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Ausstellung:„Georg Büchner und seine Zeit 1813 - 1837“ im Neuen Rathaus

Wetzlars Bürgermeister Manfred Wagner, Staatssekretär Ingmar Jung, Archivpädagoge Matthias Gröbel bei der Ausstellungseröffnung im Neuen Rathaus (v.l.n.r.).
Wetzlars Bürgermeister Manfred Wagner, Staatssekretär Ingmar Jung, Archivpädagoge Matthias Gröbel bei der Ausstellungseröffnung im Neuen Rathaus (v.l.n.r.).
Gießen | Wetzlars Bürgermeister Manfred Wagner (SPD), Ingmar Jung, Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst, sowie Matthias Gröbel, Archivpädagoge am Hessischen Staatsarchiv Darmstadt, eröffneten am vergangenen Mittwoch im Neuen Rathauses die Ausstellung „Georg Büchner und seine Zeit | 1813 - 1837“, die bis Freitag, 15. Juni im Foyer des Neuen Rathauses, Ernst-Leitz-Straße 30, Wetzlar gezeigt wird. Zum 175. Todestag Georg Büchners am 19. Februar präsentieren das Hessische Staatsarchiv Darmstadt und das Stadtarchiv Darmstadt unter dem Titel „Georg Büchner und seine Zeit“ eine neu erarbeitete Tafelausstellung. Auf 24 Tafeln wird in kompakter Form mit Georg Büchner vertraut gemacht, der zu den bedeutendsten deutschen Schriftstellern und zu den am häufigsten gespielten Dramenautoren zählt. Daneben präsentiert die Ausstellung auch den Naturwissenschaftler, Philosophen und Revolutionär Georg Büchner, den Verfasser des Hessischen Landboten, der sich gegen die herrschenden Zustände in seinem Heimatland zu seiner Zeit auflehnte und die Bauern zum Aufstand gegen ihre Herren bewegen wollte. Gezeigt wird
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auch, welche Einflüsse an den verschiedenen Wohnorten – Darmstadt, Straßburg, Gießen und zuletzt Zürich – auf den jungen Literaten und Revolutionär gewirkt und die Entstehung seiner Werke – Dantons Tod, Leonce und Lena, Woyzeck, Lenz – beeinflusst haben. Dem Wirken der nicht minder begabten Geschwister Wilhelm, Luise, Mathilde, Ludwig und Alexander Büchner wird ebenfalls Raum gegeben. Sie alle waren im liberal-demokratischen Spektrum – als Politiker, Unternehmer, Frauenrechtlerinnen, Freidenker, naturwissenschaftliche Popularisierer und Publizisten – engagiert, zum Teil an exponierter Stelle. Zum Schluss geht die Ausstellung in der gebotenen Kürze auf Rezeption und Nachwirken von Georg Büchners Werk ein. Zu sehen ist die Ausstellung während des Hessentages vom 1. bis 10. Juni von Montag bis Freitag von 7:30 bis 19 Uhr, am Wochenende und an Fronleichnam von 10 bis 19 Uhr. Nach dem Hessentag kann die Ausstellung bis Freitag, 15. Juni zu den regulären Öffnungszeiten des Neuen Rathauses besichtigt werden. Der Eintritt ist frei.

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