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Frage der Woche: Welche Alternativen zu steigenden Bezinpreisen?

Steigende Benzinpreise - wer kann die noch zahlen?
Steigende Benzinpreise - wer kann die noch zahlen?
Gießen | Schrumpft ihr Sparschwein auch, wenn Sie ihr Auto vollgetankt haben? Ertappen sie sich dabei, die billigste Tankstelle in der Umgebung zu finden, nur um ein paar Cent zu sparen? Hat man sie endlich gefunden, die günstigste Tankstelle, so ist der Preis nach wenigen Stunden schon wieder Geschichte. Tankstellenbesitzer ändern mehrfach am Tag die Preise. Morgens teuer, mittags teuerer und gegen Abend wird‘s günstiger. Oder umgedreht? Wer kann sich das schon merken.
Im vergangenen Jahr habe ich mir ein neues Auto gekauft. Um etwas zu sparen, habe ich mich für einem Diesel entschieden. Kurz drauf steigen die Preise für Dieselkraftstoff an. Wer konnte das ahnen? Egal welcher Kraftstoff, die Preise schwanken. Es ist ein ständiges auf und ab. Im März kostete Diesel noch 1,40 Euro - heute bereits 1,54 Euro. Für Super muss der Autofahrer noch tiefer in die Tasche greifen. 1,74 Euro pro Liter.
Bekanntlich steigen die Preise gerne vor und während der Ferien. Im Augenblick steigen die Preise für Biosprit, der zu einem geringen Anteil in jedem Kraftstoff beigemischt ist, wegen der anhaltenden Dürre in den USA und Russland. Getreide wird knapp und ist in erster Linie ein Lebensmittel. Noch mehr Hunger auf der Welt, nur damit Biosprit in den Tank fließt.
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Wegen der steigenden Agrarpreise fordert Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) einen sofortigen Verkaufsstopp für Biosprit E10 an deutschen Tankstellen. Die Beimischungspflicht führe dazu, dass Menschen zu wenig Nahrung haben.

Wie gehen Sie mit den steigenden Spritpreisen um?

Und wir? Wir haben nicht mehr Geld in der Lohntüte. Steigende Kosten ziehen sich wie ein roter Faden durch den Haushalt. Wo sparen, wenn alles teurer wird? Nicht zuletzt täglich der Kraftstoff, der uns zur Arbeit bringt.

Welche Möglichkeiten sehen Sie dem teuren Kraftstoff zu entkommen? Was unternehmen Sie um an der Tankstelle zu sparen? Sagen Sie uns Ihre Meinung!
Teilen Sie ihre Ideen mit uns und diskutieren Sie mit anderen Usern.

Kommentare zum Beitrag

Christiane Pausch
5.979
Christiane Pausch aus Gießen schrieb am 17.08.2012 um 12:10 Uhr
Mein Mann hat mich gestern gefragt wann die Menschen endlich auf die Straße gehen und gegen diesen Wahnsinn protestieren?
Peter Herold
26.332
Peter Herold aus Gießen schrieb am 17.08.2012 um 12:51 Uhr
Öl ist endlich das weiß heute doch jedes Kind lieber Herr Hassel.
Schlaue Sprüche helfen uns da nicht weiter.
Jeder muss seine eigenen Prioritäten setzen. Meist kommt aber Vorgabe vom Geldbeutel.
Ich schau halt wo und wann es günstig ist. Dann tanke ich immer voll, egal ob wenig oder viel.

Bei Diesel schaue ich unter 1,49 zu bleiben und bei Super Plus da tanke ich wenn es 1,66 und weniger sind.

Tanken immer erst ab Nachmiitag, nie in den Vormittagstunden und die günstigen Tankstellen, sind doch meistens die gleichen, merken.

Ach ja, fast hätte ich es vergessen. Wenn ich jetzt mein Bike verkaufe, dann spare ich ja auch ;-))
Walther Süßkind
1.143
Walther Süßkind aus Heuchelheim schrieb am 17.08.2012 um 14:05 Uhr
Laufen,Fahrradfahren und Busfahren. Nur wenn es nötig ist mit dem Auto fahren. So spart man viel Geld und es ist gesund.
Peter Herold
26.332
Peter Herold aus Gießen schrieb am 17.08.2012 um 14:18 Uhr
Ja aber. Ich bin leidenschaftlicher Autofahrer und das schon seit 52 Jahren.- Da muss ich halt an anderen Dingen sparen;-(
Antje Amstein
6.003
Antje Amstein aus Gießen schrieb am 17.08.2012 um 14:23 Uhr
Leider wird jetzt jeder gezwungen Prioritäten zu setzen. Ich fahre nur Nachts tanken. Meine Arzttermine lege ich zusammen, so muß ich nur 3 Tage die Woche das Auto benutzen.
Ich suche mir jetzt eine Wohnung in der Innenstadt, sodass mir weite Wege in Zukunft erspart bleiben!
Florian Schmidt
4.243
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 17.08.2012 um 16:03 Uhr
Leider zog mein kleines Experiment mit einem 2er Gespann auf der A5 nicht nur die Anfeindungen anderer Autofahrer sondern auch eine peinliche Befragung durch die Autobahnplizei nach sich. Aber hey, mobilität ist halt nicht umsonst. Es gibt ja auch noch die Bahn, da lernt man nette Leute kennen und schult sein Gleichgewicht wenn es durch die Absenz eines 2 Waggons im Berufsverkehr doch überraschend eng werden sollte. Sollte man auch nicht gleich irgendwo auf freier Strecke liegen bleiben, im überhitzten Abteil geschmolzen oder im Winter erfroren sein gibt man noch ein gutes Ziel für Gewaltbereite Jugendliche ab. Und auch das zu einem fairen Preis. Bei 238€ für eine Monatskarte Gießen-Frankfurt ist das doch mehr als Fair.

Außerdem, es gibt Heimarbeit und selbst seine Lebensmittel kann man sich heute liefern lassen. Für die Kommunikation gibts Telfon und Internet, selbst über die LaGa wird es sicher einen Bildband geben. Es besteht eigentlich kein Grund mehr seine Wohnung überhaupt zu verlassen. Und wenn man dann nur von der Küche ins Wohnzimmer fährt sollte eine Tankfüllung auch ein gutes halbes Jahr reichen.
Birgit Hofmann-Scharf
10.042
Birgit Hofmann-Scharf aus Gießen schrieb am 17.08.2012 um 17:46 Uhr
Ich nehme seit geraumer Zeit den Stadtbus, um zur Arbeitsstelle zu gelangen.
So spare ich nicht nur ca. EUR 60,00 - 70,00 p. M. (!) , sondern auch den morgendlichen Stress auf den Straßen in und um Giessen.
Abends gewinne ich per Bus ca. 30 Min. , um von der Arbeit abzuschalten.

Die Zeit, die mir dadurch "verloren" geht, nutze ich, um andere Menschen kennen zu lernen und hier und da ein nettes Gespräch zu führen.

So angenehm kann das Leben eines Bus-Pendler`s aussehen, sofern der Omnibus nicht zu sehr überfüllt ist, einigermaßen pünktlich und im Winter überhaupt fährt.

Leider gehören diese "Unannehmlichkeiten" dazu,
aber was ist schon perfekt ?
Lumdatal Bahn
384
Lumdatal Bahn aus Allendorf (Lumda) schrieb am 17.08.2012 um 18:00 Uhr
Flug-Kerosin ist nicht bzw nur gering besteuert.
Die Höhe der Tarife öffentlicher Verkehrsmittel sind politisch motiviert und werden dennoch bezuschusst.
Gas.- und Stromantriebe sind ebenso Alternativen....auch in Fahrzeugen des ÖPNV. Seit rund 100 Jahren fahren Züge elektrisch.

Die Frage der Überschrift müßte aber besser lauten: "Mit welcher Mobilität schone ich unser Klima ?"

http://www.allianz-pro-schiene.de/presse/pressemitteilungen/2012/016-bundeslaenderindex-mobilitaet-1/
Peter Herold
26.332
Peter Herold aus Gießen schrieb am 17.08.2012 um 19:54 Uhr
.....Und wenn man dann nur von der Küche ins Wohnzimmer fährt sollte eine Tankfüllung auch ein gutes halbes Jahr reichen.

Reicht da kein Rollstuhl lieber Herr Schmidt?
Peter Herold
26.332
Peter Herold aus Gießen schrieb am 17.08.2012 um 19:56 Uhr
Liebe Birgit, nobody ;-))
Birgit Hofmann-Scharf
10.042
Birgit Hofmann-Scharf aus Gießen schrieb am 17.08.2012 um 21:25 Uhr
"so iss es " :-))
Nicole Freeman
8.646
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 18.08.2012 um 09:51 Uhr
eine wohnung in arbeitsnaehe ist wohl die einzige leosung und daraus folgt die landflucht . die junge generation zieht in die stadt zur arbeit und in den doerfern bleiben die alten zurueck. immer mehr haeuser werden verlassen. schade das da nichts gegen gemacht wird z.b. eine der vielen steuern auf treibstoff senken.
Peter Herold
26.332
Peter Herold aus Gießen schrieb am 18.08.2012 um 12:32 Uhr
... und die km-Pauschale für Fahrten zum Arbeitsplatz anheben.

Unsere Politiker denken relativ kurzsichtig, wenn überhaupt.

Wenn Arbeitnehmer wegen der gestiegenen Kosten keine Pkw's mehr kaufen, wem ist denn damit gedient?

Leerstände am Land sind ja nicht das einzige was passiert. Die ganze Infrastruktur bricht zusammen.
Denkt da eigentlich jemand dran?
Lumdatal Bahn
384
Lumdatal Bahn aus Allendorf (Lumda) schrieb am 19.08.2012 um 09:42 Uhr
@ Herrn Büttel: Bitte schildern Sie Mängelfeststellungen möglichst konkret am besten dem zuständigen Aufgabenträger, hier:
Rhein-Main-Verkehrsverbund GmbH
z.Hd.: Herrn Vollmer oder Frau Eckweiler
Alte Bleiche 5
65719 Hofheim am Taunus

Durch Hinweise der Fahrgäste können Verbesserungen herbeigeführt werden.

in Bezug zu den hier erörterten Alternativen zum Benzin erschien aktuell ein Statement von Foodwatch zum E 10:
http://www.n-tv.de/politik/Foodwatch-Biosprit-ist-Irrweg-article7002581.html
Christine Weber
7.321
Christine Weber aus Mücke schrieb am 22.08.2012 um 18:10 Uhr
Für uns gibt es keine Alternative. Irgendwie muss mein Mann an seine Arbeitsstelle kommen. Wenn ich eine Schnecke wäre, könnte ich mein Haus auf den Rücken nehmen und in die beste Position bringen, aber so ...
Wir tanken, wannder Preis zurückgegangen ist und egal wieviel rein geht - wir tanken voll. So hoffen wir, einige Euro sparen zu können.
Peter Herold
26.332
Peter Herold aus Gießen schrieb am 22.08.2012 um 18:31 Uhr
Meine heutige Alternative waren der Liter zu 1,769 für Super plus, denn leider hat der Touran-Diesel seine Kupplung/das Getriebe(Automatik DSG) von innen heraus zerstört. Wird teuer werden, nehme ich an ;-(
Aber wie sagt Angie immer:" Es gibt keine Alternative dazu" ;-((
Lumdatal Bahn
384
Lumdatal Bahn aus Allendorf (Lumda) schrieb am 23.08.2012 um 19:41 Uhr
hier im Link die Analyse ist nicht topaktuell, sondern etwa 1,5 Jahre alt. Bestimmte Parameter haben sich also verändert.

http://www.zukunft-mobilitaet.net/2487/strassenverkehr/die-wahren-kosten-eines-kilometers-autofahrt/
Martina Rühl
26
Martina Rühl aus Lich schrieb am 24.08.2012 um 11:36 Uhr
Da kann ich Frau Pausch bzw. ihrem Mann nur zustimmen! Eigentlich sollte die Schmerzgrenze längst erreicht, eher schon längst überschritten sein. Die Spritpreise sind Paradebeispiele für übelste Abzocke!! Fahre ich über die B49 Richtung Gießen schlägt mit ein Preis von 1,81€ Liter Super Plus entgegen, wobei - kaum in Gießen angekommen - sich genau dieser Preis um 6 Cent unterscheidet!!! Das Rauf und Runter der Preise ist frech, unverschämt und dreist!
Wir sollten uns in Bezug "auf die Straße" gehen vielleicht doch einmal trauen zu zeigen, dass irgendwann einmal das Maß voll ist! Solange dies nicht geschieht, muss man wohl davon ausgehen, dass es den meisten von uns doch noch sehr gut zu gehen scheint und ihnen die Preise nichts ausmachen.
Lumdatal Bahn
384
Lumdatal Bahn aus Allendorf (Lumda) schrieb am 24.08.2012 um 14:06 Uhr
@ H.-J. Sauter: autofreie Sonntage gibt es auch in der Gegenwart: am So. 26.Aug. 2012 nennt es sich af.S. im Lumdatal. Doch es ist immer nur ein Tag.

Wie gut muss der ÖPNV sein, um Leute freien Willens zum umsteigen zu animieren?
Christine Weber
7.321
Christine Weber aus Mücke schrieb am 24.08.2012 um 17:35 Uhr
Warum nur autofreie Sonntage? Man könnte diese autofreien Tage doch auf das gesamte Wochenende ausdehnen.
Peter Herold
26.332
Peter Herold aus Gießen schrieb am 24.08.2012 um 22:27 Uhr
ob mit oder ohne auto das muss jeder ganz allein für sich entscheiden.
Christiane Pausch
5.979
Christiane Pausch aus Gießen schrieb am 26.08.2012 um 12:10 Uhr
Der Staat verdient ordentlich am Öl/Benzin mit und dagegen kann man schon was machen.Das Iran die Straße von Hormus zu macht (wichtigste Verbindung um Öl nach Europa zu transportieren) können wir nicht ändern,da unten "brodelts" und man weiß nicht wann das "Pulverfass" explodiert.
Aber unsere Regierung muß nicht-ich glaube es sind 60%Steuern oder?-am Benzin verdienen.
Peter Herold
26.332
Peter Herold aus Gießen schrieb am 26.08.2012 um 12:46 Uhr
Aus Iran erhalten wir nur ganz wenig Öl, das ist es nicht was es so teuer macht. Unser Euro steht so schlecht da. Das ist es
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