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Natur- oder Kulturschock?

Gießen | Es heißt: 'Wenn die Bäume viele Früchte tragen gibt es einen harten oder langen Winter'.


Die Obstbäume hatten einen Ertrag wie lange Jahre nicht.
Sträucher waren bunt von ihren jeweiligen Beeren.
Laubbäume saßen zum Zerbrechen voll mit Bucheckern, Kastanien, Eicheln und anderem.
Tannen, oder wie hier zum Beispiel eine Fichte, können ihre hölzerne Zapfenfrucht fast nicht tragen.

Kein Tier brauchte in diesem Jahr zu hungern!
Und - was ist nun mit dem Winter?

Wir waren, als Familie, lange am Wolfgangsee. Dort ist der Winter zu spüren.
Dann kamen die Tage, als wir wieder nach Hause fuhren, der 'Kultur-Schock'. Die Natur ist überhaupt noch nicht zur (Winter)Ruhe gekommen.
Die Blumenzwiebel teiben kräftig grüne Spitzen und die Schneeglöckchen blühen gar.Hier und da sieht man vereinzelte Primelblüten. Von Schnee und Frost ist aber nichts zu sehen.

Gibt die Natur ihre Regeln auf - oder - haben wir sie gemacht??

 
 
 
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Kommentare zum Beitrag

Ilse Toth
39.354
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 15.01.2012 um 11:15 Uhr
Ich glaube, diese Wetterkapriolen gehören zu den Regeln der Natur. Die alten Bauernweisheiten sind Erfahrungswerte, die von Generation zu Generation weiter gegeben wurden. Sie beruhen aber darauf, dass die Inhalte der Sprüche und Verse oft zutrafen- jedoch auch von Ausnahmen geprägt sind.
Antje Amstein
6.024
Antje Amstein aus Gießen schrieb am 15.01.2012 um 11:34 Uhr
Es ist wahrscheinlich nur ein Gefühl, wir hatten schon solche Winter. In meinen Erinnerungen sind einige Osterfeste im Schnee verankert. Es ist zwar kein harter und strenger Winter aber es wird noch mal Frost geben!

Durch die Erderwärmung gibt es nunmal verschiebungen in den Jahreszeiten die Polkappen und Gletscher schmelzen, das geht nicht ohne Auswirkungen an uns vorbei das sollte jedem klar sein.

Die Natur schenkte uns üppig ihre Früchte, dass kann auch bedeuten das jetzt wieder magere Jahre kommen!

"Waechst das Gras im Januar, waechst es schlecht das ganze Jahr. " Bauernregel
Ilse Toth
39.354
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 15.01.2012 um 12:40 Uhr
Solange die Erde besteht, hat es massive Veränderungen gegeben. Gestern war ein sehr interessanter Bericht im Fernsehen, unter den Augen von Wissenschaftler "platzte" die Erde, sie konnten sich gerade noch so mit ihrem Hubschrauber retten und haben das Szenario von oben gefilmt. Sie filmten die Geburt eines neuen Meeres. Durch den menschlichen Raubauk mit der Natur vollziehen sich die Veränderungen im Zeitraffertempo.
Gerhard Weise
254
Gerhard Weise aus Gießen schrieb am 15.01.2012 um 13:16 Uhr
Schon im AT, bei Josef in Ägypten, wird das beschrieben, wovon Frau Amstein schreibt.
Sinn dieser Aufzeichnung soll wohl sein, diesem Naturphänomen zu begegnen. Und DAS als Regel zu sehen.

Ich kam nur so ganz entspannt aus dem Urlaub. Und durch diese schönen Aufnahmen, aber das vorgefundene Wetter, zu Hause, kamen mir diese Gedanken.

Ich wünsche Ihnen nun eine angenehmes Wochenende.
Gruß G. Weise
Wolfgang Heuser
8.635
Wolfgang Heuser aus Gießen schrieb am 15.01.2012 um 23:01 Uhr
Wir können nur abwarten und im Frühjahr sind wir dann schlauer, was bei diesem Winter herausgekommen ist.... jedenfalls hat es in unserer Region sehr viel Früchte und Samen gegeben.
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
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Herzlichst, Ihr(e) Gerhard Weise

von:  Gerhard Weise

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Gerhard Weise
254
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