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Greilich: "Ich freue mich auf die Bundesversammlung am 18. März - Gauck wird ein Präsident für die Freiheit sein"

Freut sich auf die Wahl des Bundespräsidenten am 18. März: Wolfgang Greilich (FDP) aus Gießen.
Freut sich auf die Wahl des Bundespräsidenten am 18. März: Wolfgang Greilich (FDP) aus Gießen.
Gießen | „Ich freue mich auf die Bundesversammlung am 18. März und darüber, dass Joachim Gauck unser Kandidat für das Amt des Bundespräsidenten ist," so Wolfgang Greilich, FDP-Landtagsabgeordneter aus Gießen, nach seiner Wahl zum Mitglied der 15. Bundesversammlung, die in knapp drei Wochen in Berlin zusammentritt, um den Nachfolger für Christian Wulff in das Amt des Bundespräsidenten zu wählen. Greilich gehört zu den 45 Mitgliedern der Bundesversammlung, die der Hessische Landtag in einer Sondersitzung am Dienstag wählte.
Den gebürtigen Rostocker und ehemaligen Leiter der Stasi-Unterlagen-Behörde schätze er nicht nur als Persönlichkeit, sondern vor allem auch für die Werte, die er vertrete: „Gauck steht wie kein anderer für die Liebe zur Freiheit und zum Bekenntnis zur damit verbundenen Verantwortung. Er ist eine Persönlichkeit, die gezeigt hat, dass sie die Menschen wieder mehr begeistern kann für die Demokratie. Ein wesentlicher Aspekt ist sein persönlicher Lebensweg und die Tatsache, dass er immer wieder auf die Gefahren der Unfreiheit am Beispiel der DDR verweist. Umso mehr ist es für mich eine Ehre, Joachim Gauck bei der 15. Bundesversammlung wählen zu können. Er wird ein Präsident für die Freiheit sein", so der FDP-Politiker weiter.
Mit der Wahl Gaucks am 18. März verbindet Greilich zudem die Hoffnung, dass nach den Turbulenzen der vergangenen Wochen wieder Ruhe und Verlässlichkeit ins Schloss Bellevue einkehren: „Joachim Gauck wird nicht nur das Vertrauen in das Amt des Bundespräsidenten, sondern in die demokratischen Institutionen insgesamt stärken", so Greilich abschließend.

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Kommentare zum Beitrag

Ulrike J. Schepp
1.094
Ulrike J. Schepp aus Reiskirchen schrieb am 29.02.2012 um 14:46 Uhr
Gauck hält das Internet für eine Bedrohung der Pressefreiheit und des Grundgesetzes...
> http://www.heise.de/tp/artikel/36/36496/1.html

#notmypresident
Peter Herold
14.272
Peter Herold aus Gießen schrieb am 29.02.2012 um 15:08 Uhr
Ich empfehle Herr Dr. Greilich die Lektüre der Süddeutschen vom Montag 27.02. Seite 2 "Joachim, der Lokomotivführer", da stehen Dinge drinn, die Herr Gauck in den Augen derr Koalition wohl als BP erscheinen lassen, warum aber SPD und Grüne es auch wollen ist mir unverständlich.
Peter Herold
14.272
Peter Herold aus Gießen schrieb am 29.02.2012 um 16:54 Uhr
Lieber Rüdiger, ... Wieso dann auf einmal diese Kehrtwende um 180 Grad? Wie wollen sie diese überzeugend verkaufen können?

Es war 1961, ich durfte erstmals wählen, war der FDP zugeneigt und verließ mich auf deren Aussage nicht mit Adenauer zusammenzugehen.

Auszug aus Wikipedia: " In die Bundestagswahl 1961 ging die Oppositionspartei FDP mit der Aussage, sie werde auf keinen Fall Konrad Adenauer zum Kanzler mitwählen. Mende gelang bei der Wahl mit 12,6 Prozent das bis 2009 beste Bundestagswahl-ergebnis seiner Partei. Das FDP-Versprechen, nur ohne Bundes-kanzler Adenauer in eine Koalition einzutreten, konnte nicht erfüllt werden, da die CDU auf Adenauers Kanzlerschaft bestand."
Nur soviel zum dem Umfallen dieser Partei. Seitdem ist die FDP für mich gestorben.
Bernhard Kröger
341
Bernhard Kröger aus Gießen schrieb am 29.02.2012 um 19:09 Uhr
Wessen Freiheit?
Peter Herold
14.272
Peter Herold aus Gießen schrieb am 01.03.2012 um 09:44 Uhr
Das frage ich mich auch Herr Kröger und lieber Herr Hasselbach-Weimer, Sie haben es auf den Punkt gebracht.
209
Thomas Knecht aus Gießen schrieb am 01.03.2012 um 11:09 Uhr
Die Freiheit des Kapitals. Welche Freiheit sonst?
Karl-Ludwig Büttel
1.058
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 01.03.2012 um 16:13 Uhr
Die Freitheit, dass jeder hier schreiben und zitieren kann wie er will und was er will und kann.
209
Thomas Knecht aus Gießen schrieb am 01.03.2012 um 17:46 Uhr
Frau Büttel, glauben sie das im Ernst? Schauen sie sich doch bitte die Politik der FDP an. Oder die Politik von CDU, SPD und B´90 Grüne. Wir haben hier in Hessen zwei verfassungstreue Parteien und diese zwei werden vom sogenannten Verfassungsschutz bespitzelt. Oben genannte verfassungsfeindliche Parteien komischerweise nicht. Ach ja, verfassungstreu sind in Hessen nur die PDL (Partei "DIE LINKE") und die DKP.
209
Thomas Knecht aus Gießen schrieb am 01.03.2012 um 17:46 Uhr
Verzeihung, ich meine selbstverständlich Herr Büttel.
Wahlkreisbüro Wolfgang Greilich
1.011
Wahlkreisbüro Wolfgang Greilich aus Gießen schrieb am 01.03.2012 um 19:07 Uhr
Liebe Kritiker Herold, Schäfer und Hasselbach-Weimer,

Ihre immer wieder mit Inbrunst dokumentierte Abneigung gegen die FDP einmal außen vor, aber hier überziehen Sie - wie schon häufiger - total. Wenn ich eine Position vertrete, die Ihnen missfällt und Sie mich dafür kritisieren, ist das durchaus in Ordnung. Problematisch ist es, wenn Sie bei mir und anderen Lesern den Eindruck erwecken, eine von mir vertretene Position nur deshalb zu kritisieren, weil es Sie ärgert, dass sie von mir kommt. Der Vorwurf, dass ich vor zwei Jahren schon für Gauck hätte stimmen müssen, um glaubwürdig zu sein, zeigt ja, dass Sie in der Bewertung meiner Aussagen nur zwischen zwei Kategorien unterscheiden: entweder sind sie falsch und wenn sie schon richtig sind, dann kommen sie zu spät und/oder aus wahltaktischen Gründen. So viel zum Stil Ihrer Argumentation.
Mir ist außerdem nicht erklärlich, warum ich Herrn Gauck Ihrer Meinung nach heute nicht unterstützen sollte, nur weil ich vor zwei Jahren aus Gründen, die ich damals für richtig hielt, für Christian Wulff gestimmt habe. Und zu dem immer wiederkehrenden wohlfeilen Vorwurf, ich würde Entscheidungen nur aus wahltaktischen Gründen treffen: Ich kämpfe in erster Linie für meine liberalen Überzeugungen, die Sie nicht teilen – Ihr gutes Recht! In zweiter Linie kämpfe ich dafür, für die Umsetzung meiner liberalen Überzeugungen auch parlamentarische Mehrheiten zu finden. Ihr Vorwurf, ich handele „wahltaktisch“, belegt für mich, dass ich mit meiner Positionierung nicht ganz wirkungslos bin. Sonst müssten Sie ja nicht ständig versuchen, meine Äußerungen herabzuwürdigen.
Und wenn Sie glauben, dass meine Partei durch die Entscheidung pro Gauck Wählerstimmen gewinnen kann, dann sehe ich mich in meiner Auffassung bestätigt, dass wir mit Herrn Gauck einen Bundespräsidenten bekommen werden, der in der Gesellschaft ein hohes Ansehen genießt. Wie sonst ließe sich Ihre Befürchtung erklären, dass die Idee der Freiheit und damit auch die einzige Freiheitspartei Deutschlands, die FDP, mit der Unterstützung dieses Mannes an Zustimmung gewinnen könnte? Sie werden es mir nachsehen, dass ich Ihre Erwartung teile. Bei mir allerdings handelt es sich nicht um Angst, sondern um Vorfreude.
Bitte sehen Sie mir außerdem nach, dass ich auch in Zukunft nicht auf alle Ihre Anwürfe reagiere.

Wolfgang Greilich
Peter Herold
14.272
Peter Herold aus Gießen schrieb am 02.03.2012 um 13:08 Uhr
Dass Ihr Vorsitzender Dr. Rössler den Kandidaten Gauck gegen den Willen der Kanzlerin durchgesetzt hat, das können Sie mir mal "Liberal" erklären. Auch warum Sie plötzlich Herrn Gauck anscgheinend in anderem Licht sehen. Hat es sichj in den 2 Jahren so verändert? Für mich bleibt die FDP das was sie anscheinend, ich glaube das meine nicht nur ich, eine Partei die es immer nur mit einem Größeren an die Macht schaffen kann. Das sieht jetzt natürlich mit 2 - 3 % Zustimmung bei den Bürgern nicht mehr so rosig aus, eventuell daher Ihre harsche Kritik an meinem und anderen Kommentatoren.
Ich bekenne mich dazu, dass ich die Partei FDP und jetzt auch die Grünen als für mich nicht wählbar erachtet. So liberal sollten Sie sein und das einfach so akzeptieren und zwar mit all meinen Äußerungen zu den genannten Parteien. Meinungsfreiheit und ich beleidige niemanden persönlich.
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