Meine Meinung ist, dass die Steuerliche Gleichstellung, also das so genannte Ehegatten-Splitting abgeschaft gehört. Es unterstützt doch nur die Besserverdienenden. Für Gleichgeschlechtliche Paare sollte dieser steuerliche Anreiz nicht gelten.
Es wäre vielmehr besser ein Familiensplitting einzuführen, um damit Familien mit Kindern gegenüber denen ohne Kinder steuerlich besser zu stellen.
Sind es denn nicht unsere Kinder, dei einmal dafür sorgen müssen, dass die Alten eine Rente bekommen! Wenn die Geburtenraten weiter so fallen, dann ist es für die Renten bald aus mit lustig. Dann gibt es sie nämlich nicht mehr, weil die entsprechenden Einzahler fehlen.
Darüber sollte einmal nachgedacht werden ob nicht ein Umbau im Steuersystem hier mehr Gerechtigkeit bringen würde.
So sollte eine Ehe...
Unser Sonnenschein
so sah sie noch vor...
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zu wenig Kinder (1)Homoehe steuerlich gefördert (1)Ehegattensplitting (1)
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Herr Herold, Ihr Wunsch eines Familiensplittings, ( kinderlos oder nicht ),
der immer wieder einmal diskutiert wird,
mag ich ganz und gar nicht !!!
Wissen Sie, dass 20 - 25% der kinderlosen Paare ungewollt (!) ohne Nachwuchs sind. Wie bitte soll das sondiert werden ?
Bedingt durch den herrschenden und zunehmenden Stress " round about ",
wird sich diese Anzahl auf keinen Fall verringern.
Wenn ich also aus den bisherigen Kommentaren eines sehe, dann sollte das Splitting ganz abgeschaft werden, denn so wie es ist wird immer einer benachteiligt und das kann und darf es nicht geben.
Also alle Kinderlosen, warum auch immer, pauschal mehr Steuern zahlen -
ist das dann gerecht ??
Übrigens haben Familien mit Kinder schon eine geringe (!)Steuervergünstigung, die Kinderanzahl steht nicht umsonst hinter der Steuerklasse. ( was ich natürlich sehr begrüße )
Ich denke in erster Linie geht es bei dieser Discussion ja nicht um die Kinder sondern um die Gleichbehandlung von Lebensgemeinschaften. Wieso sollten Eheleute oder Lebenspartnerschaften überhaupt Steuerlich entlastet werden? Dann könnte man ja auch eheähnliche Beziehungen gemäß der Hausstandregelung auch entlasten. Das führt doch zu weit.
Wird eine Ehe geschlossen (oder eine Lebenpartnerschaft) dann gleiches Recht für Alle.
Was aber Familie betrifft müsste man ein neues Thema aufmachen. Kinder sind trotz der kleinen begünstigungen eine fianzielle Belastung in einem anderen Ausmaß wie eine Ehe oder Partnerschaft. Aber ob dies über die Steuern zu einem vernüftigen Konsenz zu erreichen ist, mag ich bezweifeln.
Lernmittelfreiheit, Kindergarten frei, Transfer zu Schule und Kindergarten frei und ich würde gerne auf das Kindergeld und die magere Steuerbegünstigung verzichten. Das Kindergeld geht doch komplett wenn es reicht für den Kindergarten drauf.
Aber man muss ja schon froh sein, dass man überhaupt etwas bekommt.
Und unsere vier sind und werden auch so reife Erwachsene. Unsere Eltern hat gar nichts und aus uns ist auch was geworden.
Ansonsten halte ich es wie Herr Herold...wer die Möglichkeit hat viel bzw. mehr zu verdienen kann auch mehr abgeben. Und das liegt ob gewollt oder ungewollt bei den Kinderlosen häufiger als bei Familien mit Kindern. Ausnahmen bestätigen wie überall die Regel. Aber nicht für jede Ausnahme kann es eine Regel geben. Es gibt immer harte nicht immer gerechte Einzelschicksale.
Ich habe eine Zeitlang (unverheiratet) in einer Partnerschaft gelebt, wo beide verdienten, und wir haben in der Zeit, mit Verlaub gesagt, ganz schön was auf die Seite gebracht. Bevor dann unser Sohn auf die Welt kam, haben wir geheiratet und meine Frau blieb das erste Jahr zu Hause (in einer Zeit, wo es weder Elterngeld noch ähnliches gab, lediglich die Mutterschutzbezüge von der Krankenkasse). Da gingen unsere Ersparnisse nach und nach drauf.Dann ging meine Frau wieder arbeiten, wir bekamen glücklicherweise einen Platz in einer Kita, nachdem wir uns eine Zeitlang mit einer Tagesmutter beholfen haben. Insofern meine ich: Es kann nicht genug dafür getan werden, das "Kinderkriegen" zu unterstützen. Kinderlose Ehepaare steuerlich zu begünstigen, dafür kann ich wirklich kein Verständnis aufbringen.
Aber man sollte zunächst auch nicht die Kinderlosen gegen die Kinderreichen aufbringen, sondern eher die "Armen" gegen die "Reichen". Die Einkommens- und Vermögensverteilung in unserem Land bietet weiß Gott genügend Spielraum, um die Geburtenrate zu steigern, ohne das Problem allein den Migranten zu überlassen (ohne die wir perspektivisch nach bisherigen Verhältnissen aussterben würden). In Frankreich z.B. ist man diesbezüglich schon etwas weiter.
Wer die Abschaffung des Ehegattensplitting fordert, hat das System nicht ganz verstanden.
Der Splittingvorteil entfällt ganz, wenn beide Ehegatten ein gleich hohes Einkommen haben. Der Tarif ermöglicht Ehegatten eigenverantwortlich zu entscheiden, ob und ggf. in welchem Umfang der eine Partner sich der Kinderbetreuung und/oder dem Haushalt widmen und entsprechend Teilzeit arbeiten soll, ohne steuerliche Nachteile zu erleiden.
Leute mit hohen Einkommen und verschiedenen Einkommensarten trifft die Abschaffung gerade nicht. Diese machen untereinander Verträge wie z. B. Ehegattenarbeitsverhältnisse, Mietverträge usw. wodurch beide gleiche Einkommen erzielen, was den gleichen Effekt hat, wie der Splittingvorteil. Allerdings wird die Finanzverwaltung mit einem erheblichen bürokratischen Aufwand zur Prüfung dieser Verträge belastet.
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