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Frage der Woche: Wie viel ist Ihnen Ihre Kommune wert?

Gießen | Ein überregionales Nachrichtenblatt titelt: „Deutschlands Städte und Gemeinden stehen am Rande des Finanz-Kollapses...“ Die Auswirkungen der Finanzkrise in den Gemeinden spüren allen voran die Bürger, wenn kommunale Angebote, wie eine Nachmittagsbetreuung für Kinder oder Dorffeste wegen der finanziellen Schieflage wegfallen. Dabei sind die Angebote begehrt, in vielen Gemeinden investieren Einwohner viel Zeit, um die Attraktivität ihrer Heimat zu erhalten. Sie betätigen sich ehrenamtlich als Tagesmutter, halten Workshops oder organisieren Sportveranstaltungen. Geld oder Entschädigung erhalten sie für ihre Mühen nicht, ihr Wohnort ist ihnen mehr wert als Bares.
Sollten Bürger in Zeiten der Krise mehr Verantwortung in ihrem Wohnort übernehmen? Wie viel ist Ihnen Ihre Kommune wert? Vielleicht sind Sie bereits ehrenatmtlich für Ihre Mitbürger tätig?

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Kommentare zum Beitrag

Martin Wagner
2.330
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 01.11.2012 um 17:43 Uhr
Der Artikelschreiber fragt am Ende seines Artikels:

"Sollten Bürger in Zeiten der Krise mehr Verantwortung in ihrem Wohnort übernehmen? (.....) Vielleicht sind Sie bereits ehrenatmtlich für Ihre Mitbürger tätig?"

Das sind in meinen Augen zwei Fragen, welche hintereinander abgearbeitet werden müssen.

Zuerst müssen Alle diejenigen, welche zu verantworten haben, dass die Städte Pleite gegangen sind "geteert und gefedert werden um dann mit Schimpf und Schande aus der Stadt für immer vertrieben zu werden". Also die historischen Stadtrechte sind wieder einzuführen. Es kann doch nicht wahr sein, dass die selben Verbrecher (nicht im juristischen Sinne zu verstehen, sondern im übertragenen Sinne), welche den Karren ohne mit der Wimper zu zucken in die Sch.... gefahren haben ungestraft davon kommen weiter am Ruder bleiben.

Und diesbezüglich hätte ich eine herzliche Bitte. Bitte, Bitte .. vorschont mich mit dem Schwachsinnargument die Kommunen haben die Fehler der Länder oder des Bundes leider auszubaden. Mit welchem hirnlosem Unsinn sollen wir Bürger belogen werden? Oder ist es nicht so, dass die Stadtregierung (die jetzige, die vorhergehende, die vorvorhergehende ... nicht aus Parteien besteht bzw. bestand die - über kurz oder lang - schon die Regierung im Land bw. Bund stellt bzw. gestellt hat? Wenn das mit dem finanziellen Ausbluten der Kommunen wirklich stimmen würde; warum haben die das nicht auf Landes- bzw. Bundesebene abgestellt? Die Macht dazu haben bzw. hatten sie doch?

Nein, das "kommunalpolitische Personal" war und ist schlicht und einfach unfähig. Jeder halbwegs intelligenter Normalbürger weiss, dass er nur so viel Geld ausgeben kann, wie er einnimmt. Nur für diese "Damen und Herren" gilt und galt das nicht: die geben und haben Geld ausgegeben, solange Banken bereit waren Kredite zu geben. War und ist ja auch so einfach; die Zinsen für die Bankkrediten zahlen und haben sie ja nicht aus eigener Tasche bezahlt, sondern die Bürger der Stadt.

Kurz zur zweiten Frage:
Danach wäre ich bereit für den Wiederaufbau auch selber in die Hände zu spucken.
Antje Amstein
6.003
Antje Amstein aus Gießen schrieb am 01.11.2012 um 21:23 Uhr
Ich denke, wenn nicht bereits jetzt täglich so viele Menschen in Gießen ehrenamtlich tätig wären, würden viele Angebote in der Stadt jetzt schon nicht stattfinden können!
Ja ich bin ehrenamtlich tätig!
Stefan Walther
4.199
Stefan Walther aus Linden schrieb am 01.11.2012 um 21:57 Uhr
Die Frage kann ich nicht ernst nehmen. Wollen Sie evt. einen neuen Fragebogen unter die Leute bringen = wo soll auf unsere Kosten gespart werden? Wollen wir am besten sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse durch Ehrenamtliche ersetzen? Vielleicht können wir ja auch ne Sonderregelung für die Region einführen "1 Euro - Jobs undoder unentgeltliche Zwangsarbeit für arbeitslose Hartz IV - Bezieher"?
natürlich ist da ein Zusammenhang Martin, auch wenn du 3x "Bitte" und "Schwachsinnsargument" schreibst. Die Krisenlasten sollen auf unseren Rücken abgewälzt werden, die kleinen Leute sollen die Folgen der sogenannten "Sparzwänge" ausbaden. Zu behaupten "alle Kommunalpolitiker sind nur unfähig", das trifft nicht den Kern des Problems! Ja, auch die Kommunalpolitiker haben nur das gemacht was alle gemacht haben, und dann ist das Spekulations-Kartenhaus zusammen gebrochen.
Martin Wagner
2.330
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 01.11.2012 um 22:10 Uhr
Nein, Herr Walter, die Stadtoberen haben was anderes gemacht wie ich! Ich bin Maurer und habe in meinem Leben nie viel Geld verdient. Aber ich habe niemals Schulden gemacht. Also bitte - was soll der Vergleich zwischen mir und diesen (ich muss höflich bleiben ... ) Damen und Herren.
Peter Herold
26.331
Peter Herold aus Gießen schrieb am 02.11.2012 um 00:07 Uhr
Musste bei dem Schuldenstand z.B. die LaGa-show, um dieses Thema mal wieder zu bringen, durchgeführt werden? Und komme mir jetzt keiner mit Notwendigkeit und Zuschüssen. Das sind Milcchmädchenrechnungen, bei denen sich man/frau in die Tasche lügen. Zuschuss bedeutet allemal, Zuschuss und nicht Übernahme der Kosten.
Was haben Sie lieber Herr Hilpers gegen Maurer. Ein ehrbarer Beruf. Ich war mal in meinem Ersten Leben Mechaniker/Maschinenschlosser. In Rente ging ich als Refernt bei einer der größten Versicherungen Europas. Wie sieht Ihre diesbezügliche Lebensleistung aus?
Wo in der Kommune gespart werden könnte? Hoffentlich nicht an Leistungen für den Bürger!
Im Bund geht man/frau jeztz wieder in die Vollen statt zu sparen. Gegen den willen der LINKEN, wird der Bundestag erheblich vergrößert, obwohl dazu keine zwingende Notwendigkeit bestanden hat. Siehe vorstehend LaGa in unserer Kommune
Martin Wagner
2.330
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 02.11.2012 um 06:49 Uhr
Herr Hilpers schrieb:

"Die da oben" ausnahmslos als Vollidioten abzustempeln mag ihr leicht erregbares Gemüt befriedigen, ......"

Ja ich rege mich jedes mal wieder auf, weil ein solcher Ansatz doch mit der Dummheit großer Kreise der Bevölkerung spekuliert. Ich wiederhole mich: erst den Karren in den Schlamm fahren und dann allen Ernstes glauben es fällt nicht auf, dass gerade die Notleidenden dieser "Politik" den Karren wieder flott machen sollen und die Verursacher ungeschoren davon kommen ....! Für wie blöd sollen wir denn verkauft werden?

"..... stellt aber auch einfach mal jede Person in die Ecke, die sich in der Kommunalpolitik betätigt bzw. der diese gewählt hat."

Nein Herr Hilpers; bitte meine Ausführungen genau lesen. Nur die Repräsentanten von Parteien (meines wissens sind da keine Wählervereinigungen dabei), welche an der Stadt-, Landes- und Kreisregierung aktuell bzw. irgend einmal beteiligt waren (und auch nur solche, welche Schulden gemacht haben). Von den Anderen, ja die gibt es - die Herrschenden versuchen das natürlich unter den Tisch zu kehren - mehr als sie denken.

Von deren Wählern habe ich nicht gesprochen.

"Und davon teilen ja zum Glück nur die Wenigstens ihre weltfremden Ansichten ......"

Ansichtssache

"...... von einer mit Gaunern und Verbrechern durchsetzten Politik."

Bei der Unterschriftensammlung für das Bürgerbegehren in den letzten Monaten habe ich in Gießen mehr Mitbürger gesprochen, die genau das glauben.

"Schalten sie doch mal drei Gänge runter."

Guter Tipp Herr Hilpers, bin ja nicht mehr der Jüngste ... ;-)
Nicole Freeman
8.640
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 02.11.2012 um 08:10 Uhr
Ich war einmal ehrenamtlich beim DRK taetig. Leider habe ich jetzt keine Zeit mehr dafuer. Es war eine schoene Zeit auch wenn , nein gerade wenn wir im Einsatz waren hatte ich das Gefuehl einer Bestaetigung meiner Leistung in den Gesichtern derer die Hilfe brauchten. Unsere Jahrhundertflut zeigte aber auch, das die eine Organisation der anderen Organisation nicht die Butter auf dem Brot goennt. Wer helfen will kann im kleinen fuer sich bereits etwas erreichen. Einen schoenen guten Tag wuenschen. Ein laecheln schenken. Mal auf Kinder der Nachbarn aufpassen. Bei Krankheit mal fuer die Nachbarn mitkochen usw. Es gibt viele Wege zu helfen ohne eine Flutmedalie oder einen Orden zu bekommen. Was kleine Dinge erreichen koennen merken sie erst wenn sie es versuchen. Jeden Tag eine gute Tat,, das Pfadfindermotto ,,macht einen selbst Gluecklicher !
2.135
Gertraud Barthel aus Gießen schrieb am 03.11.2012 um 11:53 Uhr
Oder zur Partei der Nichtwähler übergehen. Ich wüßte jedenfalls nicht, welche Partei ich in Gießen noch wählen könnte.
Peter Herold
26.331
Peter Herold aus Gießen schrieb am 03.11.2012 um 13:50 Uhr
Wie wahr Frau Barthel
Michael Beltz
6.919
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 03.11.2012 um 18:27 Uhr
Die Kommunen können niht anders als Schulden machen oder sämtliche Sozialleistungen kürzen und alles Eigentum privatisieren. Auf die Schuldentilegung wurde bereits hingewiesen. Ich habe schon einmal auf eine Rede von F.J. Strauß auf dem deutschen Sparkassengtag vor etwa drei Jahrzehnten hingewiesen. Im Interesse der Banken hat er damals auf die notwendige Verschuldung der Kommunen hingewiesen.

Wie ist folgendes Problem zu lösen:
Die Kommunen müssen ca.zwei Drittel aller öffentlichen Investionen leisten, erhalten aber weniger als 20 Prozent der Steuereinnahmen. Erwähnt werden müssen die steigenden Sozialausgaben für Menschen, die im Rahmen kapitalistischer Verwertungsbedingungen aussortiert , also in die Armut geschickt werden.

Und Martin Wagner!!!! im Gießener Stadtparlament sind auch Vertreter, die den ganzen Wahnsinn nicht mitmachen, aber kaum Einfluss haben. (Will heißen, wir sind die Guten)
Martin Wagner
2.330
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 03.11.2012 um 19:16 Uhr
Herr Beltz schrieb:

" (Will heißen, wir sind die Guten)"

Herr Beltz war das ihr Beitrag zu "wir machen das Online-Forum der Giessener Zeitung lustiger" oder glauben sie das wirklich?"

;-) soviel Ironie musste jetzt mal sein!

Achso, ich habe den Zeitpunkt der Einstellung dieses Kommentars übersehen. Das war also, Herr Beltz ihr "Wort zum Sonntag". (Wußte garnicht, dass sie religiös sind?)

So etwas ernsthafter Herr Wagner!

Ich schrieb (und das ist nachzulesen):
" ..... Parteien (meines wissens sind da keine Wählervereinigungen dabei), welche an der Stadt-, Landes- und Kreisregierung aktuell bzw. irgend einmal beteiligt waren ....". Ist doch klar, dass damit niemals die Partei gemeint war, der Herr Beltz angehört.

Ich schlage vor, Herr Beltz, wir setzen diese Debatte bei der Montagsdemo am 5.11. ab 18 Uhr bei den "3 Schwätzern" fort.
Peter Herold
26.331
Peter Herold aus Gießen schrieb am 03.11.2012 um 19:58 Uhr
Besser bei einer Tasse Kaffee schräg gegenüber
Martin Wagner
2.330
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 04.11.2012 um 08:56 Uhr
Herr Herold, das mit der Tasse Kaffe schräg gegenüber stimmt, aber in den letzten Wochen sind wir bei der wöchentlichen Montagsdemonstration so wenige geworden; da zählt jeder! Aber das ist eine andere Diskussion .....!
Peter Herold
26.331
Peter Herold aus Gießen schrieb am 04.11.2012 um 09:33 Uhr
Mal schauen? Ein Mann mehr mach bei wenigen einiges aus;-)

Aber ich hätte zu der gestellten Beitragsfrage eine Gegenfrage.

Wieviel sind die Bürger der Kommune wert? Das muss sich die Stadt auch fragen lassen. Nicht nur bei den Bürgern sparen, es gibt auch andere Möglichkeiten.
Christine Weber
7.321
Christine Weber aus Mücke schrieb am 04.11.2012 um 10:16 Uhr
Ja, Herr Herold, es gibt auch andere Möglichkeiten. Aber einfacher ist es, dem kleinen Mann in die Tasche zu greifen.
Ja ich bin ehrenamtlich im Tierschutz und im VdK tätig. Und ich freue mich immer wieder, wenn ich jemandem helfen konnte. Es baut wieder auf, um die nächste Niederlage zu überwinden.
Peter Herold
26.331
Peter Herold aus Gießen schrieb am 04.11.2012 um 19:31 Uhr
Soll doch Frau Peltz diese Fakten selber liefern. Wäre mal ein positiver Beitrag
Peter Herold
26.331
Peter Herold aus Gießen schrieb am 04.11.2012 um 22:17 Uhr
Weiß es einer? Ich nicht und die genaue Zahl kennt wahrscheinlich keiner, weil sich die Stadt in die eigene Tasche ....
Jutta Skroch
12.678
Jutta Skroch aus Buseck schrieb am 05.11.2012 um 15:27 Uhr
Von bis jetzt 28 Kommentaren sind gerade mal 3 dabei, die die gestellte Frage beantwortet haben !!!
Ich will sie aus meiner Sicht beantworten: Zunächst mal wird sich die Mehrheit für die Menschen im Umfeld engagieren, und zwar da, wo die Kommunen nicht können oder vielleicht auch nicht wollen. Erst in zweiter Linie vielleicht für die Infrastruktur der Kommune, sei es, einen neuen Spielplatz anlegen oder einen Park pflegen und verschönern, wie es hier in Großen Buseck ein Förderverein tut.
Ich habe mich während meiner Berufstätigkeit lange Zeit ehrenamtlich eingebracht, nicht nur zeitlich, sondern auch finanziell. Mit Beginn der Veränderung meiner persönlichen Situation, nämlich mit meiner Rente meinen Lebensunterhalt zu finanzieren, ging das leider nicht mehr. Mittlerweile bald 71 möchte ich nun ganz einfach meine verbliebene Zeit so gestalten, wie es mir gefällt. Also möglichst keine Verpflichtungen mehr, die müsste ich aber bei einem Ehrenamt eingehen, denn entweder mache ich eine Sache ganz oder gar nicht. Punktuell, also für ein bestimmtes Vorhaben wäre ich auch heute noch bereit.
Michael Nudelmann - Mitarbeiter der GZ-Redaktion
3.028
Michael Nudelmann - Mitarbeiter der GZ-Redaktion aus Gießen schrieb am 05.11.2012 um 15:29 Uhr
Frau Skroch, vielen Dank, dass Sie die Diskussion auf die richtige Bahn zurück geführt haben.
Melanie Weiershäuser
2.501
Melanie Weiershäuser aus Gießen schrieb am 05.11.2012 um 16:25 Uhr
Schade, das hier unsere Frage der Woche nicht wirklich mit dem nötigen Ernst beantwortet wurde. Nur wenige - an die unseren herzlichen Dank - haben die Frage beantworet.

Über Diskussionen freuen wir uns immer. Allerdings nur, wenn sie zum Thema sind und sachlich bleiben.

Was hier mal wieder zu erkennen ist, dass am Thema vorbei kommentiert wurde. Wer sich auf humorige Art und Weise hier unterhalten will, der macht am besten eine eigene Unterhaltung auf. Oder schreibt sich über die PN-Funktionen. Oder telefoniert oder sonstwas...

Ernst gemeinte Fragen verdienen ernst gemeinte Antworten.
Nichtssagend, spaßige Beiträge wunderbar, aber bitte da wo sie hinpassen. Das würde unsere Arbeit sehr erleichtern.
Stefan Walther
4.199
Stefan Walther aus Linden schrieb am 05.11.2012 um 17:10 Uhr
Vielleicht sollten Sie mal über Ihre Frage nachdenken, wenn es diverse kritische Anmerkungen dazu gibt, dann heisst das noch lange nicht, dass die Leserinnen und Leser die Frage nicht verstanden haben, mir geht sie einfach die falsche Richtung = also gut, dann auf den Punkt gebracht:
"Wir zahlen nicht für Eure Krise!" so lautet die Forderung vieler, und nicht wie leiste ich unentgeltliche / ehrenamtliche Arbeit weil die Kommunen kaputt gespart werden.
Jutta Skroch
12.678
Jutta Skroch aus Buseck schrieb am 05.11.2012 um 17:20 Uhr
Hallo Stefan,
ich sehe das anders. Die Frage war eindeutig, also entweder ich betätige mich ehrenamtlich, dann sage ich das hier, oder ich tu es nicht, dann würde sich eine Antwort hier erübrigen.
Jetzt wirst du mir wahrscheinlich vorwerfen, dass ich es nicht tue und demgemäß meine Antwort ebenso überflüssig ist. Ich habe aber angemerkt, dass ich dazu bereit bin, wenn es um einmalige Aktionen geht. Insofern denke ich, hat meine Antwort eine Berechtigung.
Stefan Walther
4.199
Stefan Walther aus Linden schrieb am 05.11.2012 um 17:41 Uhr
Hallo Jutta, ja das sehe ich anders = es sind insgesamt 3 Fragen ( nicht nur eine ). Und zu behaupten, den Bürgerinnen und Bürgern ist "ihre Kommune" mehr wert wenn sie sich ehrenamtlich engagieren? ja, das geht für mich in die völlig falsche Richtung! Da setzt man einfach schon voraus, dass es wichtig ist zu sparen und übernimmt - bewusst oder unbewusst, keine Ahnung - die Argumentation der "Spar"-Politiker, und dagegen spreche ich mich aus, und das hat nichts mit "Thema verfehlt" zu tun, das gehört hier zum Thema!
750
D. Theiß aus Lich schrieb am 06.11.2012 um 22:42 Uhr
Herr Nudelmann,

ihre Frage ist so nicht richtig, es gab schon immer Ehrenämter oder Nachbarschaftshilfe, nur dieses gab es und gibt es auch noch heute, aber verstärkt im ländlichen Raum.
Siehe den Artikel in der GZ über Lich - Bettenhausen, es geht auch so.

Für Städte wie Gießen oder ähnliche ist das keine Frage, die Menschen im ländlichen Raum kennen sich besser untereinander und somit ist dies keine Frage ob jemand dem anderen hilft oder ob etwas gemeinsam für die Gemeinschaft getan wird, es gibt viele Beispiele wo gerade die Dorfgemeinschaft zusammensteht und etwas bewirkt. Als Beispiel möchte ich hier das Dorf Lumda bei Grünberg benennen, der Anbau von dem Bürgerhaus sowie die Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses wurden in Eigenleistung erstellt, das Material stellte die Stadt Grünberg zur Verfügung. So etwas wäre in Gießen gar nicht denkbar, weil im Vorfeld so viele Miesmacher dagegen wären nur Stimmung gegen die Stadtoberen zu machen.

In einer Stadt in der Größenordnung von Gießen, wird wahrscheinlich auch hier und dort etwas getan aber nicht in diesen Maße wie auf dem Land.

Man sieht ja schon hier bei der Reaktionen einzelner Kommentare wie die Personen zu so etwas stehen.
Der Genossenschaftsgedanke „Gemeinsam sind wir stark“ fehlt einfach in den größeren Städten. Da zählt eher Jeder ist sich selbst der nächste oder Jedem das seine und mir am Meisten.
Stefan Walther
4.199
Stefan Walther aus Linden schrieb am 06.11.2012 um 22:57 Uhr
Ich habe nichts gegen ehrenamtliche Tätigkeit Herr Theiß, ich war u.a. auch jahrelang ehrenamtlich als Jugendtrainer und Abteilungsleiter in meinem Sportverein tätig.
Ich habe nur etwas gegen den Zusammenhang, gegen die Fragestellung, dagegen etwas, dass hier ein Zwang zum sparen als ( alternativlose ) Notwendigkeit dargestellt wird und dass öffentliche ( von regulär zu bezahlenden Beschäftigten ) Aufgaben von "Ehrenamtlichen" übernommen werden sollen, und dass diejenigen, die das nicht so sehen auch noch evt. so hingestellt werden als sei ihnen "ihre Kommune nicht viel wert", ja und deshalb kritisiere ich die Fragestellung, nicht das Ehrenamt!
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
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Herzlichst, Ihr(e) Michael Nudelmann - Mitarbeiter der GZ-Redaktion

von:  Michael Nudelmann - Mitarbeiter der GZ-Redaktion

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Michael Nudelmann - Mitarbeiter der GZ-Redaktion
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