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Ein Feuerwehrpraktikum in Deutschland: Ungarischer Student macht Praktikum im Bereich Vorbeugender Brandschutz in der Kreisverwaltung Gießen

Besprechung des Brandschutzplans
Besprechung des Brandschutzplans
Gießen | Landkreis Gießen. Der 24-jährige Ungar Richard Toth kommt schon seit seinem 13ten Lebensjahr regelmäßig nach Deutschland. Anfangs mit einem Schüleraustausch und später über die Freiwillige Feuerwehr, kommt er alle zwei Jahre hier her. Da er aus der Wettenberger Partnergemeinde in Zsámbék kommt, spricht er gut deutsch. „Ich habe eine bilinguale Schule besucht und studiere jetzt Bauingenieurwesen in der Fachrichtung Brandvorbeugung und Katastrophenschutz in Ungarn“, erzählt der junge Mann. Dazu gehört auch zwingend ein studienbegleitendes Praktikum, welches er jetzt in der Kreisverwaltung Gießen absolviert.

Deswegen ist Richard Toth jetzt wieder in Deutschland. „Ich lerne hier bei meinen deutschen Kollegen unter anderem etwas über die Gesetze zum Brandschutz in Deutschland und bin auch auf einigen Besichtigungen und Brandverhütungsschauen dabei“, sagt Richard Toth. Ein Highlight seines Besuches dürften wohl die Golden Oldies in Wettenberg gewesen sein, bei denen er aktiv helfen durfte und die Feuerwehr bei ihren ordnungsdienstlichen Leistungen unterstützt hat.

Zu den täglichen Aufgaben des Brand- und Katastrophenschutzes im Landkreis Gießen zählen Begehungen von Neubauten, um dort die Vorgaben zur Brandverhütung zu prüfen. Gibt es aus Sicht des Brandschutzes Mängel und ist genügend Platz und passende Vorrichtungen für die Feuerwehr vorhanden, falls es zu einem Brand kommen sollte? Diesen und anderen Fragen gehen die Brandschützer nach „Es muss zum Beispiel genügend Platz für einen Fluchtweg im Falle eines Brandes geben. Dieser muss je nach Nutzung eine bestimmte Breite und Höhe haben“, erklärt Horst Marquardt als Gefahrenverhütungsbeauftragter, der den Praktikanten betreut. „Vorgaben dieser Art gibt es in Ungarn übrigens auch. Die Arbeit hier in Deutschland unterscheidet sich nur in Details von der der ungarischen Kollegen“, erklärt der junge Austauschfeuerwehrmann.

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Richard Toth an seinem Arbeitsplatz
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