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VdK: "Minijobs als Armutsfalle"

Sozialverband VdK
Sozialverband VdK
Gießen | Als alarmierend bezeichnete die Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland, Ulrike Mascher, die laut Medienberichten niedrigen Rentenerwartungen für Frauen, die in Minijobs arbeiten. "Wenn Frauen nach 45 Jahren Minijob einen Rentenanspruch von 140 Euro erwerben, sind viele von ihnen von Altersarmut bedroht. Daran ändern auch die Pläne zur Zuschussrente nur wenig, da diese nur diejenigen bekommen sollen, die zusätzlich privat vorgesorgt haben. Nur das werden sich die meisten Minijobberinnen nicht leisten können", erklärte Mascher. "Minijobs erweisen sich für viele Frauen als Armutsfalle".

Mascher weiter: "Damit Frauen zumindest einen Halbtagsjob oder besser eine Vollzeitbeschäftigung mit Familienarbeit und Kindererziehung vereinbaren können, brauchen wir einen konsequenten Ausbau von bezahlbaren Kinderbetreuungseinrichtungen und Ganztagsschulen. Darüber hinaus brauchen wir regulierende Maßnahmen auf dem Arbeitsmarkt. Der Aufsplitterung von einstigen Vollzeitstellen in viele Minijobs, so wie es von vielen großen Unternehmen zum Beispiel im Einzelhandel betrieben wird, muss Einhalt geboten werden. Wer Altersarmut für künftige Generationen vermeiden will, muss prekäre Beschäftigungsverhältnisse, und dazu zählen Minijobs, Leih- und Zeitarbeit sowie Niedriglohnjobs eindämmen." (Michael Pausder, Pressesprecher)

Mehr Informationen ... http://vdk.de/cgi-bin/cms.cgi?ID=de27260

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Kommentare zum Beitrag

Arnd Lepère
433
Arnd Lepère aus Gießen schrieb am 01.04.2012 um 22:58 Uhr
Sehr richtig. Daran liegt es wirklich. Und nicht zu vergessen die vielen Scheinselständigen, die zusätzlich die Sozialkassen belasten.
Stefan Walther
2.814
Stefan Walther aus Linden schrieb am 01.04.2012 um 22:58 Uhr
Danke für den Beitrag = da sieht man wieder, was man von dem Geschwätz zu halten hat "Noch nie gab es soviele Menschen die in Beschäftigung sind", nämlich gar nichts. Wenn man von seiner Arbeit nicht menschenwürdig leben kann und zukünftig schon gar nicht von der zu erwartenden Rente, dann ist dieses Geschwätz nicht mehr als nur Geschwätz!
Arnd Lepère
433
Arnd Lepère aus Gießen schrieb am 01.04.2012 um 23:52 Uhr
Ja liebe Frau Stapf oder Christine dies ist wirklich noch ein weiteres Problem. Die meisten Frauen werden leider in diesen Minijobs ausgebeutet. Und das muss drindend geändert werden. Endlich weg mit den Minijobs und auf zu neuen mit fairer Entlohnung!
Peter Herold
14.267
Peter Herold aus Gießen schrieb am 02.04.2012 um 08:50 Uhr
Wo Beitrag und Komentare recht haben, da haben sie recht. Es ist eine Schande für unser reiches Land, dass hier so einseitig die Lasten verteilt sind!
Peter Herold
14.267
Peter Herold aus Gießen schrieb am 02.04.2012 um 12:16 Uhr
Daher schaue ich mir den Jauch auch nicht an
Peter Herold
14.267
Peter Herold aus Gießen schrieb am 02.04.2012 um 14:01 Uhr
Ja Christine und an anderer Stelle habe ich es schon erwähnt.
Alle sind gleich, nur manche halt gleicher ;-(
Stefan Walther
2.814
Stefan Walther aus Linden schrieb am 02.04.2012 um 19:17 Uhr
...und ich hatte schon erwähnt, dass dies so gewollt ist!
Peter Herold
14.267
Peter Herold aus Gießen schrieb am 03.04.2012 um 10:59 Uhr
aber nicht von mir, lieber Stefan.
Stefan Walther
2.814
Stefan Walther aus Linden schrieb am 03.04.2012 um 17:34 Uhr
sehr witzig Peter, natürlich nicht von dir!
Christiane Plonka
254
Christiane Plonka aus Gießen schrieb am 03.04.2012 um 18:08 Uhr
Also witzig finde ich immer wieder den Hinweis auf eine private Altersvorsorge. Das ringt mir ein säuerliches Lächeln ab. Ein einziges Mal muss man während des meist über 40jährigen Arbeitslebens nur länger als ein Jahr arbeitslos sein oder aufstocken müssen und schon zockt das Hartz IV-Sytem Jedem/Jeder die private Altersvorsorge postwendend wieder ab. Mit Hartz IV darf man nämlich nix davon behalten ... Wie ich kürzlich erfuhr, ist noch nicht einmal die Sterbegeld-Versicherung im Schonvermögen ... Altersarmut vorprogrammiert ... und ja, Frauen sind hiervon leider in höherem Maße betroffen als Männer.
Peter Herold
14.267
Peter Herold aus Gießen schrieb am 03.04.2012 um 19:12 Uhr
Auch muss hier widersprechen. M. E. ist eine bestimmte Summe für Altersvorsorge nicht antastbar, aber wie gesagt, ich glaube....
Stefan Walther
2.814
Stefan Walther aus Linden schrieb am 03.04.2012 um 19:39 Uhr
Die Altersarmut wird sehr, sehr viele Menschen betreffen, nicht nur die, die Hartz IV beziehen oder bezogen haben, und auch nicht "nur" Frauen!
Christiane Plonka
254
Christiane Plonka aus Gießen schrieb am 03.04.2012 um 19:54 Uhr
Ja es gibt ein geringes Schonvermögen. Wirklich alt werden darf man damit aber nicht, denn es ist wahrlich nicht viel.

Hier gibt's Infos, wieviel behalten werden darf:
http://www.hartz-4-empfaenger.de/hartz-4-vermoegen

Vor Altersarmut schützt das leider nicht. Erst recht nicht, wenn man pflegebedürftig wird oder nicht mehr Zuhause wohnen kann. Leider. Also ich hab mit meinen 52 Jahren bereits Angst davor, was im Alter auf mich zukommt.
Peter Herold
14.267
Peter Herold aus Gießen schrieb am 04.04.2012 um 13:09 Uhr
9.750 : 150 = 65 Jahre ;-(
Aber nach dem link dürfen auch Versicherungen nach bestimmten Bedingungen nicht angerechnet werden.
Also wenn ich 9.750 mit 65 angespart habe, wielange kann man/frau davon leben?
Ulrike J. Schepp
1.094
Ulrike J. Schepp aus Reiskirchen schrieb am 05.04.2012 um 02:44 Uhr
Die Mehrheit der wählenden Bevölkerung dieses Landes hat nun mal die Politiker gewählt, die so was beschließen.

Schließlich fallen Gesetze und Verordnungen nicht vom Himmel...
Peter Herold
14.267
Peter Herold aus Gießen schrieb am 05.04.2012 um 11:02 Uhr
Ich wähle meine Volksvertreter die dann aber, obwohl sie nur ihrem eigenen Gewissen und ihren Wählern verpflichtet sind, einem Fraktionszwang unterliegen, der nicht mehr meinen Vorstellungen entspricht. Leider ;-(
Peter Herold
14.267
Peter Herold aus Gießen schrieb am 05.04.2012 um 11:10 Uhr
keine Einwände, wenn es die Jacke wäre. Aber mit dem Geld das sie erhalten beruhigen sich sicher auch deren Gewissen
Christiane Plonka
254
Christiane Plonka aus Gießen schrieb am 11.04.2012 um 09:32 Uhr
Peter Herold
14.267
Peter Herold aus Gießen schrieb am 14.04.2012 um 16:58 Uhr
Riestern kann doch nur einer, der ausreichend verduient und auf einen Teil des Verdienstes verzichten kann. Wem der Verdienst gerade und das eventuell mit Hartz IV zzusammen gerdase zum Leben reicht, der kann es nicht ;-(

Es gibt nur einen Weg nicht in die Armutsfalle zu tappen. Dafür sorgen, dass entsprechend gut bezahlte Arbeit zur Verfügung steht
Christine Weber
2.521
Christine Weber aus Mücke schrieb am 15.04.2012 um 15:12 Uhr
Ja, da gebe ich Ihnen voll und ganz recht, Herr Sauter. Wir Frauen wurden doch - soweit ich denken kann - immer benachteiligt in der Lohnzahlung. Obwohl ich die gleiche Arbeit geleistet habe wie meine männlichen Kollegen, habe ich doch damals um einiges weniger verdient. Und das hat sich heute nicht gebessert.
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