sind die eigentliche Zielgruppe.
Aber es ist müßig, darüber kann man vielleicht unterschiedlicher Meinung sein. Für uns kommt auch aus finanziellen und arbeitsintensiven Vorgaben im Moment keine andere Lösung in Frage.
Und wir sind stolz, was wir leisten. Man kann von außen immer mehr fordern, aber irgendwo muss es auch machbar sein.....
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von:  Angela Achenbach-Heinzerling

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