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Wenn bei Capri die rote Sonne ...

Wenn bei Capri die rote Sonne im Meer versinkt, dann sieht man das von Sorrent aus so!
Wenn bei Capri die rote Sonne im Meer versinkt, dann sieht man das von Sorrent aus so!
Gießen | "Wenn bei Capri die rote Sonne im Meer versinkt ..." So sang Rudi Schuricke schmachtend bereits 1949 in seinem Lied der Capri-Fischer.

Capri ist eine Insel zum Verlieben - im Golf von Neapel gelegen, nur ca. 10 qkm groß, berühmt für die Höhlen am Meer, allen voran die Blaue Grotte.

Der Name "Capri" geht auf das lateinische Wort "capreae" (= Ziegen) oder das griechische Wort "kapros" (= Wildschwein) zurück. Fest steht jedenfalls, dass sich auf der Insel schon in prähistorischer Zeit Siedler niedergelassen hatten, wovon Knochen und andere Objekte zeugen.

Kaiser Tiberius, Nachfolger des berühmten Augustus, wählte im Jahr 26 n. Chr. Capri zu seinem Regierungssitz und verbrachte dort bis zu seinem Tod im Jahre 37 n. Chr. einen Großteil seiner letzten Lebensjahre in der Villa Jovis. So war die kleine Insel Capri für elf Jahre Regierungssitz des Römischen Weltreichs, und dies aufgrund einer bewussten Entscheidung des Kaisers.

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts war Capri beliebt als Winter- und Ferienquartier bei deutschen und anderen Künstlern, Schriftstellern und weiteren Berühmtheiten. Längere Zeit blieben u. a. Friedrich Alfred Krupp, Rainer Maria Rilke und Axel Munthe.
Bis heute existiert hier sogar noch die "Deutsche Evangelische Kirche von Capri".

Hoch über der Insel liegt der Ort Anacapri. Hier findet man die berühmte Villa San Michele, das Haus des Arztes und Schriftstellers Axel Munthe (Empfehlung: Bestseller aus 1929 "Das Buch von San Michele").

Autofahren ist auf der Insel nur den Capresen erlaubt. Für Touristen empfiehlt sich die Funicolare (Standseilbahn), die vom Hafen und der Unterstadt in die Oberstadt führt.
Zwischen der Insel und dem Festland gibt es viele Fährverbindungen, die Hauptroute führt nach Sorrent.

Wenn bei Capri die rote Sonne im Meer versinkt, dann sieht man das von Sorrent aus so!
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Ein Plan der Insel
Am Hafen "Marina Grande"
Blick über den Ort Capri
Insalata caprese (Original) mit vino bianco
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Blick auf die Bucht mit dem Hafen
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Auch besungen: die Funicolare (Standseilbahn)
Boutiquen vermitteln den Hauch von Eleganz und Exklusivität - auch heute noch
Hallo Tara, dieser Beitrag ist extra für DICH! LG
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Die berühmten Faraglioni
Der "Arco Naturale" - ein grandioser Felsbogen
Blick von Anacapri auf den Hafen Marina Grande
Die Schwarze Madonna
Buon appetito!

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Kommentare zum Beitrag

Ingrid Wittich
12.206
Ingrid Wittich aus Mücke schrieb am 04.04.2012 um 14:55 Uhr
Traumhaft! Irgendwann mal. Vielleicht.
Elke Backert
6.555
Elke Backert aus Gießen schrieb am 04.04.2012 um 20:05 Uhr
Ich fliege Ende Mai hin. Da mein Beitrag genauso anfängt, muss ich ihn hier erwähnen:
http://www.giessener-zeitung.de/giessen/beitrag/63847/das-festival-der-inseln-von-neapel/
Ingrid Wittich
12.206
Ingrid Wittich aus Mücke schrieb am 04.04.2012 um 20:16 Uhr
Dieses Lied verbinden viele mit Capri. Irgendwann komme ich auch mal dahin. Bestimmt!
Tara Bornschein
6.362
Tara Bornschein aus Reiskirchen schrieb am 05.04.2012 um 12:49 Uhr
Vielen Dank Astrid für deinen Beitrag über Capri mit den schönen Bildern! Ich hoffe, dass ich am Strand dieser bezaubernden Insel im Herbst spazieren gehen werde ;-)

Liebe Grüße und viel Spaß beim Eiersuchen in Rom,
Tara
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