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Entgegen aller Absprachen: Kinder bei der Bundeswehr auf dem Hessentag

Gießen | Wetzlar |

Schon die Kleinsten sollen für die Tuppe begeistert und als potentielles Kanonenfutter geworben werden

Wie auch in den Jahren zuvor, darf sich die Bundeswehr auf dem diesjährigen Hessentag in Wetzlar groß in Szene setzen uns öffentlichkeitswirksam Präsentieren. Dies forderte natürlich die mehr als berichtigte Kritik der Friedensbewegung in Wetzlar und ganz Hessen heraus. So gab es u.a. am vergangen Sonntag eine Protestdemo unter dem Motto "Kein Werben fürs Sterben! - Keine Kröten fürs Ttöten!" (siehe Foto Nr. 3; Berichte siehe u.a. bei der GZ und der WNZ). Im Vorfeld gab es wohl auch eine Absprache bzw. Vereinbarung zwischen der Stadt Wetzlar und der Bundeswehr, wonach "Kinder und Jugendliche kein[en, CM] Zugang zu bewaffneten Systemen und Waffen auf dem Ausstellungsgelände" hätten (
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Volksfest (11)Rechtsverstoß (1)Nachwuchsgewinnung (1)Kein Werben fürs Sterben (1)Kanonenfutter (1)Hessentag 2012 WETZLAR (44)Hessentag (48)Bundeswehr (18)
href="http://www.mittelhessen.de/lokales/region_wetzlar/hessentag_2012/751433_Demo_gegen_Bundeswehr.html?em_index_page=1">WNZ). Doch gegen diese Absprache wurde auch gestern (Freitag 08.06.2012) wieder klar verstoßen, wie die Bilder hier zeigen.

Das schon kleinste Kinder in Tornados sowie anderen Bundeswehrgeräten und -fahrzeugen rumklettern dürfen ist für mich absolut nicht in Ordnung und das "das falsche pädagogische Signal" (WNZ). Diese Truppe namens BW gehört nicht auf ein Volksfest wie der Hessentag und Kinder und Jugendliche sollten wenn keinen Zutritt erhalten. Aber die Bürger in unserem Land und auch gerade die kleinsten sollen ja mittels dieser Aktionen auf die kommenden Kriege und militärischen Auseinandersetzungen vorbereitet werden. Dagegen ist breitester Protest nötig!

 
 
 
 
 

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Ganz schön verwirrend
In welcher Reihenfolge sollte man denn diese Angebote in Anspruch...

Kommentare zum Beitrag

Harald Bott
1.101
Harald Bott aus Mücke schrieb am 09.06.2012 um 16:11 Uhr
Ich finde die Kinder interessieren sich eher für die Gerätschaften
und nicht für die Waffen.
Wer fand es nicht toll(damals als Kind) als vor gar nicht all so langer Zeit hier in unserer Gegend die Nato Manöver statt fanden!!!
Christian Momberger
7.975
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 09.06.2012 um 16:14 Uhr
Also ich fand es nicht toll, wenn Kampfflugzeuge und Hubschrauber mit riesigem Lärm im Tiefflug über unser Klassenzimmer oder mein Kinderzimmer (im DG) hinwegflogen und alle Waldwege im Umkreis zerstört waren.
Christian Momberger
7.975
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 09.06.2012 um 16:27 Uhr
Übrigens ich kann allen, egal o klein oder groß, ob Pädagoge oder nicht, nur wärmstens die Schallplatte (CD?) "Der Friedensmaler - Lustige und nachdenkliche Lieder vom Angsthaben und Mutmachen." des heimischen und sehr bekannten Kinderliederliedermachers Frederik "Fritz" Vahle an Herz legen. Mir läuft es heute noch kalt den Rücken runter, wenn ich mir manche der Lieder anhöre, so z.B. Die Geschichte von den Kriegskindern, Wolkenlied oder Tanja.

Einfach mal "Der Friedensmaler bei Youtube eingeben bzw. hier ist der Link zu der Playlist des Albums: http://www.youtube.com/watch?v=qfGbfKu9ohY&feature=results_main&playnext=1&list=PL2A648A070C554731
Michael Beltz
2.733
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 09.06.2012 um 17:10 Uhr
Kinder finden so etwas toll. Sie wissen eben nicht, wie sie manipuliert und auf Kriege als etwas Normales eingestellt werden sollen.
Ilse Toth
18.451
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 09.06.2012 um 17:13 Uhr
Kleinere Kinder machen zwischen Spielzeugautos und Kriegsfahrzeugen nach meinr Auffassung keinen Unterschied. Ich war überrascht, dass Jugendliche und junge Männer fasziniert waren von den "modernen" Waffen. Die Bundeswehr muss sich was einfallen lassen, um Freiwillige zu werben. Mir ist davor Angst und Bange, als ich die leuchtenden Augen der Jungs gesehen habe. Kapieren die denn nicht, dass Krieg nichts mit Computerspielen zu tun haben.
Christian, ich gebe Dir Recht, dass auf einer Veranstaltung wie der Hessentag Waffen nichts zu suchen haben.
Christian Momberger
7.975
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 09.06.2012 um 17:15 Uhr
Freut mich, dass Du das auch so siehst und dass ich mit meiner Einschätzung nicht so falsch liege!
Ilse Toth
18.451
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 09.06.2012 um 17:29 Uhr
Deine Einschätzung ist richtig und es gut, dass Du den Mund aufmachst.
Christian Momberger
7.975
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 09.06.2012 um 17:36 Uhr
Danke für das Lob!
Ilse Toth
18.451
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 09.06.2012 um 18:24 Uhr
Gerne!
Peter Herold
14.255
Peter Herold aus Gießen schrieb am 09.06.2012 um 18:35 Uhr
Wie wäre es statt nur zu protestieren, den Kindern die andere Seite dieser "Spielzeuge" nahe zu bringen. Ich bin auch kein FReund des Kriegshandwerks, bin in der Kriegs- und Nachkriegszeit mit Resten des 2. Weltkriegs groß geworden. D. h. wir spieltzen mit scharfer Munition bis zu Handgranaten, die mein damals 15 - 17-jähriger Onkel, ich war 6-7, hochgehen ließ.
Wir spielten in meiner Heimatstadt Ulm vorwiegend in Trümmergrunsdstücken und halb verschütteten Kellern. Krieg haben wir natürlich auch geführt. Von Holzschwertern die Niebelungensage nachspielend bis zu MP aus Holz die wir selber ausgesägt hatten. Natürlich haben wir uns auch mit "Banden" heute nennt sich das Gang anderer Straßen geprügelt, aber immer fair. War nur eine Kraftprobe. So wie heute mit Pistolen des Vaters andere erschießen, das kam uns nie in den Sinn.

Was ich sagen möchte. Obwohl uns der Krieg sehr nahe war und wir auch später als Jugendlich Panzer, Flieger und dergl. das die Amerikaner immer an ihren Tagen der offenen Kasernen zur Besichtigung freigaben, hat es mir nicht geschadet, eher meine Sinne geschärft dafür zu erkennen, dass Krieg etwas ist was ich nicht möchte.
Ilse Toth
18.451
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 09.06.2012 um 19:16 Uhr
Von dieser Seite aus gesehen, hast Du auch Recht. Aber bei diesen Vorführungen der Bundeswehr wird verherrlicht. Und das ist gefährlich. Wenn ich etwas zu sagen hätte, würden keinerlei Waffen als Spielzeug hergestellt. Pistolen und Gewehre eignene sich nicht für Spiele. Schon die Kleinsten machen "bumm" und zielen auf andere Kinder. Weg mit jeglicher Gewalt im Fernsehen und im Kino! Waffen sind Tod und kein Spiel!
Christian Momberger
7.975
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 09.06.2012 um 19:17 Uhr
Absolut Ilse, Deinen Worten ist nichts hinzuzufügen!
Ilse Toth
18.451
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 09.06.2012 um 19:27 Uhr
Wir sehen doch, was momentan auf der Welt los ist und wieviele Kinder in den Krieg geschickt werden. Und die Welt schaut zu!
Christine Weber
2.521
Christine Weber aus Mücke schrieb am 09.06.2012 um 20:11 Uhr
Ja, so ist es leider. Kinder werden in den Krieg geschickt und die Welt schaut zu. Was muss alles passieren, bis wir unsere Augen öffnen? War es nicht ein Versprechen des 1. Bundeskanzlers der BRD, "Dass keine Mutter mehr um ihren Sohn weinen muss"? Was ist daraus geworden? Vergessen - wie so viele Versprechen, die danach noch kamen.
Birgit Hofmann-Scharf
2.414
Birgit Hofmann-Scharf aus Gießen schrieb am 09.06.2012 um 20:37 Uhr
Ich frage mich ebenfalls, was die Bundeswehr bei einem Hessentagsfest zu suchen hat.
Meines Wissen nach ist die Bundeswehr keine hessische Einrichtung, sondern ein Organ der Bundesrepublik Deutschland.

Hat das Kreiswehrersatzamt in WZ evtl. zu wenig Zulauf?

Während meiner tägl. Busfahrten aber höre ich von der Jugend leider Begeisterung für die ausgestellten Waffen auf dem Hessentag.
- NICHT GUT -
Ilse Toth
18.451
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 09.06.2012 um 21:14 Uhr
Waffen können bei Jugendlichen eine große Faszination auslösen und vermitteln ein Gefühl der Macht. Dem gilt es entgegen zu wirken und darf es nicht noch fördern. Es muss doch jedem zu denken geben, was in der letzten Zeit an Schulen mit Waffen angerichtet wurde.
Dieter Schulz
437
Dieter Schulz aus Gießen schrieb am 09.06.2012 um 23:25 Uhr
Wie die Amerikaner noch bei uns waren, hat es niemanden aber auch niemanden gestört, dass bei den Tagen der offenen Tür, Waffen etc. gezeigt wurden. Die Kinder und Jugendlichen waren mit Begeisterung dabei. Im übrigen Die Bw in Wetzlar zeigt nicht nur Waffen, sie haben auch humanitäre Aufgaben, die in Wetzlar gezeigt werden. Die Bw war m. E. fast auf jeden Hessentag vertreten. Hier spielt nur die Technik eine Rolle.
Wenn dort Autos, Lokomotiven, Schiffe oder andere technische Geräte gezeigt würden, wären diese genauso umlagert wie die Gerätschaften der Bw.
Gehen Sie doch einmal vom Forum Richtung Innenstadt von Wetzlar, dort sind technische Geräte in Funktion, wer ist dort ? Kinder und Jugendliche.
Ich persönlich finde hier einige Komentare komplett überzogen.
Trotz allem, wünsche ich Ihnen am Sonntag viel Spass beim Hessentagsumzug. Vieleicht ist da die die Bw dabei und macht dort Marschmusik. Demonstrieren weil es die Bw ist ? Wäre doch was !
Nur ich finde, heute ist es große Mode gegen alles zu sein, egal was es ist. Frau Toth, ich glaube nicht dass die Bw ein Ausschlag zu den Amokläufen und Schießereien an den Schulen gegeben hat.
Ich war auf vielen Hessentagen, habe oft bei der Bw gegessen und war meistens zufrieden.
Fehler in meinem Beitrag, bitte ich zu entschuldigen.
Stefan Walther
2.814
Stefan Walther aus Linden schrieb am 10.06.2012 um 00:17 Uhr
Ach Herr Schulz, kommt jetzt wieder diese Aussage, die durch nichts zu belegen ist? = "Heute ist es große Mode gegen alles zu sein, egal was es ist"?

Was soll das für ein Argument für das Werben fürs Sterben sein? Übrigens, die Menschen, die gegen den Auftritt der Bundeswehr demonstrierten, die demonstrierten auch für etwas und zwar FÜR den Frieden! Und das war auch nicht der erste Hessentag bei dem gegen die BW protestiert wurde, machen Sie sich ruhig mal kundig.
Mit was waren Sie bei der BW zufrieden Herr Schulz, mit dem Essen? Mit der Musik? Für gutes Essen und gute Musik braucht man keine BW und keine Ausstellung von Kriegsgerät, das kann man einfacher und billiger haben.
Was ist hier an den Kommentaren überzogen? Die Handwerker werben für ihr Handwerk auf dem Hessentag, die Firmen für ihre Produktion und Azubis, die Schulen stellen ihre Arbeiten vor ( übrigens teilweise sehr gute antimilitaristische Sachen! ).... und die BW? Für was wirbt sie? Welchen Job machen Soldaten? Ist ihr Job nicht das Töten? Mich hat sehr gefreut, dass da heute auf dem Glände sehr wenig Kinder zu sehen waren, einige Eltern haben bewußt ihre Kinder davon ferngehalten ( wir auch :-)), und sind zielstrebig direkt zum Kinderland ( da war was los :-)) durchgestartet!
Christian Momberger
7.975
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 10.06.2012 um 01:35 Uhr
Also Dieter, ich muss Dir auf's Schärfste Wiedersprechen! Und kann Stefan nur voll und ganz zustimmen!
Egal wie gut das Essen oder die Musik auch sein mag mag die BW gehört nicht zum Hessentag und erfüllt mitnichten humanitäre Aufgaben! Und es macht einen großen Unterschied ob Kinder und Jugendliche für zivile Fahrzeuge und Technik, wie z.B. den Bagger des WSA Koblenz, einen Mähdrescher oder sowas wie auf der Straße der Wissenschaft (Bahnhofstraße, wie von Dir oben angesprochen) begeistern oder für Tötungswerkzeuge und Kriegsgerät, das nichts als Leid und Elend für die Menschen auf dieser Erde bringt. Gerade Du, der Du das Ende des 2. Weltkrieges wohl noch erlebt hast, solltest es eigentlich besser wissen. Ich finde Franz-Josef Strauß hat einmal wahre Worte gesagt als er meinte, jedem der jemals wieder ein Waffe in die Hand nimmt, sollen die Hände abfaulen. Leider wollte er nur wenige Jahre danach schon nichts mehr davon wissen. Aber von Anfang an hat die Wiederbewaffnung und das Militär in Deutschland Protest und Widerspruch ausgelöst. Erinnert sei nur an die von der Adenauer-Regierung verbotene Volksbefragung zur Wiederbewaffnung in den 1950ern oder die Hunderttausenden, die in den 1980ern bei Ostermärschen oder der großen Demo im Bonner Hofgarten im Oktober 1981 auf die Straße gingen.
Ulrike J. Schepp
1.094
Ulrike J. Schepp aus Reiskirchen schrieb am 10.06.2012 um 09:30 Uhr
Also ich kann mich dem ganzen "Piep, Piep Piep, wir haben uns alle lieb!" Gesäusel leider nicht so ganz anschließen. Ob Militär etwas auf einem Volksfest zu suchen hat... darüber lässt sich sicher gut streiten.

Aber Krieg und Konflikt haben schon immer und unter allen politischen Systemen zur menschlichen Natur gehört und nur dadurch dass man Kindern verbietet, Aggressionen auch mal körperlich auszutragen, davon werden sie nicht weniger - Ganz im Gegenteil, wie man an den in neuerer Zeit vermehrt auftretenden U-Bahn Schlägereien sehen kann... Junge Leute, die nie Regeln in körperlichen Auseinandersetzungen gelernt haben, halten drauf bis die Opfer schwerst verletzt und krankenhausreif sind.

Doch zurück zur Bundeswehr: Das ist bei den Soldaten wie bei der Atombombe: Der Befehl zum Einsatz macht sie tödlich...

Was ist mit den früher in aller Munde gewesenen "Bürgern in Uniform" die verantwortlich und in Übereinstimmung mit der Verfassung handeln geworden? Die Politik schickt sie in sinnlose Kriege...

Ich habe einige Bekannte in unseren (deutschen) Truppen, die versuchen gute und moralisch einwandfreie Arbeit zu machen, zu Hause und im Einsatz in den Krisenherden dieser Welt. Sie stellen bloß immer wieder fest, dass sie an allen Ecken von der Politik im Stich gelassen und letzten Endes verheizt werden.

Für mich ist Soldat ein genau so ehrbarer Beruf wie Bäcker - nur wer bleibt übrig wenn dieser Beruf landauf landab nur noch als Mörder bezeichnet wird? Welcher verantwortliche Bürger in Uniform findet sich unter dieser Diffamierung noch dazu bereit, letztendlich seine Haut für andere zu Markte zu tragen und trotzdem seinem moralischen Anspruch gerecht zu werden?

So bleibt immer mehr in einer Art selbst erfüllenden Prophezeiung letztendlich nur noch der moralisch fragwürdige Abschaum übrig der bereit ist diese Arbeit zu machen.

Ich finde, unsere Truppen haben mehr Unterstützung von uns verdient... und unsere Politiker mehr Kontrolle durch das Volk.
Jörg Jungbluth
3.644
Jörg Jungbluth aus Lollar schrieb am 10.06.2012 um 10:09 Uhr
Hier wird immer wieder die Frage gestellt, welche humanitären Aufgaben die Bundeswehr erfüllt. Mir fallen auf die schnelle 3 Einsätze ein, die nichts mit Krieg zu tun hatten.
Zum Beispiel während der großen Sturmflut in Hamburg. Ohne den Einsatz der Bundeswehr wären mehr als nur ca. 400 Menschen jämmerlich ersoffen.
Oder beim Tsunami 2004. Wer hatte ohne zu zögern seine beiden fliegenden Intensivstationen sowie ca. 1000 (unbewaffnete) Soldaten Richtung Thailand geschickt?
Und wer rettet jeden Tag z. Bsp. in Ulm, Koblenz, Hamburg, Berlin Menschenleben?

Wer sich die Präsentation der Bundeswehr mal genauer angeschaut hat, der merkt das die Bundeswehr mehr ist, als nur ein Kriegsinstrument.

Ich hoffe das es in absehbarer Zeit keine größerer Waldbrände in unserer Region gibt. Spätestens dann werden auch die letzten Menschen merken, das uns die Hilfe der Pioniereinheiten mit ihren schweren Räumpanzern fehlen wird. Denn nur mit Hilfe dieser Einheiten war es in den 70er Jahren in Schleswig- Holstein möglich, schnell Brandschneisen zu ziehen und die Ausbreitung der Feuersbrunst weiter zu verhindern. Denn da hatte sich gezeigt, das auch die best ausgerüstete Feuerwehr und das THW an seine Grenzen kommt.

Ich bin auch kein Freund von dem Einsatz in Afghanistan. Aber die Bundeswehr ist mehr als nur Afghanistan.
Ilse Toth
18.451
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 10.06.2012 um 10:40 Uhr
Jörg, in diesen Punkten hast Du Recht. Man muss aber immer das Übel mit den positiven Einsätzen vergleichen. Keine Frage, dass Soldaten Hilfe leisten bei Katastrophen. Vergleichen wir aber die Zahl der getöteten Soldaten, Zivilisten und Kinder in Kriegseinsätzen, dann übersteigt dies bei weitem die Zahl der geretteten Menschen bei Katastrophen. Man könnte sehr gut zivile Rettungsgruppen ausbilden, die bei Einsätzen humanitärer Art zur Verfügung ständen. Wie z. B. soziale Verbände wie das Rote Kreuz, Caritas u.s.w.
Ich bin ein Gegner jeglicher Waffen, sie wurden entwickelt zum Töten. Warum werden Soldaten an den Waffen ausgebildet? Zum Töten der "Feinde"! Warum haben Jäger Waffen? Zum Töten von Tieren!
Herr Schulz, ich habe nicht behauptet, dass die Bundeswehr schuldig ist an dem Massaker an Schulen oder anderen Orten. Warum müssen Zivilisten Waffen im Haus haben? Wieso ist Schießen Sport? Waffen bringen Unheil- und niemand bringt mich von dieser Meinung ab.
Ulrike J. Schepp
1.094
Ulrike J. Schepp aus Reiskirchen schrieb am 10.06.2012 um 11:11 Uhr
Aber nur weil man Waffen verbietet hören Menschen nicht auf sich umzubringen. Ich finde es naiv anzunehmen, man bräuchte nur alle Gewalt und Waffen verbieten und sofort zieht das Paradies auf Erden ein.
Ilse Toth
18.451
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 10.06.2012 um 11:41 Uhr
Wer so etwas glaubt, Frau Schepp, der ist nicht nur naiv, sondern dumm. Gewalt ist verboten im bürgerlichen Leben. Und? Hilft es? Aber das heißt ja nicht, dass wir immer "moderne" Waffen haben, um sich in Kriegen zu ermorden. Ein Ende der unseligen Kriege bedeutet nicht, dass wir ein Paradies bekommen. Kriege haben noch nie Vorteile gebracht. Höchstens den Waffenherstellern. Krieg ist ein riesigen Geschäft!
Ilse Toth
18.451
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 10.06.2012 um 13:55 Uhr
Genau so ist es!
Christian Momberger
7.975
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 10.06.2012 um 14:25 Uhr
>Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 10.06.2012 um 10:40 Uhr

Diesem Kommentar ist absolut nichts hinzuzufügen! Diesen kann ich1000%ig unterschreiben! Gleiches gilt für den Kommentar um 11:41 Uhr, sowie den von Herrn Sauter!
Peter Herold
14.255
Peter Herold aus Gießen schrieb am 10.06.2012 um 14:39 Uhr
@ Herr Schulz ...Wie die Amerikaner noch bei uns waren, hat es niemanden aber auch niemanden gestört, dass bei den Tagen der offenen Tür, Waffen etc. gezeigt wurden.
- meine Worte. Es hilft nichts hier zu schimpfen, mt den Jugendlichen sprechen und auf die verheerende Wirkung dieser Waffen hinweisen, wäre in meinen Augen besser.

Danke auch für die Kommentare von Frau Schepp udn Frau Toth sowie Herrn Jungbluth. Mal ohne durch die linke Brille gesehen.
Christian Momberger
7.975
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 10.06.2012 um 14:49 Uhr
Klar, sollte man die Menschen ganz allgemein, nicht nur die Jugendlichen über Krieg, Waffen, Rüstung, Militär, etc. aufklären! Da stimme ich voll und ganz zu! Aber wie soll diese Aufklärung in Ihren Augen aussehen? In dem Soldaten in die Schulen gehen und erzählen wie toll es doch bei der Truppe ist und dann man ja "für den Frieden" kämpft? Nein, das ist keine Aufklärung, ebenso wni8g wie es die frühen Militärparaden (sowas gab es auch mal in Gießen) und wie es jetzt die Werbung der BW auf dem Volksfest Hessentag oder in der Arbeitsagentur ist.
Christian Momberger
7.975
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 10.06.2012 um 14:52 Uhr
Absolut Herr Sauter!
Peter Herold
14.255
Peter Herold aus Gießen schrieb am 10.06.2012 um 14:54 Uhr
Lieber Herr Momberger, das war jetzt aber eine "LINKE" Antwort. Ich hätte eher daran gedacht, dass Parteien die so sehr gegen Krieg und dergl. sind sich hier betätigen könnten und zwar nicht in Foren wie hier, sondern direkt bei den Gefährdeten
Christian Momberger
7.975
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 10.06.2012 um 15:02 Uhr
> Ich hätte eher daran gedacht, dass Parteien die so sehr gegen Krieg und dergl. sind sich hier betätigen könnten und zwar nicht in Foren wie hier, sondern direkt bei den Gefährdeten

Wie meinen Sie das? Klar es wäre ein großer Fortschritt, wenn immer dann wenn die BW in Schulen, etc. auftritt, auch gleichberechtigt ein kompetenter Vertreter der Friedensbewegung/der BW-Gegner mit dabei wäre und auch die andere Seite entsprechend darstellen und die Aussagen des BW-Offiziers zu recht rücken zu können
Peter Herold
14.255
Peter Herold aus Gießen schrieb am 10.06.2012 um 15:15 Uhr
Was oder wer hindert die Parteien selber unabhängig von einem gleichzeitigen Auftreten mit der BW, Aufklärungsarbeit zu treiben.
Da müssten diese eventuell über ihren Schatten springen und Verbündete suchen, seien es kirchlicher oder sonstiger Art.

Ist nur so ein Gedanke. Ich denke mir wenn Menschen etwas wollen, dann finden sie auch Mittel und Wege um es umzusetzen.
Stefan Walther
2.814
Stefan Walther aus Linden schrieb am 10.06.2012 um 16:04 Uhr
na ja, ob Krieg "zur menschlichen Natur" gehört, da kann man sicher unterschiedlicher Ansicht sein!? Dies ist auch keine Frage der Moral, es geht darum warum werden Kriege geführt und in welchem Interesse, wer muss den Kopf dafür hinhalten, also wer wird WARUM getötet und wer muss WARUM sterben... die Frage ist immer die gleiche = wem nutzt es?

Peter, im Bündnis gegen das Auftreten der BW beim Hessentag waren Friedensinitiativen, linke Parteien und Organisationen, sogar die Grünen, die Gewerkschaftsjugend, attac, bis hin zu PAX Christi, ist das nichts?
Peter Herold
14.255
Peter Herold aus Gießen schrieb am 10.06.2012 um 16:05 Uhr
Wer es nicht versucht hat schon verloren lieber Herr Sauter
Christian Momberger
7.975
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 10.06.2012 um 17:37 Uhr
Herr Sauter hat aber dennoch völlig recht. Und das liegt ja nicht an unbedingt an der Friedensbewegung und ihren personellen und finanziellen Ressourcen. Sondern z.B. auch daran, dass Einsätze der BW in Schulen nicht im Vorfeld öffentlich gemacht werden und/oder die Schulen/Lehrer sich gezielt um einen Referenten der Gegenseite bemühen. Zum die Kultusministerien der Länder entsprechende Kooperationsvereinbarungen mit der BW abschließen, die den Einsatz der BW explizit fördern.
Ulrike J. Schepp
1.094
Ulrike J. Schepp aus Reiskirchen schrieb am 11.06.2012 um 00:21 Uhr
Also die Kirche sollte lieber mal ganz kleine Brötchen bei dem Thema backen. Wer rief im 10. und 11. Jahrhundert zu "gerechten Kriegen" gegen Andersgläubige im heiligen Land auf? Wem das zu lange her ist, der denke an Waffensegnungen in der Neuzeit und an das Koppelschloß seines (Ur)Großvaters auf dem zu lesen stand: "Gott mit uns"
Peter Herold
14.255
Peter Herold aus Gießen schrieb am 11.06.2012 um 06:58 Uhr
Also machen alle weiter wie bisher. Keiner wird aktiv, da ja nichts bekannt ist und alle schimpfen weiter. Das wars. Von mir kein Wort mehr zu dem Thema, auch nicht in anderen auch künftigen Beiträgen in denen es um die BW geht.
Karl-Ludwig Büttel
1.053
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 11.06.2012 um 10:32 Uhr
An den Schulen wird doch schon durch die Lehrer gut gegen die Bundeswehr aufgeklärt. Da braucht man keine Friedensbewegung hinschicken. Die meisten Lehrer haben eine Antibundeswehreinstellung un vermitteln das auch. An den Schulen wird für meinen Geschmack schon viel zu viel Politik gemacht.Es schimpfen ja auch nicht "Alle" Herr Herold. Die Paar die sich aufregen fallen doch in der Allgemeinheit gar nicht auf. Nur ein Befürworter geht halt auch nicht auf die Straße.
Wir haben uns mit mehreren Familien zum Besuch bei der Bundeswehr verabredet. Das gehört zur Aufklärung unserer Kinder dazu. Bisher hat keines meiner Kinder nur anährend eine Tendenz gezeigt (auch in der Vergangeheit nicht) zur Bundeswehr zu gehen, eher das Gegenteil war der Fall.Auch mein jüngster teilte mir mit, dass er da mal nicht hin geht.Übrigens das Kinderprogramm im TV halte ich für gefährlicher.
Stefan Walther
2.814
Stefan Walther aus Linden schrieb am 11.06.2012 um 21:21 Uhr
Nicht "die" Kirche mit engagierten Christen gleichsetzen Frau Schepp, das wäre ein großer Fehler. Überall, auch in den Kirchen, gibt es Menschen, die sich ehrlich gegen Kriege und für den Frieden einsetzen. Dass von der offiziellen Kirche und deren Häuptern nix zu erwarten und zu halten ist, das ist natürlich völlig richtig! Oder habe ich den Aufschrei gegen die Intervention in Afghanistan überhört :-)
Was schreiben Sie da nur Herr Büttel? = zuviel Politik in der Schule? Wenn ich an meine Schulzeit zurückdenke, an Sozialkunde, Gesellschaftslehre, Geschichte und Politik ( so hieß das früher ) und das mit dem vergleiche was meine Kinder an politischer "Bildung" in der Schule mitbekommen haben, dann kann ich nur sagen = es wird heutzutage viel zu wenig über Politik in der Schule gesprochen und diskutiert!
Ach ja, die Bundeswehr, die Jugendoffiziere, in die Schulen? Und die Friedensbewegung hat da nichts zu suchen?
Prima, dass Sie es schaffen Ihre Kinder aufzuklären!
Doch Peter, es gibt viele aktive Lehrerinnen und Lehrer ( auch Eltern und Schüler ), die sich schon erfolgreich gegen Jugendoffiziere in der Schule zur Wehr gesetzt haben, und auch viele engagierte Lehrer, die zu bestimmtem Terminen- z.B. zum Antikriegstag - Lehrstoff vermitteln.
Dieter Schulz
437
Dieter Schulz aus Gießen schrieb am 11.06.2012 um 21:50 Uhr
Also Christian, ich widerspreche Dir auch auf das schärfte, das ist für mich kein Ton eines Bürgerreporters. Das ist meine eigene Meinung dazu. Wenn man hier nicht seine Meinung zu dieser BW Angelegenheit sagen darf - und man sollte meinen Artikel genau lesen - und darüber nachdenken. Wie heißt es in den Zeitungen, unparteiisch, unabhängig. Was hier z. T. geschrieben wurde ist parteipolitisch angehaucht, in der Regel Stimmen, der kleinen Parteien. Das finde ich nicht sehr schön. Wir sollten unabhängig und unparteiisch sein und nicht uns gegenseitig madig machen. So viel zu diesem Thema für mich.
Ich werde mich zu diesem Thema nicht mehr äussern.
Stefan Walther
2.814
Stefan Walther aus Linden schrieb am 11.06.2012 um 22:14 Uhr
Sie haben mich zwar nicht angesprochen Herr Schulz, trotzdem mal kurz aus meiner Sicht:
- jeder kann hier seine Meinung sagen, völlig klar! Jeder sollte aber auch damit leben können wenn andere dann darauf konkret eingehen und Gegenargumente vorbringen
- die GZ ist keine "unparteiische, unabhängige Zeitung", das gibt es sowieso nicht, oder würden Sie z.B. die BILD-Zeitung als "unparteiisch und unabhängig" bezeichnen, nur weil das so draufsteht? Die GZ ist eine Bürgerreporter-Zeitung wo jeder seine persönliche Meinung vertritt, die kann doch dann nicht "unabhängig" sein, das ist doch gerade das interessante an dieser GZ!?
- nicht schön finde ich, wenn man Menschen danach beurteilt in welcher Partei sie sind ( ob nun große oder kleine Parteien, das ist egal ), man sollte Sie danach beurteilen was sie hier für Argumente vorbringen, und diese dann ggf. widerlegen. Nur am Rande, soweit ich informiert bin, ist Christian genau wie ich, in keiner Partei organisiert, aber wie gesagt, das sollte auch bei Diskussionen keine Rolle spielen
- doch, ich finde es gut, wenn Sie sich weiter hier äußern, warum denn nicht, was gibt es besseres als eine kontroverse Diskussion?
Christian Momberger
7.975
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 11.06.2012 um 22:35 Uhr
Hallo Dieter, ich kann Stefan nur in Gänze zustimmen. Die GZ ist eben keine neutrale Sache, weil hier jeder Schreiben kann, egal wo er herkommt und was für eine Meinung hat. Egal ob er Politiker, politisch interessiert oder unpolitisch ist. Und gerade das finde ich ebenfalls gut und toll an der GZ. Da hier auch mal politisch diskutiert werden kann und Meinungen ausgetauscht werden können.

Und ich habe eben auch meine Meinung und diese vertrete ich hier auch offen und offensiv. Sicherlich kann man diese, meine Meinung politisch einordnen, wenn man meint es tun zu müssen aber wie Stefan zutreffend schrieb, ich bin in keiner Partei Mitglied und ganz ehrlich, die perfekte Partei gibt es für mich auch nicht.

Deinen Beitrag Dieter habe ich wie auch alle anderen schon sehr genau gelesen. Kann aber gerne auch noch mal auf ein paar weitere Sachen von Dir eingehen.
Sicherlich ist die BW nicht ursächlich für die Amokläufe an Schulen verantwortlich. Das hat auch keiner behauptet. Und für mich macht es einen Unterschied, ob man sich eine tolle Lokomotive, einen Mähdrescher, ein Motorrettungsboot der DLRG oder eben einen Panzer oder Tornado der BW anschaut. Aber es geht nicht nur um die Faszination der Technik bei dem Auftritt der BW. Es geht ja auch darum, die BW als was völlig normales wie jede andere Organisation wahrzunehmen - daher auch das Essen und die Party mit DJ's zu später Stunde - und um Nachwuchs, sprich "Kanonenfutter", zu werben. Und genau darin liegt das Problem.
Peter Herold
14.255
Peter Herold aus Gießen schrieb am 12.06.2012 um 10:49 Uhr
... Wir haben uns mit mehreren Familien zum Besuch bei der Bundeswehr verabredet. Das gehört zur Aufklärung unserer Kinder dazu.
Danke Herr Büttel, so stelle ich es mir auch vor.

Ach ja, freie Meinung äußern und dann lesen müssen, man akzeptiere Meinungen anderer nicht, enn man auf seiner besteht.
Ist halt so. Jeder hat seine eigene Meinung, die kann hier geäußert und auch vertreten werden. Also schreiben wir weiter gemeinsam und gegeneinander weiter.
Stefan Walther
2.814
Stefan Walther aus Linden schrieb am 12.06.2012 um 18:24 Uhr
Ja sicher, das kann man so oder so sehen Peter:
jeder äußert hier seine Meinung, dann lassen wir das einfach so stehen, ohne dass der eine auf den anderen eingeht
oder
wir diskutieren miteinander, lernen voneinander, nehmen auch mal was von anderen an, lassen uns vielleicht sogar mal von anderen Argumenten überzeugen usw.
Kann ja jeder halten wie er will, ich werde auf jeden Fall mit denen, die das möchten weiter hier diskutieren, und ich denke dies sind nicht wenige, die das auch so sehen.
Peter Herold
14.255
Peter Herold aus Gießen schrieb am 12.06.2012 um 18:46 Uhr
Das war ansich die Antwort auf die ich gewartet habe. MIr ist es manchmal nur mühsam mich immer und immer wieder mit den gleichen Argumenten/Meinungen zu einem Thema auseianderzusetzen. Diskussion ist ja schon gut, aber so in schriftlicher Form, da werde ich sicher nicht so leicht meine Meinung ändern können. Aber wie geschrieben:
Also schreiben wir weiter gemeinsam und gegeneinander weiter.

Muss ja nicht so eng gesehen werden, was ich da so von mir gebe.
Stefan Walther
2.814
Stefan Walther aus Linden schrieb am 12.06.2012 um 20:49 Uhr
:-))
Christian Momberger
7.975
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 13.06.2012 um 00:26 Uhr
OK, finde ich gut.
Peter Herold
14.255
Peter Herold aus Gießen schrieb am 13.06.2012 um 08:04 Uhr
"Entgegen aller Absprachen: Kinder bei der Bundeswehr auf dem Hessentag"
Muss ich nochmal aufgreifen. Wenn hier(mit wem?) Absprachen getroffen worden waren, di dann so nicht einghalten wurden, dann müsste der Wortbrüchige zur Verantwortung gezogen werden. Oder sehe ich da was falsch?
Christian Momberger
7.975
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 13.06.2012 um 19:34 Uhr
In der Tat, das wäre eine Maßnahme! Daher hoffe ich es haben auch diejenigen gelesen, die genaueres zu den Absprachen, die u.a. auf der Demo am ersten Sonntag erwähnt wurden, wissen. Ich fände es gut, wenn diese Fehlverhalten der BW juristisch geahndet würde.
Peter Herold
14.255
Peter Herold aus Gießen schrieb am 14.06.2012 um 00:15 Uhr
Zumindest disziplinarisch würde mir genügen.
Karl-Ludwig Büttel
1.053
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 14.06.2012 um 08:19 Uhr
So wie ich die BW kenne wird sie nichts zu tun, was gegen irgend eine Vorschrift verstößt. Es würde mich auch wundern wenn die Ausstellungsbedingungen gerade für den Hessentag geändert worden sind.Sicherlich sollte man sowas aber genau prüfen.Lautet die Absprache so wie sie es oben beschrieben haben (Zugang zu bewaffneten Systemen und Waffen auf dem Ausstellungsgelände" hätten (WNZ).) dann hat die BW wohl nicht gegen die Absprache verstoßen. Bewaffnetet Systeme waren keine da. Die Fahrzeuge und Flugzeuge fallen und den Begriff technisches Gerät. Ich weiß das ist Wortglauberei aber vor Gericht entscheidend.Aber es macht keinen Sinn ohne die Absprache zu kennen hier was zu interpretieren.Wenn Absprachen verletzt wurden, dann muss auch eine Strafe folgen.Mit wem wurde eigentlich die Absprache getroffen ist das genau bekannt?
Christian Momberger
7.975
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 14.06.2012 um 22:53 Uhr
Leider haben Sie wohl recht bzgl. der Wortglauberei.

Mir ist leider das ganze im Detail nicht bekannt. Es soll wohl aber eine Absprache zwischen der Stadt Wetzlar und der BW geben.
Ulrike J. Schepp
1.094
Ulrike J. Schepp aus Reiskirchen schrieb am 15.06.2012 um 05:36 Uhr
Herr Walther, "Die Kirche" ist für mich samt ihren alten und neuen Untergliederungen und Abspaltungen ein 1700 Jahre alter Verein, der samt seinen Vertretern ganz eigene Ziele verfolgt und der nichts mit dem einzelnen glaubenden Menschen zu tun hat.

Und da dieser Verein sich bis heute nicht von den Gräueltaten seiner Geschichte distanziert, muss er es sich auch gefallen lassen mit diesen in Verbindung gebracht werden...

Wie sehr das noch lebendig ist, zeigte mir vor ein paar Jahren ein Vorfall in Mittenaar, wo ein örtlicher christlicher Priester bei einem Mittelaltermarkt die Nachstellung einer Hexenverbrennung von vor 400 Jahren abbrechen ließ...
Christine Weber
2.521
Christine Weber aus Mücke schrieb am 15.06.2012 um 11:13 Uhr
Wenn man die Übergriffe der einzelnen katholischen Priester sich anschaut, kann man den Glauben an die Kirche wirklich verlieren. Es sind doch nur alte und verknöcherte Männer, die da das Sagen haben. Warum haben denn viele junge Priester ihre Haushälterinnen und verleugnen ihre Kinder? Was soll das Zölibat heute noch? Als ich vor 42 Jahren geheiratet habe, und zwar katholisch, wurde ich aufgeklärt, das es die Kirche gerne sieht, wenn die jungen Leute viele Kinder in die Welt setzen. So was verlogenes habe ich sonst nie wieder gehört. Ich brauche keine Kirche, um christlich zu leben und zu handeln. Und da gehört auch jegliche Abneigung gegen Waffen dazu.
Christine Weber
2.521
Christine Weber aus Mücke schrieb am 15.06.2012 um 12:38 Uhr
Ich möchte nicht wissen, wieviele junge und auch ältere Menschen mißbraucht wurden, ohne dass sie jemals darüber sprechen können. Sie sind traumatisiert für ihr ganzes Leben.
Christine Weber
2.521
Christine Weber aus Mücke schrieb am 15.06.2012 um 13:36 Uhr
Die "Herren" in der Kirche streiten doch alles ab. Und die wollen christlichen Glauben an unsere Kinder weitergeben?
Christine Weber
2.521
Christine Weber aus Mücke schrieb am 15.06.2012 um 14:47 Uhr
Ja, das stimmt. Die Kinder sind heute schon pfiffiger Das ist wirklich gut so.
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von:  Christian Momberger

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