Bürgerreporter berichten aus: Gießen | Überall | Ort wählen...

Schläger aus der Schweiz - was soll verheimlicht werden? - Keine Antwort im Stadtparlament

Gießen | Zur Stadtverordnetenversammlung am 6. September 2012 lag den Stadtverordneten der folgende Antrag vor:

"Der Magistrat wird gebeten, die folgenden Fragen zu beantworten:

1. War dem Magistrat bekannt, dass zum Festival der Eritreer vom 6. bis 8. Juli in Gießen eine Schlägertruppe aus der Scheiz kommen würde, um das Fest zu stören?

2. Wenn ja, lagen Informationen darüber vor, wer diese Truppe angeheuert hatte?

3. Falls derartige Informationen vorlagen, gab es Hinweise darauf, dass diese Truppe bezahlt wurde, bzw. die Reisekosten übernommen wurden?"

Mit freundlichen Grüßen
gez. Michael Beltz

Gerhard Merz (SPD) forderte die Ablehnung des Berichtsantrages mit der Begründung, hier seien Unterstellungen vorhanden. Daraufhin wurde der Antrag, nachdem sich die bürgerlichen Fraktionen abgestimmt hatten, abgelehnt.

Dass die Schläger aus der Schweiz kamen, hat jedoch die Polizei festgestellt.

Was steckt dahinter? Lässt sich vermuten, dass der Magistrat bzw. einige Abgeordnete informiert waren? Ist der Abgeordnete Grothe (Grüne) in die Sache verwickelt und soll im Interesse der Koalition geschützt werden?
Ist es Herrn Grothe und anderen Grünen unangenehm, dass die "demokratische Opposition" von Eritea solche Mittel benutzt?




Nun stellt sich mir die Frage: was steckt hinter der Ablehnung eines Berichtsantrages

Mehr über

Stadtparlament (25)SPD (441)Schläger (4)Grüne (181)Grothe (7)Eritrea (18)
Stöbern Sie in den Stichworten (Hilfe), um verwandte und ähnliche Beiträge zu entdecken:

Dies könnte Sie zum Thema auch interessieren

Hände weg von Kuba
Pressemitteilung Die Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba äußert...
Gegen das Verbot des Eritrea-Festivals in Gießen
Der Eritreische Kultur- und Sozialverein e.V. Köln hat sich mit...
Wer sind die Verfassungsfeinde?
Eine kleine Zusammenfassung von Artikeln der hessischen Verfassung,...
LaGa-Antrag zur Bimmelbahn
Gießen, den 16.04.2013 Herrn Stadtverordnetenvorsteher Egon...
Offener Brief der Eritreischen Frauenunion
Mit Befremden verfolgt die Eritreische Frauenunion Gießen die...
Setzte sich als Gießener Abgeordneter persönlich gegen die Verschwendung von hessischem Steuergeld ein: FDP-Fraktionschef Wolfgang Greilich.
Land gibt kein Geld für Zuschütten der Unterführung am Landgericht – Greilich (FDP): „Brief von Grothe und Merz zeugt von rot-grüner Verbohrtheit"
Das Land Hessen wird kein Geld zur Finanzierung der von der...
Strassenagitation am Stand der Bürgerinitiative
Meine persönliche Meinung: Der Kampf ist aus ….. bittere Niederlage der Kritiker und Gegner der Landesgartenschau!
Wichtige Vorbemerkung. Dieser Artikel stellt eine ganz persönliche...

Kommentare zum Beitrag

Peter Herold
14.255
Peter Herold aus Gießen schrieb am 11.09.2012 um 19:25 Uhr
Mich würde es hier in Gießen nicht wundern wenn gemauschelt würde. ;-((
Martina Lennartz
1.391
Martina Lennartz aus Gießen schrieb am 11.09.2012 um 20:43 Uhr
Nun, wenn man diese Fragen nicht beantwortet will, macht man sich doch erst recht verdächtig. Um die Verdächtigung zu vermeiden hilft nur Transparenz und Aufklärung, was man nicht wünscht.
Taktisch sehr unklug.
Christian Momberger
7.975
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 11.09.2012 um 23:19 Uhr
Absolut, meine VorrednerInnen. Danke für den Beitrag und die berechtigten Fragen Michael. Das sollte, wie so vieles geheimes in der Stadt endlich mal öffentlich gemacht und geklärt werden.
27
Berry . aus Gießen schrieb am 08.11.2012 um 12:09 Uhr
Hallo miteinander,

habe diesen Beitrag gelesen und würde gerne nachfragen, ob sich einige der 3 Punkte aufklären liesen bzw. neue Erkenntnisse hervorgekommen sind?
Michael Beltz
2.733
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 09.11.2012 um 08:49 Uhr
Es gab keine Antwort. Also darf ich vermuten: Informationen über die Anreise der Schläger lagen Polizei und damit Stadt vor. Die Schläger wurden bezahlt, mindestens Kost und Logis.
Wer diese Truppe angeheuert hat, liegt auf der Hand - das muss einer der Haupthetzer gegen Eritrea gewesen sein.
Schön, Berry, dass Sie Interesse zeigen.
27
Berry . aus Gießen schrieb am 12.11.2012 um 09:47 Uhr
Vielen Dank für die Antwort. Ja ich und noch viele weitere sind da sehr interessiert und finden es sehr gut, dass es noch kritische Menschen wie Sie gibt, die solchen Dingen nachgehen, was nicht selbsverständlich ist.
Michael Beltz
2.733
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 12.11.2012 um 16:55 Uhr
Am 15.11. findet eine Veranstaltung der eritreischen Frauen-Union statt. Ich stelle in wenigen Minuten dazu einen Beitrag ein.
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
Auf www.giessener-zeitung.de kann jeder aus seinem Ort berichten. Lokaler geht's nicht!

Mitmachen ist ganz einfach und alles ist kostenlos: Gleich registrieren und los geht's!

Herzlichst, Ihr(e) Michael Beltz

von:  Michael Beltz

offline
Interessensgebiet: Gießen
Michael Beltz
2.733
Nachricht senden
Aktuellste Beiträge des Autors:
An die sehr geehrten Mitglieder des Föredervereins LaGa
"unser Fördeverein wird in den Sommerferien eine Exkursion zur...
Für oder gegen Umweltschützer?
Sehr geehrter Herr Stadtverordnetenvorsteher, für unsere Fraktion...

Weitere Beiträge aus der Region

Southside Festival 2013 ist Ausverkauft
In rasender Geschwindigkeit haben die 5.000 Southside-Tickets, die...
ÜBRIGENS…
"Auch auf Thronen kennt man häuslich Glück...," sagte Königin Luise...
Southside Festival 2013
EinVielfältiges Line-Up hat einen neuen Namen: SOUTHSIDE 2013! Was...

Dieser Beitrag als Banner

Um diesen Beitrag als Banner auf deine eigene Homepage einzubinden, kopiere einfach folgenden Link und füge diesen Code in deiner Homepage ein.
Link:
Übrigens: unter "Meine Seite" findest du auch einen Banner zum Einbinden der letzten Beiträge, die du selbst verfasst hast.