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Woche des Sehens: UKGM zeigt in Gießen „Geheimnisse“ des Augenhintergrundes

von Frank Steibliam 09.10.20122247 mal gelesen3 Kommentare
Prof. Lorenz
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Gießen | Gießen, 9. Oktober 2012. Das Motto der elften Woche des Sehens vom 8. bis 15. Oktober lautet in 2012 „Wir sehen uns!“. Bundesweit gibt es Veranstaltungen, die auf den Wert guten Sehvermögens, auf die Ursachen vermeidbarer Blindheit weltweit sowie auf die Lage sehbehinderter und blinder Menschen in Deutschland und in den so genannten Entwicklungsländern hinweisen wollen. Die Klinik und Poliklinik für Augenheilkunde des UKGM in Gießen beteiligt sich an diesem Projekt und lädt für den 12. Oktober ein, sich den „Geheimnissen“ des Augenhintergrundes zuzuwenden.

Mit Hilfe moderner Technik ist es an diesem Tag möglich, eine Netzhautuntersuchung bei enger Pupille durchzuführen. Das entsprechende Gerät ermöglicht Ultra-Weitwinkel-Ansichten von über 200° der Netzhaut mit einer einzigen Aufnahme. Dies unterstützt Augenärzte bei der Diagnose, Analyse, Dokumentation und Therapie von Erkrankungen des Auges. Die Fahrtüchtigkeit wird dabei nicht beeinträchtigt.

Am Augenhintergrund können Vorstufen oder schon zu behandelnde Veränderungen von systemischen Krankheiten oder Augenerkrankungen festgestellt werden. Allen voran sind die Durchblutungsstörungen zu nennen. Die Hauptursache für schwere Sehbehinderung und Blindheit in Deutschland ist die altersassoziierte Makuladegeneration (AMD), eine Erkrankung der Stelle des schärfsten Sehens. Zunehmend spielen auch Gefäßverschlüsse in der Netzhaut und am Sehnervenkopf eine Rolle. Ein zu hoher Blutdruck oder Gerinnungs- oder Blutbildstörungen zeigen sich ebenfalls in Veränderungen der Netzhaut, beispielsweise durch Blutungen oder Verformung der Netzhautgefäße. Beginnende Veränderungen der äußeren Netzhaut, wie Vorstufen von Netzhautablösung oder Pigmentierungen, die bösartig werden können, werden frühzeitig festgestellt.

Weitere Informationen

Interessenten können sich am 12. Oktober zwischen 8 und 14 Uhr im Neubau des UKGM an der Hauptpforte (Klinikstraße 33) melden. Von dort werden sie zur Untersuchung im Zimmer 0586 oder 0587 neben der Apotheke weitergeleitet. Nach wenigen Minuten Untersuchungszeit wird eine Aufnahme des Augenhintergrundes angefertigt und mögliche krankhafte Veränderungen werden mit ihnen besprochen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Augenklinik freuen sich über einen regen Besucherstrom – ganz nach dem Motto „Wir sehen uns!“

Link zur Klinik: http://www.augen-giessen.de

Kontakt

Universitätsklinikum Gießen und Marburg GmbH (UKGM)
Klinik und Poliklinik für Augenheilkunde
Direktorin: Prof. Dr. med. Birgit Lorenz, FEBO
Friedrichstr. 18
D-35392 Gießen
Telefon: +49 641 985-43801
E-Mail: Birgit.Lorenz@uniklinikum-giessen.de

Das Universitätsklinikum Gießen und Marburg ( UKGM ) mit seinen 80 Kliniken und Instituten an den beiden Standorten Gießen und Marburg ist das drittgrößte Universitätsklinikum Deutschlands. Seit Februar 2006 trägt die RHÖN-KLINIKUM AG zu 95 Prozent die Verantwortung als Betreiber dieses ersten privatisierten Universitätsklinikums in der bundesdeutschen Geschichte und hat seitdem über 367 Millionen Euro dort investiert. Die rund 9.700 Beschäftigten versorgen jährlich rund um die Uhr 92.000 stationäre und über 334.000 ambulante Patienten. In Gießen und Marburg stehen 2.230 Betten und 57 Operationssäle für modernste Diagnostik und umfassende Therapie und Behandlung auf internationalem Niveau zur Verfügung. Mehr dazu unter http://www.ukgm.de

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Kommentare zum Beitrag

H. Peter Herold
29.232
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 09.10.2012 um 23:37 Uhr
Seit Jahren schon, seit zufällig Grüner Star festgestellt wurde, gehe ich alle Vierteljahr zur Kontrolle, bei der mehrere Verfahren zur Überprüfung angewendet werden.
Zischenzeitlich bin ich mit großem Erfolg am grauen Star bds. operiert und mein Augenarzt sagt,er beneidet mich um mein Sehvermögen
Frank Steibli
1.086
Frank Steibli aus Gießen schrieb am 10.10.2012 um 11:59 Uhr
Lieber Herr Herold, das freut uns sehr. Ihnen einen guten Tag!
H. Peter Herold
29.232
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 10.10.2012 um 13:00 Uhr
Ich finde es schade, dass die Glaukom-Untersuchung nicht mehr im Leistungskatalog der GKV enthalten ist. Ich glaube sogar nicht mal, wenn familiäre Indikation vorliegen könnte.
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