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Wer sind die Verfassungsfeinde?

Gießen | Eine kleine Zusammenfassung von Artikeln der hessischen Verfassung, die tagtäglich durch die hessischen Regierungen gebrochen wurden und werden, obwohl sie ihren Eid darauf geleistet haben! (Siehe Art. 111)

Also, wer sind die Verfassungsfeinde? Eins ist sicher: Die vom sogenannten Verfassungsschutz bespitzelten Mitglieder aus PDL (Partei "DIE LINKE") und DKP (Deutsche Kommunistische Partei) nicht! Aber sehen sie selbst, lesen sie selbst, urteilen sie selbst! Seien sie Augenzeuge!

Artikel 27. Die Sozial- und Wirtschaftsordnung beruht auf der Anerkennung der Würde und der Persönlichkeit des Menschen.

Artikel 28. Die menschliche Arbeitskraft steht unter dem besonderen Schutze des Staates. Jeder hat nach seinen Fähigkeiten ein Recht auf Arbeit und, unbeschadet seiner persönlichen Freiheit, die sittliche Pflicht zur Arbeit.

Artikel 29. Für alle Angestellten, Arbeiter und Beamten ist ein einheitliches Arbeitsrecht zu schaffen. Das Streikrecht wird anerkannt, wenn die Gewerkschaften den Streik erklären.
Die Aussperrung ist rechtswidrig.

Artikel 33. Das Arbeitsentgelt muß der Leistung entsprechen und zum Lebensbedarf für den Arbeitenden und seine Unterhaltsberechtigten ausreichen. Die Frau und der Jugendliche haben für gleiche Tätigkeit und gleiche Leistung Anspruch auf gleichen Lohn.

Mehr über...
Verfassungsschutz (11)Verfassungsfeinde (1)Verfassung (3)SPD (566)Neofaschismus (1)Militarismus (4)Krieg (102)FDP (451)CDU (582)Bündnis 90/Die Grünen (24)Bundeswehrmacht (1)Bundeswehr (48)Arbeit (58)
Artikel 38. Die Wirtschaft des Landes hat die Aufgabe, dem Wohle des ganzen Volkes und der Befriedigung seines Bedarfs zu dienen. Zu diesem Zweck hat das Gesetz die Maßnahmen anzuordnen, die erforderlich sind, um die Erzeugung, Herstellung und Verteilung sinnvoll zu lenken und jedermann einen gerechten Anteil an dem wirtschaftlichen Ergebnis aller Arbeit zu sichern und ihn vor Ausbeutung zu schützen.

Artikel 39. Jeder Mißbrauch der wirtschaftlichen Freiheit - insbesondere zu monopolistischer Machtzusammenballung und zu politischer Macht - ist untersagt.

Vermögen, das die Gefahr solchen Mißbrauchs wirtschaftlicher Freiheiten in sich birgt, ist auf Grund gesetzlicher Bestimmungen in Gemeineigentum zu überführen.

Artikel 40. Gemeineigentum ist Eigentum des Volkes.

Artikel 41. Mit Inkrafttreten dieser Verfassung werden
1. in Gemeineigentum überführt: der Bergbau (Kohlen, Kali, Erze), die Betriebe der Eisen- und Stahlerzeugung, die Betriebe der Energiewirtschaft und das an Schienen oder Oberleitungen gebundene Verkehrswesen,
2. vom Staate beaufsichtigt oder verwaltet, die Großbanken und Versicherungsunternehmen und diejenigen in Ziffer 1 genannten Betriebe, deren Sitz nicht in Hessen liegt.

Artikel 42. Nach Maßgabe besonderer Gesetze ist der Großgrundbesitz, der nach geschichtlicher Erfahrung die Gefahr politischen Mißbrauchs oder der Begünstigung militaristischer Bestrebungen in sich birgt, im Rahmen einer Bodenreform einzuziehen.

Artikel 69. Hessen bekennt sich zu Frieden, Freiheit und Völkerverständigung. Der Krieg ist geächtet. Jede Handlung, die mit der Absicht vorgenommen wird einen Krieg vorzubereiten, ist verfassungswidrig.

Artikel 111. Beim Amtsantritt leisten der Ministerpräsident vor dem Landtag, die Minister vor dem Ministerpräsidenten in Gegenwart des Landtags folgenden Amtseid:

"Ich schwöre, daß ich das mir übertragene Amt unparteiisch nach bestem Wissen und Können verwalten sowie Verfassung und Gesetz in demokratischem Geiste befolgen und verteidigen werde."

Artikel 158. Die verfassungsmäßigen Freiheiten und Rechte können nicht den Bestimmungen entgegengehalten werden, die ergangen sind oder vor dem 1. Januar 1949 noch ergehen werden, um den Nationalsozialismus und den Militarismus zu überwinden und das von ihm verschuldete Unrecht wiedergutzumachen.

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Kommentare zum Beitrag

236
Thomas Knecht aus Gießen schrieb am 14.01.2013 um 23:55 Uhr
Nur im Gegensatz zum BRD GG hat die hessische Verfassung in meinen Augen mehr Wert!

Das BRD GG wurde der Bevölkerung übergestülpt! Unsere Verfassung ist durch eine Volksabstimmung bestätigt und in Kraft gesetzt worden.

Das BRD GG zementierte die Teilung Deutschlands auf Jahrzehnte.

Das BRD GG ist inzwischen so durchlöchert, dass vom Ursprung kaum etwas übrig ist.

Als es darum ging, das BRD GG vor denjenigen zu schützen die es Unterschrieben, wie es Max Reimann erklärte, als die KPD Mitglieder das BRD GG nicht unterschreiben, wurde die KPD verboten.

Frau Jacob, jede Staatsform bedient sich einer Diktatur (Herrschaft). Mir wäre es aber lieber, die Diktatur also die Herrschaft ginge von der übergroßen Mehrheit der Bevölkerung aus, als von einem derart kleinen Haufen von Leuten, die die Mehrheit ihres Reichtums bestehlen.

Sprich ... ich würde lieber in einer Arbeiterdemokratie leben als in der Diktatur der ausbeutenden Klasse!
Harald Herrmann
483
Harald Herrmann aus Mücke schrieb am 15.01.2013 um 00:54 Uhr
... und immer daran denken, die Vergangenheit hat es durchaus bewiesen:

Was ist der Unterschied zwischen einem Kritiker und einem Eunuchen?

Da gibts keinen. Beide wissen genau, wie man es machen muß, können's aber nicht...
Ulrike J. Schepp
1.180
Ulrike J. Schepp aus Reiskirchen schrieb am 15.01.2013 um 04:51 Uhr
Zu ergänzen wäre noch:
Art. 21
(1) Ist jemand einer strafbaren Handlung für schuldig befunden worden, so können ihm auf Grund der Strafgesetze durch richterliches Urteil die Freiheit und die bürgerlichen Ehrenrechte entzogen und beschränkt werden. Bei besonders schweren Verbrechen kann er zum Tode verurteilt werden.


Was lernen wir daraus: Bundesrecht bricht Landesrecht und damit ist die hessische Verfassung in weiten Teilen so schon lange nicht mehr gültig und die Diskussion darüber auch völlig sinnfrei.
236
Thomas Knecht aus Gießen schrieb am 15.01.2013 um 08:17 Uhr
Richtig Frau Schepp, dieser eine kleine Abschnitt wird durch das BRD GG gebrochen. Sonst keiner.

Und wir sollten nicht vergessen, warum dieser Passus noch reingenommen wurde. Als diese Verfassung verabschiedet wurde, waren die Urteile und die vollstreckung der Urteile gegen die Hauptkriegsverbrecher erst ein paar Monate her.

Welche oben angeführten Artikel werden durch Bundesrecht gebrochen? Sie sehen Frau Schepp, eine Diskussion darüber ist mehr als Sinnvoll!
Kurt Wirth
3.225
Kurt Wirth aus Gießen schrieb am 15.01.2013 um 10:14 Uhr
Ein Recht auf Arbeit (s.o. Art. 28) findet man im GG nicht.
Während oben in Art. 41 und 42 von tatsächlicher Enteignung und Überführung in Gemeineigentum die Rede ist, heißt es im GG: "Grund und Boden, Naturschätze und Produktionsmittel k ö n n e n zum Zwecke der Vergesellschaftung durch ein Gesetz, das Art und Umfang der Entschädigung regelt, in Gemeineigentum oder in andere Formen der Gemeinwirtschaft überführt werden..."(Art.15). "Eine Enteignung ist nur zum Wohle der Allgemeinheit zulässig..."(Art.14).
Insbesondere interessant sind solche Formulierungen, die allenthalben im GG zu finden sind: "Das Eigentum und das Erbrecht werden gewährleistet. I n h a l t u n d S c h r a n k e n w e r d e n d u r c h d i e G e s e t z e b e s t i m m t." (Art.14). Es wurde also von vornherein auf die Relativität des GG hinsichtlich der ständigen weiteren Gesetzgebung und Rechtsprechung hingewiesen. Ganz abgesehen von den vielen GG-Änderungen seit seiner Verabschiedung.

Insofern stimme ich Thomas Knecht zu, daß die Hessische Verfassung zu bevorzugen ist, da sie sehr viel bestimmter, eindeutiger, unmißverständlicher ist. Aber andererseits ist sie ja de facto nie in "Kraft getreten". Und faktisch wurde sie, wie Frau Schepp zum Ausdruck bringt, vom GG und vielen Einzelgesetzen in die Ecke gestellt.

Nicht zuletzt finde ich es bedauerlich, daß anläßlich des Wiederzusammenschlusses der "alten" und der "neuen" Bundesländer 1990 (wie immer man diesen beurteilen mag) der bis dahin verpflichtende Auftrag des GG, bei einer Wiedervereinigung dem deutschen Volke eine neue Verfassung zu geben, mißachtet wurde.
236
Thomas Knecht aus Gießen schrieb am 15.01.2013 um 10:36 Uhr
Frage: Werden wir von Verfassungsfeinden regiert?

Zur Frage von Herrn Wirth was das BRD GG und eine Verfassung statt der Behelfsverfassung GG angeht, man machte es sich leicht. Man bediente sich des Artikels der für das Saargebiet geschaffen wurde um der BRD beizutreten.

Man stelle sich vor, eine Verfassung die diskutiert wird und dann auch noch darüber abstimmen lassen?... was könnte da passieren? Zustände wie in der DDR die beide Verfassungen abstimmen ließ; oder wie vor ein paar Jahren in Venezuela wo man auf der Straße die bolivarische Verfassung diskutierte...

Kleine Annekdote noch zu unserer Verfassung ... Ich habe in einer anderen Diskussion einmal einige Artikel reingesetzt und überall Hessen entfernt.

Als Antwort kam eine Frage: "Was willst du schon wieder mit deiner kommunistischen Propaganda"?
Michael Beltz
7.779
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 15.01.2013 um 12:20 Uhr
Als der KPD- Abgeordnete Max Reimann das Grundgestz nicht unterschrieb, wies er darauf hin, dass damit die Teiliung Deutschlands zementiert werde. Sinngemäß sagte er: Wir Kommunisten werden dieses GG dereinst gegen diejenigen verteidigen müssen, die es geschaffen haben.
236
Thomas Knecht aus Gießen schrieb am 15.01.2013 um 12:34 Uhr
Und so war es dann ja auch. Die KPD wurde verboten, als sie die Remilitarisierung verhindern wollte.
Harald Herrmann
483
Harald Herrmann aus Mücke schrieb am 15.01.2013 um 13:36 Uhr
@ Michael Beltz:

Die (Auf-)Teilung Deutschlands war seit Potsdam Fakt!
"Zementiert" wurde sie von den "Siegermächten", die die jeweiligen Regierungen in Ost- und Westdeutschland als ihre Vasallen ansahen, wobei es die bundesrepublikanischen Politiker recht früh verstanden - und es ihnen auch gewährt wurde - eigenständiger aufzutreten.

@ Thomas Knecht

Die KPD wurde wegen vielschichtiger Aktivitäten verboten, eine Wiederaufrüstung - in Kommunistendeutsch "Remilitarisierung" - hätte sie als politisch bedeutungslose Minipartei nie verhindern können, ergo brauchte sie auch nicht aus diesem Grund verboten werden ...
236
Thomas Knecht aus Gießen schrieb am 15.01.2013 um 14:14 Uhr
@ Harald Herrmann, die Aufteilung in Besatzungszonen ja, aber im Potsdamer Abkommen stand auch, dass Deutschland als Staatliches und Wirtschaftliches Ganzes anzusehen ist.

Der erste Schritt zur Spaltung war die "Währungsreform" danach das GG, dann die Gründung des westdeutschen Sezessionsstaates BRD unter dem schon in den 20er Jahren sezessionistisch tätigen Konrad Adenauer.

Die FDJ und die KPD wurden aus scheinheiligen Gründen verboten. Als die FDJ verboten wurde und der Antrag zum KPD Verbot gestellt wurde gab es die "Volksbefragung gegen Remilitarisierung" die ja auch verboten wurde.

Warum wohl?
Ulrike J. Schepp
1.180
Ulrike J. Schepp aus Reiskirchen schrieb am 15.01.2013 um 14:30 Uhr
Wer die BRD als "Sezessionsstaat" ansieht müsste eigentlich auch den gesamten Staat samt der ganzen FDGO ablehnen.

Aber wie sagte schon Gesine Lötzsch von den Linken: "Die Demokratie ist nur eine Durchgangsstation auf dem Weg zum Kommunismus..." sehr aufschlußreich...
Harald Herrmann
483
Harald Herrmann aus Mücke schrieb am 15.01.2013 um 14:43 Uhr
Im Potsdamer Abkommen setzte sich Stalin gegen die "Westmächte" durch und vereinnahmte halb Polen gegen den Landgewinn durch den Zuschlag der deutschen Länder jenseits der Oder-Neiße-Grenze zu dem verbliebenen Restpolen und riss sich mit dem "Berlinabkommen" - den Zugeständnissen, die zu Kippen auch geplant waren (Luftbrücke) - noch mal ganz Thüringen unter den Nagel.
Die "nationale Wiedervereinigung" Deutschlands war ein weiterer Planungspunkt, Gesamtdeutschland in dem sich schon abzeichnenden "Kalten Krieg" an den Osten zu binden und auch gleichzeitig als Pufferzone zur Verfügung zu haben.
Mit anderen Worten, die Wiedervereinigung scheiterte an den offensichtlichen Plänen der Sowjetführung, ihren Einfluss- und Machtbereich sukzessive zu erweitern.
236
Thomas Knecht aus Gießen schrieb am 15.01.2013 um 15:17 Uhr
Wenn die BRD kein Sezessionsstaat war als er gegründet wurde, was war er sonst Frau Schepp?

Ach Herr Fürst ... in der klassenlosen Gesellschaft gibt niemand mehr den Ton an!

Und Herr Herrmann, wer hat es abgelehnt gesamtdeutsche Wahlen, immerwährende Neutralität, staatliche Einigung? Ein gewisser Adenauer.

Österreich nam das Angebot drei Jahre später an!
Ulrike J. Schepp
1.180
Ulrike J. Schepp aus Reiskirchen schrieb am 15.01.2013 um 15:37 Uhr
Herr Knecht, wie stehen sie zu unserer freiheitlich demokratischen Grundordnung?
Dafür oder dagegen?
Harald Herrmann
483
Harald Herrmann aus Mücke schrieb am 15.01.2013 um 15:52 Uhr
" ... in der klassenlosen Gesellschaft gibt niemand mehr den Ton an! "

Nö, bisher waren es in den vormals und jetzt noch bestehenden Staaten dieser Art aber einige, die sich in der Regel mit "Leichen" - rücksichtslos gekippten, teilweise sogar getöteten Konkurrenten - in der "klassenlosen Gesellschaft" an die Spitze setzten und sich - durchaus nicht in der Manier eines "klassenlosen, vom Volk gewählten Vertreters" - am Allgemeingut bereicherten, die Schweizer Banken waren hocherfreut!

Ach ja,

die "Staatsfeinde" wurden in der BRD rechtsstaatlich fair behandelt, bekamen Gerichtsverhandlungen mit relativ milden Strafen, in den meisten Fällen auf Bewährung - in der DDR wurden sie teils liquidiert, teils zu langen Aufenthalten in Zuchthäusen verurteilt ...

Na klar, in einer klassenlosen Gesellschaft werden Klassenfeinde nicht geduldet ...
Harald Herrmann
483
Harald Herrmann aus Mücke schrieb am 15.01.2013 um 16:12 Uhr
Ach ja, zur Sezession, aus Wikipedia -->

http://de.wikipedia.org/wiki/Sezession

"In der Bundesrepublik Deutschland gibt es keine Verfassungsartikel oder Gesetze, welche den Austritt eines bestimmten Gebiets regeln würden. Die Sezession wird damit weder erlaubt noch explizit verboten. Strafbar macht sich hingegen ausdrücklich nur, wer „mit Gewalt oder durch Drohung mit Gewalt“ eine Sezession durchzuführen versuchte („Hochverrat gegen den Bund“)."

Die Bundesrepublik war eine Neugründung aus Teilen eines zerschlagenen Staatsgebildes, das in seiner Ursprungsform sowieso nie wieder hätte entstehen können, also ist die Bezeichnung "sezessionistisch" definitiv nicht angevbracht!
236
Thomas Knecht aus Gießen schrieb am 15.01.2013 um 16:47 Uhr
Hallo Frau Schepp, wenn sie mir genauer erklären können was diese freiheitlich demokratische Grundordnung ist? Das konnte bisher noch niemand, da es nirgends geschrieben steht!

Herr Herrmann, eine klassenlose Gesellschaft den Kommunismus hat es die letzten 10.000 Jahre nicht gegeben.

"Entsprechend der Übereinkunft über das Kontrollsystem in Deutschland wird die höchste Regierungsgewalt in Deutschland durch die Oberbefehlshaber der Streitkräfte der Vereinigten Staaten von Amerika, des Vereinigten Königreichs, der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken und der Französischen Republik nach den Weisungen ihrer entsprechenden Regierungen ausgeübt, und zwar von jedem in seiner Besatzungszone, sowie gemeinsam in ihrer Eigenschaft als Mitglieder des Kontrollrates in den Deutschland als Ganzes betreffenden Fragen"

"Während der Besatzungszeit ist Deutschland als eine wirtschaftliche Einheit zu betrachten."

Aus dem Potsdamer Abkommen, das ja laut GG Art. 139 weiter gültig ist.
Kurt Wirth
3.225
Kurt Wirth aus Gießen schrieb am 15.01.2013 um 18:30 Uhr
Zum Thema FDGO und Verfassungsschutz: Als 1963 publik wurde, daß der Verfassungsschutz entgegen des Grundgesetzes illegal Telefone abhörte (zu dieser Zeit gab es dafür keinerlei rechtliche Grundlagen), meinte der zuständige Innenminister Hermann Höcherl: "Die Beamten können nicht den ganzen Tag mit dem Grundgesetz unter dem Arm herumlaufen". (habe ich so dem wikipedia-Artikel zu Hermann Höcherl entnommen).
Michael Beltz
7.779
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 15.01.2013 um 18:43 Uhr
Die kleine KPD hatte mit anderen antimilitaristischen Kräften die Volksbefragung gegen die Wiederaufrüstung organisiert. Dass Hundertausende diese mit ihrer Unterschrift unterstützten, machte den Herrschenden Sorge.
Der zweite Grund für das Verbot der KPD war ihr Aufruf, das Adenauer-Regime gewaltsam zu stürzen.

Herr Herrmann, das Angebot Stalins durch Bulganin, ein entmilitarisiertes Gesamtdeutschland zu bilden, hätte als Ergenis haben können, so wie Österreich neutral und unbehelligt zu sein. Adenauer wollte "lieber das halbe Deutschgland ganz als das ganze Deutschland halb".

Wer wollte Deutschland zu einem Agrarland machen? Nicht Stalin, der sinngemäß formulierte: die Hitlers kommen und gehen, Deutschland bleibt.

Frau Schepp, Sie weisen zu Recht auf den Artikel der Hess. Verfassung betr. Todesstrafe hin. Zum Glück spielt dieser Artikel keine Rolle. Die Todesstrafe war von den Verfassungsgebern - also SPD, KPD, CDU - alleine gegen die barbarichsten Naziverbrecher gedacht. In der DDR, wo z.B. in Sachsen eine ähnliche Verfassuhng durch eine Volksabstimmung (jewiels mit über 70 %) verabschiedet worden war, wurde die Todesstrafe gegen Naziverbrecher angewandt.
Ich bin nach wie vor ein Gegner der Todesstrafe.
236
Thomas Knecht aus Gießen schrieb am 15.01.2013 um 19:15 Uhr
Ich kann mich den Ausführungen von Michael Beltz nur anschließen. Auch was er zur Todesstrafe schreibt.
236
Thomas Knecht aus Gießen schrieb am 15.01.2013 um 21:11 Uhr
Was haben die Staaten des real existierenden Sozialismus in Europa unter Beweis gestellt?

Das es auch anders geht. Arbeiter kommen ohne Ausbeuter aus. Diese aber nicht ohne Arbeiter. Und eben diese haben einen schlechten Sozialismus gegen einen schlechten Kapitalismus eingetauscht. Wie es Hacks schrieb. Jedoch ist der schlechteste Sozialismus besser als der beste Kapitalismus.

Für mich ist das kubanische Modell der poder Popular die breitest mögliche Demokratie weltweit.
Harald Herrmann
483
Harald Herrmann aus Mücke schrieb am 15.01.2013 um 21:36 Uhr
Was diese Staaten bewiesen haben ist doch ganz klar die Tatsache, dass der Kommunismus, so toll er auch zugegebenernmaßen ist - dazu gleich mehr - in seiner angedachten Form undurchführbar ist!

Dem Gleichstellungsgedanken, dem Wunsch der Gleichbehandlung aller stehen die Gene im Wege, die über Jahrmillionen alle Lebewesen in ihrer Entwicklung vorangetrieben hat und die sich in einem Satz zusammenfassen lässt:

Zur Arterhaltung ist es zwingend notwendig, dass sich die jeweils Stärksten durchsetzen!

Diese Überlebensstrategie ist in den Kleinhirnen verankert und führt - unter anderem - auch dazu, dass sich Eltern ín der Regel bei Gefahr für Leib und Leben unter Missachtung der ihnen selbst entstehenden Gefahren schützend vor ihre Kínder werfen!
Oberste Priorität: Sich selbst den erreichbar höchsten Platz in der Hirarchie sichern und dies den Sprösslingen weitergeben ...

Jetzt zum Kommunismus folgendes:

Ich selbst könnte mir diese Form des Zusammenlebens nicht nur vorstellen, ich wäre sofort bereit, mitzumachen, eigene Bedürfnisse zurückzustellen, wenn es dem Wohl der Gemeinschaft dient!
Da aber abzusehen ist, dass dieser Gedanke nicht von allen geteilt wird und sich eine Machtstruktur entwickelt - aus den Negativbeispielen der sozialistischen Staaten wie z. B. auch der DDR durchaus belegbar - stellt sich für mich diese Frage erst garnicht!

Die menschlichen Gene sind für den Sozialismus/Kommunismus nicht geschaffen!
236
Thomas Knecht aus Gießen schrieb am 15.01.2013 um 22:12 Uhr
Herr Fürst, auf die Pöbeleien gegenüber Funktionären gehe ich mal nicht ein.

Was das MfS betrifft, ja es wurden Fehler gemacht. Vorallem wurde dem MfS Aufgaben zugeteilt die nichts mit geheimdienstlicher Tätigkeit zu tun hatten. Aufgaben die die DVP hätte ohne weiteres Übernehmen können.

Zum Thema bespitzelt werden ... sie leben in einem Überwachungsstaat und wer sie bespitzelt ... keine Ahnung! Wer mich bespitzelt ... auch keine Ahnung! Lassen sie uns doch mal gemeinsam nach Wießbaden und Köln fahren und unsere Akten holen!

Denken sie, wir würden diese bekommen?

Herr Herrmann, vielen Dank für ihre Lehrstunde Sozialdarwinismus.
236
Thomas Knecht aus Gießen schrieb am 15.01.2013 um 22:56 Uhr
Sind sie sicher? Sie könnten auch für jemanden gehalten werden der illegal einreisen will und auch ums Leben kommen.

Falls sie es nicht wissen sollten, die Anweisungen zum Schusswaffengebrauch an der Grenze zu Westberlin und zur BRD waren damals fast Wortgleich mit denen des BGS. Nur das BGS schoss auch auf die DDR Seite rüber.

Ja, die DDR hatte Fehler, die BRD hingegen ist ein Fehler!

Wissen sie sie umschreiben den alten Satz etwas netter "Wenns dir hier nicht passt, geh doch nach drüben!" ich Antworte ihnen, wie sie mir geschrieben haben ... Ich bleibe lieber hier und arbeite dafür, meinen Traum hier leben zu können. Den Traum der befreiten Menschheit.

Warum nach Limburg? Meinen sie im Archiv von Herrn Tebartz-van Elst liegen auch noch Dokumente die, der römisch-katholische Großsekten Geheimdienst gesammelt hat?

Mich würden dennoch die Akten des Landesamt und Bundesamt für "Verfassungsschutz" mehr interessieren.
Harald Herrmann
483
Harald Herrmann aus Mücke schrieb am 15.01.2013 um 23:50 Uhr
Wie wäre es mit der Einsicht, dass ein Großteil, ein überwältigend großer Teil der Bevölkerung, diesen Traum eben nicht teilt, auf keinen Fall eine Verwirklichung dieses Traumes in Erwägung zieht ...

Nur mal so als Denkanstoß ...
236
Thomas Knecht aus Gießen schrieb am 16.01.2013 um 00:21 Uhr
Aus diesem Grund arbeiten wir ja daran. Denn im Gegensatz zu den im Moment Herrschenden gehen wir davon aus, dass die große Mehrheit der Bevölkerung nicht Dumm ist, bzw. sich auf ewig Dumm halten läßt!

"Der Antikommunismus ist die Grundtorheit unserer Epoche!" Thomas Mann
Harald Herrmann
483
Harald Herrmann aus Mücke schrieb am 16.01.2013 um 00:35 Uhr
Nun, eventuell hat er sich ein anderes Zutat zu Herzen genommen -->

„Sei aufrichtig in allem, was du sagst, aber sage um der Aufrichtigkeit willen nicht alles.“
Peter Benary (*1931), dt. Musikwissenschaftler u. Aphoristiker

Es kommt aber noch besser -->

„Kapitalismus ist die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen. Im Kommunismus ist es genau umgekehrt.“
Aus Polen

(... und die wissen, wovon sie reden!)
Steffi Burg
241
Steffi Burg aus Gießen schrieb am 16.01.2013 um 01:28 Uhr
Herr Knecht, ich weiss nicht, ob Sie Kuba schon einmal besucht und sich dort von der vermeintlichen Zufriedenheit der Bevölkerung überzeugt haben?! Wenn nicht, dann kann ich es nur empfehlen, vielleicht hält dann ein wenig differenziertes Betrachten wieder Einzug bei Ihnen.
Ich schätze es nicht, von Ihnen als "dumm" oder "dumm gehalten" dargestellt zu werden. Wenn Sie damit den Prototypen Ihrer erträumten Gesellschaft repräsentieren, dann ist das eine vermeintliche Intelligenzelite, der ich lieber nicht angehören möchte.
Harald Herrmann
483
Harald Herrmann aus Mücke schrieb am 16.01.2013 um 06:27 Uhr
Wer anderen Dummheit unterstellt, sollte vorsichtig samit umgehen, denn ...

„Was nennen die Menschen am liebsten dumm? Das Gescheite, das sie nicht verstehen.“
(Marie von Ebner-Eschenbach (1830-1916), östr. Schriftstellerin)

Und zu der Überzeugung, als einziger etwas richtig einschätzen zu können -->

„Tritt eine Idee in einen hohlen Kopf, so füllt sie ihn völlig aus - weil da keine ist, die ihr den Rang streitig machen könnte.“
(Charles de Montesquieu (1689-1755), frz. Staatstheoretiker u. Schriftsteller, Begr. d. mod. Staatswissenschaft u.d. Lehre v.d. Gewaltenteilung)
236
Thomas Knecht aus Gießen schrieb am 16.01.2013 um 08:34 Uhr
Wenn es ihnen aufgefallen sein sollte, schrieb ich dass die Herrschenden uns für Dumm halten oder uns auf ewig dumm halten können. Ein gewaltiger Unterschied oder nicht?

Herr Herrmann, ich habe es inzwischen mehrere Male geschrieben, Kommunismus - die klassenlose Gesellschaft hat es die letzten 10.000 Jahre nicht gegeben.

Woher also sollen es die von ihnen diesesmal genannten Polen wissen?

Der gewaltige Unterschied zu dieser heutigen Herrschaftsform ist, es herrscht das Prinzip "Jeder nach seinen Möglichkeiten, jedem nach seiner Leistung!" Etwas, was heute unvorstellbar ist.
Harald Herrmann
483
Harald Herrmann aus Mücke schrieb am 16.01.2013 um 09:06 Uhr
Warum sollte je etwas klappen, was schon x-mal scheiterte?

Die reine Demokraie, wie sie angedacht war, hat es auch nie gegeben - und wird es nie geben ...

Mein Opa sagte immer, wenn etwas nicht so klappte, wie es geplant war:

„Does kann naut wern, doas es Menschemachwerk!"

Es kann von echten "Gutmenschen" versucht werden, die ultimativ beste Gesellschaftsform zu "installieren", am Ende ist es doch das zum Scheitern verurteilte "Menchenmachwerk", da es von Menschen mit all ihren Fehlern ausgeführt werden muss.

Übrigens, die klassenlose Gesellschaft hat es noch nie gegeben, selbst unsere Vettern, die Menschenaffen, regieren, taktieren, arbeiten ihnen zu oder stürzen ihre Anführer - das gehört zur Evolution!
Harald Herrmann
483
Harald Herrmann aus Mücke schrieb am 16.01.2013 um 09:25 Uhr
Bester Witz aus Zeiten des real existierenden Versuches, eine klassenlose Gesellschaft zu gründen ...

***

Drei Arbeiter sitzen im Gefängnis und fragen einander, wie sie dorthin gelangt sind.
Der erste sagt: "Ich war immer 10 Minuten zu spät bei der Arbeit. Mir wurde Sabotage vorgeworfen."
Sagt der zweite: "Ich kam immer 10 Minuten zu früh zur Arbeit. Mir wurde Spionage vorgeworfen."
Sagt der dritte: "Ich kam immer pünktlich zur Arbeit. Mir wurde vorgeworfen, dass ich eine ausländische Uhr habe."
236
Thomas Knecht aus Gießen schrieb am 16.01.2013 um 09:49 Uhr
"Warum sollte je etwas klappen, was schon x-mal scheiterte?"

Warum fragen sie mich das Herr Herrmann? Wir sind erst einmal gescheitert. Der Kapitalismus scheitert täglich.

Wann und wo war die "reine Demokratie" bisher angedacht?

Naja ganz nett der Witz, mir gefällt der besser:

Lenin ist gestorben und kommt durch irgendeinen Zufall in den Himmel.
Petrus: Hmm Lenin? Kommunist? Neeee - ab in die Hölle!
Eine Woche später ruft der Teufel im Himmel an.
Teufel: Hier in der Hölle ist die Hölle los!
Die Kesselheizer streiken, hier ist es Saukalt und von mir verlangen sie, dass ich zurücktrete.
Man einigt sich darauf das Lenin doch wieder in den Himmel darf.
Einen Monat später ruft der Teufel von der Neugier getrieben wieder im Himmel an.
Teufel: Na Gott, wie schauts aus mit eurem Lenin?
Gott: Also erstens heisst das Genosse Gott, zweitens gibts mich garnicht und drittens störst du gerade bei einer Vollversammlung!
Martin Wagner
2.723
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 16.01.2013 um 10:12 Uhr
Herr Knecht - herzhaft über den Lenin - Witz gelacht.

Haben sie ein Copyright darauf oder darf ich den weiter erzählen?
236
Thomas Knecht aus Gießen schrieb am 16.01.2013 um 10:49 Uhr
Hallo Herr Wagner, der Witz ist aus den 1920er Jahren, kurz nach Lenins tod entstanden. Da ist sicher kein Copyright drauf. Bedienen sie sich ;-)
Harald Herrmann
483
Harald Herrmann aus Mücke schrieb am 16.01.2013 um 11:45 Uhr
Wenn wir bei Witzen sind, DER ist unschlagbar -->

"Warum sollte je etwas klappen, was schon x-mal scheiterte?"

"Warum fragen sie mich das Herr Herrmann? Wir sind erst einmal gescheitert. Der Kapitalismus scheitert täglich."
236
Thomas Knecht aus Gießen schrieb am 16.01.2013 um 12:50 Uhr
Naja Herr Annacker, alles Geschmackssache.

Soll aber ungesund sein.

Da wir aber seit geraumer Zeit sehr weit vom Thema abgekommen sind, was halten sie denn von og Stellen in der hessischen Verfassung, die ja nicht wie das BRD GG uns übergestülpt wurde.
Harald Herrmann
483
Harald Herrmann aus Mücke schrieb am 16.01.2013 um 13:31 Uhr
Nun ja, lieber Glas essen als "klassenlos (un)glücklich zu sein", das lässt schon den Rückschluss zu, dass es genug Bundesrepublikaner gibt, die einen echten Widerwillen haben, zwangsbeglückt zu werden ...

Zum Thema "hessische Verfassung" und dass sie gebrochen wird, mir ist die Intention hinter diesem fast schwachsinnig zu nennendem Titel schon klar, wird doch die hessische Verfassung durch das Grundgesetz "gedeckelt"!

Da diese Verfassung mithilfe von KPD-Abgeordneten zustande kam will man hier diese Verfassung (des Landes Hessen) mithilfe dieses etwas konstruierten Artikels hochjubeln!

Für klar denkende Leser eine leicht zu durchschauende Spekulation, hat sich doch die linke Bewegung incl. der Partei "Die Linke" die Abschaffung des Grundgesetzes auf die (roten) Fahnen geschrieben ...

Da - von Thomas Knecht selbst aufgeführt - auch das Grundgesetz zum überwiegenden Teil an diese (und andere) Länderverfassungen anlehnt dürften die bei einer "Machtübernahme" durch Links ebenso abgeschafft werden bzw. durch eine übergeordnete Verfassung außer Kraft gesetzt werden!

Wozu also das Spielchen mit dem teilweise konstruierten "Verfassungsbruch" durch jetzige Regierungsvertreter, wenn man selbst diese Verfassung als nicht zukunftsträchtig sieht?
Harald Herrmann
483
Harald Herrmann aus Mücke schrieb am 16.01.2013 um 14:51 Uhr
Übrigens möchte ich jetzt ganz ausrücklich jemandem zum Geburtstag gratulieren, und das meine ich völlig ernst!

Gefunden auf zitate.de ...

Zitat des Tages:

„Die PDS ist in die Situation gekommen, dass sie die Soziale Marktwirtschaft, wie sie Ludwig Erhard verstand, insofern verteidigen muss, als sie von den Neoliberalen jeden Tag neu angegriffen wird.“

(Gregor Gysi (*1948), dt. Politiker, der am 16.01.1948, also heute genau vor 65 Jahren, geboren wurde.)

Einen herzlichen Glückwunsch meinem Alterskollegen - er liegt ganze drei Wochen in Führung - dem ich persönlich meine Hochachtung ausspreche!
236
Thomas Knecht aus Gießen schrieb am 16.01.2013 um 14:59 Uhr
Herr Herrmann, nur Artikel oder Absätze aus Artikeln der hessischen Verfassung die Artikeln des BRD GG widersprechen werden gedeckelt.

Die hessische Verfassung ist nach wie vor gültig! Nur der Abschnitt zur Todesstrafe in Art. 21 wird zum Glück gedeckelt. Auch ich bin ein Gegner der Todesstrafe.

Auch das BRD GG kam mithilfe von KPD-Abgeordneten zustande. Also brauchen sie nicht zu spekulieren was wäre.

Nur die KPD Mitglieder des Parlamentarischen Rates der auch nicht demokratisch legitimiert war, haben sich geweigert dieses "Grundgesetz" zu unterzeichnen, da es wie oben schon geschrieben die Teilung Deutschlands zementierte.

Max Reimann: "Sie, meine Damen und Herren, haben diesem Grundgesetz zugestimmt. Wir unterschreiben nicht. Es wird jedoch der Tag kommen, daß wir Kommunisten dieses Grundgesetz gegen die verteidigen werden, die es angenommen haben."

Wo sie aber recht haben, wir würden eine Verfassungsgebende Versammlung ins Leben rufen, die eine Verfassung erarbeitet und über die in einer Volksabstimmung wie sie das BRD GG in Art 146 vorsieht abgestimmt hat.

So wie es 1946 auch in Hessen der Fall war.

"klassenlos (un)glücklich zu sein" werden sie nicht. das wird niemand der jetzt lebenden. Nehmen wir einmal an, die Arbeiter der BRD und weitere verbündete Schichten würden ab morgen auf die Straße gehn. Der Generalstreik (nein der ist nicht verboten) würde ausgerufen, die BRD Regierung sowie die momentan Herrschende Klasse würde nicht schiessen lassen (kaum vorzustellen bei dieser Bande) und würde ohne Gewaltanwendung auf ihre Macht verzichten. Ab dem Tag danach könnte eine Arbeiterdemokratie aufgebaut werden, wahl einer Verfassungsgebenden Versammlung, Volksabstimmung darüber etc. der sozialistische Staat könnte entstehen. Weiterhin eine Klassenherrschaft, allerdings der Klasse die die übergroße Mehrheit der Bevölkerung umfasst.

Ab diesem Tag gilt wie oben beschrieben auch das Prinzip "Jeder nach seinen Möglichkeiten, jedem nach seiner Leistung". Bis zur klassenlosen Gesellschaft, dem Kommunismus in dem das Prinzip gilt "Jeder nach seinen Möglichkeiten, jedem nach seinen Bedürftnissen" vergehen nach meiner Meinung mindestens 35 - 40 aber wohl eher 50 Generationen.
236
Thomas Knecht aus Gießen schrieb am 16.01.2013 um 15:02 Uhr
Dass mit der PDL (Partei "DIE LINKE") kein neuer Staat zu machen ist, wissen wir. Diese wollen die BRD etwas sozialer machen, so wie es sich für eine sozialdemokratische Partei auch wenn sie links sozialdemokratisch ist gehört.
Ulrike J. Schepp
1.180
Ulrike J. Schepp aus Reiskirchen schrieb am 16.01.2013 um 15:19 Uhr
Also wenn ich das hier so lese, dann hab ich doch so meine Zweifel, ob denn alle hier unser Grundgesetz unterstützen oder Feinde desselben sind
236
Thomas Knecht aus Gießen schrieb am 16.01.2013 um 15:25 Uhr
Die Frage ist doch Frau Schepp, welches BRD GG sie meinen? Das der BRD Bevölkerung 1949 übergestülpte oder das was inzwischen daraus gemacht wurde?
Michael Beltz
7.779
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 16.01.2013 um 16:58 Uhr
Herr Fürst, es muss grundgesetzfeindlich heißen, da Deutschland noch immer keine Verfasung hat.
Aber wer oder was ist grundgesetzfeindlich? Die NPD nicht zu verbieten bzw. von vorneherein aufzulösen, ist "verfassungsfeindlich", da dies im Grundgestz, im Potsdaner Abkommen oder auch in der Beitrittserklärung der BRD zur UN zu lesen ist.
Verschiedene Verschärfungen des GG, z.B. das Asylrecht, müssten überprüft werden.
Dass es nach dem Anschluss der DDR noch keine Verfassung gibt, obwohl dies Auftrag des GG ist, scheint mir nicht ganz rechtens zu sein.
Ich möchte keinen der hier Diskutierenden verbieten wollen, da hier niemand Kriegshetze betreibt oder antisemitische, rassistische und frauenfeindliche Parolen verbreitet - höchstens im Ansatz.
Harald Herrmann
483
Harald Herrmann aus Mücke schrieb am 16.01.2013 um 17:21 Uhr
Na, dann würde ich vorschlagen, ein wenig in einem Buch von Klaus Stern zu lesen -->

"Das Grundgesetz im europäischen Verfassungsvergleich"

http://books.google.de/books?id=c4lzmQO4vJwC&printsec=frontcover&hl=de&source=gbs_ge_summary_r&cad=0#v=onepage&q&f=false

Ausschnitte hier, bitte alle angezeigten Seiten lesen ...


http://books.google.de/books?id=c4lzmQO4vJwC&pg=PA12&lpg=PA12&dq=das+grundgesetz,+vorbild&source=bl&ots=wv41MzMPAf&sig=m4W71yWHz8rhjNuXdpqHPyW86-c&hl=de&sa=X&ei=LdL2UKXlIK_34QSO34HACQ&sqi=2&ved=0CE8Q6AEwBA#v=onepage&q=das%20grundgesetz%2C%20vorbild&f=false

Leicht satirischer Vergleich:

Das GG hat was von einem Kondom - wer sichergehen will stülpt es sich selbst über ...
Steffi Burg
241
Steffi Burg aus Gießen schrieb am 16.01.2013 um 17:59 Uhr
Herr Beltz: "...höchstens im Ansatz." ???
Bei solchen Aussagen kann man nur den Kopf schütteln. Antidemokratische Parolen "im Ansatz" sind Ihrer Meinung nach in Ordnung?!
236
Thomas Knecht aus Gießen schrieb am 16.01.2013 um 18:19 Uhr
Frau Schepp und Herr Fürst, ich teile ihre Bedenken! Verfassungsfeindliche und antidemokratische Ansichten habe ich schon oft hier in der GZ gelesen.
236
Thomas Knecht aus Gießen schrieb am 16.01.2013 um 18:27 Uhr
Ja Herr Annacker, es ist schon anmaßend dass dieses Gericht sich so nennt.

Noch anmaßender jedoch ist es, dass das Bundesamt für "Verfassungsschutz" so bezeichnet wird. In Hessen und Bayern stimmt zwar die Bezeichnung Landesamt für "Verfassungsschutz" nur wen schützen die? Unsere Verfassung? Im letzten Jahr haben die doch vor allem den Aktenschredder angeworfen um ihre Verstrickungen zu NPD und NSU zu vernichten oder etwa nicht?
236
Thomas Knecht aus Gießen schrieb am 16.01.2013 um 18:30 Uhr
Ach Herr Annacker, ich habe schon viel von der FDP und der CDU hier gelesen. Lesen sie den Artikel und dann sagen sie mir, wer hier gegen unsere Verfassung ist!
Harald Herrmann
483
Harald Herrmann aus Mücke schrieb am 16.01.2013 um 18:33 Uhr
Nun, da muss sich jeder, der zu diesen Beiträgen seine Zustimmung verweigern möchte auch dazu stehen und dagegen angehen, mithin auch sich anmelden und loslegen.

So lange man nier schweigend mitliest und sich der Diskussion enzieht, so lange werden Beiträge der linkslastigen Szene überproportional vertreten sein.

Hat was mit der sog. "schweigenden Mehrheit" zu tun, einem immer größeren Teil der Bevölkerung, denen politische Themen - und leider auch die Bereitschaft, sich über Wahlenzu äußern - sonstwo vorbeigeht.

Das sind interessanterweise die, die dann am Stammtisch am lautesten über den Ausgang der Wahlen schimpfen!
Harald Herrmann
483
Harald Herrmann aus Mücke schrieb am 16.01.2013 um 18:39 Uhr
Ach ja, und wenn es Millionen von Akten gewesen wären, was bedeutet dies gegen die definitive Zerstörung von Menschenleben in gar nicht so langer Vergangenheit?

Da sind einige geschredderte Akten wirklich Peanuts ...
236
Thomas Knecht aus Gießen schrieb am 16.01.2013 um 18:53 Uhr
Ja Herr Herrmann, die NSU hat Menschenleben vernichtet. Und welche Akten vernichtet wurden? Welche Zusammenhänge bestehen?

Herr Annacker, ich soll also ein Menschenfeind sein? Verbrechen der DDR leugnen? Lügen aufstellen?

Zeigen sie mir was, wann, wo!
Harald Herrmann
483
Harald Herrmann aus Mücke schrieb am 16.01.2013 um 19:09 Uhr
Thomas Knecht aus Gießen schrieb am 15.01.2013 um 22:56 Uhr
Sind sie sicher?[...]
Falls sie es nicht wissen sollten, die Anweisungen zum Schusswaffengebrauch an der Grenze zu Westberlin und zur BRD waren damals fast Wortgleich mit denen des BGS. Nur das BGS schoss auch auf die DDR Seite rüber.

***

Es gab Vorfälle, da wurde von beiden Seitenngeschossen, und ja, ein DDR Genzer kam dabei ums Leben!
Im Gegenzug wurde nach Grenzöffnung der (über den Notwehrparagraph freigesprochene) westdeutsche Grenzer und Todesschütze im Raum Hünfeld liquidiert.

Von welcher Seite geht nun mehr Unrecht aus?
Überzogene Reaktion vs kaltblütigem, geplantem Mord!
Michael Beltz
7.779
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 16.01.2013 um 19:27 Uhr
Frau Burg, ich halte es ebenfalls für übel, z.B. häufig frauenfeindliche Bemerkungen "im Ansatz" zu hören, also noch nicht strafrelevant. Da gibt es keinen Widerspruch!

"Diese Rumreiterei auf Begriffen ist auch so ein beliebtes Ding von Verfassungsfeinden."
Ich freue mich ja, dass Sie den Begriff "grundgestzfeindlich" so ernst genommen haben. Noch mehr offenbaren Sie sich mit dem zitierten Satz, der keinerlei Sinn ergibt. Hören Sie mal verfassungsfeindlichen Kabarettisten zu, die auf Begriffen herumreiten. Ich mag das.
236
Thomas Knecht aus Gießen schrieb am 16.01.2013 um 19:30 Uhr
Herr Annacker, alles was ich über die Deutsche Demokratische Republik und das Ministerium für Staatssicherheit sowie die Hauptverwaltung Aufklärung des MfS schrieb soll also Geschichtsfälschung sein?

Ich benenne genau die Täter, die unsere Verfassung brechen. Darunter Roland Koch, Volker Bouffier, HJ Irmer, Familie Quandt , der sogenannte Verfassungsschutz, Bundesregierungen die Angriffskriege planen und durchführen etc.

Herr Herrmann, sie müssten es doch als ehemaliger Feldjäger besser wissen. Es kam nicht nur ein Grenzer ums Leben.

Ich weiß nicht wer den Todesschützen ermordet hat, vor allem ob es sich bei dem Mord, den ich ebenso verabscheuungswürdig finde, um einen Racheakt handelte???

Auf jeden Fall passt es wunderbar in die Äußerung eines Herrn Kinkel, dass die DDR mit allen Mitteln zu delegitimieren ist.

Ich sage nicht, dass dieser Täter ermordet wurde um die DDR zu delegitimieren! Bevor hier jemand auf falsche Ideen kommt.
Michael Beltz
7.779
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 16.01.2013 um 19:31 Uhr
Die Diskussion ist recht hitzig geworden. Kehren wir doch mal zur Ausgangsposition zurück und prüfen sachlich, welche Artikel der Hess. Verfassung eingehalten werden und welche nicht.
Es mag doch Artikel geben, die aus bestimmten Ggründen nicht eingehalten werden können.
236
Thomas Knecht aus Gießen schrieb am 16.01.2013 um 20:14 Uhr
Also ich sehe keinen oben genannten Artikel der nicht gebrochen ist!
Stefan Walther
4.887
Stefan Walther aus Linden schrieb am 16.01.2013 um 20:42 Uhr
Ich stelle mir schon seit geraumer Zeit die Frage = was soll damit bezweckt werden wenn hier wiederholt in der GZ die Linkspartei und die DKP als "die" verfassungstreuen Parteien in Hessen herausgestellt werden ( sollen )?
Ist es einzig ein wenig "Werbung", so wie es natürlich auch hier CDU/SPD/FDP usw. auch machen ( gut, da kommentiert kaum einer, aber gut vertreten sind sie schon, das kann niemand abstreiten ).
Also, ich weiss nicht ob sich die Sympathisanten/Mitglieder vor allem der DKP hier einen Gefallen tun, jede(!) Diskussion mündet dann in einer "DDR-Diskussion". Könnte mir ja eigentlich egal sein, aber wenn es dann auch immer(!) zum Rundumschlag gegen alle Linke kommt, dann ist das sehr bedauerlich. Ehrlich gesagt, ich habe auch keine Lust alle paar Tage deutlich zu machen, dass es auch ne ganze Menge Linker gibt, die mit der Entwicklung in der DDR keineswegs einverstanden sind....
Ich denke vor allem der Beitragseinsteller Herr Knecht sollte sich ( kann ja jeder machen was er will, ist nur ein Tipp ) darauf konzentrieren was seine Partei konkret für wen und für was Politik macht, wenn hier schon- das ist auch legitim, das machen andere auch - Werbung gemacht werden soll!?
Das interessiert mich persönlich auch wesentlich mehr als eine hessische Verfassung, Papier ist geduldig, so sagt zu recht der Volksmund :-))
Harald Herrmann
483
Harald Herrmann aus Mücke schrieb am 16.01.2013 um 21:03 Uhr
Thomas Knecht aus Gießen schrieb am 16.01.2013 um 19:30 Uhr

[...] Herr Herrmann, sie müssten es doch als ehemaliger Feldjäger besser wissen. Es kam nicht nur ein Grenzer ums Leben.

Zum zweiten Satz: Kann sein, ich weiß weder, wieviel Grenzer auf welcher Seite ums Leben kamen, noch, wieviel Flüchtlinge auf welchem Gebiet erschossen wurden und möchte da auch nichts aufrechnen, es ist Gott sei Dank vorbei!

Beim ersten Satz kam ich jedoch ins Staunen. Woher will jemand wie sie wissen, ich wäre Feldjäger gewesen?

Auf diese Antwort bin ich doch recht gespannt!
236
Thomas Knecht aus Gießen schrieb am 16.01.2013 um 21:12 Uhr
Noch immer kommen Menschen an der BRD Aussengrenze ums Leben. An den Aussengrenzen der EU noch mehr!

Sie haben doch selbst geschrieben, dass sie Feldjäger waren. Ich denke im Syrien Artikel.

Oder verwechsle ich sie da?
Stefan Walther
4.887
Stefan Walther aus Linden schrieb am 16.01.2013 um 21:14 Uhr
Das ist Herr Petersen
236
Thomas Knecht aus Gießen schrieb am 16.01.2013 um 21:22 Uhr
Danke!

Entschuldigung Herr Herrmann.
Harald Herrmann
483
Harald Herrmann aus Mücke schrieb am 16.01.2013 um 21:25 Uhr
Ich war als wehrpflichtiger Bundeswehrsoldat aus gutem Grund Funker in einem Sanitätersbattallion ...

Elektriker und DRK-Mitglied, da wurde meinem Wunsch nach der Musterung hundertprozentig entsprochen!
236
Thomas Knecht aus Gießen schrieb am 16.01.2013 um 21:43 Uhr
Irren ist Menschlich. Mich wollten die zum Glück nicht haben.

Ach ja, noch eins @ Stefan Walther, ich will mit dem Text oben keine Parteiwerbung für DKP oder PDL machen. Es ging mir tatsächlich darum zu zeigen, dass zwei Parteien, die vom sogenannten Verfassungsschutz bespitzelt werden, deren Mitglieder (zumindest DKP Mitglieder) unter Berufsverboten litten und teilweise noch heute Probleme damit haben verfassungstreu sind und CDU-SPD-FDP-Grüne zumindest in Hessen verfassungsfeindlich handeln!
236
Thomas Knecht aus Gießen schrieb am 16.01.2013 um 22:23 Uhr
Was soll mit den Piraten sein?
Ulrike J. Schepp
1.180
Ulrike J. Schepp aus Reiskirchen schrieb am 17.01.2013 um 01:03 Uhr
Also ich muss sagen, die Mitarbeit bei der GZ wird mir immer mehr verleitet.

Ich überlege, ob ich hier noch her gehöre... Linke, Rechte, Neoliberale, AntiLaGa-, Parteien-, Kirchen-, Vereins- und Tierheimverlautbarungsjournalismus....

Viele "altgediente" Bürgerreporter haben sich anscheinend bereits zurück gezogen
236
Thomas Knecht aus Gießen schrieb am 17.01.2013 um 09:00 Uhr
Guten Morgen Frau Schepp, die GZ entwickelt sich zu einer Zeitung in der inzwischen alles veröffentlicht wird wie sie es ja selbst beschreiben.

Parteien, Vereine, Kirchen Anti LaGa aber auch Pro LaGa. Kurzgeschichten, Lyrik, Termine, Sport ...

Ein derart breit gefächertes Spektrum gibt es sonst in keiner Zeitung.

Wie sollte sie denn ihrer Meinung nach sein?
Martin Wagner
2.723
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 17.01.2013 um 10:55 Uhr
Also ich habe Frau Schepp so verstanden, dass sie neben der von ihr aufgelisteten Themenbereichen andere Bereiche vermisst (welche früher häufiger vertreten waren).

Ich persönlich sehe darin kein Manko. Gut, die Anzahl der mich nicht interessierenden Beiträge hat wirklich in den letzten Wochen stark zugenommen. Dass hat aber doch lediglich die (etwas lästige) Vorarbeit des Vorsortierens (anhand der Veröffentlichungsliste) vermehrt.

Und da stimme ich Herrn Knecht zu - zumindest interpretiere ich seinen Kommentar so - dass (solange da keine strafrechtliche Belange und verkappte Werbung für kommerzielle Geschichten ins Spiel kommen) diese Mehrarbeit wegen dem sehr hohen Verfassungsgut "Meinungsfreiheit" zu "ertragen" ist.

Darüber hinaus, Frau Schepp gelingt es ihnen vielleicht mittels einer kurzen privaten Nachricht die alten Kämpen wieder ins Boot zu holen.
Martin Wagner
2.723
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 17.01.2013 um 11:32 Uhr
Herr Annacker ich stimme ihrem Satz " Meinungsfreiheit hört da auf, wo unwahre Tatsachen geäußert werden. " zu. Ob ihr Beispiel zutreffend ist? Keine Ahnung ......
236
Thomas Knecht aus Gießen schrieb am 17.01.2013 um 13:28 Uhr
Hallo Herr Wagner,

ja so wie sie es sehen was Frau Schepp angeht treffen sie auf den Punkt.

Was Herrn Annacker angeht, nein die "DKP-MO" oder auch "Gruppe Ralf Forster" ist kein "Hirngespinst" sondern der Versuch eines zweifelhaften Charakters, der DKP eins Auszuwischen und der diese "Nachricht" zu Geld gemacht hat.

Was den "Schießbefehl" an der Grenze zur BRD und zu Westberlin angeht, war fast gleichlautend mit den Bestimmungen zum Schusswaffengebrauch des BGS. Alles andere was komischerweise immer zu Wahlkampfzeiten "auftaucht" trägt nie eine Unterschrift oder Dienstsiegel. Merkwürdig oder?

Und dank Herr Annacker sind wir wieder bei einem ganz anderen Thema gelandet!
Harald Herrmann
483
Harald Herrmann aus Mücke schrieb am 17.01.2013 um 14:32 Uhr
Okay,

zu Schießbefehl an der Mauer kann ich nichts "belegbares" beitragen, lediglich die mündlichen Berichte eines ehemaligen Grenzers. Und der sagte ganz klipp und klar, dass er und andere nicht auf Flüchtlinge geschossen hätte, mit dem Willen, sie zu töten, sondern sie hätten - wenn es dazu gekommen wäre - so genau wie möglich im Bereich Kniehöhe und so nahe wie möglich an dem Fliehenden geschossen, eine Verletzung durchaus in Betracht ziehend.
Es wäre aber klar gewesen, dass genug andere gezielt und mit dem Willen zu töten geschossen hätten, dass deren Einstellungen und Namen auch aus vorhergegangenen Äußerungen durchaus bekannt waren.

Auch war klar, wer bewusst zu weit von der fliehenden Person weg gezielt habe hatte anschließend massive Schwierigkeiten!

Ich kann das nur so weitergeben, so wurde es mir erzählt!
236
Thomas Knecht aus Gießen schrieb am 17.01.2013 um 15:03 Uhr
Also genau so wie die Schusswaffenbestimmung im Westen auch.
Harald Herrmann
483
Harald Herrmann aus Mücke schrieb am 17.01.2013 um 15:18 Uhr
Nein, in der strafrechtlichen Relevanz genau umgekehrt!

Ein westdeutscher Grenzer musste sich nach Schusswaffengsbrauch rechtfertigen, ganz besonders, wenn Menschen zus Schaden oder zu Tode gekommen waren, dann ermittelte die Staarsanwaltschaft!

Der ostdeutsche Grenzer musste sich rechtfertigen, wenn nach Schusswaffengebrauch - speziell bei "Republikflüchtigen" - keine Treffer vorlagen.

Das ist doch wohl ein himmelweiter Unterschied!

Dass und was Grenzer auf beiden Seiten mit ihrem Gewisen ausmachen mussten, das steht wiederum auf einem ganz anderen Blatt - und da waren die unter "Erfolgsdruck" stehenden jungen Grenzer der DDR deutlich mehr Konflikten ausgesetzt!
236
Thomas Knecht aus Gießen schrieb am 17.01.2013 um 15:40 Uhr
Derjenige der sich der versuchten Republikflucht schuldig gemacht hatte sollte gestoppt werden. Er sollte nicht getötet werden.

Anrufen, zweites Anrufen, Schuss in die Luft, geziehlter Schuss.

Das meinte ich mit "Wie im Westen"
Harald Herrmann
483
Harald Herrmann aus Mücke schrieb am 17.01.2013 um 15:56 Uhr
Na schön,

dann hätte ich gerne mal die Anzahl der Flüchtlinge, die beim Versuch, aus dem Westen in den Osten zu fliehen, von westdeutschen Grenzern angeschossen oder getötet wurden ...

von Ost nach West waren es 1393, da sind aber auch tödlich verunglückte dabei ...

http://www.n-tv.de/politik/Opferzahl-korrigiert-article1253146.html
236
Thomas Knecht aus Gießen schrieb am 17.01.2013 um 16:56 Uhr
Ich weiß von angeschossenen in den 1950er Jahren, sowie von zwei die in der Elbe ertranken, da sie von einem Boot des BGS immer wieder abgedrängt wurden.

Mehrere Schmuggler wurden ebenso in den späten 1940er und frühen 1950er angeschossen und auch erschossen als sie aus den BeNeLux Staaten mit Schmuggelware wieder in die BRD wollten.

Wieviele Menschen bei dem Versuch ums Leben kamen als sie aus Polen in die BRD wollten entzieht sich meiner Kenntnis und wieviele durch Frontex ermordet wurden ebenso.
236
Thomas Knecht aus Gießen schrieb am 17.01.2013 um 17:05 Uhr
Tja Herr Annacker, jeder Staat macht Gesetze.

Auch hier in der BRD war die Freizügigkeit nur auf die BRD gewährleistet. Und selbst heute reichen unbedachte Äußerungen um einer Person die Außreise zu verweigern. Oder dass Herren in Uniform an die Tür kommen und jemandem davor "abraten" irgendwo hin zu fahren.
236
Thomas Knecht aus Gießen schrieb am 17.01.2013 um 17:09 Uhr
Und nochmal zu den Gesetzen die jeder Staat macht oder von untergegangenen Staaten übernimmt ... was hier so alles als Recht galt und gilt ... naja ...
Kurt Wirth
3.225
Kurt Wirth aus Gießen schrieb am 17.01.2013 um 17:28 Uhr
Sicher ist jeder unnatürlich ums Leben gekommene Mensch ein Toter zuviel.

Dennoch muß man die jeweiligen historischen Umstände mit berücksichtigen: An der deutsch-deutschen Grenze prallten zwei "feindliche" Weltsysteme aufeinander, kurz davor, einen dritten Weltkrieg und ein atomares Inferno zu beginnen. Darunter mußte speziell die deutsche Bevölkerung im besonderen leiden. Die Bewohner der DDR hinsichtlich der Einschränkung einiger persönlicher Freiheiten mehr als ihre westlichen Gegenüber. Das Ganze war letztlich ein Ergebnis des von den deutschen Faschisten begonnenen Krieges (und nicht geringe Teile der deutschen Bevölkerung standen da auch dahinter).

Zur historischen Bedingtheit von Grenzauseinandersetzungen folgende Anekdoten:
Um 1997 kamen über die deutsch/österreichische Grenze zwischen Lindau und Bregenz viele Flüchtlinge aus der südlichen Hemisphäre illegal über die Grenze, oft zu Fuß. Die "Bayerische Grenzpolizei" (eine bayerische Spezialität, die es inzwischen nicht mehr gibt) war mit dem Ansturm überfordert und wurde von anderen Polizeibeamten in der Gegend unterstützt. In einer Nacht gab es ein Problem mit der Instruktion und ein Polizist kannte die richtige Parole nicht: Er wurde von einem Kollegen angeschossen.

Dicht am südlichsten Punkt Deutschlands, am Schrofenpaß zwischen Oberstdorf und dem Lechtal, findet man ein "Marterl": "Von einem bayr. Revierjäger durch einen Schuß verblutete an dieser Stelle am 31.10.1909 Hermann Moosbrugger, geb. 7.1.1880 in Au. Herr sei ihm gnädig".
Au ist ein Ort im österreichischen Vorarlberg.

Schon einschneidender als diese Anekdoten finde ich die Mauern in Bethlehem und anderen Stellen zwischen Israel und Palästina, sowie den gewaltigen Schutzzaun am Rio Grande zwischen USA und Mexico. Über die Zahl der Toten an diesen Grenzen habe ich nun nicht nachgeforscht. Zwischen Mexico und USA handelt es sich ja aber nun nicht um eine "Systemgrenze", sondern um eine "Wohlstandsgrenze".
Harald Herrmann
483
Harald Herrmann aus Mücke schrieb am 17.01.2013 um 17:28 Uhr
Meine Frage galt explizit den "Republikflüchtigen" die aus dem Westen in den Osten wollten.
Die sind doch ganz normal dorthin ausgereist, wer sollte (und wollte) sie aufhalten?

Und dazu -->
"Wieviele Menschen bei dem Versuch ums Leben kamen als sie aus Polen in die BRD wollten entzieht sich meiner Kenntnis" drängt sich die Frage auf:

Wann, wo, wer, warum und unter welchen Umständen?
Harald Herrmann
483
Harald Herrmann aus Mücke schrieb am 17.01.2013 um 18:12 Uhr
"Zwischen Mexico und USA handelt es sich ja aber nun nicht um eine "Systemgrenze", sondern um eine "Wohlstandsgrenze".

Stimmt,

und die USA möchte niemand mehr einreisen lassen, da sie selbst inzwischen auch schon genug Obdachlose hat ...

Auch die deutsch/deutsche Grenze war im Prinzip eine "Wohlstandsgrenze", nur wir haben uns ja nicht gegen einreisende Ostler gewehrt - ganz im Gegenteil, es wurden viele "freigekauft" aus diversen Gefängnissen.
236
Thomas Knecht aus Gießen schrieb am 17.01.2013 um 18:25 Uhr
Herrn Wirth muss ich absolut recht geben.

Da es keinen Tatbestand Republiksflucht aus der BRD gab, kann es auch keine geben.

Es wurde dennoch an der Grenze BRD - DDR geschossen. Zum Bsp. auf Jugendliche, die 1951 zu den Weltfestspielen der Jugend und Studenten nach Berlin wollten.

Die Menschen die über Polen einreisen wollten und ums Leben kamen sind jene die seit 1990 illegal einreisen wollen.

"wir haben uns ja nicht gegen einreisende Ostler gewehrt" Stimmt! "Wir" (ich nicht) haben gut Ausgebildete Fachkräfte abgeworben, die in der DDR eine teure Ausbildung machen konnten. Dass so eine Wirtschaft ruiniert werden sollte fällt nicht auf. Von 1952 bis 1961 haben BRD Krankenhäuser keine Pflegekräfte ausgebildet. Wozu auch? Geht doch billiger.

Ich habe gelesen dass ein sehr großer Prozentsatz der freigekauften "politischen" Gefangenen auch in der BRD wieder Straffällig wurden ...
Harald Herrmann
483
Harald Herrmann aus Mücke schrieb am 17.01.2013 um 18:34 Uhr
Das ...

Ich habe gelesen dass ein sehr großer Prozentsatz der freigekauften "politischen" Gefangenen auch in der BRD wieder Straffällig wurden ...

...stimmt, man hat zu den freigekaiften "Politischen Häftlingen" einen gewissen Prozentsatz Krimineller mit abnehmen müssen, das war aber bekannt.

Das lief nach dem Motto:
"Wenn ihr die haben wollt, dann müsst ihr auch einen Teil von jenen nehmen ..."
236
Thomas Knecht aus Gießen schrieb am 17.01.2013 um 19:47 Uhr
Das ist mir neu! Gibt es Quellen?

Fidel Castro hat das 1979 oder 80 richtig gemacht. Alle Gefängnisse auf und wer wollte konnte ab nach Miami.
Harald Herrmann
483
Harald Herrmann aus Mücke schrieb am 17.01.2013 um 19:51 Uhr
Meine Quellen sind Gespräche mit Betroffenen, anderes müsste man selbst zusammensuchen ...
Harald Herrmann
483
Harald Herrmann aus Mücke schrieb am 17.01.2013 um 19:59 Uhr
Dass die "Vermischung" leicht war, -->

http://www.chronikderwende.de/lexikon/glossar/glossar_jsp/key=bautzen.html

erster Absatz
236
Thomas Knecht aus Gießen schrieb am 17.01.2013 um 22:25 Uhr
das kann man so und so sehn ... und nicht zu vergessen ... die brd hat auch politische gefangene. dafür laufen verbrecher die hinter gitter gehören frei rum hatten oder haben hohe funktionen in staat und wirtschaft etc...

wir haben halt auch eine klassenjustiz ... und die ddr hatte auch eine klassenjustiz ... allerdings eine andere.
Ulrike J. Schepp
1.180
Ulrike J. Schepp aus Reiskirchen schrieb am 18.01.2013 um 08:06 Uhr
Früher hätte man gesagt "Dann geh doch rüber!"
236
Thomas Knecht aus Gießen schrieb am 18.01.2013 um 09:02 Uhr
Ja Frau Schepp,

und heute sagen die, die das damals sagten "geh doch nach Kuba" und die Antwort darauf lautet:

"Ich arbeite lieber dafür, dass auch hier eine Arbeiterdemokratie entsteht."

Man muss ja was dafür tun, damit die Bevölkerung nicht pausenlos der Massenverdummung ausgesetzt wird.
Harald Herrmann
483
Harald Herrmann aus Mücke schrieb am 18.01.2013 um 11:49 Uhr
Die Zukunft einer "Arbeiterdemokratie" kann man unschwer nachvollziehen, wenn man sich die Arbeit mancher Betriebsräte anschaut und das Verhalten der Arbeiterschaft untereinander.

Dies, in Verbindung mit den Erfahrungen der Staaten, die dieses Konzept hatten und untergegangen sind - oder haben und darum kämpfen, zu überleben, oder sich dem Druck von unten zu beugen - das lässt mich hoffen, dass wir hier und ein Großteil der Menschheit weiterhin klar denken können und sich nicht auf ein zum Scheitern verurteiltes Experiment einlassen!
236
Thomas Knecht aus Gießen schrieb am 18.01.2013 um 12:56 Uhr
Solange aus der Klasse an sich noch nicht die Klasse für sich geworden ist, wird das auch nichts werden. Aber daran arbeiten wir ja.

Ein bisschen hilft uns dabei auch unsere Verfassung - um vll. so wieder zum Thema des Artikels zurück zu finden.
Harald Herrmann
483
Harald Herrmann aus Mücke schrieb am 18.01.2013 um 13:16 Uhr
Da gebe ich eines zu bedenken, beim Nutzen der bestehenden Verfassung:

Wenn man die Verfassung nutzt, um das wacklige Gestell der neu zu errichtenden Regierungsform zu stabilisieren und als Trittbtett für das Erklimmen dieses Podestes auch braucht, dann ist es Kontraproduktiv, diese Verfassung zu kippen!

Da dies aber das erklärte Ziel ist - das außer-Kraft-setzen der bestehenden Verfassung - tritt man dann eines der Standbeine weg ...

Nun denn, wenn es je so weit käme, fröhliches Balancieren, vor allem, da der Andrang der selbsternannten "Gutmenschen" beträchtlich sein würde!
236
Thomas Knecht aus Gießen schrieb am 18.01.2013 um 14:37 Uhr
Wir wollen die hessische Verfassung nicht kippen.
Harald Herrmann
483
Harald Herrmann aus Mücke schrieb am 18.01.2013 um 14:51 Uhr
Hessen allein zu erobern, das halte ich für mit am unwahrscheinlichsten, da gibt, besser gesagt, gäbe es weiter östlich andere Bundesländer.

Und bundesweit "an die Regierung zu kommen" - was Gott oder sonst ein höheres Wesen verhindern möge - bedingt eine bundesweite Verfassung, ob und wie dann Länderverfassunegen überhaupt noch nötig und verfügbar wären, das steht auch in den Sternen, also irgendwie artet diese Diskussion langsam in Kindergartengeplapper aus ...
236
Thomas Knecht aus Gießen schrieb am 18.01.2013 um 15:00 Uhr
Wer behauptet dass den jetzt wieder?

Ich bezog mich auf das, was ich ihnen gestern schrieb:

Thomas Knecht aus Gießen schrieb am 16.01.2013 um 14:59 Uhr ...
236
Thomas Knecht aus Gießen schrieb am 20.01.2013 um 02:04 Uhr
Also ... ich bin kein großer Fan der sogenannten "bürgerlichen Demokratie" da sie in meinen Augen keine Demokratie ist.

Macht im Staat haben nicht die, die den Reichtum erschaffen sondern die, die den erarbeiteten Reichtum stehlen.

Auch kann diese "bürgerliche Demokratie" wenn sie den Herrschenden nicht genug Profit abwirft in eine offene, terroristische Staatsform umgewandelt werden. Siehe 1933.

Und wenn es danach den Bach runtergegangen ist, diese Herrschaften haben nichts zu befürchten. Sie machen wie gehabt weiter ... Wieder unter einem "demokratischen" Mäntelchen, das blütenweiß gewaschen ist!

Darum haben diese Musterdemokraten derart Angst vor den Kommunisten!

Wie heisst es im Manifest der Kommunistischen Partei "Mögen die herrschenden Klassen vor einer kommunistischen Revolution zittern. Die Proletarier haben nichts in ihr zu verlieren als ihre Ketten. Sie haben eine Welt zu gewinnen."

Jeder Werktätige ist ein natürlicher Verbündeter der Kommunisten ... Leider ist die Antikommunistische Hetzte die ja nicht erst seit ein paar Jahren sondern seit über 150 Jahren zur Staatsdoktrin erhoben wurde derart stark, dass uns unsere Verbündeten feindlich gegenüber stehen und sich nach wie vor mit Krümeln begnügen, die man ihnen hinwirft anstatt sich endlich die Bäckerei zu nehmen die ihnen sowieso gehört.
Harald Herrmann
483
Harald Herrmann aus Mücke schrieb am 20.01.2013 um 13:32 Uhr
Hallo Herr Knecht,

bevor man hier etwas schreibt sollte man sich doch sicher sein, dass das belegbar ist.

Besonders der letzte Absatz ihres letzten Postings gerät dabei zur Lachnummer, denn ...

"Bereits seit der Gründung der Dritten Internationale 1919 war die Spaltung zwischen deutschen Sozialdemokraten und Kommunisten unüberwindbar. Seitdem wurde Kommunismus im Westen allgemein fast immer mit Diktatur, Demokratie vor allem mit Kapitalismus gleichgesetzt, obwohl auch Kommunisten und Sozialisten die Verwirklichung von Demokratie und die Versöhnung individueller Freiheit mit sozialer Gerechtigkeit beanspruchen."

Hier beginnt. lt. Wikipedia ...

http://de.wikipedia.org/wiki/Kommunismus, >> Leninismus - die Ächtung des Kommunismus durch - interessanterweise mit der SPD - auch linken Demokraten.

Zur "Staatsdoktrin" erhoben wurde dies im Grund genommen durch Hitler und später, nach Ende des zweiten Weltkrieges, ganz offiziell durch die Amerikaner.

Einige frühre Arten des Kommunismus gab es schon seit weit mehr als tausend Jahren, vor gur 150 Jahren begann eine intensivere Phase, die ihren Höhepunkt im ersten Weltkrieg hatte, als die "kommunistische Weltrevolution" in Russland begann, die aber recht schnell an ihre Grenzen stieß, hauptsächlich, weil die " natürlichen Verbündeten der Kommunisten", die "Werktätigen" mancher Industrieländer ein gesundes Misstrauen gegenüber den Versprechungen das Kommunismus hatten, wie sich dann später (z. B. in der Sowjetunion und den nach dem zweiten Weltkrieg zwangssozialisieten Ländern) zeigte, nicht ganz zu Unrecht.

Dazu ...

"... dass uns unsere Verbündeten feindlich gegenüber stehen und sich nach wie vor mit Krümeln begnügen, die man ihnen hinwirft anstatt sich endlich die Bäckerei zu nehmen die ihnen sowieso gehört."

gibt es eine tolle Geschichte:

Zwei Freunde hatten sich für 50 Kreuzer ein Fässchen mit Schnaps erstanden und wollten durch den freien Verkauf des Inhaltes zu Geld kommen. Man zog durch die Lande und bot den Schnaps zu einem Kreuzer pro Glas an, mit sehr, sehr wenig Erfolg. Da der eine noch einen Kreuzer hatte, kaufte er sich dafür von seinem Kumpel selbst ein Glas voll Schnaps. dieser kaufte sich von dem ersten mit dem gleichen Geld auch einen, und so ging das Geschäft eine Zeit lang fröhlich hin und her, bis das Fässchen leer war - und damit auch die 50 Kreuzer weg waren, die man investiert hatte ...

Merke:

Wenn man für Alle und Jeden immer alles an benötigten Waren bereithält sollte deren Neuerwerb im Auge behalten werden, mithin ist ein gewisses Profitdenken angebracht, sonst wird das Modell ein "Rohrkrepierer".
236
Thomas Knecht aus Gießen schrieb am 21.01.2013 um 23:34 Uhr
Guten Abend Herr Herrmann, ich frage mich, wie sie zu diesem Posting kommen, das in sich widersprüchlich ist.

Wo mein Posting zur Lachnummer wird, erschließt sich mir nicht.

Den staatstragenden Antikommunismus gab es in diesem Land schon lange bevor an einen deutschen Staat gedacht wurde. Spätestens seit dem "Kölner Kommunistenprozess" von 1852.
Harald Herrmann
483
Harald Herrmann aus Mücke schrieb am 22.01.2013 um 08:03 Uhr
Nun, aus einem einzelnen Prozess das zu konstruieren ...

"Thomas Knecht aus Gießen schrieb am 20.01.2013 um 02:04 Uhr
... Leider ist die Antikommunistische Hetzte die ja nicht erst seit ein paar Jahren sondern seit über 150 Jahren zur Staatsdoktrin erhoben wurde ..."

ist schon eine nicht gelinde Übertreibung, und dies ...

"... und sich nach wie vor mit Krümeln begnügen, die man ihnen hinwirft anstatt sich endlich die Bäckerei zu nehmen die ihnen sowieso gehört. "

... wurde ja schon von den real existierenden kommunistischen Staaten ad absurdeum geführt, denen gehörten quasi alle Bäckereiketten, die gingen aber daran kaputt, dass man nicht wirtschaftlich genug arbeiten konnte (siehe Beispiel Schnapsfässchen ...)!

Und es sollte bei diesen Überlegungen zur klassenlosen Gesellschaft doch zu denken geben, dass nur dort die Wirtschaft floriert, wo Privatinitiative durch Privatbesitz zugelassen wird - und somit doch eine, wenn auch minimale(?) Ausbeutung entsteht!
Martin Wagner
2.723
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 22.01.2013 um 08:45 Uhr
Sicher ich mache es mir "zu leicht" (ich kann mir schon vorstellen, wer das hier in einem Kommentar feststellen wird ...) wenn ich feststelle (um auch zu versuchen zum Artukel zurück zu kommen ...) dass nach meiner Überzeugung die hessische Verfassung (01) die realen Machtverhältnisse zum Zeitpunkt der Erstellung widerspiegelte und (02) praktischer Ausdruck der Einsicht: im Moment ist es besser, wenn die Verfassung nur Rahmenbedingungen "festklopft" darstellte.

zu (01): Der Kapitalismus als treibende Kraft des Faschismus war derart diskredidiert, dass sich zu diesem Zeitpunkt niemand vorstellen konnte, dass der eine so massive Wiederkehr erfahren dürfte. (Warum das dann andersgekommen ist - anderes Thema - würde hier zu weit führen ...). Die beiden sehr starken Arbeiterparteien "zogen (zumindest zum Tei) noch am gleichen Seil". Wenn sie es auch nicht schafften, das von ihnen gewünschte Wirtschaftssystem (Sozialistische Wirtschaft) in die Verfassung rein zu schreiben, so wurden doch viele Paragraphen zur Bändigung des Kapitalismus hingehievt (siehe die Beispiele im Artikel).

Das heisst für mich: Wer sich hinstellt und behauptet der Kapitalismus ist eine prima Sache kann das mit irgendwas belegen, aber gerade nicht mit der hessischen Verfassung. Macht er das trotzdem, dann ist er Verfassungsfeind.

zu (02): Mit dem Ansatz "nur Rahmenbedingungen sind festzuklopfen" da habe ich so meine Schwierigkeiten. Es ist ja bekannt, dass der erste Verfassungsentwurf von deutschen Verfassungsrechtlern in einer von der Besatzungsmacht (der amerikanischen Armee) kontrollierten Klausurtagung aufgesetzt wurde. Ich vermute - kann das aber nicht belegen - dass da die Parole ausgegeben wurde "eine kapitalstische Wirtschaftsform bekommen wir angesichts der Stärke der Arbeiterparteien nicht durch die Volksabstimmung, eine sozialistische Wirtschaftsordnung wollen wir aber auf keinem Fall - na dann machen wir eine Verfassung, welche sich auf Rahmenbedingungen beschänkt (mit einigen Paragraphen, welche die "spätere" Sozialisierung von bestimmten Wirtschaftszweigen erlauben würden)".

Wie ich auf "die Idee" komme. Das ist einfach - ein paar Jahre später war die Einheit der beiden Arbeiterparteien (gezielt ab etwa der Jahreswende 46/47 durch die drei westlichen Besatzungsmächte voran getrieben) soweit zerschlagen, dass im Grundgesetz zu dem Block Wirtschaftsform ganz andere Dinge in die Verfassung rein gewandert sind.
236
Thomas Knecht aus Gießen schrieb am 22.01.2013 um 09:14 Uhr
Ach Herr Herrmann, es war nicht nur ein Prozess. Dieser eine galt als Beispiel von vielen, sowie vielen anderen kleineren und größeren Versuchen uns mundtot und weiteres zu machen.

Nehmen wir einige kleinere Versuche ... Verbot der Rheinischen Zeitung 1843 oder das Verbot der neuen Rheinischen Zeitung 1849, Verbot der Verbreitung des Manifest der Kommunistischen Partei ebenso 1849.

Gehen wir ein paar Jahre weiter und finden ein Gesetz, dass zumindest von der Überschrift her, heute stimmen würde, damals aber absolut Reaktionär war. Betroffen war u.A. auch ein Mann aus Gießen, den ich sehr hoch schätze. Der Mann war Wilhelm Liebknecht, das Gesetz ist unter der Bezeichnung "Sozialistengesetz" bekannt. Warum der offizielle Titel heute zumindest bei großen Teilen der sich sozialdemokratisch nennenden Partei stimmen würde ist "Gesetz gegen die gemeingefährlichen Bestrebungen der Sozialdemokratie" Wilhelm Liebknecht war Vater des später im Auftrag der sozialdemokratischen Regierung ermordeten Karl Liebknecht.

Was sollen "real existierende kommunistische Staaten" sein? Ein Widerspruch in sich!

Es gab und gibt Staaten des real existierenden Sozialismus. Die klassenlose Gesellschaft kann nur Global funktionieren.

Woher nehmen sie die Behauptung, dass man nur mit jemandem der nichts erwirtschaftet sondern sich nur den Mehrwert aneignet an der Spitze einen Betrieb, Konzern, eine Bäckerei floriert?

Ich empfehle nochmals das Buch "Die DDR unter dem Lügenberg" wenn es u.A. um die "Marode DDR Wirtschaft" geht.

Wie eine Wirtschaft floriert wo "Privatinitiative durch Privatbesitz zugelassen wird" sehen wir ja gerade heute mal wieder.

Ist eine kollektive Initiative durch kollektives Eigentum da nicht besser?

In der Zeit der Klassenherrschaft der Arbeiter heißt es wie schon geschrieben "Jeder nach seinen Möglichkeiten - jedem nach seiner Leistung!" Natürlich wird da Mehrwert geschaffen. Jede sinnvolle Arbeit erzeugt Mehrwert. Darauf baut sich ja die Wissenschaft des Marxismus auf.

Uns geht es aber darum, dass diejenigen von dem Mehrwert profitieren, die ihn auch erarbeiten und sich der Mehrwert eben nicht privat angeeignet wird wie es heute geschieht. Wo eben nicht diejenigen davon profitieren die ihn erschaffen.
236
Thomas Knecht aus Gießen schrieb am 22.01.2013 um 09:35 Uhr
Guten Morgen Herr Wagner, kurz gegriffen ... Seh ich ähnlich.

Ach ja, ich schrieb etwas weiter oben, dass ich kein großer Fan der "bürgerlichen Demokratie" bin. Ich kann mir eim besten Willen besseres Vorstellen.

Im Gegensaz zu den momentan herrschenden die diese Herrschaftsform zur Zeit als das non plus ultra und den damit verknüpften Kapitalismus sie nennen es nur "soziale Marktwirtschaft" als das Ende der Geschichte sehen, würde ich diese "bürgerliche Demokratie" als immer noch verteidigungswert sehen, wenn die momentan herrschenden wieder dazu übergehn eine offene faschistische Diktatur zu errichten, weil damit mehr Profit zu machen ist.

Der stellvertretende Vorsitzende der Deutschen Kommunistischen Partei Patrik Köbele sagte dazu vor gut 10 Tagen: "Das Motto ist ja "Der Feind steht links", und dazu möchte ich sagen: Da haben sie doch hoffentlich recht! Ich erkläre ja ganz deutlich, daß ich ein möglichst unversöhnlicher Feind des Kapitalismus bin. Daher die nette Meldung in der Essener Lokalpresse, die mich mit diesen fünf Nennungen im Verfassungsschutzbericht als Rekordhalter bezeichnet. Jetzt kann man natürlich sagen, die DKP ist klein und popelig. Aber offensichtlich schätzen die Herrschenden das zumindest ein wenig anders ein. Da mag natürlich gelegentlich auch Arbeitsplatzsicherung eine Rolle spielen, aber zumindest halten sie es für nötig, uns zu beobachten. Und das kommt ja nicht daher, daß wir ein Feind von Grundrechten wären."
236
Thomas Knecht aus Gießen schrieb am 22.01.2013 um 10:21 Uhr
Ach ja, noch etwas Herr Wagner ... zu ihrem Abschluß

"Wie ich auf "die Idee" komme. Das ist einfach - ein paar Jahre später war die Einheit der beiden Arbeiterparteien (gezielt ab etwa der Jahreswende 46/47 durch die drei westlichen Besatzungsmächte voran getrieben) soweit zerschlagen, dass im Grundgesetz zu dem Block Wirtschaftsform ganz andere Dinge in die Verfassung rein gewandert sind. "

Trotzdem schreibt das BRD GG den Kapitalismus nicht fest. Die sogenannte "EU Verfassung" schon. Auch schreibt diese "Verfassung" die Militarisierung und Hochrüstung fest! Beides Punkte die sowohl gegen unsere Verfassung als auch gegen das BRD GG gerichtet sind. Man sieht, je neuer eine Verfassung in diesem System um so schlimmer wird sie!
Martin Wagner
2.723
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 22.01.2013 um 12:43 Uhr
Obwohl ich nicht "Fan von Parteien" bin (und schon garnicht, der in ihrem letzten Kommantar genannten) stimme ich weitestgehend mit ihren politischen Einschätzungen überein. (Was sie geg.falls erstaunen dürfte.)

Wir - und damit meine ich die Linke in all ihren Schattierungen - "kommen nicht herum" den Kapitalismus zu stürzen. Ich habe (im Gegensatz zu manchen anderen Linken ...) nie in meinem Leben daran geglaubt, dass es so etwas wie eine Chance gibt dieses Wirtschaftssystem zu reformieren / menschenfreundlicher zu machen etc. Das System ging, geht und wird auch in Zukunft "über Leichen" (gehen). Damit meine ich nicht die Leichen an innereuropäischen Landesgrenzen, sondern z.B. die Leichen im Mittelmeer (wo ja bekanntlich Menschen versuchen unter Einsatz ihres Lebens in den Wirtschaftsraum Europa zu kommen, weil der Kapitalismus in ihrem Heimatland ein Überleben sehr schwer macht ....) .

Wir dürfen (entschuldigen sie die etwas derbe Ausdrucksweise) den "Speichelleckern des Systems" dabei einfach nicht durchgehen lassen, dass sie immer wieder versuchen uns dann als Verfassungsfeinde hinzustellen. Das hätten sie sicher gerne - entspricht aber nicht den Tatsachen.
Harald Herrmann
483
Harald Herrmann aus Mücke schrieb am 22.01.2013 um 13:06 Uhr
Nun, sie "Helden der Arbeiterbewegung", ist es ihnen bei dieser von ihnen geprägten und getragenen Aussage nicht selber aufgefallen, dass Sie dem Kapitalismus damit eine hohe Erfolgsquote zusprechen lassen?

" Das System ging, geht und wird auch in Zukunft "über Leichen" (gehen). Damit meine ich nicht die Leichen an innereuropäischen Landesgrenzen, sondern z.B. die Leichen im Mittelmeer (wo ja bekanntlich Menschen versuchen unter Einsatz ihres Lebens in den Wirtschaftsraum Europa zu kommen, weil der Kapitalismus in ihrem Heimatland ein Überleben sehr schwer macht ....) ."

Diese Menschen wollen gezielt hierher, weil sie hier ihre einzige Chance sehen!

Hier, in der "kommunistenfeindlichen, den Arbeiter ausbeutenden EU" sehen sie ihre Chance!

Warum, wohl?
Martin Wagner
2.723
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 22.01.2013 um 13:31 Uhr
Herr Hermann, es steht mir nicht zu ihnen Ratschläge zu geben (nach dem Foto sind sie älter) trotzdem weisse ich darauf hin, dass mein Satz mit "..... weil der Kapitalismus in ihrem Heimatland ein Überleben sehr schwer macht ...." endet. Also klar wird, dass diese Menschen es sich einfach nicht leisten können wählerisch zu sein.
Harald Herrmann
483
Harald Herrmann aus Mücke schrieb am 22.01.2013 um 14:26 Uhr
Na, da wären doch die Herkunftsländer der Flüchtlinge ein weites Gebiet, um die klassenlose Gesellschaft zu installieren ...

... und nicht hier, wo die Mehrzahl der Bevölkeung dies gar nicht will!
236
Thomas Knecht aus Gießen schrieb am 22.01.2013 um 17:49 Uhr
Merken sie eigentlich, wie sie langsam aber sich einen Ton annehmen Herr Herrmann, der ihnen garnicht steht?

Ich bin zwar viel jünger als sie, ich erteile aber auch älteren gerne eine Nachhilfestunde.

Der Kapitalismus und gerade seine höchste Form der Imperialismus haben die Länder wo die meissten Flüchtlinge herkommen seit Jahrhunderten ausgeplündert und sie tun es heute noch. Dafür werden Kriege geführt. Momentan mal wieder in einer Ex Kolonie. Frankreich hilft den armen Menschen in Mali gegen Terroristen. Das dabei mal wieder Zivilisten die Hauptleittragenden sind ... wen juckts? Sollten von dort Flüchtlinge nach Europa kommen wollen und werden dabei nicht von Frontex Killern "erledigt" sind sie auch hier der übelsten Ausbeutung ausgesetzt.

Wofür aber kämpft Frankreich in Mali? Natürlich für die Menschenrechte. Genauso wie die USA und die BRD in Afghanistan, die USA im Irak, Truppen der Nord Atlantischen Terror Organisation unter Führung der BRD in Jugoslawien ... Oder gehts es nicht um etwas viel Wertvolleres? Zumindest für diese Herrschaften?

Frankreich fürchtet um seinen Einfluss in Mali und die sehr guten Konzessionen beim Uranabbau!

Die Bundeswehr(macht) hat seit 1992 neue Richtlinien. Man schützt nicht nur das was man eh schon hat, man schützt auch das, was man haben will. "Rohstoffquellen und Absatzmärkte" sowie die Transportrouten.

Im Umkehrschluss hätte auch Hussein "seine Tankstellen" hier "Verteidigen" können.

Kommen wir zurück, warum es ein sozialistischer Staat in diesen Regionen ungemein schwieriger hat.

Warum eine klassenlose Gesellschaft nur Global geht habe ich ja schon erklärt.

Um einen sozialistischen Staat gut aufbauen zu können, braucht man eine entwickelte Wirtschaft, eine entwickelte Arbeiterklasse und eine entwickelte Ausbeuterklasse.

Was meinen sie, warum Lenin alle Hoffnungen auf Deutschland und eine baldige Revolution in Deutschland setzte, die ja auch ausbrach und dank der Sozialdemokratie zerschlagen wurde?

Warum will ein Großteil der Bevölkerung hier keinen sozialistischen Staat? Jetzt kommen wir wieder auf den herrschenden Antikommunismus zurück.

Viele glauben den Lügen die über uns verbreitet werden. Sie ja auch Herr Herrmann.
Harald Herrmann
483
Harald Herrmann aus Mücke schrieb am 22.01.2013 um 19:37 Uhr
Herr Knecht,

ich habe zu Weihnachten1989 mir einem ehemalige Kader-Mitlied der SED gesprochen, der zu dieser Zeit davon überzeugt war, dass der Kommunismus die einzig richtige Staatsform wäre, wenn er nicht von Menschen geleitet würde!

Will heißen, die angedachte optimale Lösung war auch in den Augen dieses überzeugten Kommunisten - der mir sagte, dass er stolz darauf war, Mitglied dieser Partei gewesen zu sein, bis sie in seinen Augen auch nicht mehr unterstützenswert war - nicht realisierbar.

Ach ja, der Hauptgrund, warum das so kam war seiner Meinung nach, dass JEDER versuchte, so viel wie möglich für sich herauszuholen und alle sich gegenseitig misstrauten!

Und dieser Satz -->

"Um einen sozialistischen Staat gut aufbauen zu können, braucht man eine entwickelte Wirtschaft, eine entwickelte Arbeiterklasse und eine entwickelte Ausbeuterklasse."

... lässt genau das befürcheten, wieder werden Posten besetzt mit Leuten, die sich "bewährt" haben, die also auch mit ihren Ellebogen kämpfen konnten und diese Gepgflogenheiten beibehalten. während sie sich völlig selbstverständlich den Annehmlichkeiten der gehobenen Position bedienen.

Es entsteht also eine klassenlose Mehrklassengesellschaft, Kapitalismus der anderen Art!
236
Thomas Knecht aus Gießen schrieb am 22.01.2013 um 20:00 Uhr
Herr Herrmann, sie vermischen ja schon wieder.

Ende Dezember 89 ... Wird schon jemand gewesen sein, der nach dem Zusammenbruch auch auf die Beine gefallen ist oder? Karrieristen gab es sogar auch in der DKP.


Und in der SED mit ihren über 2.000.000 Mitgliedern erst recht.

So etwas muss beim nächsten mal eben verhindert werden. Wir lernen aus unseren Fehlern.

Und wie lässt sie der Satz "Um einen sozialistischen Staat gut aufbauen zu können, braucht man eine entwickelte Wirtschaft, eine entwickelte Arbeiterklasse und eine entwickelte Ausbeuterklasse."

Auf diese mehr als merkwürdige Vermutung kommen?

Wenn sie absolut nicht lesen wollen was ich zur klassenlosen Gesellschaft schrieb und wie dort hingekommen werden kann tut es mir für sie Leid!
Stefan Walther
4.887
Stefan Walther aus Linden schrieb am 22.01.2013 um 20:18 Uhr
Also Herr Herrman, Sie verrennen sich hier meiner Meinung etwas = denken Sie wirklich, die Menschen, die nach Europa flüchten, kommen aus sozialistischen Ländern ( welche sollten das sein? ) und sind damit glühende Anhänger des Kapitalismus? Das Gegenteil ist der Fall = der Kapitalismus / Imperialismus ist Ursache des Flüchtlingsdramas, die Situation der Flüchtlinge in ihren Herkunftsländern ist vom Imperialismus verursacht!

Ja, das Geschwätz der "Enttäuschten" ist bekannt, statt sich mit den Ursachen des vorübergehenden Scheiterns ( die liegen weit vor 1989! ) zu beschäftigen, sich mit Hilfe des wissenschaftlichen Sozialismus an Analysen zu wagen usw., "argumentieren" sie auf einmal moralisch, sprechen vom "von Natur aus schlechten, egoistischen Menschen"... dieses Gefasel, das nur von den Fehlern ( oft auch der eigenen ) ablenken soll, das ist so leicht zu durchschauen, dass es sich nicht lohnt sich damit zu beschäftigen.
Ich teile ja nicht alle Ansichten von Herrn Knecht, bewundere aber seine Hartnäckigkeit, vor allem deshalb weil Sie einige Dinge einfach ignorieren, nicht darauf eingehen, nur weil es in Ihre Argumentationskette nicht rein passt? Beispiel: wie oft soll Herr Knecht noch den Unterschied aufzeigen zwischen Sozialismus und Kommunismus, zwischen der Herrschaft der Arbeiterklasse ( als sehr langer Übergangsphase ) und der klassenlosen Gesellschaft? Keiner, der sich auch nur im Ansatz mit dem Sozialismus beschäftigt hat, wird ernsthaft bestreiten, dass es im Sozialismus unterschiedliche Klassen gibt.
Sowohl Russland ( nach der Revolution die Sowjetunion ) als auch z.B. China waren sehr rückständige Länder und trotzdem gelang es über jahrzehnte den Sozialismus erfolgreich aufzubauen.
Nebenbei, der Kommunismus ist keine "Staatsform", im Kommunismus gibt es keinen Staat mehr, denn der Staat ist Ausdruck davon, dass es noch verschiedene Klassen gibt, dass die herrschende Klasse mit Hilfe ihres Staates ihre Herrschaft ausübt... der Staat wird absterben, in einer klassenlosen Gesellschaft wird er überflüssig sein.
Harald Herrmann
483
Harald Herrmann aus Mücke schrieb am 22.01.2013 um 20:27 Uhr
Herr Knecht, wer was vermischt sieht man an ihrer Antwort. Ohne jegliches Hintergrundwissen ist jemand, der so etwas sagt pauschaliert.

Nein, ich weiß nicht, ob er Karriere gemacht hat oder nicht, zu dieser Zeit war er noch Leiter einer LPG, der mangels Nachfrage im Osten die selbstgemästeten, geschlachteten Gänse in den Westen beachte, um wenigstens die Kosten hereinzubekommen.

Wir haben nach diesem Deal einen Abend recht vorurteilsfrei zusammengesessen und über alles Mögliche geredet.

Von ihm kam der Ausspruch, den ich gerade heute noch gerne zitiere:

"Ihr im Westen und wir im Osten waren die Motoren der jeweiligen Wirtschaftsform. Ihr habt, nachdem die Amis auch geholfen haben, wieder auf die Beine zu kommen, genug an alle möglichen Staaten bezahlt, vorneweg an Israel. Wir haben 40 Jahre lang den Russen den verlorenen Krieg bezahlt.
Es wird eine Wiedervereinigung geben und, passt auf, ihr werdet diesen Betrag, den wir an die Russen bezahlt haben, nicht nur noch einmal bezahlen, sondern deutlich mehr."

Und dabei fielen auch die Sätze, in denen er mit der Führung der SED abrechnete!

Und noch erwas: Dass der Weg in die klassenlose Gesellschaft unmöglich ist, das sollte jeder Mensch, der ein wenig nachdenken kann, erkennen.

Und ich nehme für mich in Anspruch, denken zu können und meine Schlüsse aus Erlebtem, Gelerntem und Gelesenem/Gesehenem zu ziehen!

Ich gehe so weit mit ihnen konform, dass ich gegen die extremen Rechten bin, blöderweise - für Sie - auch gegen die extremen Linken ...
Stefan Walther
4.887
Stefan Walther aus Linden schrieb am 22.01.2013 um 20:34 Uhr
Na dann, da werde ich mich ausklinken, mit Aussagen wie "es ist unmöglich weil es unmöglich ist, weil ich ein klar denkender Mensch bin...", damit kann ich nichts anfangen, wenn ich auf so was reagieren würde, dann würde ich mit Sicherheit den Verhaltenskodex hier verletzen, also lasse ich es lieber...

Wie heisst es doch "die Grenze zwischen Selbstbewusstsein und Arroganz, die ist oft fließend" :-)), nicht drauf eingehen, war mein persönliches Schlußwort!
Harald Herrmann
483
Harald Herrmann aus Mücke schrieb am 22.01.2013 um 20:36 Uhr
Herr Walther,

es ist bewiesen worden, wenn sie mehrere hundert Menschen zu einem Test bitten und sie diese Menschen ohne Hinweise, wie sie sich verhalten sollen, in einen Raum sperren, der genug zu essen, trinken und sich zu beschäftigen bietet, so werden nach kürzester Zeit "Klassen" gebildet, gibt es Leute, die bestimmen, Leute, die organisieren und den überwiegenden Teil, der dankbar für die Führung und Anleitung ist!

Und schon sind wir wieder bei der "Natur des Menschen", der für ein rein klassenloses Dasein nicht gemacht ist.

(Dieser Test hat in USA stattgefunden, er diente anderen Erkenntnissen, in Reader`s Digest wurden die Ergebnisse vorgestellt.)
236
Thomas Knecht aus Gießen schrieb am 22.01.2013 um 20:40 Uhr
Guten Abend Herr Walther,

Dankeschön.Genau solche Kommentare wie von ihnen bewegen mich dazu diese Arbeit hier weiter zu machen ... Dass es bei Herrn Herrmann keinen Sinn macht, weiß ich selber. Aber es lesen ja auch andere Leute mit. Vll. öffnen sich ja andere Augen.

Denken sie, dass ihr Kommentar bei Herrn Herrmann was bringt? Ich bezweifle, dass sie davon ausgingen, als sie ihn schrieben. Gerade deshalb nochmal vielen Dank!

Sollte Herr Herrmann auf ihren Kommentar eingehen, bin ich mir sicher, er wird sich wie bei mir an nebensächlichkeiten abarbeiten und das, um was es ihnen und auch mir geht bleibt wieder liegen.

Na vll. irre ich mich auch. Wäre schön aber ich bezweifle es!
236
Thomas Knecht aus Gießen schrieb am 22.01.2013 um 20:42 Uhr
Ich habe mich nicht geirrt.

SCHADE!
Stefan Walther
4.887
Stefan Walther aus Linden schrieb am 22.01.2013 um 20:44 Uhr
Herr Herrmann, und damit wollen Sie allen Ernstes die Entwicklung der sozialistischen Staaten analysieren, ihre Erfolge, die Fehler die gemacht wurden.... die Schlüsse die in anderen sozialistischen Staaten aus den Fehlern gezogen wurden ( z.B. im Kampf gegen die Parteibürokraten )... und was letzendlich doch die Ursache für die Restauration des Kapitalismus war?
Da wird Ihnen dieser Test nicht weiter helfen, da muss man sich schon ein wenig intensiver mit der Geschichte befassen.
Ja sicher, die kleinbürgerliche Erziehung über jahrhunderte, das Streben nach Selbstverwirklichung, der Egoismus Leitmotiv und Antrieb, alles das wird nicht von heute auf morgen verschwunden sein, das hat aber mit der "Natur des Menschen" nichts zu tun, dafür gibt es zahllose Beispiele in der Geschichte!
Harald Herrmann
483
Harald Herrmann aus Mücke schrieb am 22.01.2013 um 20:44 Uhr
Ach wissen sie, auch auf die Gefahr hin, als arrogant abgestempelt zu werden, ich genieße es, in einem Land zu leben, in dem ich noch sagen darf, was ich will!

Und ich hoffe, dass dies so lange Bestand hat, dass dies auch noch meine Kinder und eventuelle Enkel ohne Gefahr für Leib und Leben tun können ...
236
Thomas Knecht aus Gießen schrieb am 22.01.2013 um 20:55 Uhr
Und schon wieder so ein platter Kommentar ... In diesem Staat wurde noch nie jemand wegen seiner Meinung getötet, eingesperrt, aus dem Beruf entfernt ...

Die Gefahr eines neuen Faschismus gibt es in der BRD nicht ...

Oh man Herr Herrmann wachen sie endlich auf ...
Stefan Walther
4.887
Stefan Walther aus Linden schrieb am 22.01.2013 um 21:18 Uhr
Na jetzt kommt der "Oberlaberer", man schaue sich nur die aktuellsten Kommentare an anderer Stelle an, so voller Systematik und Inhalt, Sie schreiben von Satire, immerhin wer über sich selbst lachen kann, dem gehört zumindest Respekt.

Oder kommt jetzt noch die große Analyse von Ihrer Seite Herr Fürst, dann entschuldige ich mich schonmal im voraus für das vorschnelle Urteil!
236
Thomas Knecht aus Gießen schrieb am 22.01.2013 um 21:20 Uhr
Schön Herr Fürst,

welche der oG Artikel unserer Verfassung sind Umgesetzt oder werden zumindest nicht gebrochen?
236
Thomas Knecht aus Gießen schrieb am 22.01.2013 um 21:49 Uhr
Aha ... Der Fürst will es dem Knecht also zeigen ... Ja, Frau Schepp hat schon gesagt, das Bundesrecht Landesrecht bricht. Betroffen ist dabei aber nur Art 21 und auch nur der Teil der die Todesstrafe umfasst.

Alle anderen, vor allem oG Artikel unserer Verfassung sind davon nicht betroffen.

Also ... Alle oG Artikel wurden und werden gebrochen!
Harald Herrmann
483
Harald Herrmann aus Mücke schrieb am 22.01.2013 um 22:16 Uhr
Was sagt schon die Bibel, Esa 42, vers 19:

19 Wer ist so blind als mein Knecht / vnd wer ist so taub / wie mein Bote
/ den ich sende? Wer ist so blind als der Volkomen / vnd so blind als der Knecht des HERRN?
236
Thomas Knecht aus Gießen schrieb am 22.01.2013 um 22:20 Uhr
Und was kollidiert mit Bundesrecht? Ich finde nichts!

Oh Herr Annacker meldet sich mal wieder zu Wort:

Schreiben sie von Roland Freisler? Ich bedaure es ja fast ihnen schon wieder widersprechen zu müssen. Roland Freisler hätte laut dem Sachbearbeiter, der die Witwenrente für Frau Freisler bearbeitete auch in der BRD eine steile Karriere noch vor sich gehabt.

Mit meiner antifaschistisch demokratischen Grundeinstellung kann ich in diesem Rechts Staat keine Karriere machen. Nein, das war mal kein Schreibfehler von mir.
236
Thomas Knecht aus Gießen schrieb am 22.01.2013 um 22:37 Uhr
Sie wissen schon, dass auch das BRD GG Enteignungen und die Sozialisierung zulassen?

Auch das BRD GG ächtet den Angriffskrieg komischerweise immer noch.

Ist er nicht nett der Herr Annacker? Zuerst vergleicht er mich mit einem Faschisten, der vermutlich nach 1945 in CDU oder FDP untergekommen wäre ... Vermutlich FDP ... Da kamen ja fast alle Nazi Richter und Staatsanwälte unter ... Freisler ja nun nicht ... Da kam eine Alliierte Bombe dazwischen ...

Und jetzt bemüht er sich, mich auch noch einen "Stalinisten" zu nennen. Kommen sie ... setzen sie noch einen drauf ...
Stefan Walther
4.887
Stefan Walther aus Linden schrieb am 22.01.2013 um 22:45 Uhr
Richtig Herr Fürst, juristische Spitzfindigkeiten interessieren mich wenig, Recht haben und Recht bekommen, da liegen Welten dazwischen...
Mich interessiert viel mehr die reale Politik, auf was sich da wie bezogen wird, das ist für mich völlig zweitrangig, ein Beispiel, das Herr Knecht hier angeführt hat = "Auch das BRD GG ächtet den Angriffskrieg komischerweise immer noch."
Das ist auch das was mich hier an dem eigentlichen Beitrag stört, da hätte ich mich auch nie eingeschaltet, das ist Traumtänzerei auf eine hessische Verfassung zu pochen... stimmt, das interessiert mich kein Stück!
Ach, der Herr Annacker, einfach so stehen lassen, ist immer die beste "Reaktion" auf persönliche und unsachliche Kommentare, ja, gelingt mir auch nicht immer :-( , Herr Fürst schafft es schon das ein oder andere Mal mich mit persönlichen, unsachlichen Kommentaren zu provozieren, na ja, evt. schaffe ich es noch auch das zu ignorieren :-))
236
Thomas Knecht aus Gießen schrieb am 22.01.2013 um 22:59 Uhr
Ich wusste nicht dass wir uns duzen. Und wer hier nicht alle beisammen hat ... Naja das erspare ich mir.

Waren es nicht auch Richter die in einem Kommentar unbedingt reinbringen mussten dass der Generalstreik verboten sei?

Natürlich waren das Kollegen des oben bereits erwähnten Roland Freisler, die leider nicht den Weg des oben genannten genommen haben.

Vermutlich hatten sie Angst ... Ein Generalstreik hat ja schonmal ihren Weg behindert 1920 gegen die Herren Kapp und Lüttwitz. Ebenso zwei Musterdemokraten.
236
Thomas Knecht aus Gießen schrieb am 22.01.2013 um 23:05 Uhr
Haben wir eine klassenlose Gesellschaft?

Wir haben eine Klassengesellschaft und zwar eine der schlimmsten Art. Der Imperialismus ist der verfaulende, verwesende Kapitalismus.

Und in dieser Klassengesellschaft suche ich mir selber aus, wer mich dutzen darf und wer nicht.

Ich sieze mich hier ja selbst mit Leuten die mir und meinen Zielen nahe stehen.
Harald Herrmann
483
Harald Herrmann aus Mücke schrieb am 22.01.2013 um 23:15 Uhr
Frage:

Soll ich in der Küche einige Messer aus dem Messerblock holen und hier verteilen?

Aber Vorsicht, ich kann mit Worten besser zielen als mit Messern ...

Also Bauhandschuhe und Schutzbrillen an, ich werfe ...














... nur virtuell!
Stefan Walther
4.887
Stefan Walther aus Linden schrieb am 22.01.2013 um 23:25 Uhr
Muss ich Herrn Herrmann Recht geben, mittlerweile unterirdisch und nur noch "Dünnpfiff"!
236
Thomas Knecht aus Gießen schrieb am 23.01.2013 um 00:24 Uhr
Da haben sie allerdings absolut Recht Herr Walther. Wenn man vom Thema unbedingt abweichen will, die Debatte ins lächerliche ziehen will dafür sind Fürst und Annacker sehr gut. Wie nennt man sowas nochmal? Ich möchte mir hier keine Anzeige wegen Beleidigung oder übler Nachrede einhandeln auch wenn gerade ein Annacker hier so schreibt.

Sollte es hier irgendwann wieder zu einer normalen Diskussion kommen, melde ich mich wieder.

Mich würde ja interessieren, wie der Durchschnittsleser dieses Theater dieser Musterdemokraten hier einschätzt?
Martin Wagner
2.723
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 23.01.2013 um 20:14 Uhr
Kurz zu einer Passage von Herrn Fürst (22.01.2013 um 22:27 Uhr)

"Nächstes Semester setzten Sie sich mal in eine Staatsorganisationsrechts Vorlesung, dann geht Ihnen vielleicht das ein oder andere Licht auf."

Ist jetzt etwas aus dem Zusammenhang gerissen, aber ich wollte anmerken, dass es wirklich lehrreich sein kann sich an der Universität in ganz bestimmten Vorlesungen fortzubilden.

Ich entsinne mich dunkel, dass ich vor etwa 35 Jahre ab und an in Vorlesungen von Prof. Ridder, Jurist in Giessen, gegangen bin. Das war sehr lehrrreich. Prof. Ridder war (er dürfte schon tot sein) einer der wenigen linken Staatsrechtprofessoren die die BRD hervor gebracht hat.

War ja nie Student an der Uni - kann mann/frau da heutzutage einfach rein marschieren oder wird am Eingang kontrolliert?
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