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Greilich nach Besuch der „DorfSchmiede“ in Laubach-Freienseen: „Generationenübergreifende Begegnungsstätte wird Signalwirkung erzeugen“

Von links: Architekt Gustav Jung, FDP-Ortsvorsitzender Wolfgang Mersmann, MdL Wolfgang Greilich, Wolf Alzuhn (FDP Laubach), Projektentwickler Dennis Pucher, Dr. Ulf Häbel, FDP-Stadtverordneter Eberhard Roeschen und Bürgermeister Peter Klug.
Von links: Architekt Gustav Jung, FDP-Ortsvorsitzender Wolfgang Mersmann, MdL Wolfgang Greilich, Wolf Alzuhn (FDP Laubach), Projektentwickler Dennis Pucher, Dr. Ulf Häbel, FDP-Stadtverordneter Eberhard Roeschen und Bürgermeister Peter Klug.
Gießen | Begeistert fiel das Urteil des hessischen FDP-Fraktionsvorsitzenden und Gießener Landtagsabgeordneten, Wolfgang Greilich, nach einem Besuch des Projekts „DorfSchmiede“ in Laubach-Freienseen aus, bei dem der Vorsitzende des Vogelsberger Generationennetzwerkes / Nachbarschaftshilfe e.V., Dr. Ulf Häbel, die liberale Delegation mit der Entstehungsgeschichte der „DorfSchmiede“ und ihren wesentlichen Aspekten vertraut machte: „Die Idee, das Potential nachbarschaftlicher Lebensräume in eine generationenübergreifende Begegnungsstätte umzumünzen, damit Altern im ländlichen Raum nicht zur Last wird, sondern als gesellschaftliche Herauforderung begriffen wird, halte ich für überragend. Wenn dies gelingt, dann kann das die hergebrachten Vorstellungen von Altenhilfe und Altenpflege grundlegend verändern. Mit diesem Ansatz wird gerade den Menschen im wirtschaftlich oftmals vernachlässigten ländlichen Raum die Chance gegeben, dort zu leben und zu sterben, wo sie daheim sind, um es mit dem Motto des Projekts auszudrücken.“

Dr. Häbel wies zunächst auf die Schwierigkeiten der sozialen Teilhabe älterer Menschen in Orten wie Freienseen
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Sterben (7)Senioren (103)Pflege (43)Leben (39)Laubach (323)Kirche (438)FDP (315)Dorf (21)
hin und nannte neben dem Verschwinden traditioneller Familienstrukturen die Landflucht junger Menschen und den Verlust der sozialen Infrastruktur als entscheidende Faktoren. Die Lösung dieses Problems liege in der Nutzung nachbarschaftlicher Synergien und vor allem im Ausbau neuer Netzwerke. Projektentwickler Dennis Pucher, der die Machbarkeitsstudie des Projekts erstellt hat, erläuterte im Anschluss von der Tagespflege über den Dorfladen bis hin zur Demenzbetreuung die einzelnen Module der „DorfSchmiede“ und gab Auskünfte über die Finanzierung.

„Für den bewusst dezentralen Ansatz, Hilfe dort zu leisten, wo sie gebraucht wird, anstatt sie von einer übergeordneten Instanz organisieren zu lassen, haben wir Liberale große Sympathien. Die „DorfSchmiede“ zeigt exemplarisch, welch kreative Ressourcen in ländlichen Regionen verborgen sind, die es zu entdecken und entsprechend zu animieren gilt. Besonders bemerkenswert ist die Tatsache, dass hier mit den gleichen Finanzierungswegen wie bei der herkömmlichen Altenpflege gearbeitet wird und trotzdem ein derart vielseitiges Angebot geschaffen werden soll“, so Greilich weiter.

Greilich bedankte sich nach einem abschließenden Rundgang durch die Räumlichkeiten für die interessanten Einblicke und wünschte dem Projekt viel Erfolg: „Ich bin sehr gespannt, wie es hier vorangehen wird. Meine heute gewonnenen Eindrücke reichen bei weitem aus, um davon überzeugt zu sein, dass die generationenübergreifende Begegnungsstätte eine weit über die Dorfgrenzen hinausgehende Signalwirkung erzeugen wird.“

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