Bürgerreporter berichten aus: Gießen | Überall | Ort wählen...

Steuerliche-Gleichstellung-Homosexueller-Paare

So sollte eine Ehe beginnen
So sollte eine Ehe beginnen
Gießen | Wie stehen Sie dazu?

Meine Meinung ist, dass die Steuerliche Gleichstellung, also das so genannte Ehegatten-Splitting abgeschaft gehört. Es unterstützt doch nur die Besserverdienenden. Für Gleichgeschlechtliche Paare sollte dieser steuerliche Anreiz nicht gelten.
Es wäre vielmehr besser ein Familiensplitting einzuführen, um damit Familien mit Kindern gegenüber denen ohne Kinder steuerlich besser zu stellen.
Sind es denn nicht unsere Kinder, dei einmal dafür sorgen müssen, dass die Alten eine Rente bekommen! Wenn die Geburtenraten weiter so fallen, dann ist es für die Renten bald aus mit lustig. Dann gibt es sie nämlich nicht mehr, weil die entsprechenden Einzahler fehlen.
Darüber sollte einmal nachgedacht werden ob nicht ein Umbau im Steuersystem hier mehr Gerechtigkeit bringen würde.

So sollte eine Ehe beginnen
So sollte eine Ehe... 
Unser Sonnenschein
Unser Sonnenschein 
so sah sie noch vor kurzem aus.
so sah sie noch vor... 

Mehr über

zu wenig Kinder (1)Homoehe steuerlich gefördert (1)Ehegattensplitting (1)
Stöbern Sie in den Stichworten (Hilfe), um verwandte und ähnliche Beiträge zu entdecken:

Kommentare zum Beitrag

Birgit Hofmann-Scharf
2.386
Birgit Hofmann-Scharf aus Gießen schrieb am 07.08.2012 um 13:10 Uhr
Herr Herold, Ihr Wunsch eines Familiensplittings, ( kinderlos oder nicht ),
der immer wieder einmal diskutiert wird,
mag ich ganz und gar nicht !!!
Wissen Sie, dass 20 - 25% der kinderlosen Paare ungewollt (!) ohne Nachwuchs sind. Wie bitte soll das sondiert werden ?
Bedingt durch den herrschenden und zunehmenden Stress " round about ",
wird sich diese Anzahl auf keinen Fall verringern.
Peter Herold
14.163
Peter Herold aus Gießen schrieb am 07.08.2012 um 13:16 Uhr
Wenn ich also aus den bisherigen Kommentaren eines sehe, dann sollte das Splitting ganz abgeschaft werden, denn so wie es ist wird immer einer benachteiligt und das kann und darf es nicht geben.
Birgit Hofmann-Scharf
2.386
Birgit Hofmann-Scharf aus Gießen schrieb am 07.08.2012 um 13:53 Uhr
Also alle Kinderlosen, warum auch immer, pauschal mehr Steuern zahlen -
ist das dann gerecht ??
Übrigens haben Familien mit Kinder schon eine geringe (!)Steuervergünstigung, die Kinderanzahl steht nicht umsonst hinter der Steuerklasse. ( was ich natürlich sehr begrüße )
Peter Herold
14.163
Peter Herold aus Gießen schrieb am 07.08.2012 um 14:01 Uhr
Ja, denn viele verdienen ganz gut und mehr mehr hat kann auch mehr belastet werden.
C’est la vie...............
Karl-Ludwig Büttel
1.046
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 07.08.2012 um 22:17 Uhr
Ich denke in erster Linie geht es bei dieser Discussion ja nicht um die Kinder sondern um die Gleichbehandlung von Lebensgemeinschaften. Wieso sollten Eheleute oder Lebenspartnerschaften überhaupt Steuerlich entlastet werden? Dann könnte man ja auch eheähnliche Beziehungen gemäß der Hausstandregelung auch entlasten. Das führt doch zu weit.
Wird eine Ehe geschlossen (oder eine Lebenpartnerschaft) dann gleiches Recht für Alle.
Was aber Familie betrifft müsste man ein neues Thema aufmachen. Kinder sind trotz der kleinen begünstigungen eine fianzielle Belastung in einem anderen Ausmaß wie eine Ehe oder Partnerschaft. Aber ob dies über die Steuern zu einem vernüftigen Konsenz zu erreichen ist, mag ich bezweifeln.
Lernmittelfreiheit, Kindergarten frei, Transfer zu Schule und Kindergarten frei und ich würde gerne auf das Kindergeld und die magere Steuerbegünstigung verzichten. Das Kindergeld geht doch komplett wenn es reicht für den Kindergarten drauf.
Aber man muss ja schon froh sein, dass man überhaupt etwas bekommt.
Und unsere vier sind und werden auch so reife Erwachsene. Unsere Eltern hat gar nichts und aus uns ist auch was geworden.
Ansonsten halte ich es wie Herr Herold...wer die Möglichkeit hat viel bzw. mehr zu verdienen kann auch mehr abgeben. Und das liegt ob gewollt oder ungewollt bei den Kinderlosen häufiger als bei Familien mit Kindern. Ausnahmen bestätigen wie überall die Regel. Aber nicht für jede Ausnahme kann es eine Regel geben. Es gibt immer harte nicht immer gerechte Einzelschicksale.
Kurt Wirth
256
Kurt Wirth aus Gießen schrieb am 07.08.2012 um 23:24 Uhr
Ich habe eine Zeitlang (unverheiratet) in einer Partnerschaft gelebt, wo beide verdienten, und wir haben in der Zeit, mit Verlaub gesagt, ganz schön was auf die Seite gebracht. Bevor dann unser Sohn auf die Welt kam, haben wir geheiratet und meine Frau blieb das erste Jahr zu Hause (in einer Zeit, wo es weder Elterngeld noch ähnliches gab, lediglich die Mutterschutzbezüge von der Krankenkasse). Da gingen unsere Ersparnisse nach und nach drauf.Dann ging meine Frau wieder arbeiten, wir bekamen glücklicherweise einen Platz in einer Kita, nachdem wir uns eine Zeitlang mit einer Tagesmutter beholfen haben. Insofern meine ich: Es kann nicht genug dafür getan werden, das "Kinderkriegen" zu unterstützen. Kinderlose Ehepaare steuerlich zu begünstigen, dafür kann ich wirklich kein Verständnis aufbringen.

Aber man sollte zunächst auch nicht die Kinderlosen gegen die Kinderreichen aufbringen, sondern eher die "Armen" gegen die "Reichen". Die Einkommens- und Vermögensverteilung in unserem Land bietet weiß Gott genügend Spielraum, um die Geburtenrate zu steigern, ohne das Problem allein den Migranten zu überlassen (ohne die wir perspektivisch nach bisherigen Verhältnissen aussterben würden). In Frankreich z.B. ist man diesbezüglich schon etwas weiter.
Peter Herold
14.163
Peter Herold aus Gießen schrieb am 08.08.2012 um 07:37 Uhr
Danke. Allein die zwei letzten Kommentare zeigen mir, dass mein etwas provokativer Beitrag sich gelohnt hat.
123
Reinhold Frick aus Gießen schrieb am 31.08.2012 um 13:56 Uhr
Wer die Abschaffung des Ehegattensplitting fordert, hat das System nicht ganz verstanden.

Der Splittingvorteil entfällt ganz, wenn beide Ehegatten ein gleich hohes Einkommen haben. Der Tarif ermöglicht Ehegatten eigenverantwortlich zu entscheiden, ob und ggf. in welchem Umfang der eine Partner sich der Kinderbetreuung und/oder dem Haushalt widmen und entsprechend Teilzeit arbeiten soll, ohne steuerliche Nachteile zu erleiden.

Leute mit hohen Einkommen und verschiedenen Einkommensarten trifft die Abschaffung gerade nicht. Diese machen untereinander Verträge wie z. B. Ehegattenarbeitsverhältnisse, Mietverträge usw. wodurch beide gleiche Einkommen erzielen, was den gleichen Effekt hat, wie der Splittingvorteil. Allerdings wird die Finanzverwaltung mit einem erheblichen bürokratischen Aufwand zur Prüfung dieser Verträge belastet.
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
Auf www.giessener-zeitung.de kann jeder aus seinem Ort berichten. Lokaler geht's nicht!

Mitmachen ist ganz einfach und alles ist kostenlos: Gleich registrieren und los geht's!

Herzlichst, Ihr(e) Peter Herold

von:  Peter Herold

online
Interessensgebiet: Gießen
Peter Herold
14.163
Nachricht senden
Aktuellste Beiträge des Autors:
Pfingstrosen
Fast rechtzeitig zu Pfingsten
.... blühen die Pfingstrosen. Ein wenig wärmer und die Blüten wären...
Sie werden schon braun. Zwiebel und Kümmel sind gut zu erkennen
Aus der Pfanne auf den Teller
Gestern Abend, Hungergefühle, was tun. Visionen überkommen mich....

Weitere Beiträge aus der Region

Liebe Jazzfreunde, am Freitag dem 24.5.2013 gastiert die all-female-Jazz-Band „pitch the fork“ im Jazzkeller Grünberg!
1.Jazz-Club Grünberg e.V. Liebe Jazzfreunde, am Freitag dem...
An die sehr geehrten Mitglieder des Föredervereins LaGa
"unser Fördeverein wird in den Sommerferien eine Exkursion zur...
Frei lebende Elefanten im Etosha-Nationalpark (Namibia)
Das jeweils benutzte Fahrzeug darf im Etosha-Nationalpark nur an...

Dieser Beitrag als Banner

Um diesen Beitrag als Banner auf deine eigene Homepage einzubinden, kopiere einfach folgenden Link und füge diesen Code in deiner Homepage ein.
Link:
Übrigens: unter "Meine Seite" findest du auch einen Banner zum Einbinden der letzten Beiträge, die du selbst verfasst hast.