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Kripo ermittelt wegen sexuellen Übergriffen in Verbindung mit K.O.-Tropfen

von von Amtswegenam 19.07.20121736 mal gelesen5 Kommentare
Gießen | Nach der Anzeige zweier junger Frauen aus dem Landkreis Gießen führt die Giessener Kripo derzeit Ermittlungen wegen des Verdachts eines sexuellen Übergriffes. Die beiden Frauen gehen davon aus, dass ihnen K.O. Tropfen verabreicht wurden. Beide hatten zusammen am Freitagabend letzter Woche, 13.07.2012, eine Giessener Disco besucht. Dort waren sie mit drei jungen Männern ins Gespräch gekommen. Die drei Männer müssen dann die beiden Frauen mit einem Fahrzeug nach Hause in eine Nachbargemeinde gebracht haben. Wie die Frauen angaben, kamen sie dort zu Bewusstsein und die Männer flohen aus der Wohnung. Die drei Männer werden wie folgt beschrieben:
- klein und musklös, ca. 28 bis 30 Jahre alt und etwa 1,65 m groß. Er hatte glatzenartig kurz rasierte Haare, seitlich kurz und oben etwas länger.
- 23 bis 25 Jahre alt, ca. 1,70 bis 1,80 m groß, dünn und schlank, nicht muskulös. Seine kurzen schwarzen Haare waren etwas nach hinten gestylt.
- ca. 20 bis 25 Jahre alt und etwa 1,75 bis 1,80 Meter groß, schlank, nicht muskulös, hatte gestylte schwarze kurze Haare. Bei allen drei habe es sich um Südländer gehandelt. Hinweise erbittet die Kriminalpolizei in Gießen, Telefon: 0641/7006-2555.
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Das Kommissariat zur Bekämpfung von Sexualstraftaten stellt seit einiger Zeit fest, dass bei Anzeigenerstattungen einerseits die Verbindung mit Alkohol aber auch andererseits Hinweise der Anzeigenden auf mögliche K.O.-Tropfen vermehrt eine Rolle spielen. Allerdings war der Einsatz von K.O.-Tropfen bislang nur in wenigen Fällen tatsächlich nachweisbar. Die Ermittler vermuten hier aber auch eine höhere Dunkelziffer. Es kommt sicherlich vor, dass sich Opfer aus Scham oder Angst, ihnen werde nicht geglaubt, teilweise auch nicht an die Polizei oder andere Stellen wenden. Die Opfer leiden dennoch langfristig und erheblich unter der Unsicherheit über das Geschehene. So kann von einem nicht näher bezifferbaren Dunkelfeld ausgegangen werden. Dabei ist beim Verdacht auf K.O.-Tropfen eine schnelle Anzeigerstattung notwendig. So kann beispielsweise über zeitnahe Untersuchungen ein entsprechender Nachweis geführt werden. Die bezeichneten K.O.-Tropfen können nicht nur in Tropfenform sondern auch als Tabletten verabreicht werden. Es liegt eine Vielzahl von Substanzen zu Grunde. Das Ziel des Anwenders ist es, sein Opfer willenlos und handlungsunfähig zu machen. Sie sind meist geruch-, farb- und geschmacklos und zeigen häufig rasche Wirkung. Die Grundlage dafür können unterschiedliche Medikamente oder chemische Substanzen bieten. Die Polizei empfiehlt Getränke und Gläser nicht unbeaufsichtigt zu lassen, auch nicht aus der Hand zu geben. In vielen Fällen spielt der Alkohol eine große Rolle. Beim Verdacht auf K.O.-Tropfen aber sollte man zeitnah die Polizei verständigen.

Kommentare zum Beitrag

Antje Amstein
6.024
Antje Amstein aus Gießen schrieb am 19.07.2012 um 10:06 Uhr
ich kenne viele südländisch Ausehende, die sind Deutsche! Wichtiger finde ich in welchen Discotheken muß man besonders vorsichtig sein!
Birgit Hofmann-Scharf
10.359
Birgit Hofmann-Scharf aus Gießen schrieb am 19.07.2012 um 11:08 Uhr
@ Frau Amstein, @ Herr Sauter

Zu Ihren Kommentaren hier ein Auszug aus dem "Handelsblatt" vom Mai 2012:

Die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) machte „völlig verfehlte Sparmaßnahmen bei der Polizei“ für die Entwicklung der gestiegenen Kriminalität in DE verantwortlich. Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) nannte vor allem den Wegfall der Grenzkontrollen Ende 2007 als Ursache des Anstiegs.
Antje Amstein
6.024
Antje Amstein aus Gießen schrieb am 19.07.2012 um 15:10 Uhr
mir ist es garnicht Recht, wenn egal wer oder egal wo mir jemand etwas in den Kaffee mischt!
Und ja sie haben leider Recht, wenn man solche Leute faßt gibt es kaum Strafe dafür, ist halt so in unserem Rechtsstaat!
Birgit Hofmann-Scharf
10.359
Birgit Hofmann-Scharf aus Gießen schrieb am 21.07.2012 um 10:50 Uhr
Frau Müller hat offensichtlich die gestrige Nacht, den heutigen Morgen zu kritischen "Angriffen" einiger Bürgerreporter genutzt - egal wie und welches Thema, die Hauptsache Kontro.
Selbst Foto`s läßt sie nicht ungeschoren davon kommen ( bitte zunächst an die eigene Nase fassen).
Leider sind all ihre Kommentare einer Art Übermüdung zum Opfer gefallen - denn konstruktiven Sinn vermisse ich in allen.
Florian Schmidt
4.815
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 28.07.2012 um 02:35 Uhr
Ich finde man sollte nicht mehr versuchen solche Verbrechen aufzuklären. Täterbeschreibungen sind doch immer diskriminierend. Und einen südländischen Typ hier hervorzuheben nur um die täter zu finden ist wirklich unter der Gürtellinie.
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
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Herzlichst, Ihr(e) von Amtswegen

von:  von Amtswegen

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