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Aufruf zur Demo am Samstag den 19.01.2013

Gießen | PM des Verbandes der Studierenden aus Kurdistan YXK


Wir verurteilen die Hinrichtung und rufen alle internationalistischen Frauen, Aktivistinnen, Frauenorganisationen und Alle, die sich für Menschenrechte und Frauenkämpfe einsetzen auf zur Demonstration zu kommen!
Sicherlich haben viele Gießener, in den Medien über die Ermordung der 3 kurdischen Aktivistinnen gehört.
Der Tod der drei Genossinnen in Paris hat einen tiefen Schmerz und Wut in uns verursacht. Drei wehrlose Frauen sind einem Attentat zum Opfer gefallen, welches ganz klar an die Friedens- und Freiheitsbestrebungen der KurdInnen gerichtet war. Vor allem aber gegen die kurdische Frauenbewegung!
Um Leyla, Fidan und Sakine zu gedenken wird am Samstag den 19.01. eine Demonstration stattfinden. Treffpunkt ist um 13 Uhr am Kirchplatz.

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Kommentare zum Beitrag

Antje Amstein
6.008
Antje Amstein aus Gießen schrieb am 18.01.2013 um 10:21 Uhr
Der Aufruf ist vom Verband der Studierenden aus Kurdistan YXK, da muß ich kein Mitglied sein oder?
Antje Amstein
6.008
Antje Amstein aus Gießen schrieb am 18.01.2013 um 11:53 Uhr
wenn man oben schaut kann man erkennen das dieser Beitrag über diese Gruppe herausgegeben wurde!
Antje Amstein
6.008
Antje Amstein aus Gießen schrieb am 18.01.2013 um 13:54 Uhr
und nun?
Martin Wagner
2.412
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 18.01.2013 um 15:23 Uhr
Herr Fürst, für ihr offensichtlich "erstes" Interesse an dem Artikel habe ich wenig Verständnis.

Ich denke, bei Menschen mit Empathie sollte im Vordergrund stehen, dass in Paris drei Frauen durch Hinrichtung zu Tode gekommen sind.

Der Begriff "Genosse" ist weit gefasst. Er bezeichnet Menschen links der bürgerlichen Mitte, manchmal sogar (wie im Falle der "S"PD) Menschen am linken Rand der bürgerlichen Mitte.

In diesem Falle heisst das doch, dass nicht der Verfasser des Artikels (oder die Einstellerin) Sympatisanten (oder sogar Mitglied) der Partei sind, denen die drei ermordenden Frauen nahe standen bzw. angehörten.

Natürlich ist es ihr Recht die Artikeleinstellerin danach zu fragen, ob sie Mitglied der PKK ist. Aber, da nach offizieller / staatlicher Lesart Teile der PKK als terroristisch unterwandert angesehen werden hat ihr 1. Kommentar in meinen Augen so etwas, wie ein "Geschmäckle".

Zu Recht wehrt sich Frau Amstein dagegen; denn wer möchte schon in den Verdacht kommen mit Terroristen in einen Topf geworfen zu werden.

Was die morgige Demonstration betrifft, geht es - und das ist für mich entscheidend - um ein würdiges Gedenken und nicht um Werbung für die PKK. Ich werde - wenn Nichts dazwischen kommt - dabei sein.
Martin Wagner
2.412
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 18.01.2013 um 18:36 Uhr
Herr Fürst, vielleicht halten sie mich für übervorsichtig. Aber es dürfte doch unbestritten sein, dass die Damen und Herren "Schapphüte" (umgangssprachlich für staatliche Inlandsgeheimdienste) alle ihnen zugänglichen öffentlichen Quellen nach für sie interessanten Informationen durchsuchen. In Zeiten von Computern sollten wir uns das nicht so vorstellen, dass da ein Mitarbeiter jeden Artikel oder jeden Kommentar hier liest. Das wäre viel zu aufwendig. Dafür gibt es ausgefuchste Software, welche nach vorgegebenen Stichwörter Quellen laufend abfragt. Und das ist für mich sicher wie das Amen in der Kirche: das Stichwort PKK gehört dazu.
Naja, wir deutschen Genossen wissen das und können uns dem entsprechend verhalten. Gefährlich wird es aber bei Genossen mit ausländischen Pässen. Da greifen - im Falle eines Falles - viel "härtere" Paragraphen des Ausländergesetzes.
Martin Wagner
2.412
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 19.01.2013 um 11:01 Uhr
Herr Fürst ich höre schon aus ihrem letzten Kommentar die Ironie heraus. Wahrschenlich so in die Richtung: Na , da schreibt jemand mit einem Hang zu Verschwörungtheorien.

Ich lehne Beides ab.

Das in meinen Augen nur dumme: Die staatlichen Stellen werden das schon rechtsstaatlich korrekt machen (haa, haa, haa ...).

Und das (sehr schnell ins paranoide abkippende - und damit in letzter konsequent "das aktiv Sein verhindende") Misstrauen, so nach dem Motto: Wir werden überall, jederzeit und immer überwacht.

Es liegt nun mal im Wesen der Inlandsgeheimdienste, dass über deren konkreten Aufgabenfeldern und ins Besonders über deren Mitteln lediglich rudimentär Erkenntnisse der Öffentlichkeit vorliegen. Wen sie aber beobachten, das kann den jährlich veröffentlichten Berichten entnommen werden.

Um auf die hier angesprochene Gruppe (im vorderen Asien Partei) zurück zu kommen, bleibt unklar, ob sie unter "terroristische Gefahr" oder "linksextremistische Gruppe" (oder Beides) eingestuft wird. Natürlich wird auf einer Anfrage (und sei es über eine Fraktion, welche im hessischen Landtag sitzt) von den "Schlapphüten" keine brauchbare Antwort kommen. Also muss ich (wenn sie Herr Fürst darauf bestehen) den Nachweis meiner These schuldig bleiben.

Herr Fürst, mein Kommentar bei dem Passus "ausgefuchsten Software" ist natürlich nicht so zu verstehen, das die betreffenden Damen und Herren die im Moment sicher in die Tausenden gehenden Treffer zur Abkürzung alle per Hand nachsichten müssen. Diese Software dürfte so intelligent sein, und nur dann Trefffer auswerfen, wenn (vorher eingegebene) weitere Parameter zugetroffen haben. Von daher gehe ich davon aus, dass diese Kommantare nicht als Treffer auftauchen.
Martin Wagner
2.412
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 19.01.2013 um 18:19 Uhr
Herr Fürst ich hoffe, sie können Verständnis dafür entwickeln, wenn ich ihrer Aufforderung nicht nachkomme und sie ersatzweise darauf verweise sich eventuell etwas Zeit zu nehmen um im Internet diesbezüglich zu recherchieren. Ich bin sicher sie werden da fündig.

Zu recht wird immer wieder (nicht hier aber bei anderen Beiträgen) darauf hingewiesen, dass die Kommentare sich recht schnell von dem ursprünglichen Artikel weg entwickeln.

Dies scheint mir auch hier der Fall zu sein.

Kurz zum Ablauf der Demonstration: Mit geschätzten 500 Teilnehmern war die Demonstration gut besucht. In strenger Ordnung in Vierer-Reihen (für mich als Deutschen gewöhnungsbedürftig) ging der Zug vom Kirchenplatz zum Berliner Platz, dort rechts über den fast ganzen Anlagenring bis zum Arbeitsamt und von dort zurück zum Ausgangsort.

Wegen den (geschätzt) lediglich 2 Dutzend deutschen Demonstranten war es logisch, dass die Parolen imehrheitlich auf türkisch/kurdisch gerufen wurden. Was weiss ich nicht, denn ich beherrsche die Sprachen nicht.

Insgesamt war es dem traurigen Anlass entsprechend eine würdige Demonstration. So trugen drei ältere Frauen in kurdischer Kleidung große Bilder mit den Fotos der ermordeten Frauen vorneweg. Neben wenigen Fahnen überwogen hochgehaltenen Fotos der Hingerichteten.

Ein Lob möchte ich dem "Trachtenverein Weiss-blau" aus Wiesbaden aussprechen. Der Verkehr wurde von ihnen gut geregelt und von Angriffen auf die Demonstration wurde (zumindest so lange ich mitgelaufen bin - hatte noch 1 Termin) abgesehen. Die Anzahl und die Ausrüstung der eingesetzten Beamten (gut getarnt in den Nebenstraßen und auf abgelegenen Plätzen in Reserve) dagegen war doch etwas übertrieben.

Herr Fürst doch noch eine Randbemerkung zu den Schlapphüten. Ich habe mir da einen (gut versteckten) kleinen Scherz erlaubt und mit der Einstellung meines ersten Kommentars zu dem Artikel mein Profilfoto gewechselt. Es ist ein Foto, aufgenommen von der letztjährigen Newroz-Fest auf dem Kirchenplatz, als ich ein kurzes Grußwort sprechen durfte. Also - ich gehe davon aus, dass die Schlapphüte die Veranstaltung observiert hatten, - ich wollten denen so ein kleines Erfogserlebins gönnen; so nach dem Motto: ... ist das nicht der Heini vom letzten Jahr.
Stefan Walther
4.306
Stefan Walther aus Linden schrieb am 19.01.2013 um 18:20 Uhr
seltsame Diskussion hier, heute haben ( ich schätze ca. 500 ) Menschen der ermordeten Kurdinnen gedacht, darum geht es doch, oder nicht?
und nochmal, das steht doch klar im Beitrag = es ist eine Presseerklärung der Studierenden:
"PM des Verbandes der Studierenden aus Kurdistan YXK"

Es war eine aus meiner Sicht sehr disziplinierte Demonstration bei der vor allem die internationale Solidarität und der Einsatz für die Rechte des kurdischen Volkes zum Ausdruck gebracht wurde. Verstehen konnte ich - leider - nur die in deutsch gerufenen Parolen. Es war auch gut, dass sich etliche Deutsche solidarisch zeigten.

Meine Meinung zum Thema, dazu ist bisher aus welchen Gründen auch immer so gut wie nichts geschrieben worden: hier geht es um einen feigen Mord und es muss die umgehende Aufklärung dieses Verbrechens gefordert werden!

na gut, war jetzt zeitgleich :-)), ich lass es trotzdem stehen, besser doppelt als gar nicht!
Stefan Walther
4.306
Stefan Walther aus Linden schrieb am 19.01.2013 um 18:28 Uhr
Wem stellen Sie diese Frage Herr Fürst? Ich denke wir werden es nie erfahren!
Martina Lennartz
5.346
Martina Lennartz aus Gießen schrieb am 19.01.2013 um 19:13 Uhr
Man kann dem Ganzen evtl näher kommen, wenn man sich fragt, WARUM die drei Frauen ermordet wurden um wem das nutzen könnte.
Wem haben die Drei mit ihrer Arbeit im Weg gestanden? Diese Fragen könnte man selbst ein wenig analysieren, da gäbe es eine Menge klare Antworten.
Wichtig ist, dass die französische Polizei alles dransetzt den/die wahren Täter/in zu finden.
Martin Wagner
2.412
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 19.01.2013 um 20:13 Uhr
Herr Fürst, kann da nicht weiter helfen, ich spreche auch kein französisch.

Ich kann den Kommentar von Frau Gülmez nur unterstützen. Natürlich kann jeder das diskutieren oder dazu einen Kommentar abgeben, was ihm wichtig erscheint. Aber vielleicht können sie, Herr Fürst, sich in die Gemütslage von Menschen hineinversetzen für die die 3 hingerichteten Frauen sehr sehr viel bedeutete. Diese Menschen trauern um den Verlust ihrer Vorbilder, diese Menschen haben wegen den Umständen des Todes große Wut ....... das verleiht doch dem Gedenken neben dem sicher auch vorhandenen politischen Aspekt (wie gesagt, keine Ahnung was gerufen wurde ....) eine zutiefst menschliche Note.

Dies z.B. meinte ich mit dem von mir in einem älteren Kommentar eingebrachten Begriff "Empathie".

Fau Gülmez Kommentar lese ich so - kann mich da aber auch irren - dass sie wenig Verständnis hat, dass bei diesem Thema in ihren Augen nebensächliche Bereiche zum Thema der Kommentierung gemacht werden.

Ich würde mich freuen, Herr Fürst, wenn sie auch eine Stllungnahme zu dem viel näher am eigentlichen Thema liegenden Kommentaren von Frau Lennartz und Herrn Walther abgeben würden.
Martin Wagner
2.412
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 20.01.2013 um 07:56 Uhr
Danke Frau Amstein für den Querverweis.
Martin Wagner
2.412
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 20.01.2013 um 21:58 Uhr
(Schluss mit den Nettigkeiten)
Kommen noch Kommentare zum eigentlichen Thema?
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
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Herzlichst, Ihr(e) Antje Amstein

von:  Antje Amstein

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Antje Amstein
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