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FDP fordert weiterhin unbürokratische Lösung für Bogenschützen des SC Roland Kleinlinden

von Frank Schulzeam 05.07.20121170 mal gelesen8 Kommentare
Gießen | FDP fordert weiterhin unbürokratische Lösung für Bogenschützen des SC Roland Kleinlinden

Dr. Klaus Dieter GreilichAuf der heutigen Sitzung hat der Fraktionsvorsitzende der FDP Gießen Dr. Martin Preiß die Forderung nach einer raschen und unbürokratischen Lösung für die Bogenschützen des SC Roland Kleinlinden bekräftigt.

Bekanntlich wartet der eine ausgesprochen gute Jugendarbeit leistende Sportverein seit über einem Jahr auf die Genehmigung der Stadt, mit seinen Bogenschützen einen Bruchteil einer neben seinem Schützenhaus gelegenen Wiese als Sportgelände nutzen zu dürfen.

Obwohl mit dem Besitzer der Wiese, der seit Jahren dort seine Rinder weidet, bereits lange Einvernehmen über diese Nutzung herrscht und die Wirtspflanze des angeblich jetzt durch den Schützenclub bedrohten, bislang aber nie nachgewiesenen Schmetterlings dort und in der gesamten Umgebung in Hülle und Fülle wächst , wird dem Verein nach wie vor von der Stadt ein teures Gutachten zum Nachweis der naturschutzrechtlichen Unbedenklichkeit auferlegt.

„ Ebenso wie der Schützenclub Roland herrscht bei der FDP darüber, dass die Oberbürgermeisterin
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Frau Grabe- Bolz im Sozialausschuss zu einem Berichtsantrag der FDP offenbar gleich an mehreren Punkten nicht die Wahrheit gesagt hat Unverständnis und die Liberalen erwarten deshalb von dieser eine förmliche Entschuldigung gegenüber dem Ausschuss“, ergänzte der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Dr. Klaus Dieter Greilich.

Als Reaktion auf die Äußerungen der OB im Sozialausschuss hatte der stellvertretende Vorsitzende des SC Roland klarstellen müssen, dass anders als von der Oberbürgermeisterin angegeben, die Notwendigkeit der Erstellung eines Gutachtens nicht zwischen Stadt und Verein vereinbart, sondern diesem auferlegt worden war und außerdem der Verein nicht -wie von Frau Grabe-Bolz ausgeführt - auf die Möglichkeit eines Sportförderzuschusses für dieses Gutachten hingewiesen worden sei.


„Wenn man den gesunden Menschenverstand einschaltet und die örtlichen Gegebenheiten kennt, liegt es auf der Hand, dass selbst wenn der Ameisenbläuling tatsächlich auf der Wiese anzutreffen wäre, dieser auch in der Umgebung der geplanten Sportanlage ausreichenden Lebensraum vorfinden würde. Einer vorläufigen Genehmigung für die bereits im vollen Gange befindlichen Freiluftsaison zur Nutzung des Geländes als Bogensportanlage steht somit kein vernünftiger Grund im Wege“, stellte Fraktionsvorsitzender Dr. Martin Preiß zum Abschluss fest.

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Kommentare zum Beitrag

H. Peter Herold
29.390
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 05.07.2012 um 21:06 Uhr
Kann ich nur unterstützen, denn warum muss SC Roland per Gutachten nachweisen, dass es keinen zu schützenden Schmetterling gibt, wo doch die Stadt es selber nicht weiß, es aber einfach als gegeben ansieht und andere Gutachten zur Klärung erstellen läßt. Reine Willkür ;-(
Florian Schmidt
4.969
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 05.07.2012 um 21:17 Uhr
Aber irgendwie lustig, da setzt sich die FDP für die Nachfahren Robin Hoods ein. Nahm jener es nicht von den Reichen und gab es den Armen...?
H. Peter Herold
29.390
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 05.07.2012 um 21:32 Uhr
Ja schon aber Dr. Greilich ist aus Kleinlinden, da muss er doch was für sein Stimmvieh tun ;-))
Frank Schulze
768
Frank Schulze aus Gießen schrieb am 05.07.2012 um 23:43 Uhr
Es geht nicht um "Stimmvieh". Es geht vor allem darum, gegen unsinnige Bürokratie etwas zu machen und darum das Ehrenamt zu stärken.
H. Peter Herold
29.390
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 06.07.2012 um 00:04 Uhr
Ehrenamt? und das Stimmvieh war etwas flapsig, gebe ich ja zu. Aber warum zum ersten Kommentar von mir keine Äußerung?
Frank Schulze
768
Frank Schulze aus Gießen schrieb am 06.07.2012 um 00:39 Uhr
Zum ersten Kommentar, kann ich nur Danke für das positive Feedback sagen. Ich fange gerade an, mich mit diesem Medium zu beschäftigen. Da muß ich wohl etwas mehr Fingerspitzengefühl zeigen. Man soll ja auch auf positive Reaktionen reagieren und sich nicht immer nur am negativen aufhängen.
Wenn Vereinen unsinnige bürokratische Hürden in den Weg gestellt wird, kann das durchaus negative Folgen für das ehrenamtliche Engagement haben. z.B. Verminderte Wettbewerbsfähigkeit für Sportvereine oder Einschränkungen in der Vereins- und Nachwuchsarbeit.
H. Peter Herold
29.390
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 06.07.2012 um 09:32 Uhr
Es fällt mir tatsächlich schwer über die FDP positives zu schreiben. Wurde einmal und für immer enttäuscht.
6
Hans-Joachim Krautwurstz aus Gießen schrieb am 10.07.2012 um 13:28 Uhr
Wir Bogenschützen wollen überparteilich bleiben. Die FDP hat sich allerdings öffentlich recht stark für unsere Sorgen gemacht.
Der Bogensport hat leider keine so große Lobby wie manche andere Ballsportart. Der SC-Roland hat in relativ kurzer Zeit
einige erfolgreiche Bogenschützen ausgebildet und darüber hinaus auch ein soziales positives Umfeld um seine Schützen aufgebaut. Zur Zeit sind wir Bogenschützen der Gnade und Willkür von anderer Menschen ausgesetzt und werden teilweise
auch schikaniert. Bogenschießen ist ein schöner Sport und wird
im Einklang mit der Natur ausgeübt. Wir würden gerne in Gießen
ein Mittelpunkt für den Bogensport aufbauen und haben die Verbindungen und auch das Potential dazu. Ich kann nur die Mitbürger von Kleinlinden bitten helft uns und wir werden den
Ortsteil positiv bereichern.
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