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Wir dürfen ihnen die Hilfe nicht verweigern!

von Iris Kumpfam 03.03.20091778 mal gelesen3 Kommentare
Kaum auf der Welt.....
Kaum auf der Welt.....
Gießen | Ein Faß ohne Boden, so kommt es einem vor, wenn man sich mit dem Thema Auslandstierschutz befasst. Unglaublich, dass heute noch in vielen EU-Staaten der Tierschutz einen derart niedrigen Stellenwert hat. Verständlich einerseits, wenn man bedenkt, dass gerade in Ländern wie z.B. Ungarn, Rumänien oder Bulgarien die Menschen selbst existentielle Not leiden, unverständlich aber, der teilweise brutale Umgang mit den Tieren. Hunde, an der Kette gehalten, dienen lediglich als Alarmanlage, Katzen werden als völlig wertlos erachtet, unnütze Fresser! Natürlich gibt es auch in diesen Ländern engagierte Menschen, die den Wert eines Tieres ermessen und alles in ihrer Macht liegende versuchen, diesen zu helfen.
Gerade deshalb ist Hilfe angesagt, diese Leute zu unterstützen, vor Ort zu helfen, den vorhandenen Tieren ein lebenswertes Leben zu schenken und vor allem mit Kastrationsprogrammen zu verhindern, dass immer mehr Hunde und Katzen geboren werden. Ungarn z.B. ist Hauptumschlagplatz für Welpenhandel. Man lockt mit niedrigen Preisen für Rassehunde, verschweigt aber tunlichst, in welches Elend diese geboren werden. Viel
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zu früh von der Mutter getrennt, auf Reisen geschickt, selbst mitTransporten bis nach Australien wird geprahlt ! Was nicht zu verkaufen ist, wird gleich getötet oder landet in den staatlichen Tötungsstationen. Dies alles ist nur möglich, weil es Käufer gibt, die entweder uninformiert oder der Meinung sind, "Geiz ist geil"! Die Kosten, die im Anschluß an den Kauf eines solchen Welpen durch Tierarztbesuche in manchmal schwindelnde Höhen getrieben werden, bedenkt vorher kaum einer! Wenn es der Hund dann überlebt, sich durch massive Defizite in der Prägungsphase zu einem überängstlichen Bündel oder zu einem Beißer entwickelt hat, wird er zum "Wanderpokal" oder landet in einem Tierheim.
Was den Tierschutz angeht, habe ich mir geschworen, weiterhin alles mir Mögliche zu tun, gerade auch den Auslandstierschutz betreffend. Wer einmal die Bilder aus den Tötungsstationen gesehen hat, Hundeaugen, die um Hilfe betteln.....den kann dieses Thema nicht mehr los lassen.
Helfen Sie mit, spenden Sie einen Teil Ihrer Zeit, informieren Sie sich im Internet, Unterstützung in jeglicher Form wird benötigt. Nur dann kann Vieles bewegt werden!

Kaum auf der Welt.....
Kaum auf der Welt..... 
wahrlich ein "Hundeleben"
wahrlich ein "Hundeleben" 

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Kommentare zum Beitrag

6
Andrea Priller aus Gießen schrieb am 07.03.2009 um 12:47 Uhr
Vielen Dank für diesen Beitrag!
Das Thema Straßentiere wird demnächst europaweit verhandelt.
Die Europa-Abgeordneten Alain Hutchinson, David Hammerstein und Neil Parish haben eine „Schriftliche Erklärung zum Wohlergehen von Haustieren und streunenden Tieren“ verfasst, die im Europäischen Parlament bis zum 7. Mai zur Mitzeichnung ausliegt. Die Albert-Schweitzer-Stiftung für unsere Mitwelt hat eine Petition ins Internet gestellt, mit der die Europa-Abgeordneten gebeten werden, diese Erklärung zu unterstützen:
http://albert-schweitzer-stiftung.de/tierschutz-aktiv/petition-strassentiere
Es gibt auch eine Petition, die sich an das Europäische Parlament in seiner Gesamtheit richtet: http://www.gopetition.com/online/25523.html
Iris Kumpf
433
Iris Kumpf aus Linden schrieb am 10.03.2009 um 00:02 Uhr
Hallo Frau Priller, herzlichen Dank für diesen Hinweis. Ich habe Ihren Kommentar mit den web-adressen, Ihr Einverständnis voraussetzend, in die HP der Fellgesichter kopiert. Dort können sich unsere Forumsgäste an der Petition beteiligen. Viele Grüße Iris Kumpf
Anastassija Wrshesnevska
632
Anastassija Wrshesnevska aus Hungen schrieb am 20.09.2009 um 23:24 Uhr
Die sehen aber arm aus.....die armen...
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
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Herzlichst, Ihr(e) Iris Kumpf

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