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24.000 Euro Förderung für ZAUG-Erfolgsprojekt "Ausbildungscamp"

Gießen | 14 Abgangsschüler und Lehrstellenabbrecher haben im Sommer 2011 ihre berufliche Zukunft sichern können – und das nur mithilfe der Unterstützung der Experten im ‚Ausbildungscamp’ der ZAUG gGmbH. Die Stabsstelle Wirtschaftsförderung, Tourismus und Kreisentwicklung der Kreisverwaltung hat nun zusätzlich zu den bewilligten Fördermitteln eine Zuwendung in Höhe von 24.000 Euro eingeworben.

Die Agentur für Arbeit unterstützt mit dieser Förderung die Durchführung des Projekts, weil während des mehrwöchigen Intensivtrainings sinnvolle Lösungen und eine berufliche Anschlussperspektive für unversorgte Schulabgänger entwickelt werden – sei es die Lehrstellensuche oder die Entscheidung und Vorbereitung, einen Schulabschluss nachzuholen.

„Beim ersten Ausbildungscamp der ZAUG ist es gelungen, alle Teilnehmer in Anschlussangebote zu vermitteln, darunter vielfach in Erstausbildung auf dem sogenannten ersten Ausbildungsstellenmarkt“, sagt Landrätin Anita Schneider, „daher freut es mich sehr, dass die Kollegen der Wirtschaftsförderung die zusätzlichen Gelder akquiriert haben, denn so können wir in diesem Jahr hoffentlich noch mehr jungen Frauen und Männern helfen, einen guten Start ins Berufsleben zu finden.“

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Das Instrument ‚Ausbildungscamp’ wurde von der ZAUG gGmbH im Rahmen von OLoV (Optimierung der lokalen Vermittlungsarbeit) konzipiert und im vergangenen Jahr vor den Sommerferien erstmals mit großem Erfolg erprobt. Durch Landesfördermittel konnte das Angebot inzwischen verstetigt werden und geht in diesem Jahr in die zweite Runde. Für 2012 sind zwei Camps mit jeweils zwei Staffeln und jeweils 24 Teilnehmerplätzen geplant bzw. werden derzeit bereits durchgeführt.

Die Gesamtkosten für ein Camp belaufen sich auf bis zu 49.000 Euro – ein Camp wird über das Ausbildungsbudget des Landes Hessen finanziert, das zweite Camp aus Mitteln des Landkreises Gießen und der Agentur für Arbeit. Mit Angeboten wie dem Ausbildungscamp können wir gezielt Unterstützung leisten, bevor dauerhaft andere Hilfe und finanzielle Zuwendung notwendig wird. Niemand soll verloren gehen und das Ausbildungscamp schafft genau das“, sagt Landrätin Anita Schneider.

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