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Vorsicht, Umsicht, Kontrolle

Gießen | So sichern Sie sich gegen Phishing ab

Phishing ist ein Kunstwort, das sich an den englischen Begriff "password fishing" (Angeln nach Passwörtern) anlehnt. Kriminelle versuchen dabei, über gefälschte E-Mails, Internetseiten oder Kurznachrichten an Identitätsdaten von Nutzern zu gelangen.

Um sich vor Phishing besser zu schützen, hat das Landeskriminalamt Baden-Württemberg die wichtigsten Tipps zusammengestellt.

Was also tun?
- Gehen Sie im Internet nicht über Links auf die Seite Ihrer Bank. Geben Sie den Namen der Homepage eigenhändig in die Adresszeile ein.

- Vermeiden Sie überhaupt, in unaufgefordert zugesandten Mails auf Links zu klicken, Programme herunter zu laden oder angehängte Dateien zu öffnen, wenn Sie sich des Absenders nicht ganz sicher sind. Verdächtige Mails lassen sich gefahrlos löschen.

- Beenden Sie eine Online-Sitzung bei Ihrer Bank immer, indem Sie sich abmelden. Wechseln Sie vor Ihrer Abmeldung nicht auf eine andere Internetseite.

- Verwenden Sie eine gute und aktuelle Sicherungssoftware auf Ihrem Rechner.

- Sollten Sie relevante Daten auf einer Internetseite eingegeben haben, die Ihnen danach doch zweifelhaft vorkommt, wird empfohlen, sofort Ihr Passwort zu ändern.

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- Sollten Sie beim Onlinebanking nach dem Login eine Mitteilung Ihrer Bank erhalten, dass eine irrtümlich auf Ihrem Konto eingegangene Gutschrift umgehend zurück zu überweisen ist, um Ihr Konto wieder zu entsperren, kommen Sie dieser Aufforderung nicht nach, sondern wenden Sie sich an Ihre Bank, um die Angelegenheit zu klären.

- Kontrollieren Sie regelmäßig Ihre Kontoauszüge. So können Sie widerrechtliche Kontobewegungen schnell erkennen und zurückbuchen lassen.

- Vermeiden Sie grundsätzlich, am Telefon oder in E-Mails persönliche oder vertrauliche Daten wie Passwörter, PIN und TANs anzugeben, auch wenn Sie dazu aufgefordert werden! Kreditinstitute fordern dies grundsätzlich nicht. Sind Sie unsicher, sprechen Sie unbedingt mit Ihrer Bank.

Kommentare zum Beitrag

Ulrike J. Schepp
1.094
Ulrike J. Schepp aus Reiskirchen schrieb am 13.07.2012 um 08:05 Uhr
Da es tatsächlich wohl eine menge Leute gibt, die genau auf solche Sachen herein fallen, sollte man den "Internet-Führerschein" verpflichtend einführen.
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
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Herzlichst, Ihr(e) Rudolf Mengis

von:  Rudolf Mengis

offline
Interessensgebiet: Gießen
Rudolf Mengis
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