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Abschied, es war einmal! Wie geht es weiter?

Lange Jahre ein vertrauter Anblick
Lange Jahre ein vertrauter Anblick
Gießen | Die unendliche Geschichte des „Samen Hahn“ Gelän-des im Herzen Gießens, ein Beitrag von Valentin Hemberger, hat mich vor Jahren auf den "Samen-Hahn" aufmerksam gemacht. Immer wieder wurden von Bürgerreportern und Bürgerrepor-terinnen, auch von mir, zu dem "Schandfeck" Gießens Beiträge und Aufnahmen veröffentlicht. Es hat alles nichts genutzt, es wurde nichts gegen den bekannten Spekulanten unternommen. Der Magistrat erklärte sich als nicht imstande hier etwas zu bewegen.
Nun ist es Geschichte, der Samen-Hahn steht nicht mehr. Aber wie wird es nach dem Abriss hier mit und auf dem Gelände weitergehen?

Lange Jahre ein vertrauter Anblick
Lange Jahre ein... 
fast nichts mehr zu sehen
fast nichts mehr zu sehen 
Ja sie ist jetzt wirklich weg, für immer
Ja sie ist jetzt... 
Die Schrift am Sockel sollte mahnen
Die Schrift am Sockel... 
Keiner hat IHN auf die Pranken gehaut
Keiner hat IHN auf die... 
Freie Sicht auf das renovierte Haus Ecke Schanzenstraße
Freie Sicht auf das... 
Blick von oben, ein älteres Bild von Herrn Hemberger
Blick von oben, ein... 
Letzter Blick auf das fast leere Gelände
Letzter Blick auf das... 

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Spekulation (2)Schanzenstraße (6)Samen-Hahn (28)Die unendliche Geschichte des „Samen Hahn“ Geländes im Herzen Gi (1)Bahnhofstraße (55)
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Kommentare zum Beitrag

Valentin Hemberger
104
Valentin Hemberger aus Gießen schrieb am 27.08.2012 um 10:00 Uhr
Vielen Dank, Herr Herold, für ihr bebildertes Requiem. Ich habe das Gebäude, den Ort sehr gemocht - das es nun Geschichte sein soll, ist nur schwer zu begreifen. Der drohende Abriss hing ja stets wie ein Damoklesschwert über dem Haus, aber es überlebte still sterbend Jahr um Jahr und entging der unmittelbaren (Kapital)Verwertung somit eine geraume Zeit. Doch jeder Spekulant sehnt sich nach dem Tag, an dem er aus rottenden Dachstühlen und feuchten Kellern (an denen er allein Schuld trägt) Profit schlagen kann. Als ich hörte, dass die Abrissarbeiten begonnen hätten, wollte ich es erst nicht glauben: der Fest in der Brandung Gießener Geschichtslosigkeit wird fortgewaschen? Unmöglich, oder? Leider wahr.

Ich denke, dass unser Kampf, d.h. ihre Berichterstattung, die Berichte der anderen BürgerreporterInnen und nicht zuletzt mein Artikel dazu begetragen haben, dem Problem der Stadtentwicklung, der Geschichtslosigkeit, der Spekulantenwesens in Gießen informativ, kritisch und aufklärend gegenüberzutreten. Siege sehen ohne Frage anders aus, doch geschlagen sind wir nicht!

Wie wird es weitergehen mit dem Gelände? Werden die profitgeilen Interessen eines Einzelnen wieder diktieren, wie hier gebaut wird, welche architektonischen Scheußlichkeiten wir ertragen müssen? Welcher geschitsträchtige Bau fällt als nächstes (Alte Post)? Diese Fragen werden die Stadt und ihre Einwohner beschäftigen müssen, soll Gießen nicht vollends zum Ort der Kulturbarbarei und des Spekulantendiktats herabsinken!
H. Peter Herold
28.097
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 27.08.2012 um 15:46 Uhr
Lieber Herr Hemberger,
da steht ja noch die Alte Post! Mal sehen ob es die gleiche traurige Geschichte wird. Auf gutem? Weg dazu sind wir schon, leider.
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
Auf www.giessener-zeitung.de kann jeder aus seinem Ort berichten. Lokaler geht's nicht!

Mitmachen ist ganz einfach und alles ist kostenlos: Gleich registrieren und los geht's!

Herzlichst, Ihr(e) H. Peter Herold

von:  H. Peter Herold

offline
Interessensgebiet: Gießen
H. Peter Herold
28.097
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