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Nationalspielerin Kim Kulig engagiert sich als Zervita-Botschafterin gegen Gebärmutterhalskrebs

Kim Kulig, deutsche Fußballnationalspielerin. Foto: Zervita
Kim Kulig, deutsche Fußballnationalspielerin. Foto: Zervita
Gießen | Kim Kulig, deutsche Fußballnationalspielerin und unter Vertrag beim 1. FFC Frankfurt, ist seit März 2012 Zervita-Botschafterin. Die Projektgruppe Zervita wurde 2006 auf Initiative des Tübinger Virologen Professor Dr.Thomas Iftner gegründet. Ihre Aufgabe: das Bewusstsein für Gebärmutterhalskrebs, für dessen Ursachen sowie für seine Prävention und Früherkennung in der Bevölkerung und in medizinischen Fachkreisen zu erhöhen.

„Ich finde, Aufklärung und Information sind in diesem Zusammenhang von großer Bedeutung. Daher war für mich persönlich schnell klar, ein solch großartiges Projekt zu unterstützen“, so Kim Kulig. Gerade bei jungen Mädchen zwischen 12 und 17 Jahren senkt eine Impfung das spätere Risiko, an Gebärmutterhalskrebs zu erkranken, deutlich. Doch kaum jedes dritte Mädchen lässt diese sogenannte HPV-Impfung1 durchführen. „Ich glaube, dass man den jungen Mädchen zeigen muss, dass Krebsvorsorge eine gute und vor allem immer wichtiger werdende Sache ist“, sagt Kim Kulig. Man müsse der Gesellschaft vermitteln, dass es ganz normal ist zur Vorsorge zu gehen, und eine Vorbildfunktion einnehmen.

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Kulig als Botschafterin hat Zervita eine dynamische Persönlichkeit an der Seite, freut sich Professor Dr. Thomas Iftner, Vorsitzender der Zervita-Projektgruppe. „Wir sind sehr froh, mit Kim Kulig eine bekannte Sportlerin gewonnen zu haben, die sich nun für das wichtige Thema Prävention von Gebärmutterhalskrebs einsetzt.“

Seit ihrem Kreuzband- und Innenmeniskusriss während der Frauenfußball-WM 2011 ist die Profi-Fußballerin sensibler für das Thema Erkrankungen geworden: „Früher habe ich mir nicht allzu viele Gedanken über Krankheiten und Verletzungen gemacht. Nach meinem Kreuzbandriss habe ich jedoch dann die Situation aus einem anderen Blickwinkel erleben müssen. Plötzlich war ich eingeschränkt und konnte Fußball nicht mehr ausüben. Natürlich fängt man dann an darüber nachzudenken, was passiert, wenn Verletzungen oder Krankheiten auftreten.“

Kim Kulig ist die zweite prominente Persönlichkeit, die sich für Zervita engagiert. Seit 2008 unterstützt Prof. Dr. Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung, Zervita als Schirmherrin.

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