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Handy abgeschaltet - Dürfen die das?

Gießen | Dürfen die das wirklich?
Ich habe "für alle Fälle" ein ganz einfaches Handy mit Karte hier liegen, das auch nur in besonderen (meist beruflichen) Angelegenheiten zum Zug kommt. So wird es immer eine Zeitlang einfach nie benutzt.
Eben habe ich den Akku aufgeladen, kann das Gerät jedoch nicht reaktivieren.
Ein Anruf bei Vodafone (Callcenter in Kairo!!!!) ergab, dass man mir das Handy mit einem Guthaben von 44 Euro einfach "wegen Nichtnutzung" abgeschaltet hat.
Ich bin sprachlos!
Nun soll ich aber (hoffentlich) auf meine erboste Aufforderung hin (angeblich, es wird sich zeigen) innerhalb von 3 Werktagen eine neue SIM-Karte erhalten, so dass ich mein Zweithandy mit neuer Nummer wieder nutzen kann.
Übrigens: Mein Gesprächspartner bei Vodafone sprach sehr schlecht deutsch und hieß angeblich "Peter König".

Was soll man von sowas halten?

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Kommentare zum Beitrag

Ingrid Wittich
20.821
Ingrid Wittich aus Mücke schrieb am 20.04.2012 um 17:55 Uhr
Wir haben das auch schon erlebt bei einem anderen Anbieter. Es hilft wahrscheinlich nur, wenn man das Telefon ab und zu mal kurz benutzt.
Astrid Patzak-Schmidt
3.417
Astrid Patzak-Schmidt aus Gießen schrieb am 20.04.2012 um 17:58 Uhr
Das kann doch nicht okay sein! Ich darf doch wohl selbst entscheiden, ob und wann ich ein Handy benutze, das ich rechtmäßig erworben habe und auf dem sogar noch so viel Guthaben ist.
Ich fühle mich da regelrecht beklaut!
Bernd Zeun
11.395
Bernd Zeun aus Gießen schrieb am 20.04.2012 um 18:36 Uhr
Inaktive SIM-Karten abschalten dürfen die schon, aber sie dürfen dein Guthaben nicht einbehalten http://de.wikinews.org/wiki/Urteil:_Vodafone_darf_Handy-Guthaben_nicht_verfallen_lassen Die Firma mag ich im übrigen auch nicht, die deutsche Vodafone ist ja die ehemalige Mannesmann-Firma, die der ehemalige Vorstandsvorsitzende Esser von Vodafone hat schlucken lassen, nachdem er von deren Chef Chris Gent mit ein paar Millionen geschmiert wurde. http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/0,2828,242161-2,00.html
Christine Weber
7.484
Christine Weber aus Mücke schrieb am 20.04.2012 um 19:03 Uhr
Uns ist es mit einem anderen Anbieter passiert. Guthaben knapp 20 Euro. Mein Mann braucht das Handy nur ab und zu. Das Guthaben wurde vor mehr als 6 Monaten aufgeladen. Jetzt wurde die Karte einfach gesperrt. Ich finde das eine Unverschämtheit. Die können mich doch nicht zwingen, alle 6 Monate Geld aufzuladen, wenn noch 20 Euro Guthaben bestehen. Wir haben eine neue Sim-Karte gekauft für 9 Euro mit einem Startguthaben von 10 Euro. Ich hoffe, dass wir die 20 Euro wieder bekommen.
Birgit Hofmann-Scharf
10.333
Birgit Hofmann-Scharf aus Gießen schrieb am 20.04.2012 um 20:16 Uhr
Ich darf dazu raten, unbedingt alles Kleingedruckte genau zu studieren.
Mein positives Denken sagt mir, dass dieses evtl. Abschalten wohl irgendwo, kleinst gedruckt, zu lesen war/ist.
Es ist aber auch wieder einmal ein Zeichen unseres gläsernen Zeitalters.
Unangenehm und ärgerlich, ohne Frage.
Jutta Skroch
13.580
Jutta Skroch aus Buseck schrieb am 21.04.2012 um 01:07 Uhr
Mir ist das jetzt mit meinem W-Lan Stick von Aldi passiert. Ich habe Prepaid und Tagesflat gewählt, weil ich das bestenfalls mal im Urlaub brauche. Zweimal hab ich ihn benutzt. Normalerweise müsste es für noch dreimal reichen, weil die Tagesflat € 1,99 ist.
Ich habe nirgendwo einen Hinweis gefunden, dass es zeitlich begrenzt sein soll. Denen trete ich auch noch auf die Füße.
Astrid Patzak-Schmidt
3.417
Astrid Patzak-Schmidt aus Gießen schrieb am 21.04.2012 um 08:46 Uhr
Natürlich gibt es Kleingedrucktes, aber hat man dann noch eine Wahl? Wenn man dem Link von Bernd Zeun folgt, kann man ja nachlesen, dass es scheinbar geplante Abzocke ist.
Gibt es auf diesem Sektor tatsächlich noch faire und ehrliche Anbieter?
Birgit Hofmann-Scharf
10.333
Birgit Hofmann-Scharf aus Gießen schrieb am 21.04.2012 um 09:30 Uhr
Ich glaube nein, Frau Patzak-Schmidt,
ich denke alle Handy- und Internetanbieter haben eine gewisse "Abzocke" als Geschäftsgebahren!
Jutta Skroch
13.580
Jutta Skroch aus Buseck schrieb am 22.04.2012 um 11:59 Uhr
Das habe ich gerade auf der HP von Medion für meinen W-Lan Stick gefunden, den Zeitraum habe ich überschritten, aber ich kann mich jetzt nicht erinnern, es vorher im "KLeingedruckten" gelesen zu haben, nun bin ich schlauer, vorläufig werde ich nichts aufladen:

Folgende Aktivitätszeitfenster gelten für das Startguthaben und die Aufladung:

- Aktivitätsfenster für das Startguthaben von 10,00 €:12 Monate

- Aktivitätsfenster für die Aufladung von 5,00 €: 4 Monate
- Aktivitätsfenster für die Aufladung von 15,00 €: 12 Monate
- Aktivitätsfenster für die Aufladung von 30,00 €: 24 Monate

Das aktuelle Aktivitätsfenster kann durch weitere Aufladungen bis auf maximal 24 Monate verlängert werden. Das Guthaben kann maximal 200 € betragen.
Christine Weber
7.484
Christine Weber aus Mücke schrieb am 22.04.2012 um 12:02 Uhr
Wenn ich mein Handy nur ab und zu benötige, wäre ich doch blöd, wenn ich da ein Guthaben von 200 € aufladen würde. Uns sind 30 € schon zu viel.
Jutta Skroch
13.580
Jutta Skroch aus Buseck schrieb am 22.04.2012 um 12:11 Uhr
Hier handelt es sich nich tum das Handy, sondern um den Zugang zum Internet, wenn man nicht zu Hause ist.
Mein Handy lade ich mit max. € 15,00 auf, müssen sie wirklich € 30,00 aufladen? Ich denke, ab € 15,00 ist man dabei, gilt das nicht für alle Anbieter?
Christine Weber
7.484
Christine Weber aus Mücke schrieb am 22.04.2012 um 13:13 Uhr
Nein, ich muss keine 30 € aufladen. Ich habe voriges Jahr den Fehler gemacht, weil mein Mann viel das Handy benutzt hat und ich es dauernd mit 15 € aufladen mußte. Deshalb habe ich 30 € aufgeladen. Aber die waren zuviel, da er im Winter ja immer zu Hause ist und das Handy nicht benötigt.
Ulrike J. Schepp
1.180
Ulrike J. Schepp aus Reiskirchen schrieb am 23.04.2012 um 05:42 Uhr
Also wenn man ein Mobiltelefon mit Vertrag besitzt, kann man zu Partner oder Zweitkarten raten für die Notfall-Telefone. Die sind meist günstig und verfallen nicht.

Ansonsten muss man halt den Mindestbetrag aufladen und ihn eben verfallen lassen oder alle 6 Monate nachladen.

Bei den meisten Telefongesellschaften steht das tatsächlich "im Kleingedruckten"... somit dürfen die das.

Aber mal ganz ehrlich: Die Telefongesellschaften brauchen für das Speichern der Daten Computer und Rechenzentren, für die Übertragungsmöglichkeit Masten und Netzwerke... und sie leben vom Umsatz den sie machen... sollen die Kosten für das Vorhalten der Möglichkeiten eines einzigen Telefonanrufs im Jahr tatsächlich von den anderen Telefonierern getragen werden? Nach dem Motto: "Sollen doch die anderen die Infrastruktur bezahlen... ich will ja bloß einmal telefonieren!"

Wie wäre das, wenn alle nur einmal im Jahr telefonieren würden?
Christine Weber
7.484
Christine Weber aus Mücke schrieb am 23.04.2012 um 10:37 Uhr
Frau Schepp, ich kann Ihre Kritik nicht ganz nachvollziehen. Mein Mann ist nun mal kein Typ, der stundenlang am Telefon hängt. Dafür ich um so mehr. Und soll er nun, nur um sein Guthaben abzutelefonieren, jeden Tag stundenlang telefonieren mit Gott und der Welt? Das kann's ja wohl nicht sein. Es ist doch jedermanns freie Entscheidung, wie, wann und wie oft er telefonieren will.
Jutta Skroch
13.580
Jutta Skroch aus Buseck schrieb am 23.04.2012 um 11:07 Uhr
Wer Prepaid wählt, ist in der Regel eben kein Vieltelefonierer. Ich gehöre auch nicht dazu. Ich brauche es jetzt etwas mehr, weil meine Mutter 500 km von mir in einem Heim lebt und ein Festanschluss für sie dort wesentlich teurer käme, als mit dem Handy zu telefonieren. Trotzdem reicht eine 15,00 € Aufladung bei mir meist ein Vierteljahr.
Mein Freund hatte sich ein Notfallhandy zugelegt, damit er sein etwas teureres Handy nicht Nachts beim Zeitung tragen mitnehmen muss, aber trotzdem eine Möglichkeit haben wollte, bei Unvorhergesehenem telefonieren zu können. Das Guthaben ist auch bei ihm verfallen, weil er es Gott sei Dank nicht gebraucht hat. Aber er hat das Guthaben zurücküberwiesen bekommen.
Christine Weber
7.484
Christine Weber aus Mücke schrieb am 23.04.2012 um 12:02 Uhr
Ja, ich weiß, dass man das Geld zurückfordern kann. Aber wie viele vergessen das? Und das geld streichen dann die Anbieter ein. Und viele kleine Beträge ergeben ganz schnell einen großen. Damit kann man ja wohl den Unterhalt der Masten und des Netzwerkes usw. bezahlen.
Ulrike J. Schepp
1.180
Ulrike J. Schepp aus Reiskirchen schrieb am 24.04.2012 um 05:24 Uhr
Das ist ja gerade die Krux: "Sollen doch die anderen bezahlen..."
H. Peter Herold
28.413
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 26.04.2012 um 12:18 Uhr
Also ich habe da mit einer Karte von Tchibo keine Probleme. Ich telefonier nur sehr selten mit dieem Zweithandy, gerade soviel, dass in einem jahr etwa 20 - 25 Euro vom Guthaben abtelfoniert sind.
Christine Weber
7.484
Christine Weber aus Mücke schrieb am 26.04.2012 um 12:41 Uhr
Ja, Frau Schepp, aber es liegt doch an jedem selber, ob er das Geld zurückfordert oder nicht.
Das finde ich gut, Herr Herold. Warum können das die Anderen nicht auch. Wir können hier nur D1 empfangen. Deshalb ist es schwer möglich, den Anbieter zu wechseln.
H. Peter Herold
28.413
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 26.04.2012 um 12:52 Uhr
Ich bin seit 1999 Kunde von Viag Interkom, jetzt o2 oder wie noch. Aber ich bin eine treue Seele und wechsle nicht dauernd, nur um es irgendwo ein paar Cent billiger zu haben.
Christine Weber
7.484
Christine Weber aus Mücke schrieb am 26.04.2012 um 13:02 Uhr
Wir wechseln auch nur sehr ungern. Aber wenn ich nicht dauernd mit dem Auto wegfahren will, um mit dem Handy zu telefonieren, muß ich bei dem Anbieter bleiben.
Walther Süßkind
1.144
Walther Süßkind aus Heuchelheim schrieb am 28.04.2012 um 12:52 Uhr
Aus diesem Grund benutzt ich T-Mobile. Ich hatte bisher keine Probleme mit T-Mobile.Aber das Vodafone sowas macht kann ich mir nicht vorstellen.
Christine Weber
7.484
Christine Weber aus Mücke schrieb am 28.04.2012 um 13:08 Uhr
Mit T-Mobile hatten wir auch noch nie Probleme. Deshalb sind wir auch schon etliche Jahre dabei.
Volker Herbrik
542
Volker Herbrik aus Mücke schrieb am 29.04.2012 um 02:35 Uhr
Frau Schepp, ich sehe das ein klein wenig anders.

Die Infrastruktur die Telefongesellschaften zur Verfügung stellen kosten Geld. Ohne diese ist telefonieren oder mobiles Internet nicht möglich.
Nur ist genau dieses neben den Tarifen ein Verkaufsargument.
Bei mir hier zu Hause sind 2 Netzanbieter verfügbar.
Diese wollen verkaufen. Der andere große Anbieter hat das wohl nicht nötig und steht somit nicht zur Frage.
Wenn nun also ein Anbieter mir was verkaufen will, so muß für mich zum einen die Möglichkeit bestehen, über diesen auf die von ihm angebotene Infrastruktur zu zu greifen, und zum anderen muß der Preis dafür stimmen.
Je nach Nutzungsverhalten entscheide ich mich dann für den zu mir passenden Tarif.
Als ich noch Ortsbeauftragter des THW war, war ein Vertrag für mich die beste Lösung.
Heute.....eine Guthabenkarte.
Und was mache ich mit so einer Guthabenkarte.....
ich stelle dem von mir gewählten Unternehmen einen Zinslosen Kredit zur Verfügung.
Ich zahle im Vorraus für etwas, das ich irgendwann einlöse.
Das Unternehmen kann also Zinsen mit meinem bezahlten Geld erwirtschaften.
Je länger ich das Geld zur verfügung stelle, um so höher der Betrag den das Unternehmen verdient.
Und damit habe ich als Guthabenkartennutzer meinen Beitrag an den "Unkosten" die das Unternehmen für die Bereitstellung der Infrastruktur hat, mehr als bezahlt.
Und wenn dann Karten abgeschaltet werden, ist dieses Diebstahl im doppelten Sinn.
Mir wird Geld gestohlen und das Unternehmen bringt sich um die Zinsen.
So viel zu meiner Sicht der Dinge.
Markus von Nessen
228
Markus von Nessen aus Rabenau schrieb am 01.05.2012 um 10:21 Uhr
Bei Vodafone ist halt "nicht nur" der Kunde König ;-)

Oder hätte ich schreiben sollen "nur nicht"...

Schon ein Hammer wie ich finde
Ulrike J. Schepp
1.180
Ulrike J. Schepp aus Reiskirchen schrieb am 03.05.2012 um 07:58 Uhr
@Herr Herbrik:
Aus verschiedenen Gründen hab ich mir für meine Irland-Besuche eine irische Telefonkarte für eines meiner alten Mobiltelefone gekauft. Die Ansage war: nach 6 Monaten Nichtnutzung wird die Karte deaktiviert und alles Guthaben verfällt. Nachzulesen im Vertrag und nochmal ausdrücklich vom Verkäufer darauf hingewiesen. Klare Ansage des Providers, klare Entscheidung meinerseits...

Da ist die Regelung in Deutschland mit der Rückforderungsmöglichkeit noch sehr kulant. Und Karten, die so alt sind, dass es noch nicht exakt geregelt war, dürften in Deutschland kaum noch im Umlauf sein.

Es war übrigens in Irland (eher zufällig) der selbe Provider um den es im ursprünglichen Artikel geht. Und einen Ausweis vorlegen oder auch nur Namen und Adresse angeben musste ich dort auch nicht... Simkarte kaufen wie ein Pfund Leberwurst...
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Herzlichst, Ihr(e) Astrid Patzak-Schmidt

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Astrid Patzak-Schmidt
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