Bürgerreporter berichten aus: Gießen | Überall | Ort wählen...

Kriegerdenkmale in Deutschland

Vorderseite des Flyers zur Veranstaltung: Kriegerdenkmale in Deutschland
Vorderseite des Flyers zur Veranstaltung: Kriegerdenkmale in Deutschland
Gießen | Marburg | Eine kritische Untersuchung. Buchvorstellung mit Prof. Kurt Pätzold (Berlin)

Hier der Hinweis auf eine sicherlich interessante Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Stiftung (RLS) Hessen und des Rosa-Luxemburg-Clubs Marburg am

Mittwoch, 26. September 2012 um 20.00 Uhr im TTZ Wintergarten, SoftwareCenter 3 in Marburg

»Die Tafeln lügen«, erregte sich bereits Kurt Tucholsky über die in Erz gegossenen, in Stein gemeißelten, auf Holz geschriebenen Sprüche, mit denen an die in Kriegen ermordeten Menschen mit Pathos erinnert wurde. Der Historiker Kurt Pätzold hat sich in seinem Buch „Kriegerdenkmale in Deutschland. Eine kritische Untersuchung“ mit diesem Erbe beschäftigt, das in nahezu jedem deutschen Ort noch zu besichtigen ist.
Dieses Erbe sorgte in der Vergangenheit auch in Marburg für Streit. Die Aufstellung eines Kriegerdenkmals aus dem 19. Jahrhundert im hiesigen Ortsteil Bortshausen durch die Kameradschaft Marburger Jäger stieß auf vielfachen Widerspruch. Kritiker/innen befürchten ein Wiederaufleben militaristischer Traditionen und eine ebenso rückwärtsgewandte wie verklärende Erinnerungskultur.
Bei der Buchvorstellung wird Kurt Pätzold seine kritische Untersuchung zum Thema Kriegerdenkmale vor- und zur Diskussion stellen.

Zur Person: Prof. Dr. phil. Kurt Pätzold (*1930) lehrte bis 1992 als Professor für Deutsche Geschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin. Er ist ein international renommierter Historiker und Faschismusforscher. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören u.a. die Geschichte des
Faschismus und Entwicklungen im Bereich des Geschichtsrevisionismus. Hierzu hat er zahlreiche Bücher und sonstige Veröffentlichungen publiziert.

Die Veranstaltung findet mit freundlicher Unterstützung des Bündnisses "Nein zum Krieg", des DGB Marburg und der Geschichtswerkstatt statt.

Der Eintritt ist frei.

Vorderseite des Flyers zur Veranstaltung: Kriegerdenkmale in Deutschland
Vorderseite des Flyers... 
Rückseite des Flyers zur Veranstaltung: Kriegerdenkmale in Deutschland
Rückseite des Flyers zur... 

Mehr über

Rosa-Luxemburg-Stiftung (1)Militarismus (4)Marburg (569)Kurt Pätzold (1)Kriegerdenkmal (2)Geschichtsrevisionismus (1)Faschismus (34)Ehrenmal (2)DGB Marburg (1)Buchvorstellung (30)
Stöbern Sie in den Stichworten (Hilfe), um verwandte und ähnliche Beiträge zu entdecken:

Dies könnte Sie zum Thema auch interessieren

Internationaler Protest gegen Verherrlichung der Waffen SS in Lettland
Keine Ehrung der lettischen Waffen-SS! Aufruf zu internationalen...
Demonstrationszug vom Bahnhof durch die Innenstadt bishin zum Berliner Platz
Rede der SDAJ zum 08.Mai - Tag der Befreiung (mit Video)
Am 8. Mai 1945 – vor 72 Jahren – kapitulierte die Reichswehr...
8. Mai 1945 – der Kampf geht weiter!
72 Jahre Befreiung vom deutschen Faschismus Am 8. Mai 2017 jährt...
Irreführende Begrifflichkeiten in den bürgerlichen Medien – Teil 1
Es gibt Begriffe, Phrasen oder Floskeln, mit denen versucht wird, die...
Marburgs Svenja Greunke (weiß) laboriert noch an einer Verletzung aus dem Spiel gegen Saarlouis. Foto: Melanie Schneider
„Bei uns muss halt alles stimmen“
Planet-Photo-DBBL: TSV 1880 Wasserburg – BC Pharmaserv Marburg...
8. Mai 1945- Der Kampf geht weiter! 72 Jahre Befreiung vom deutschen Faschismus
Heute fand in Gießen eine Demonstration durch Gießen statt, um an den...
Die TOTEN HOSEN stehlen Pegida in Dresden die Show
GROSSE ÜBERRASCHUNG! DIE TOTEN HOSEN STEHLEN PEGIDA IN DRESDEN DIE...

Kommentare zum Beitrag

Peter Herold
25.322
Peter Herold aus Gießen schrieb am 21.09.2012 um 07:55 Uhr
Aber wir haben keine Bedenken Altgriechische oder -römische Standbilder zu bewundern.
Warum haben wir Deutschen, zumindest manche, Schwierigkeiten zu ihrer Vergangenheit zu stehen?
Ich sehe in den Mahnmalen keine Verherrlichung des Krieges, eher vielmehr die Mahnung an uns, an die Sinnlosigkeit des Krieges und seiner Opfer zu gedenken.
Wo sonst, als an solchen Orten, werden wir mit den Opfern konfrontiert?
Nicole Freeman
7.693
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 21.09.2012 um 08:10 Uhr
da gebe ich herr herold recht. ich sehe die kiegerdenkmale eher als mahnung . stehen dort doch namen und vor allem das alter der gefallenen soldaten. man erkennt das in manchen orten ganze jahrgaenge junger maenner gefallen sind. etwas verherrlichendes kann ich dara nicht entdecken. kann es sein das es eher die angst ist daran erinnert zu werden warum keine kriegerdenkmale mehr aufgestellt werden sollen ?
Kurt Wirth
1.262
Kurt Wirth aus Gießen schrieb am 21.09.2012 um 09:49 Uhr
Zugestanden, mit Abstand und zunehmendem Zeitablauf kann man die Sache so sehen, wie in den beiden Vorkommentaren dargestellt.
Aber die Absicht bei Errichtung der Denkmale war eine völlig andere: nämlich dem einen Sinn zu geben, was tatsächlich sinnloses gegenseitiges Abschlachten war. Nach dem Motto, wenn so viele unserer Männer dafür gestorben sind, kann das nichts schlechtes gewesen sein. Sie werden dann zu Helden und Retter des Vaterlands erklärt. Das wird dann verzwickt, denn die jeweiligen Gegner errichteten dieselben Denkmale (in Frankreich, Rußland etc.) und sind auch die "Guten", was der Logik nach ja nicht sein kann; in dem barbarischen Aufeinandergehaue müßte ja einer der Gute und einer der Schlechte gewesen sein. So war es natürlich nicht und hinter den Kriegen steckten ganz andere Motive, die den Menschen natürlich nicht mitgeteilt wurden und den Sieg davongetragen haben immer die Kanonenbarone.

Vor zwei Wochen fand ,wie jedes Jahr auf dem Grünten, im Allgäu, am Gebirgsjägerehrenmal (Peter Herold wird es kennen) der "Grüntentag" zu Ehren der gefallenen Soldaten der Gebirgstruppe statt (einschl. derer in Afghanistan). Das Ehrenmal wurde Ende der 20-er/Anfang 30-er Jahre des letzten Jahrhunderts errichtet, im Stil eines tibetischen Sakralbaus (man findet es z.B. unter
http://www.kamkreis-gebirgstruppe.de/gedenk.htm
oder beim Googeln "Grüntendenkmal" mit "Bilder zu Grüntendenkmal") zur Verklärung der Aktivitäten der Gebirgstruppe im 1.Weltkrieg. Es wurde dann mit gleichem Inhalt fortgeführt bezgl. 2.Weltkrieg und Auslandseinsätze der Bundeswehr. Am Treppenaufgang sind "Originalsteine" der Kampfschauplätze in den Westalpen, Balkan, Norwegen, Griechenland, Kaukasus eingelassen. Ja bitteschön, die deutschen Gebirgsjäger waren doch nicht als Touristen und Bergsportler und auf freundliche Einladung dort überall gewesen.

Die Festrede beim Grüntentag hält stets ein ranghöheres Mitglied der Bundeswehr oder des Verteidigungsministeriums (und nicht ein Vertreter der Vereinigten Kriegsdienstgegner oder Pax Christi). Dieses Jahr Oberfeldarzt Dr.Hengstermann vom Geb.San.Regiment 42 in Kempten, der mit kurzen Unterbrechungen seit mehreren Jahren in Afghanistan im Einsatz ist. Den Gottesdienst hielt der Militärpfarrer aus Kaufbeuren ab.

Unrühmlich ging auch die alljährliche Gedenkveranstaltung des Kameradenkreises der Gebirgstruppe am Hohen Brendten bei Mittenwald in den letzten Jahrzehnten in die Geschichte ein. Dort traten wiederholt alte Nazi-Generale und verurteilte Kriegsverbrecher (man suche im Internet nach Josef Scheungraber) als Festredner auf. Dank der Aktionen des "Arbeitskreises angreifbare Traditionspflege" wurde dieses Treffen die letzten Jahren stark "heruntergefahren" und auf Wunsch des Mittenwalder Fremdenverkehrsgewerbes von Pfingsten wegverlegt.

Meiner Mutter Bruder wurde im heutigen Libyen bei seinem ersten "Feindflug" abgeschossen - sein vorab gefertigter Abschiedsbrief an meine Mutter ist bar jeden "Heldentums" (obwohl er ein 150-prozentiger Anhänger Hitlers war) und zeigt Trauer und Verzweiflung. Meines Vaters Bruder ist als Gebirgsjäger am Mont Cenis von einer Bombe zerfetzt worden. Der Brief seines Leutnants (vorgefertigt, nur die persönlichen Daten sind deutlich sichtbar eingesetzt worden) an meine Großeltern strotzt von Pathos und "er wurde unter den Klängen des Liedes Vom guten Kameraden zu Grabe getragen" - in Wirklichkeit wurden seine noch auffindbaren Reste Tage später notdürftig verscharrt. Der eine liegt inzwischen auf dem Kriegsgräberfriedhof bei Tobruk, der andere auf einem solchen in Dagneux bei Lyon. Mit den Kriegsgräberfriedhöfen könnte man das Thema der Denkmäler fortsetzen, auch wenn es beim Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge diesbezüglich im Lauf der Jahre auch ein gewisses Umdenken gab.

Auch mit den ehrenden Benennungen von Kasernen nach Nazigeneralen
(Eduard-Dietl-Kaserne in Füssen, heute Allgäu-Kaserne, erst dieses Jahr die Umbenennung der General-Konrad-Kaserne in Bad Reichenhall, man könnte die Liste lange fortsetzen) war dieser fragwürdige Weg von Nationalismus und Chauvinismus zunächst fortgesetzt worden und erst nach heftigen Widerständen von Bürgerinitiativen u.ä. setzte eine Umorientierung ein.

Wer Zeit und Interesse hat, dem habe ich nun eine Menge Anhaltspunkte zum weiteren Herumdaddeln im Internet gegeben.
Birgit Hofmann-Scharf
9.915
Birgit Hofmann-Scharf aus Gießen schrieb am 21.09.2012 um 09:50 Uhr
Die Bezeichnung " Denk mal" besagt doch, über ein solches nachzudenken !
Ebenfalls sehe ich diese vorgenannten eher als Mahnmal an.
Die von einigen Komunen gepflegten Krieggräber haben für mich einen mahnenden Stellenwert, auf gar keinen Fall aber einen einer "rückwärtsgewandten Erinnerungskultur".

Ich befürworte jegliche Abschreckung (!) vor Kriegen .
Kriegswerbung auf deutschem Boden wird an ganz anderer Stelle betrieben, bitte dort ansetzen.
Kurt Wirth
1.262
Kurt Wirth aus Gießen schrieb am 21.09.2012 um 10:58 Uhr
Übrigens: Zu meinem oben erwähnten, in Libyen abgestürzten Onkel googele man nach "Anton Naiß". Da der Name praktisch nur einmal existent ist, findet man alles schön beisammen, vom Eintrag in der Gedenktafel der Basilika St.Lorenz in Kempten bis zu den Einträgen in verschiedenen "Kriegstotenportalen", eine neue Form von Denkmalen im Zeitalter des Internet. Die darin enthaltenen Fakten sind unangreifbar und aufschlußreich. Das Drumherum und die grafische Gestaltung weist meist auf "ewig Gestrige" hin.

Noch ein letztes Mal hole ich etwas weiter aus:
In 2010 wurde in Kempten u.a. ein Stolperstein für Willy Wirthgen verlegt, unter der Vermutung, er sei bei einem Todesmarsch aus dem KZ Buchenwald ums Leben gekommen. Durch so ein Kriegstotenportal fand ich heraus, daß er auf dem Kriegsgräberfriedhof in Bourdon bei Amiens begraben liegt. Eine anschließende Nachfrage bei der Deutschen Dienststelle-WASt ergab, daß er von einem Feldgericht der 14.Flakdivision zum Tode durch Erschiessen verurteilt wurde. (Man googele auch hier nach Willy Wirthgen, der Name ist auch nur einmal existent).
Solche Kriegsopfer, auch die Millionen Zivilopfer vor allem im 2.Weltkrieg, finden ja auf Denkmälern kaum Beachtung.
Die Opfer der Militärjustiz (Deserteure, Befehlsverweigerer, Wehrkraftzersetzer und Defaitisten - ein halber Satz in dieser Richtung bedeutete manchmal schon den Tod) wurden erst im Jahre 2002 auf Antrag der Linken bzw. PDS rehabilitiert. Siehe hierzu auch die Seite der Bundesvereinigung der Opfer der NS-Militärjustiz.
Peter Herold
25.322
Peter Herold aus Gießen schrieb am 21.09.2012 um 20:14 Uhr
Jeder hat seine Meinung zu solchen Dingen und das ist gut so.
Kurt Wirth
1.262
Kurt Wirth aus Gießen schrieb am 21.09.2012 um 21:14 Uhr
Die unterschiedlichen Meinungen hierzu - in gewissen Grenzen - respektiere ich durchaus. Auch liegen meine Interessen hierzu nicht nur im Gebirgsjägerbereich (ich habe halt da meinen Grundwehrdeinst abgeleistet). Anfang der 70-er Jahre habe ich teilgenommen an den Aktionen gegen die regelmäßigen Kranzniederlegungen der HIAG (Hilfsgemeinschaft auf Gegenseitigkeit der ehemaligen Angehörigen der Waffen-SS) auf dem Friedhof im Kloster Arnsburg bei Lich. Bekanntlich sind dort 87 von der SS ermordete Opfer des KZ-Außenlagers Hirzenhain bestattet und der SS-Traditionsverein hatte die Unverfrorenheit, der dort ebenfalls bestatteten Mörder regelmäßig zu gedenken. Das grenzt denn dann doch schon an Schizophrenie.

Immerhin hat der Volksbund deutscher Kriegsgräberfürsorge in Arnsburg zum ersten Mal den Schritt gewagt, nicht nur "deutsche" Opfer und nicht nur Soldaten zu bestatten.

Ansonsten sei noch an die Diskussionen über das Greif-Denkmal in Gießen und das Immelmann-Denkmal in Staufenberg erinnert.
Peter Herold
25.322
Peter Herold aus Gießen schrieb am 21.09.2012 um 21:28 Uhr
Ich kenne den GFreidhof und auch die Erschießungsstätte in Hirzenhain, Sie auch? Erzählen Sie mir nicht solche einseitigen Dinge. Mein Vater war ein einfacher Mensch, wie viele andere in der damaligen Partei. Dafür musste er sich entnazifzieren lassen. Sie wissen was das ist? Andere viel größere Parteibonzen die hohe Parteiämter und andere Posten hatten, denen wurde der Weg in da neue Deutschland von ehemaligen, jetzt in hohen Ämtern sitzenden, meist sind es CDU'ler, entsprechend reingewaschen.
Reden Sie doch da mal drüber und nicht nur über Ihrer Meinung nach Kriegsverherrlichender Denkmäler. Sagt nicht der Name schon Denkmal, weil dort der Toten gedacht wird und keine Kriegsverherrlichung stattfindet. Im Ggensatz zu Ihnen musste ih keinen Wehrdienst leisten(gesundheitlich)wurde also nicht vor die Entscheidung gestellt, den Wehrdienst abzulehnen, den Sie geleistet haben und damit dafür gesorgt haben, dass Deutschland in derLage war, mit Waffengewalt vorzugehen. Darüber sollten Sie mal nachdenken.
Christian Momberger
10.897
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 21.09.2012 um 21:57 Uhr
Vielen Dank für die Kommentare an alle. Und vielen Dank Kurt für Deine Erläuterungen und vielen Informationen, gerade auch zu den Dingen in und um Gießen.

P. H.: Ich sehe in den Mahnmalen keine Verherrlichung des Krieges, eher vielmehr die Mahnung an uns, an die Sinnlosigkeit des Krieges und seiner Opfer zu gedenken. Wo sonst, als an solchen Orten, werden wir mit den Opfern konfrontiert?
B. H.-S.: Die Bezeichnung " Denk mal" besagt doch, über ein solches nachzudenken ! Ebenfalls sehe ich diese vorgenannten eher als Mahnmal an. Die von einigen Komunen gepflegten Krieggräber haben für mich einen mahnenden Stellenwert, auf gar keinen Fall aber einen einer "rückwärtsgewandten Erinnerungskultur".
N. F.: ich sehe die kiegerdenkmale eher als mahnung . stehen dort doch namen und vor allem das alter der gefallenen soldaten. man erkennt das in manchen orten ganze jahrgaenge junger maenner gefallen sind. etwas verherrlichendes kann ich dara nicht entdecken. kann es sein das es eher die angst ist daran erinnert zu werden warum keine kriegerdenkmale mehr aufgestellt werden sollen ?

Ich kann bzw. mag diesen drei Damen und Herren nicht wirklich zustimmen. Haben Sie mal die Texte gelesen, die auf vielen dieser Ehrenmale (so werden Sie doch oft auch genannt) stehen. Und wissen Sie, dass der Volkstrauertag, an den in vielen Kommunen Gedenkfeiern vor diesen Kriegerdenmalen abgehalten werden, früher auch mal als Heldengedenktag tituliert wurde. Also für mich sind eben die Soldaten keine Helden, die man feiern sollte. Sicherlich man wir hier auch mit den Opfern konfrontiert, wobei man fragen kann, ob das wirklich alles Opfer waren oder nicht eben auch Täter. Aber die Frage ist doch, wird bei einen solchen Stätte der Soldat zum Helden gemacht oder geht es wirklich darum zu zeigen, wie sinnlos Krieg und Gewalt ist. Warum findet man auf so vielen Kriegerdenkmalen ein Eisernes Kreuz aber eben keine Friedenssymbole. Klar kann und sollte man diese nicht pauschal verurteilen, aber ein kritischer Umgang, ein Hinterfragen, das sollte schon mindestens sein!

Und Herr Herold, was das Thema Entnazifizierung und Karrieren von NS-Größen nach 1945 anbelangt, da stimme ich zu. Ersteres hat es nicht wirklich gegeben und letzteres leider viel zu oft.
Stefan Walther
4.081
Stefan Walther aus Linden schrieb am 21.09.2012 um 23:07 Uhr
Ich habe mit Religion und Kirche nichts am Hut, wenn`s ne Feier verlangt, dann verschliesse ich mich nicht, gehe auch mit... und? = ich dachte mich trifft der Schlag, ich schaute mich ein wenig um.... was war da in der Kirche angebracht? = eine Gedenktafel für die Gefallenen des 1. Weltkrieges! Was stand da als Überschrift? = nicht etwa "Nie wieder Krieg!" ( diese pazifistische Losung hätte doch einer Kirche gut angestanden, oder nicht? ) Nein, da stand = für`s Vaterland gefallen! Wisst ihr was, mehr braucht man zu den ganzen Heuchlern und "Heldenverehrern" gar nicht zu sagen, das sagt schon alles!
Peter Herold
25.322
Peter Herold aus Gießen schrieb am 22.09.2012 um 09:28 Uhr
Willst Du einen zweiten Bildersturm Stefan? Warum können wir nicht so tolerant sein und die, die es brauchen einfach machen lassen. Wer dagegen ist, kann sich doch zurückziehen, wobei ich nicht meine, dass sie mundtod sein sollen.
Christian Momberger
10.897
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 22.09.2012 um 09:45 Uhr
Da muss ich widersprechen! Das ist doch durchaus ähnlich wie mit den Nazis. Die sollte man auch nicht einfach ignorieren und laufen lassen, so von wegen die paar Hansels. Wo Kriege und Gewalt und das Soldatentum verherrlicht werden, da braucht es schon Widerspruch. Hier mal in interessanter Artikel dazu: http://www.jungewelt.de/2012/08-20/035.php?sstr=Gummersbach. Finden Sie so etwas, was die hier genannte Grundschullehrerin macht etwas gut? Ich nicht!
Kurt Wirth
1.262
Kurt Wirth aus Gießen schrieb am 22.09.2012 um 09:58 Uhr
Zu den an mich gerichteten Bemerkungen von P.H.:
- zu den in der Familie befindlichen Kriegsopfern habe ich mich geäußert.
- was ist daran einseitig, wenn ich feststelle, daß die HIAG in Arnsburg Kränze niederlegte?
- die Entnazifizierung kenne ich aus dem Familienbereich ganz unterschiedlich:
Mein Vater erhielt eine Benachrichtigung: "Nicht betroffen". Er war von 1933 bis 1936 im KZ Dachau, dann zunächst wehrunwürdig, landete aber dann doch noch als Funker und Artilleriebeobachter 42 km vor Moskau,
dann in der Normandie und schließlich in amerikanischer Gefangenschaft.
Er wurde als "politisch Verfolgter" anerkannt, erhielt eine "Wiedergutmachung", die gerade mal für ein neues Radio reichte.
Meine Mutter, BdM-Mitglied, wurde auf Grund ihrer Jugendlichkeit "freigesprochen". Mein Großvater väterlicherseits war als Bahnbeamter und Stationsvorsteher NSDAP-Mitglied und hatte erhebliche Probleme, entnazifiziert zu werden und mußte die Betriebswohnung räumen. Mein Großvater mütterlicherseits, ursprünglich SPD-Mitglied, der als Schreiner auf der Wanderschaft in der Schweiz etliche Ortsvereine mitgründete, war nach längerer Arbeitslosigkeit in der Hausschreinerei der Ordensburg in Sonthofen gelandet und SA-Mitglied. Er hatte keine Probleme mit der Entnazifizierung.
Der oben erwähnte Onkel Jagdflieger war bis zum Eintritt in die Wehrmacht bei der SS.
Es war also bei Familienfeiern (ich war da ja noch nicht dabei) offensichtlich ein breites politisches Spektrum am Tisch, und es war für mich als junger Mensch nicht leicht, meine politische und weltanschauliche Linie in diesem Durcheinander zu finden.
- Rückblickend betrachte ich es sehr wohl als einen erheblichen Fehler, den Kriegsdienst nicht verweigert zu haben.

Den Ausführungen von C.M. und S.W. stimme ich zu.
Peter Herold
25.322
Peter Herold aus Gießen schrieb am 22.09.2012 um 13:21 Uhr
Also die Bemerkung im letzten Satz versöhnt mich etwas, aber ich muss Herrn Momberger stellvertretend fär alle antworten.
Ich äußere hier immer meine Meinung, versuche andere zu verstehen auch wenn ich sie für mich nicht akzeptieren kann.

Was ist denn so verwerflich wenn wir der Toten gedenken, die "damals war das so" für ihr Vaterland in den Krieg zogen und starben.
Wäre gut wenn wir heute diesen Begriff "Vaterland" noch mehr respektieren würden, als immer nur vom Globalplayer zu reden.

Wenn natürlich heute solche "Denkmäler" errichtet werden, dann stimme ich zu, das sollten wir vergessen, soweit sollten wir durch die zwei leztzen Kriege gelernt haben.

Auch ich finde wir haben in Afghanistan und anderen Ländern nicht mit der Waffe Dienst zu tun. Das sehe ich nicht als unsere Aufgabe.

Aber diese ganze Hetze heute gegen diese Denkmäler die zu einer Zeit entstanden sind, da sie - jetzt ein Ausdruck der sicher nicht jedem gefällt, aber ich finde nichts pasenderes - ihre quasi "Berechigung im Volksempfinden" hatten, die finde ich genauso fehl am Platz, wie das Kriegsführen ansich.
Birgit Hofmann-Scharf
9.915
Birgit Hofmann-Scharf aus Gießen schrieb am 22.09.2012 um 14:42 Uhr
Die meisten, unzählige Männer zogen in den Krieg, weil sie dazu gezwungen wurden. Mir sind unzählige, Herz zerreisende Berichte von Schauplätzen des Abschiedes bekannt, wenn Frauen ihre Männer, Mütter ihre Söhne , in den schrecklichen Krieg ziehen lassen mußten.

Dass die Gefallenen von den Nazis als Helden des Vaterlandes bezeichnet wurden/ werden, ist ein doppelter Missbrauch ihrer Person.
Erstens als Kanonenfutter, zweitens als Kriegsidealisten.
Peter Herold
25.322
Peter Herold aus Gießen schrieb am 22.09.2012 um 17:13 Uhr
... aber es gab den Angehörigen irgendwie auch die Überzeugung, dass es für eine "gute Sache" war und an den Denkmälern konnten sie ihrer Toten gedenken.
Ich nehme an viele haben so gedachte, andere wieder nicht. Vor einigen Jahren habe ich in einem Bayrischen Dorf miterlebt, wie der Heldentag begangen wurde. Mit Umzug im besten Gewand/Tracht mit Fahnen und Musik. Ist halt so Brauch. Da wird nicht lang nach Sinn oder Sinnlosigkeit gefragt. So wurde es schon immer gemacht, also machen wir es auch so.
Christian Momberger
10.897
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 22.09.2012 um 23:38 Uhr
Ich kann Birgit nur zustimmen!
Und kennt Ihr das Lied "Es ist an der Zeit" von Hannes Wader. Dort heißt im Refrain:
Ja auch Dich haben sie schon genauso belogen
So wie sie es mit uns heute immer noch tun,
Und Du hast ihnen alles gegeben:
Dein Kraft, Deine Jugend, Dein Leben.

Hier der vollständige Text (http://www.musicanet.org/robokopp/Lieder/weitinde.html) und hier das Lied als Video (http://www.youtube.com/watch?v=sYnxLSwQSeI)

Sehr gut ist auch das Lied "Eigentlich unglaublich, daß ihnen das immer wieder gelingt" von Franz Josef Degenhardt. Hier der Text:
Deinem Urgroßvater
Haben sie erzählt:
Gegen den Erbfeind.
Für das Vaterland.
Und er hat das tatsächlich geglaubt.
Was hat er gekriegt?
Granatsplitter in Beine
Und Kopp
Vor Verdun.

Deinem Großvater sagten sie:
Gegen die slawischen Horden.
Für die abendländische Kultur.
Er hat das wirklich geglaubt.
Was hat er gekriegt?
Bauchschuß und
Einen verrückten Kopp
Vor Stalingrad.

Deinem Vater erzählen sie jetzt:
Gegen die Völkermörder.
Für die Menschenrechte.
Für den Frieden.
Unglaublich - er glaubt´s.
Was er wohl kriegt?
Und wo wird das sein -
Diesmal?

(Quelle: http://www.golyr.de/franz-josef-degenhardt/songtext-eigentlich-unglaublich-dass-ihnen-das-immer-wieder-gelingt-630351.html)

Ich denke den beiden Texten ist nichts weiter hinzuzufügen.

Danke Dir übrigens Kurt für Deine sehr interessanten persönlichen Ausführungen.
Peter Herold
25.322
Peter Herold aus Gießen schrieb am 23.09.2012 um 09:48 Uhr
... Mit Umzug im besten Gewand/Tracht mit Fahnen und Musik. Ist halt so Brauch. Da wird nicht lang nach Sinn oder Sinnlosigkeit gefragt. So wurde es schon immer gemacht, also machen wir es auch so.
Dagegen sollten wir sein, gegen das machen wir es halt auch so.
OK, ich will keinen Krieg, Du, du nicht auch dr oder der, aber wieviele denen ist das nochn egal.
Nur wenn wir die Heldendenkmäler bekämpfen, dann änderen wir in den Köpfen nichts. Haben wir nicht auch so eine Gedenkwand in Afghanistan ;-(
Christian Momberger
10.897
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 23.09.2012 um 15:32 Uhr
Hier noch ein sehr passender Text zu dem Thema eines großen, bekannten Autors:

Mark Twain - "Kriegsgebet"
http://www.kuettner-privat.de/kriegsgebet.html
Christian Momberger
10.897
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 23.09.2012 um 15:32 Uhr
Sie haben völlig recht Herr Herold, wir sollten gegen die Sachen sein! Und sicherlich vielen ist es "egal", aber Sie sind eben auch (noch?) nicht für den Krieg. Und damit das so bleibt, bzw. sie irgend wann dann doch ablehnende Haltung einnehmen, genau deshalb lohnt es sich zu kämpfen und zu streiten, auch drüber, wie man mit Kriegerdenkmälern umgeht.
Peter Herold
25.322
Peter Herold aus Gießen schrieb am 23.09.2012 um 16:04 Uhr
Ich geh daran vorbei, nicht drumrum(umgehen) ;-). Ich verehre die Helden auch nicht, denn warum sollte ich das tun? Ich denke eventuell, wenn ich mal ein Geburts- und Todesdatum sehe, so ein junger Kerl, hat noch gar nichts von seinem Leben gehabt. Aber das ist keine Verehrung
Dr. Mathias Knoll
7.529
Dr. Mathias Knoll aus Gießen schrieb am 23.09.2012 um 22:54 Uhr
Deswegen immer wieder: Das Denkmal für den Deserteur!
Christian Momberger
10.897
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 23.09.2012 um 22:56 Uhr
Stimmt Herr Dr. Knoll. Das wäre jemand den man ehren sollte/könnte, denn der hat das richtige getan und den Befehl zum Töten verweigert.
Stefan Walther
4.081
Stefan Walther aus Linden schrieb am 23.09.2012 um 22:58 Uhr
Das Denkmal für den Widerstandskämpfer!
Christian Momberger
10.897
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 23.09.2012 um 23:19 Uhr
Absolut Stefan! Auch ist mehr als sinnvoll.
Peter Herold
25.322
Peter Herold aus Gießen schrieb am 24.09.2012 um 08:30 Uhr
Lieber Herr Momberger, glauben Sie, dass jeder Soldat immer den Schuss zum Töten abgab? Ich glaube da wurde viel in die Luft geschossen. Aber glauben heißt bekanntlich nichts wissen. Aber spekulieren kann man doch
Kurt Wirth
1.262
Kurt Wirth aus Gießen schrieb am 24.09.2012 um 09:26 Uhr
Denkmale für Widerstandskämpfer gibt es ja, und nicht nur in der ehem. DDR. Über die Mengenrelationen im Vergleich zu den Kriegerdenkmälern, die auf nahezu jedem Friedhof oder in jedem Dorf zu finden sind, möchte ich nicht sinnieren, wäre dem Thema auch nicht angemessen. Zur Errichtung von Denkmälern für Widerstandskämpfer mußten allerdings oft jahrelange Widerstände überwunden werden. Sie aus dem verbreiteten Ruf von "Nestbeschmutzern" zu holen, war und ist nicht so leicht. In jüngerer Zeit wurden im Rahmen der Stolpersteine, die es inzwischen glaube ich an die 60.000-fach gibt, auch viele Widerstandskämpfer gewürdigt.

In Hamburg Blankenese stand jahrelang vor der dortigen evangelischen Kirche das "Denkmal des unbekannten Deserteurs". Es war immer wieder Ziel von rechtsradikalen Anschlägen und wurde beschädigt und zerstört, so daß man es schließlich Leid wurde und es ganz aufgab. Bedauerlich und beschämend.

Interessantes zum Thema Deserteure, Befehlsverweigerer, Wehrkraftzersetzer, Defaitisten usw. findet man auf der Seite der Bundesvereinigung der Opfer der NS-Militärjustiz
http://www.bv-opfer-ns-militaerjustiz.de/
die sich vor allem für die Rehabilitierung dieses Personenkreises eingesetzt hat .Die Urteile galten noch lange nach dem Krieg als rechtmäßig und erst 2009 wurden die letzten 68 "Kriegsverräter" vom Bundestag pauschal rehabilitiert.

Ob es in Kriegszeiten nun, persönlich gesehen, mehr Mut bedurfte, zu desertieren oder weiterzukämpfen?
Christian Momberger
10.897
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 24.09.2012 um 22:54 Uhr
Also Soldaten werden doch ausgebildet um andere, d.h. sog. "Feind", zu töten und nicht um in die Luft zu schießen. Wie sagte schon Kurt Tucholsky einst: "Soldaten sind Mörder". Und völlig unrecht hat er damit nicht.

Leider hast Du recht Kurt, mit dem was Du schreibst bzgl. der Widerstände und Vorbehalte gegen Denkmäler für Widerstandskämpfer und Desserteure. Das ist oftmals ein harter Kampf.
Peter Herold
25.322
Peter Herold aus Gießen schrieb am 06.10.2012 um 12:35 Uhr
Hallo Herr Momberger, aus aktuellem Anlass, Seite 48 des GA von heute steht unter "Der Leser hat das Wort" ein guter Beitrag zu Ihrem Thema. "Berkasernenrelief passte nicht ins Bild der Nazi-Propaganda"
Als ich ih gelesen hatte, musste ich mich fragen: " Warum eigentlich wurde das herausgeschlagene Gedicht bisher nicht ersetzt? Sind eventuell die ehemaligen Nazi's, soll es heute ja noch geben, dagegen?"
Würde mich interessieren was Sie dazu meinen.
Christian Momberger
10.897
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 06.10.2012 um 19:39 Uhr
Den Leserbrief habe ich auch gelesen. Ich glaube nicht, dass irgendwelche Rechten oder Nazis dagegen sind. Ich finde es übrigens gut, dass das Gedicht da nicht mehr steht und auch nicht wieder hin soll. Und wenn wäre es eher die Rechten, die so was fordern würden.
Michael Beltz
6.695
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 07.10.2012 um 17:22 Uhr
Denkmal für Deserteure und Widerstandskämpfer!!
Deserteure wurden erst vor ca. 10 Jahren rehabilitiert - auch ein Beispiel der Aufarbeitung der Nazi-Vergangenheit in unserem Land.
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
Auf www.giessener-zeitung.de kann jeder aus seinem Ort berichten. Lokaler geht's nicht!

Mitmachen ist ganz einfach und alles ist kostenlos: Gleich registrieren und los geht's!

Herzlichst, Ihr(e) Christian Momberger

von:  Christian Momberger

offline
Interessensgebiet: Gießen
Christian Momberger
10.897
Nachricht senden
Aktuellste Beiträge des Autors:
Der alte und neue Bezirksvorstand: (v.l.) Willi Schmutzer, Holger Schwarzer, Max Habighorst, Christian Dickel, Thorsten Schnitker, Claus Protzer, Wolfgang Launspach, Dieter Olthoff
DLRG Bezirksvorstand um Bezirksleiter Claus Protzer wiedergewählt
Bezirkstagung hat umfangreiche Satzungsänderung beschlossen und zwei...
Platz 1 - Streckentauchübung (177 Stimmen)
Bilder aus der Übungsstunde im Schwimmbad - Die Siegerbilder im Fotowettbewerb des des DLRG-Bezirk Gießen-Wetterau-Vogelsberg 2016
Alljährlich veranstaltet der DLRG-Bezirk Gießen-Wetterau-Vogelsberg...

Veröffentlicht in der Gruppe

Bündnis gegen Rechts Gießen

Mitglieder: 26
Aktuellste Beiträge der Gruppe:
Jedes 5. Kind ist arm - im reichen Deutschland. Tendenz steigend
und was passiert, wenn man sich nicht wehrt? Nichts! Rund...
OB Grabe-Bolz will sich nicht nehmen lassen über ein Grußwort für das Jubiläumsheft des Traditionskreis einer Gießener Bundeswehr-Einheit nachzudenken
Zum Artikel „Grabe-Bolz möchte Traditionskreis kennenlernen“ im...
Weitere Gruppen des Beitrags:

Weitere Beiträge aus der Region

ACHTUNG! DER KLEIDERBASAR AM 04.06.17 FÄLLT AUS!!!
Leider findet der Basar für Frauen am Sonntag, 04.06.17 in 35394...
Schafft der Westen sich selbst ab? - Ein Vortragsabend mit Vishal Mangalwadi
Was haben Toleranz, Menschenwürde und das Selbstbestimmungsrecht der...
Unternehmersprechtag für Unternehmer und Existenzgründer am Mittwoch, 31. Mai, ab 14 Uhr im TIG
Der nächste Unternehmersprechtag findet am Mittwoch, 31. Mai, im...

Dieser Beitrag als Banner

Um diesen Beitrag als Banner auf deine eigene Homepage einzubinden, kopiere einfach folgenden Link und füge diesen Code in deiner Homepage ein.
Link:
Übrigens: unter "Meine Seite" findest du auch einen Banner zum Einbinden der letzten Beiträge, die du selbst verfasst hast.