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Mafia- oder Medienrecht?

Gießen | Die Art des Umgangs mit unserem deutschen Bundespräsidenten bewegt mich stark zum Nachdenken. In einer rechtstaatlichen Demokratie muss eine Schuld erst nachgewiesen sein und danach werden gesetzliche Maßnahmen gegen eine Person ergriffen, egal in welchem gesellschaftlichen Stand sie sich befindet.
In keiner Art und Weise ist es die Aufgabe eines großen Verlagshauses, das sich auf sein Fähnchen geschrieben hat das Volk zu „bilden“, politisch dermaßen bestimmend zu wirken und in klaren Worten gesagt unseren Staat ersetzen zu wollen.

Darüber hinaus macht mich auch besonders betroffen, wenn ein öffentlich rechtliches Fernsehen seine ganze Kraft daran setzt diese „bildenden“ Behauptungen zu verstärken, keine Ruhe in diese Angelegenheit bringt und in keiner Form daran interessiert ist beide Seiten gleichmäßig zu beleuchten.

Meiner Meinung nach benutzen Moderatorenteams, die kaum selber ihre eigene Nase hochziehen können, bzw. die für diese Verantwortlichen, in unangebrachter Art Ihre Stellung, um in dieselbe Kerbe zu schlagen wie unser „bildender“ Verlag, mit dem Ziel einen Bundespräsidenten zu verunglimpfen und dessen Ruf nachhaltig zu schädigen.

Die Pressefreiheit ist ein sehr hohes Gut, dessen jetziger Stand sich Jahrhunderte lang erkämpft werden musste. Dies muss geschützt werden und darf auch nicht ausgenutzt werden. Meiner Meinung nach ist das Medienrecht schützenswert aber sollte nicht mit Mafiarecht verwechselt werden. Man hat in letzter Zeit das Gefühl die Klärung von Sachverhalten ist nicht das Ziel, sondern das Ziel ist einzig und allein eine Verunglimpfung.

In diesem Sinne wird die deutsche Bevölkerung durch entsprechende Medien aufgehetzt, die uns immer wieder erzählen in unserem Lande wird „gekieslingt“, „geguttenbergt“ und nun vielleicht auch bald „gewulfft“ (Radiozitat: „Kaufen Sie noch oder „wulffen“ Sie schon?).

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Einer rechtstaatlichen Demokratie muss eine Schuld erst nachgewi (1)
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Kommentare zum Beitrag

Mathias von Kutzleben
5.327
Mathias von Kutzleben aus Gießen schrieb am 05.01.2012 um 13:56 Uhr
Ich glaube, dass es seit Jahresbeginn noch nicht einmal mehr um die Sache an sich geht, sondern dass ein Rücktritt herbei gezwungen werden soll. Das entzieht sich meiner Vorstellung, da ab einem gewissen Punkt das Private privat ist und damit meine ich nicht die niedrigen Zinsen oder wie der Kredit zustande gekommen sind. Wobei die Pressestelle des BP entweder tot ist und/oder BP und Pressestelle massiv versagen, da gebe ich Ihnen Recht, Herr Holler.
Antje Amstein
6.024
Antje Amstein aus Gießen schrieb am 05.01.2012 um 16:46 Uhr
Ein BP der die Presse bedroht - pfui!
Stefan Walther
4.480
Stefan Walther aus Linden schrieb am 05.01.2012 um 18:55 Uhr
Wen oder was wollen Sie eigentlich hier verteidigen Herr Zalzadeh?
Ich bin mit Sicherheit kein Fan der Bild-Zeitung, aber das ist hier nicht das Thema, hier geht`s um die tagtägliche Verflechtung von Politik und Wirtschaft.... und da ist mir jede(r) und alles Recht was dazu führt dem Volk über diesen Filz die Augen zu öffnen, und wenn`s sein muss sogar die Bild-Zeitung! Dass dahinter knallharte Interessen stehen, vielleicht sind das schon die Vorboten des geplanten Regierungswechsels? Soll das "Bäumchen-Wechsel-dich-Spiel" wieder fortgesetzt werden? Als nächstes nimmt uns dann wieder eine "Rot-Grüne-Regierung" auf den Arm? Vieles kann dahinter stecken, aber zu verteidigen gibt es am Verhalten der Wulffs und Guttenbergs rein gar nichts!
Ario Zalzadeh
154
Ario Zalzadeh aus Gießen schrieb am 05.01.2012 um 19:48 Uhr
Ich bin grundsätzlich derselben Meinung wie Sie auch. Die Aufgabe der Medien ist das Volk zu informieren und wie Sie auch sagen ihnen die Augen zu öffnen. Auf keinen Fall dürfen Medien aber den Staat nach "JR Manie" labil machen. Die Entscheidung ob ein Politiker bleibt oder geht, liegt lediglich im Ermessen der Gesetze bzw. des Volkes.
Ich bin gespannt, wenn der Staub sich absetzt, ob wir eines Besseren belehrt werden, so wie es oft der Fall ist.
Florian Schmidt
4.697
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 05.01.2012 um 19:55 Uhr
Der Herr wulff tut mir auch wirklich leid. Der macht doch nix... also der Mann macht wirklich nix. Dieses von Merkels Gnaden ins Amt gehoben Nichts. Der Mann hat Dreck am Stecken und ich möchte als Bürger wissen was los ist. Und wenn dieser Mensch dann versucht die Presse (und ja nicht nur die Bild) zu beeinflussen ist das ein Schritt zu viel.
Nicht meckern über die, die uns aufklären sondern über die welche den Mist verbocken.
Stefan Walther
4.480
Stefan Walther aus Linden schrieb am 06.01.2012 um 00:44 Uhr
Es ehrt Sie Herr Zalzadeh wenn Sie diesen Anspruch an die Medien haben, aber dies ist (meiner Ansicht nach) reine Illusion! Die Medien sind ein bedeutender Machtfaktor im Staat, sie sind weder unabhängig noch in erster Linie da um zu informieren. Wer entscheidet denn welche Informationen verbreitet werden und welche nicht? = alles eine frage des Geldes und der Interessen! Ich denke Beispiele braucht man hier nicht aufzuführen, das wissen Sie sicher selbst. Und wenn es im Interesse bestimmter Medien (und der Macher im Hintergrund) ist, Politiker (egal welche) zu demontieren, dann wird das gemacht, so einfach ist das! Und wenn andere verschont werden, die evt. genau soviel Dreck am Stecken haben, dann stecken auch Interessen dahinter. Aber, Dreck am Stecken bleibt Dreck am Stecken, deshalb ist es einseitig auf die Medien zu schimpfen, wem sollen die Herren Guttenberg, Wulff & Co. leid tun? Mir jedenfalls nicht!
Da geht es im tagtäglichen "Ellenbogen- und Karrierekampf" um vieles, aber am wenigsten um Gesetze und schon gar nicht um die Meinung des Volkes!
Ario Zalzadeh
154
Ario Zalzadeh aus Gießen schrieb am 06.01.2012 um 11:11 Uhr
Guten Tag, Herr Walther!
Zunächst muss ich erst einmal sagen, ich könnte Ihre Ausführungen unterschreiben mit der Ausnahme, dass ich bevorzuge, hin und wieder auch gegen die Strömung zu schwimmen, da nur tote Fische mit der Strömung treiben. Ohne Neid erwecken zu wollen kann ich sagen, dass sich fast alle meine Illusionen verwirklicht haben. Warum diese nicht? Sie können aus dem Titel meines Buches ersehen, selbst "Geht nicht!" bringe ich zum Gehen. Ich würde Ihnen im Übrigen empfehlen dies Buch zu lesen.
Ein Glas mit halbem Inhalt ist für mich nie ein halb leeres Glas gewesen, bzw. es ist halb voll und die zweite Hälfte gibt mir die Möglichkeit und Gelegenheit das Glas nach meinem Geschmack aufzufüllen, damit insgesamt ein genüßlicher Inhalt zu Stande kommt.
In dessen Folge habe ich bewiesen, dass nicht unbedingt die U.S.A. das Land der Träume sein muss, sondern ein solides Vorankommen und Erfolg auch in Deutschland möglich ist, wenn man sich nicht auf Gejammere konzentriert, sondern auf Erfolge, die aus diesem Lande entstehen und sich positive Wege und Leute sucht. Deren Spuren können als Anleitung für die eigenen benutzt werden.
Mir geht es nicht um die Person Wulff selber, gleichwohl ich ihn als fähigen und seriösen Politiker ansehe, zwar auch mit seinen eigenen Fehlern, die wir aber alle in irgendeiner Form haben. Aber insgesamt denke ich, im Vergleich mit anderen, könnte er diesem Lande gut dienen.
Dabei fällt mir als Beispiel noch Joschka Fischer ein. Sie kennen ihn, ich kenne ihn auch. In seinen jungen Jahren, in Jeans und Turnschuhen, trat er mit einigen Steinewürfen seiner Meinung nach gegen Unrecht an. Mit den selben Turnschuhen und in Jeans hat er eingefahrene Gewohnheiten des Parlaments auf den Kopf gestellt. Er wurde sogar Außenminister und hat als beliebtester Politiker die Bühne verlassen.
Wie Sie auf Grund meines Namens wahrscheinlich bereits gemerkt haben, bin ich ein gebürtiger Iraner. Mir war das Glück nicht vergönnt in einem demokratischen Lande leben zu dürfen. Dort muss man schon für eine gewaltlose stumme Demonstration mit seiner Köpfung rechnen. Daher bin ich um so empfindlicher wenn es darum geht, diese junge Demokratie hier zu schützen und dort, wo ich Gefahr sehe, möchte ich einen Betrag dazu geben. Sie können sich vielleicht vorstellen, ein Mensch wie Joschka Fischer wäre im Iran möglicherweise einen Kopf kürzer gewesen und hätte nie die Gelegenheit bekommen dieses Land positiv in Politik und Farbe zu ändern und schließlich vom Volk akzeptiert und beliebt abzutreten.
Es ist unser aller Aufgabe unsere Sinne zu schärfen, Gegener der Demokratie, egal in welchem Dress sie sich verhüllen, keine Chancen zu geben und vor allem nicht wegzusehen.
Wenn Sie die besagte Zeitung die letzten 30 Jahre verfolgen, werden Sie sehen, dass diese bestrebt ist, seine Leser auf ein Minimum des Textelesens zu reduzieren und statt dessen die Bilder immer größer werden zu lassen. Eine schleichende Verdummung der dafür geeigneten Personenschicht ist unaufhaltsam. Wahrscheinlich wäre es für solche Leute ein Horror, wenn am Frühstückstisch oder selbst im Urlaub diese "Bildung" fehlen würde.
Wenn meine Ausführungen als "Meckern" interpretiert werden, bin ich in dieser Ansicht noch verstärkt. Es ist unsere Aufgabe kritisch und klug zu reagieren und in solchen Momenten unsere gesamte Persönlichkeit in die Waagschale zu werfen, diese Demokratie nicht als selbstverständlich anzusehen sondern sie als ein kostbares Gut je nach Kraft und Möglichkeit zu schützen.
Stefan Walther
4.480
Stefan Walther aus Linden schrieb am 06.01.2012 um 13:58 Uhr
Hallo Herr Zalzadeh,
erstmal vielen Dank für die ausführliche Antwort und den damit verbundenen Meinungsaustausch!
Ich bin immer bestrebt - auch wenn es nicht immer gelingt - auf alles einzugehen und nicht auszuweichen, also versuche ich es mal:
- bin schon etwas skeptisch bezüglich Ihres Buches wenn ich Aussagen lese von dem "halbvollen und halbleeren Glas", nicht persönlich gemeint, aber dies habe ich schon so oft auf den verschiedendsten Seminaren usw. gehört....aber, vielleicht, mal sehen...-Sicher, Gejammere ändert nichts, aber gegen Schönreden habe ich auch was.
- mir geht es (fast) nie um bestimmte Personen, mir geht es (fast) immer darum ob System dahinter steckt. Dies hatte ich versucht mit dem "Dreck am Stecken" zu verdeutlichen. Joschka Fischer? Tja, das ist ein sehr gutes Beispiel (da sind wir völlig unterschiedlicher Ansicht) für den moralischen Verfall. Als Kämpfer für die Umwelt und den Frieden, für mehr Gerechtigkeit gestartet... als Kriegserklärer und Kapitalist geendet, so mein persönliches kurzes Fazit.
- nun, was ist Demokratie? ein bißchen Meinungsfreiheit? alle 4 Jahre ein Kreuzchen machen? Oder: heißt denn nicht Demokratie "Volksherrschaft"? Leben wir in Deutschland in einem system der Volksherrschaft? Klar, im Vergleich zum Iran, Sie wissen das besser als ich, wo jeder politische Gegner gleich zum Staatsfeind erklärt wird, Frauen und Minderheiten unterdrückt werden usw., dagegen ist es z.B. in Deutschland weitaus demokratischer, kein Widerspruch! Gerade deshalb darf man die Augen aber nicht verschließen wenn es um undemokratische Entwicklungen, auch in Deutschland, geht: der Naziterror und die unrühmliche, zwiespältige Rolle des Verfassungsschutzes in diesem Zusammenhang ist hierfür nur ein Beispiel.
- die Bild-Zeitung? Da geht es beileibe nicht nur um Verdummung, das wäre ja noch harmlos = da wird Politik gemacht! Es ist schon sehr lange her, aber vom Grundsatz hat sich wenig geändert, immer noch lesenswert:
"Der Aufmacher" (Der Mann der bei Bild Hans Esser war) von Günter Wallraff
Ob es in einem Staat "demokratisch" zu geht, das messe ich persönlich in erster Linie daran, ob es gerecht zu geht! Was nützt dem Hartz IV - Bezieher die Meinungsfreiheit, wenn er nicht weiss wie er morgen seine Lebensmittel bezahlen kann?
H. Peter Herold
28.073
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 07.01.2012 um 17:53 Uhr
Also ich kann nur sagen, dass mir der Bundespräsident, haben alle schon vergessen, in welcher Weise Herr Wulff sich damals beworben hat, von Anfang an suspekt war. Hohes Amt hin oder her. Allein dieser unsäglich mühseligem Wahlgang, bei dem erst zum dritten Gang die Wählenden die Sache ausgekartet hatten. Dies mit sicher massi´ver Unterstützung unserer Bundeskanzlerin, die ja auch jetzt noch voll zu und hinter ihm steht. Es stellt sich für mich hier die Frage: Wer schadet eigentlich dem hohen Amt mehr? Die Presse oder der, der sich daran klammert?
Ario Zalzadeh
154
Ario Zalzadeh aus Gießen schrieb am 17.02.2012 um 18:12 Uhr
We came, we saw, he died.
Florian Schmidt
4.697
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 18.02.2012 um 08:51 Uhr
Hallo, an dem was passiert ist trägt nur einer die Schuld. Wulff selbst. Ihn jetzt zum Opfer zu machen finde ich widerlich. Nicht einmal in seiner Rücktrittsrede hat der Mann reinen Tisch gemacht sondern auch da geschwafelt das er immer aufrichtig war.
Ario Zalzadeh
154
Ario Zalzadeh aus Gießen schrieb am 18.02.2012 um 12:19 Uhr
Er hatte auch keine chance es zu ändern!

http://de.wikipedia.org/wiki/Kie%C3%9Fling-Aff%C3%A4re
H. Peter Herold
28.073
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 18.02.2012 um 13:43 Uhr
Wieso nicht? Er hätte nur von Angfang an alles auf den Tisch legen müssen. Ich glaube aber nicht, dass er das je begreifen wird. Seine Rede mit der er sich verabschiedet hat, war eine einzige Anklage, kein eigens Wort zu seinem Verhalten. "Meine Frau und ich sind verletzt worden"
Na und? Hat er es nicht so verdient wie es gekommen ist!
Stefan Walther
4.480
Stefan Walther aus Linden schrieb am 18.02.2012 um 14:47 Uhr
Geht es darum was einer - ob nun Bundespräsident oder ein anderer spielt überhaupt keine Rolle - auf dem Kerbholz hat, oder nur darum wie er sich am besten aus einer Angelegenheit herauswindet? Das ganze ist für mich nur eine lächerliche Posse, nur einer mehr, bei dem die Verflechtung von Politik und Wirtschaft ans Tageslicht gekommen ist!
Keine Chance was zu ändern? Ja was denn ändern, so läuft die Sache generell, nur dass es bei dem einen raus kommt ( weil er abgeschossen werden soll ) und bei dem anderen nicht.... und wer jetzt auf die Tränendrüse drücken will, das ist genauso heuchlerisch wie das Verhalten eines Herrn Wulff.
H. Peter Herold
28.073
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 18.02.2012 um 17:53 Uhr
Hallo Stefan, lese da gerade was von Bild. Hast Du die heutige Ausgabe gesehen? Hat mich irgendwie an die Trophäen von Jägern erinnert, die ihre erbeuteten Geweihe oder Stosszähne an die Wand hängen. Pervers so was, aber passt zu Bild
Stefan Walther
4.480
Stefan Walther aus Linden schrieb am 18.02.2012 um 19:42 Uhr
Hm, Bild? Früher - als ich noch aktiver war, man wird ja älter :-) - da hieß es immer = man muss auch die Sachen der Gegenseite lesen! Heute, nee, ich weiss beim besten Willen nicht wann ich das letzte Mal die Bild gelesen hätte!
Aber danke für die Aufklärung, ja es passt!
H. Peter Herold
28.073
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 19.02.2012 um 14:21 Uhr
Da musste ich nicht lesen! In der Bäckerei in der ich meinen GA kaufe, da liegt sie immer daneben. War nicht zu übersehen, die ganze erste Seite nur ein Bild von Wulff. Ich lese das Blatt nicht.
Dr. Mathias Knoll
7.529
Dr. Mathias Knoll aus Gießen schrieb am 19.02.2012 um 15:03 Uhr
Das Wort „Netz-Werk“ ist inzwischen in allen Gesellschaften angekommen. Und wer zu keinem Netzwerk gehört und seien es nur die „Freunde“ bei Facebook, macht sich verdächtig wie ein allein reisender Tourist.
Nur ein paar Jahre zuvor hätte man dieses Wort „Netz-Werk“ mit mafiösren Strukturen in Verbindung gebracht. Oder fragt man sich:
Sind wir alle ein bischen mafiös?!
Zumindes sind wir gut vernetzt. Sowohl der Bürger, als auch die Politiker und die Presse. Und da jeder auf seine Weise (Egoismen) vernetz ist, herrscht hier auch eine Art von Gewaltenteilung.
Aber gerade hier liegt die symbolische Aufgabe eines Bundespräsidenten. Er muss für sein Land integrierend wirken und somit alle Netzwerke mit ihren Parikularinteressen „versöhnen“.
Aber leider war Herr Wulff nur einer von uns, der im Rahmen seines Netzwerkes seinen banalen Vorteil suchte.
Nachdem er nun mit seiner Frau für seine „lieben“ Freunde vermutlich die Strahlkraft verloren hat, bleibt ihm genug Zeit sich mit „Platon“ zu beschäftigen. Zugeben, das ist nicht so spektakulär wie die „Bunte“. Aber da Herr Wulff sicher irgendwann in die Politik zurückkehren wird, sollte er das, was „Platon“ geschrieben hat, nicht vergessen:
„Wenn nicht entweder die Philosophen Könige werden […] oder die, die man heute Könige nennt, echte und gründliche Philosophen werden, und wenn dies nicht in eines zusammenfällt: die Macht in der Stadt und die Philosophie […] so wird es mit dem Elend kein Ende haben.[…] Denn es ist schwer einzusehen, dass nur in einer solchen Stadt das Glück für den einzelnen und die Gesamtheit zu finden sein sollte. ( Wikipedia )
Anschliessend kann er ja die „Politeia“ (Platon) an Herrn v.Gutenberg verleihen.
H. Peter Herold
28.073
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 19.02.2012 um 18:02 Uhr
Da bin ich ja stark verdächtigt. Bin nur hier im Netz unterwegs.
Ario Zalzadeh
154
Ario Zalzadeh aus Gießen schrieb am 18.03.2012 um 20:06 Uhr
Auf ein Neues ???
Stefan Walther
4.480
Stefan Walther aus Linden schrieb am 18.03.2012 um 20:51 Uhr
nee, ich denke nicht, wer sollte jetzt noch ( von den Mächtigen ) Lust "auf ein Neues" haben?
H. Peter Herold
28.073
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 19.03.2012 um 11:30 Uhr
Wozu? Sind wir doch froh, dass wir mit so überwältigender Mehrheit jemanden auf den Stuhl des Präsidenten gebracht haben.
Mal sehen was nach hoofentlich 5 Jahren alles geschaffen wurde.
Letzter Kommentar. Es kommt hierzu keiner mehr von mir. Over and out!
Ario Zalzadeh
154
Ario Zalzadeh aus Gießen schrieb am 03.03.2014 um 14:32 Uhr
Ich gratuliere uns, dass die Demokratie in diesem Lande lebt.
Lasst sie uns schützen, denn sie ist es wert. Es ist wert die Werte zu wahren.
In diesem Sinne verbleibe ich mit freundlichen Grüßen
Dipl. Ing. A. Zalzadeh
Ario Zalzadeh
154
Ario Zalzadeh aus Gießen schrieb am 14.07.2014 um 14:08 Uhr
https://www.youtube.com/watch?v=3ptV0AxE_mo
Ario Zalzadeh
154
Ario Zalzadeh aus Gießen schrieb am 14.07.2014 um 14:14 Uhr
https://www.youtube.com/watch?v=WRYGD9f-rvk
Ario Zalzadeh
154
Ario Zalzadeh aus Gießen schrieb am 01.12.2014 um 15:22 Uhr
Ario Zalzadeh
154
Ario Zalzadeh aus Gießen schrieb am 01.12.2014 um 15:22 Uhr
H. Peter Herold
28.073
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 01.12.2014 um 23:25 Uhr
Warum 2 x? Ist das denn nicht schon zu Ende? Er ist weg. Gut so oder nicht. Wer weiß?
Ario Zalzadeh
154
Ario Zalzadeh aus Gießen schrieb am 02.12.2014 um 08:49 Uhr
Hiermit erhalten Sie es ein drittes Mal. Vielleicht geht dann ein Lichtlein auf!

Es war einer - wenn nicht sogar der Einzige - der noch einen Funken Anstand und Verantwortung hatte. So richtig ins Grübeln komme ich , wenn ich das Verhalten seiner "Bodygards" studiere. Welche Aufgabe hatten die eigentlich? Er war ein großer, anständiger Mann. Wir sollten ihm stets gedenken.
http://www.youtube.com/watch?v=IV1Hb26URgo
Alfred Herrhausen 1989 (1_5).mp4
youtube.com

Dieser Film hat fünf Folgen. schauen Sie es sich einmal an.
Ario Zalzadeh
154
Ario Zalzadeh aus Gießen schrieb am 02.12.2014 um 15:35 Uhr
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
Auf www.giessener-zeitung.de kann jeder aus seinem Ort berichten. Lokaler geht's nicht!

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Herzlichst, Ihr(e) Ario Zalzadeh

von:  Ario Zalzadeh

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Interessensgebiet: Gießen
Ario Zalzadeh
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