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"Döner Morde" -Nazi-Terror und Verfassusngsschutz Hand in Hand

Gießen | Nun kann nicht mehr die Zusammenarbeit von VS und Nazis verheimlicht werden. Nach den schrecklichen Morden an Ausländern und einer Polizistin soll nun untersucht (und vertuscht?) werden. Laut Innenminster F. wird der VS hinzugezogen. Wieviele Morde und Attentate werden in diesem Zusammenhang noch augfgeklär werden?
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Kommentare zum Beitrag

Stefan Walther
4.888
Stefan Walther aus Linden schrieb am 13.11.2011 um 17:23 Uhr
Meine Meinung? :
nichts wirklich neues, siehe NPD.....siehe DVU....., aber ein sehr krasses Beispiel.....wahrscheinlich mit einigen Pannen....gut, dass es noch aufrechte Demokraten gibt, die versuchen wollen diesen Sumpf trocken zu legen, ob`s gelingt scheint eher fraglich.
Antje Amstein
6.024
Antje Amstein aus Gießen schrieb am 13.11.2011 um 21:12 Uhr
Für mich war das irgendwie keine Überraschung. Tagtäglich kann man so etwas sehen man muß halt die Augen offen haben und nicht wie unsere Staatsmacht Blind sein wollen.
759
D. Theiß aus Lich schrieb am 13.11.2011 um 21:37 Uhr
Wenn, wirklich was vertuscht werden soll, dann kommt nichts raus.
Oder sind die Maurermörder und Innerdeutsche Grenzmörder gefasst bzw.
verurteilt worden?
Antje Amstein
6.024
Antje Amstein aus Gießen schrieb am 13.11.2011 um 22:17 Uhr
Nein, alle kommen davon. Egal ob Mörder, Vergewaltiger, Folterer und auch Nazis! So ist unsere Gesellschaft, traurig nicht wahr?
Michael Beltz
7.779
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 13.11.2011 um 23:51 Uhr
Stefan hat Recht, eigentlich ist vieles bekannt oder wird richtig vermutet.
Frage: haben die zwei Nazis sich umgebracht oder wussten sie zuviel über die Verbindungen des Verfassungsschutzes?
Ulrike J. Schepp
1.180
Ulrike J. Schepp aus Reiskirchen schrieb am 14.11.2011 um 07:14 Uhr
Celler Loch, Carlos, Bad Kleinen, 50% Durchseuchung der NPD-Vorstände mit V-Leuten vom Verfassungsschutz...
ähhh... ich schließe mich an: Nix wirklich neues

Dialog zwischen den beiden Uwes im Wohnmobil nach dem erfolgreichen Banküberfall:

"Du, Uwe, ist Dir nicht auch langweilig, so viele Jahre als Gangster zu leben?"

"Ja, Uwe, echt öde. Da könnte man ja Depris kriegen. Komm lass uns Selbstmord begehen!"

"Ok. Aber warte, ich zünde vorher noch die Polster an! ... Fertig"

*PENG*PENG*
Michael Beltz
7.779
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 14.11.2011 um 08:36 Uhr
Danke Gisela für das Gedicht von Tucholski. Manchmal sagen Gedichte mehr aus als lange Reden. (Deshalb habe ich zum Magistrat ein Gedicht von Heinrich Heine genommen)
Zur Sache: Gewiss gibt es bei den Verstrickungen von Mafia und Vatikan wenig Hoffnung auf Aufklärung. In unserem Land ist die Verstrickung der Herrschenden mit ihrem sog. Verfassungsschutz und den Nazis offensichtlich. Wenn ich an das Münchner Oktoberfest und dem dortigen Naziterror denke, dann ist heute die Chance größer, dass schneller aufgedeckt wird. Was allerdings daraus folgt, steht in den Sternen.
Antje Amstein
6.024
Antje Amstein aus Gießen schrieb am 14.11.2011 um 08:36 Uhr
wer sagt uns das die beiden Tod sind? Alles ist möglich selbst das Unmögliche.
Eine Terrorzelle besteht seit neuster Erkenntnis aus 3 schweigsamen Tätern!
Ulrike J. Schepp
1.180
Ulrike J. Schepp aus Reiskirchen schrieb am 14.11.2011 um 08:47 Uhr
Was daraus folgt?

Das Statement "Das konnte ja niiiieeeemand ahnen!" und "Wie brauchen DRINGEND die Vorratsdatenspeicherung von jedem Bürger!"

Mal sehen wann die Herren Innenminister wieder aus diesen Löchern gekrochen kommen...
Michael Beltz
7.779
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 14.11.2011 um 08:51 Uhr
Mit Ulrike Schepp einig. Gut noch mal die Erinnerung an das Celler Loch. Dort wurde von einer Fotografie ein Agent des VS einfach wegretuschiert.
Michael Beltz
7.779
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 14.11.2011 um 14:16 Uhr
"junge Welt" am 14.11.2011:
"Interessant dürfte werden, wenn dort die genauen Todesumstände der vor knapp eineinhalb Wochen tot aufgefundenen Terroristen Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt näher beleuchtet würden.Es scheint schwer verständlich, warum zwei Neonazis, die von den Geheimdiensten mit Papieren ausgestattet und völlig unbehelligt über fast 14 Jahre hinweg quer durch die Bundesrepublik bomben und morden konnten, sich selbst plötzlich umgebracht haben sollten."
Antje Amstein
6.024
Antje Amstein aus Gießen schrieb am 14.11.2011 um 15:10 Uhr
Michael Beltz
7.779
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 14.11.2011 um 16:36 Uhr
Danke Antje, diese Zeitung (önz) war mit unbekannt.
Martina Lennartz
6.339
Martina Lennartz aus Gießen schrieb am 15.11.2011 um 18:31 Uhr
Man muss sich einfach immer nur wieder fragen. wem nutzt es, wer profitiert? Wem nutzen die Nazis, wer profitiert von deren Aktionen? Schon ist doch ganz klar, wessen Interessen dahinter stecken und warum nicht wirklich aufgeklärt, sondern zusammen gearbeitet wird.
@stefan: ja, gut, dass es noch Menschen gibt, die versuchen den "Sumpf trocken zu legen" und gut, dass es Menschen gibt, die an der Wahrheit interessiert sind und wissen, dass die Nazis keine Meinung haben, sondern einfach - diesbezüglich- Verbrecher sind. So oder so!!
Michael Beltz
7.779
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 16.11.2011 um 13:05 Uhr
Inzwischen ist ein Agent des VS aufgetaucht, der in seinem Ort der "kleine Adolf" genannt wird. Da merken die Damen und Herren Demokraten n icht auf, sondern lassen lieber die Projektwerkstatt Sahsen überfallen.
Martina Lennartz
6.339
Martina Lennartz aus Gießen schrieb am 16.11.2011 um 13:49 Uhr
Das grenzt doch an Verarschung und ist gleichzeitig eine Verharmlosung uebelster Sorte. Ja, da kann man auch gut von den echten Verbrechern ablenken, wenn man sich an Aktionen der Projekterkstatt festhält . Das macht wütend !!!
Michael Beltz
7.779
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 16.11.2011 um 19:30 Uhr
Politik kann man in diesem Lande definieren als die Durchsetzung wirtschaftlicher Zwecke mithilfe der Gesetzgebung.
Kurt Tucholsky
759
D. Theiß aus Lich schrieb am 16.11.2011 um 19:57 Uhr
Herr Beltz,
"Politik kann man in diesem Lande definieren als die Durchsetzung wirtschaftlicher Zwecke mithilfe der Gesetzgebung.
Kurt Tucholsky "

Wieso in diesem Lande?
Martina Lennartz
6.339
Martina Lennartz aus Gießen schrieb am 16.11.2011 um 20:00 Uhr
...weils auch anders geht...aber in diesem unseren Lande ist das nun mal so, sowie in den anderen kapitalistisch oder faschistisch geführten Ländern.
759
D. Theiß aus Lich schrieb am 16.11.2011 um 20:51 Uhr
Ich bin mir nicht sicher, aber ich bin im Zweifel, ob man zum Beispiel Kuba, die frühere Sowjetunion,China oder die frühere DDR als kapitalistisch oder faschistisch geführten Ländern ansehen kann und darf und, ich kann mir auch nicht vorstellen dass es (so schlimm wie es auch sein mag) in den anderen Ländern von Europa viel besser ist, es wird wahrscheinlich besser verheimlicht.
Womit ich nicht sagen will dass ich dies für gut befinde, man sollte aber bevor man etwas schreibt etwas mehr Hintergrund haben.
Stefan Walther
4.888
Stefan Walther aus Linden schrieb am 16.11.2011 um 23:20 Uhr
Richtig Herr Theiß, dies gilt natürlich nicht nur für Deutschland, dies gilt für alle kapitalistischen Staaten!
Und "Skandale" (das heißt wenn was öffentlich geworden ist), die gab es auch schon in anderen Staaten. Nur ein Beispiel von vielen war Italien: geduldeter rechter Terror, der den so genannten "Roten Brigaden" in die Schuhe geschoben wurde, was dann aber aufflog....von den "Gladio-Armeen" (lohnt sich mal zu googeln) in verschiedenen europäischen Staaten ganz zu schweigen.
Ich diskutiere das sehr, sehr gerne: wann wurde die Sowjetunion, China oder auch die DDR kapitalistisch, man findet dafür aber sehr selten Diskussionspartner :-)) Dies würde aber hier, denke ich zumindest, zu weit vom eigentlichen Thema wegführen. Denn schon hätten wir wieder eine ganz andere Diskussion, weg vom jetzt aktuellen Problem! Ich meine nicht Sie Herr Theiß, aber vielen wäre das am liebsten, nur diesen Gefallen sollte man den "Verharmlosern" nicht tun.
Michael Beltz
7.779
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 17.11.2011 um 08:19 Uhr
Herr Theiß, zur Frage: Wieso in diesem Lande? - ganz einfach, weil ich nur zitiert habe.
Ansonsten ist natürlich richtig, das hat Stefan schon ausgeführt, dass dies für alle kapitalistischen Läncder zutrifft.
Wenn Sie die Frage nach der DDR, der SU oder auch Kuba stellen, in wieweit der Begriff Faschismus hier passt, kann ich auf die Defnition von Dimitroff verweisen (googeln). Faschismus ist nun mal dann angesagt, wenn die Regierung eines kapitalistischen Landes den Anforredrungen des Kapitals nicht mehr genügen kann, weil der Widerstand zu groß geworden ist. Siehe Deutschland, Italien, Spanien, Portugal, Griechenland, Chile....
In den sozialistischen Ländern wurden andere Fehler gemacht, aber zu sagen, sie seien kapitalistisch geworden, erscheint mir, lieber Stefan, haltlos.
Darüber müsste gesondert diskutiert werden gewissermaßen in einer wissenschaftlichen Runde. Es gibt dazu hunderte von Büchern.
Schließlich: Veränderungen angehen zu wollen ist zunächst im eigenen Land erforderlich, darauf hat schon Liebknecht hingewiesen: der Feind steht im eigenen Land. Es gibt sicher auch gut meinende Romantiker, die der Arbeiterklasse in fernen Ländern gute Ratschläge geben wollen.
Daher bleibe ich erst einmal bei Tuchlski
Stefan Walther
4.888
Stefan Walther aus Linden schrieb am 17.11.2011 um 17:28 Uhr
Das wollte ich damit ausdrücken Michael: nicht ablenken, glaubwürdig und effektiv kann man nur da etwas tun und bewegen wo man lebt und arbeitet = im eigenen Land!

Tja, es gibt "hunderte Bücher" darüber, nur man sollte auch mal über den eigenen Schatten springen, vielleicht mal das ein oder andere Buch in die Hand nehmen, das (meiner Ansicht nach) sehr wohl nachweist, dass u.a. die SU und China kapitalistisch wurden....ja, ja, dies ist eine ganz andere Diskussion :-) - ist aber erforderlich, bevor man eine "wissenschaftliche Runde" einläutet....
Michael Beltz
7.779
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 04.12.2011 um 16:23 Uhr
!!!
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
Auf www.giessener-zeitung.de kann jeder aus seinem Ort berichten. Lokaler geht's nicht!

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Herzlichst, Ihr(e) Michael Beltz

von:  Michael Beltz

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Michael Beltz
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