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Frage der Woche: Worauf verzichten Sie in der Fastenzeit?

Fasten heißt verzichten. Tim Gabel (Redakteur bei der OP) verzichtet auf Süßigkeiten. Foto: Nadine Weigel
Fasten heißt verzichten. Tim Gabel (Redakteur bei der OP) verzichtet auf Süßigkeiten. Foto: Nadine Weigel
Gießen | Die närrischen Tage sind vorbei. Jetzt beginnt die Fastenzeit. 40 Tage verzichten.
Bereits im Mittelalter waren die Fastenregeln sehr streng. ImLaufe der Zeit lockteren sich die Regeln. Später waren dann auch Milchprodukte erlaubt.
Im Christentum galt für Werktage die Enthaltung von Fleischspeisen. Ansonsten wird Fasten in manchen Kirchen heutzutage oft auch als Verzicht auf Annehmlichkeiten, wie beispielsweise Auto oder Handy, verstanden.

Worauf verzichten Sie in den kommen 40 Tagen? Vielleicht auf Alkohol, Fleisch, Süßigkeiten, oder sogar auf Ihr Auto?
Oder halten Sie nichts vom Fasten?

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Kommentare zum Beitrag

Klaus Lowitz
6.571
Klaus Lowitz aus Reiskirchen schrieb am 15.02.2013 um 12:33 Uhr
Ich habe mir vorgenommen bis in der Woche vor Ostern kein Alkohol zu trinken. In der ersten Osterferienwoche sind wir in Urlaub, da fällt verzicht auf Alkohol schwer. Aber knapp 6 Wochen Verzicht dürften ja reichen.
Florian Schmidt
4.242
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 15.02.2013 um 16:30 Uhr
Zum Glück habe ich mit diesem Aberglauben nix zu tun und muss mich keinen Sinn leeren Regeln hingeben. Wieso soll ein Mensch 40 Tage Verzicht üben um den Rest des Jahres all das wieder im Überfluss zu konsumieren. Merkwürdige Regeln hat die Gottesfurcht.
Antje Amstein
6.003
Antje Amstein aus Gießen schrieb am 15.02.2013 um 16:34 Uhr
Ich werde einfach mal auf ein paar Medikamente verzichten und 2 Tage entgiften!
Michael Beltz
6.919
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 15.02.2013 um 18:44 Uhr
Herr Fürst, wenn ich auch mal zeigen darf, dass ich Latein gelernt habe (nicht böse gemeint): carne vale = Fleisch ade.

Ich verzichte auf die Absolution.
Desweiteren verzichte ich auf die Millionen, die die Stadt zum Fenster hinauswirft anstatt sie mir zu überweisen.
Peter Herold
26.331
Peter Herold aus Gießen schrieb am 15.02.2013 um 19:36 Uhr
Ich werde nicht verzichten, eventuell keine Süßigkeiten kaufen. ansonsten nach draußen in die Natur gehen, auch in Kirchen um dort Einkehr zu halten und mich auf das für mich wesentliche im Leben zu konzentrieren.
Nachdem ich vorher nicht narrisch war, brauche ich ja auch nicht zu fasten
Florian Schmidt
4.242
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 15.02.2013 um 20:56 Uhr
Aha, eine Einsicht in das Leben derer zu gewinnen die nicht so viel haben. Ja, es gibt auch Leute die auf einem Landgang während einer Kreuzfahrt mal die Slums besuchen. Wenn einem das 324 Tage im Jahr gepflegt am Arsch vorbei geht, helfen da auch 4 Wochen Fasten nicht.
Birgit Hofmann-Scharf
10.042
Birgit Hofmann-Scharf aus Gießen schrieb am 15.02.2013 um 21:40 Uhr
Ich versuche eher eine Art "Mentales Fasten" ein- und durchzuführen.
Eine Art Frühjahrsputz für die Seele.
Die Übergangszeit vom Winter zum Frühjahr bietet sich dafür an !
Wie, muss jeder für sich ausmachen.
Nicht Fleisch sondern Negatives Denken streichen - Positiver Denken.
Nicht Schokolade kürzen, stattdessen Missbilligungen und Klagen.
Nicht Nudelgerichte mindern sondern die Inaktivitäten des Winters.
Nicht Pudding aussparen sondern den Perfektionismus.
Dies alles angereichert mit viel Zeit im Freien -
dann kann der Frühling kommen.
Bernd Zeun
10.371
Bernd Zeun aus Gießen schrieb am 15.02.2013 um 22:54 Uhr
Ich werde mal auf meine Beiträge und Kommentare in der GZ verzichten ;-)
Florian Schmidt
4.242
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 15.02.2013 um 22:58 Uhr
Beten läutert die Seele, erhellt den Geist, führt auf den Pfad zur ewigen Seligkeit und enthebt der Verpflichtung, etwas zu unternehmen.

Ephraim Kishon
Florian Schmidt
4.242
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 15.02.2013 um 23:43 Uhr
Müsste man statt Gebeten Geld emporsenden, fast alle wären Atheisten.

Emanuel Wertheimer
Christine Weber
7.321
Christine Weber aus Mücke schrieb am 17.02.2013 um 13:51 Uhr
Ich halte nichts von diesem Fasten. Die nächsten 40 Wochen werde ich genau so weiterleben, wie ich es das ganze übrige Jahr tue. Was bringen mir 40 Wochen keusch leben, wenn ich im übrigen Jahr nur über die Stränge schlage?
Birgit Hofmann-Scharf
10.042
Birgit Hofmann-Scharf aus Gießen schrieb am 17.02.2013 um 14:18 Uhr
Ups Frau Weber,
in 40 Wochen sind wir wieder kurz vor Weihnachten angelangt,
nicht aber vor Ostern.
Das wäre aber wirklich eine sehr lange Fastenzeit.
Christine Weber
7.321
Christine Weber aus Mücke schrieb am 17.02.2013 um 15:55 Uhr
Stimmt. In 40 Wochen ist fast Weihnachten. Wo hatte ich nur meine Gedanken. ;-))
Christine Weber
7.321
Christine Weber aus Mücke schrieb am 17.02.2013 um 16:19 Uhr
Ach, das glaube ich weniger. ;-))
Christine Weber
7.321
Christine Weber aus Mücke schrieb am 17.02.2013 um 19:21 Uhr
Okay. ;-))
Jutta Skroch
12.678
Jutta Skroch aus Buseck schrieb am 18.02.2013 um 12:12 Uhr
> Ich werde mal auf meine Beiträge und Kommentare in der GZ verzichten ;-) <

Darüber denke ich zur Zeit auch wieder ernsthaft nach, das würde ich gern Einigen hier ans Herz legen, aber diejenigen sind so merkbefreit, dass sie gar nicht wissen, dass sie gemeint sein könnten. ;-)

Um aber beim Thema zu bleiben. In meinem Alter verzichte auf nichts, aber auch gar nichts. Ich freue mich auf alles, was ich noch genießen kann. Es gibt schon genug, was nicht mehr geht.
Ingrid Wittich
19.962
Ingrid Wittich aus Mücke schrieb am 19.02.2013 um 11:17 Uhr
Ich muss Jutta zustimmen: die "Merkbefreiten" wissen nicht, dass sie gemeint sind. Auf Beiträge und Kommentare werde ich deshalb nicht verzichten. @Bernd, das solltest Du auch nicht tun. Irgendwie fehlt ohne Deinen Humor das Salz in der GZ-Suppe.
Michael Beltz
6.919
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 19.02.2013 um 13:10 Uhr
Wenn ich ans Fasten denke:
"Unter Sünde verstehen die meisten Leute einen Verstoß gegen den Diätplan." (Eugen Drewermann)
Peter Herold
26.331
Peter Herold aus Gießen schrieb am 20.02.2013 um 08:38 Uhr
Lieber Bernd, da kannst Du mir/uns nicht antun. Das wäre ja wie kollektives Fasten
Ingrid Wittich
19.962
Ingrid Wittich aus Mücke schrieb am 20.02.2013 um 08:43 Uhr
@Peter: das war mit Riesenabstand Dein bester Kommentar ;-)
Peter Herold
26.331
Peter Herold aus Gießen schrieb am 20.02.2013 um 10:38 Uhr
Das Lob aus Deinem Mund ist wie Medizin auf meine Wunden die mir andere geschlagen haben;-)
Hallo Lieber Leser
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